Achgut.tv / 23.03.2020 / 06:15 / 159 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Im Notstand

Alles, was gegenwärtig passiert ist im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich. Und deshalb gibt es jetzt auch so viele Verschwörungstheorien. Ich habe schon die ganze Zeit damit gerechnet, dass irgendetwas passieren würde, eine Erschütterung, etwa dass der Euro oder die EU den Bach runter gehen würde. Ich dachte also wie alle in den üblichen Parametern, aber das, was jetzt passiert habe ich nicht im entferntesten auf dem Radar gehabt, das hat kein Mensch gedacht. Das war noch vor zwei drei Wochen etwas vollkommen Unvorstellbares. Und damit werden wir nicht fertig –  ich auch nicht. Andererseits sehe ich mit einer gewissen Sorge mit welcher Schnelligkeit und Leichtigkeit und auch Effizienz die Bürgerrechte den Bach heruntergehen.

 

Henryk M. Broders neues Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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R. Nicolaisen / 23.03.2020

Man will einfach nicht mehr an einer Infektion sterben Herz ja, Krebs ja, doch… \\ Epidemiologen warnen vor einer Rückkehr der Seuchen seit Jahrzehnten - nix getan, keinerlei , wie auch immer, strategische Reserven -“lean production, just in time”, Preisdrückerei bis zum Geht-nicht-mehr, alles gibt es jederzeit von überallher—und nun ein vergleichsweise gelindes Virus - und alles geht den Bach runter. Ich als AWM umarmte nie wahllos Fremde, weiß, daß ich ein höheres Risiko als 18jährige habe, na und?- “Knorkator” singen ganz richtig: “Wir werden alle sterben,” Nur wann…  Ebola oder Lungenpest, das wären Katastophen! Jetz trink ich erst einmal einen schönen Kakao und leiste die nötige Verdrängungsarbeit.

Ulla Schneider / 23.03.2020

An Herrn Nier:  Danke für die kleine Episode. Ich habe Tränen gelacht. Wissen Sie warum? Ich konnte mich als junges Mädchen sehr genau daran erinnern. Mein Vater kam von der Erprobungsstelle und hatte seine uralte Aktentasche aufgeklappt auf dem Kopf.

Anna-Lena Grimm / 23.03.2020

@Gunther R. Nier: Ja, das war so; habe ich auch erlebt. Wir haben sogar in der Schule (Sexta/Quinta) eine Übung durchgeführt: unter den Tischen liegend und mit Schultasche über dem Kopf. Einmal. Und nie wieder, weil es gar so lächerlich war.

Helmut Topolski / 23.03.2020

Ich hoffe die AFD wird nach Ende der Pandemie im Bundestag verbissen darum kämpfen ,dass die Bürgerrechte wieder eingeführt werden , aber zügig denn im Nov.2021 kann Schluss sein.

Wiebke Ruschewski / 23.03.2020

Ich muss gestehen, dass auch ich zu denen gehöre, die in der Corona-Krise auch Potential für Gutes erkennen. Sozialismus und Ökodiktatur sind im Sinkflug und Leute, die auf Kosten anderer gelebt haben, müssen jetzt vielleicht mal selbst in die Hände spucken. Durch die wirtschaftlichen Folgen werden sich Leute in Verzicht üben müssen, für die das bislang ein Fremdwort war. Ich fürchte allerdings, dass man nun endgültig das Bargeld abschaffen könnte und es wird vielen Menschen an die Existenz gehen, die hart dafür gearbeitet haben. Vermutlich wird die Bundesregierung sämtliche v.a. aber wirtschaftliche Versäumnisse auf das angeblich so völlig überraschende Ereignis einer Pandemie schieben und womöglich sogar mal wieder damit durchkommen. Mag sein, dass unsere Rechte noch mehr eingeschränkt und wir noch mehr zur Kasse gebeten werden. Aber vielleicht wird es ja auch nach ein paar harten Jahren wieder so gut, wie schon lange nicht mehr. Vielleicht hat uns die Corona-Krise sogar vor dem Schlimmsten bewahrt. Wir werden sehen.

Frances Johnson / 23.03.2020

@ Bernhard Freiling: Es wurde immer gesagt, - und das ist keine Spek.these - dass im Wald gute und schlechte Geheimnisse verborgen sind. Die Pharmaindustrie weiß das und fand schon manche nützliche Substanz für Medizizinen. Wenn man soviel abholzt, so viel, dass der Panda fast ausgestorben wäre….....Darüber hat nie jemand gesprochen. Nur über Brasilien. Es wird auch nicht breit diskutiert, ob es so sinnvoll ist, Städte so stark anschwellen zu lassen, insbesondere in subtropischen Klimazonen.  Ich selbst habe mich mehr auf die subarktischen Wälder, die ständig brennen inklusive der Moose (Blitzschlag) spezialisiert.

Frances Johnson / 23.03.2020

@ Sebastian Gumbach: “Frankreich lebt seit fünf (!) Jahren im Ausnahmezustand -” Erklärung?

Anna-Lena Grimm / 23.03.2020

Evtl. aufschlussreich: EpochTimes vom 23.03.2020, „seit-corona-ausbruch-in-china-zahl-der-handynutzer-um-21-millionen-gesunken“ – in drei Monaten! - obwohl es für Chinesen unmöglich ist, ohne Handy auszukommen, weil so gut wie alle Vorgänge digitalisiert sind. Die Zahl der Festnetzanschlüsse ist im gleichen Zeitraum um 840.000 zurückgegangen, was u.U. mit der strikten Quarantäne und deshalb bankrott gegangenen kleinen Unternehmen zusammenhängen könnte. Im Vorjahr war die Zahl der Handynutzer um 24 Mio. angestiegen, die Festnetzanschlüsse um 6,6 Mio. -//- Dies sind hoch offizielle Regierungszahlen! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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