Volker Seitz / 26.01.2021 / 14:00 / Foto: Pixabay / 10 / Seite ausdrucken

Afrika-ABC in Zitaten: Inkompetenz, Internetkriminalität und Islamismus

Inkompetenz

Der senegalesische Schriftsteller Abasse Ndione („Die Piroge“) sagte bei den Nibelungen-Festspielen in Worms 2015 in einer Rede: 

„Die führenden Politiker in Afrika haben die Rückschrittlichkeit des afrikanischen Kontinents durch fehlende Visionen, ihre Unfähigkeit, die Probleme der jeweiligen Bevölkerung, von der sie ja gewählt worden sind, in Angriff zu nehmen und zu lösen, durch die Misswirtschaft ihrer Regime, die auf Veruntreuung öffentlicher Gelder, Korruption, Vetternwirtschaft und Verschwendung aufgebaut sind, zu verantworten. Alle afrikanischen Staatschefs, die nicht bei einem Putsch getötet werden, sterben in europäischen oder amerikanischen Krankenhäusern. Kein einziger hat in seinem Land eine Universität gebaut, in die er seine eigenen Kinder zum Studium schicken würde. Sie haben die Möglichkeiten, nach Europa zu gehen und nützen diese auch ausgiebig.“

Auch Chimamanda Ngozi Adichie klagt: „ Afrika? Krank durch die Inkompetenz seiner Führer“ … Die Korruption ist eine Plage, aber die Inkompetenz und die Kultur der Mittelmäßigkeit sind viel schlimmer. Das trifft für Nigeria zu, und für beinahe den gesamten Kontinent.“ im Interview mit Jeune Afrique Nr. 3082 vom 2.–8. Februar 2020 („L'Afrique? Malade de l'incompétence de ses dirigeants.“„ La corruption est un fléau, mais l'incompétence et la culture de la médiocrité sont bien pires. C'est vrai pour le Nigeria et pour la quasi-totalité du continent“)

Petina Gappah in „Im Herzen des Goldenen Dreiecks“, Arche 2020:

„Eigentlich müsste man ihn mit seinem mittelmäßigen Schulabschluss für gescheitert erklären, aber er zählt just zu der Sorte, die in diesem System die Nase vorn hat, vorausgesetzt, man nimmt an jeder Parteiversammlung teil und skandiert jede ihrer Parolen. Doch trotz der vielen Fürsprecher, die ihm den Weg zum Erfolg ebnen sollen, hat Rwauya bereits zwei Metzgereien und einen Spirituosenladen heruntergewirtschaftet, und von sechs Autobussen ist ihm nur einer geblieben. Er steckt voller Pläne und Ideen, aus denen nie etwas wird.“ Später „...flog er in die Demokratische Republik Kongo, um dort Kunstwerke zu rauben. Und als im Kongo die Masken mit Sehschlitzen, die alten Holzschalen und Fruchtbarkeitsidole mit Riesenphallus ausgingen, wandte er sich der hiesigen Steinbildhauerei zu… exportierte fortan minderwertige Artefakte aus Speckstein, die Namen trugen wie Adler, Geist, Medium oder Leere. ,Ich brauche nur zwei Schiffsladungen zu verkaufen, dann bin ich fein raus.'“ (Seiten 21/22)

Afrikanische Politiker bleiben oft bei großen Ankündigungen, die selten verwirklicht werden. „Sie [die Eliten] haben keinerlei Verantwortungsgefühl für ihre Länder und sind nicht an deren Entwicklung interessiert“, schreibt Moeletsi Mbeki, einer der führenden Intellektuellen Südafrikas in seinem Buch „The Architects of Poverty“ (Die Architekten der Armut), 2009, Papermac. 

Internetkriminalität

419er (Four-One-Niner) werden in Nigeria Betrüger genannt, die Menschen mit falschen Versprechen per E-Mail Geld aus der Tasche ziehen wollen. (Grundmuster: Auf einem gesperrten Konto in Nigeria liegt das Erbe eines Millionenvermögens von einem verwandten Politiker/Geschäftsmann. Für die Bearbeitung wird Hilfe gebraucht. Erbeten wird die Überweisung von ein paar Tausend Euro für Gebühren, Steuern oder Schmiergelder. Als Gegenleistung wird Teilhabe an dem Vermögen angeboten.) Die Zahl 419 bezieht sich auf den entsprechenden Paragraphen des nigerianischen Strafgesetzbuches. 

Die nigerianische Schriftstellerin Adaobi Tricia Nwaubani thematisiert mit pfiffigem Witz den Vorschussbetrug durch die Nigeria Connection in ihrem Roman „Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy“, dtv 2011. Der Onkel des Erzählers verkörpert das Klischee des afrikanischen Neureichen, der durch schmutzige Geschäfte und Korruption mächtig geworden ist und zur Krönung seiner Gier in die Politik strebt. „Anfangs tat ich mich schwer damit – mir Räuberpistolen aus den Fingern zu saugen, in denen jedes Wort gelogen war, ‚ist‘ und ‚war‘ eingeschlossen, oder SOS-E-Mails um die Welt zu schicken und zu hoffen, dass jemand anbiss und antwortete. Aber meine Bedenken waren vermutlich gegenstandslos. Hinter den Massen von E-Mail-Adressen konnten doch gar keine wirklichen Menschen stehen. Und wenn, wer auf der Welt war denn schon so dämlich, dass er auf die E-Mail eines wildfremden Menschen aus Nigeria hereinfiel?“ (S. 221) .... „Über einen Zeitraum von zwei Monaten ließ sich Mirabelle ohne Müh und Mäh um ungefähr $ 23.000 melken. Für die Ausstellung eines Totenscheins, einer Nächstverwandtschaftsurkunde, einer Anerkennungsbestätigung der Bank und eines Erbberechtigungsscheins. Dann schickte ich eine weitere E-Mail, in der ich erklärte, dass $ 7000 für die Transferrepatriierung benötigt würden. Dies, versprach ich, wäre die allerletzte Zahlung, bevor sie die $ 19 Millionen erhielt.“ (S. 228)   

Internetbetrüger werden in Nigeria auch „Yahoo Yahoo Boys“ genannt. Sefi Atta beschreibt in ihrem Buch „Hagel auf Zamfara“ die Methoden: „Ich sollte den Text [der Bettelbriefe]  so einfach wie möglich halten. Ich könne zum Beispiel schreiben, dass ich Waise sei oder ein alter Mann. Es funktioniert ebenfalls gut, sich als Frau auszugeben oder eine tödliche Krankheit zu erfinden. Die erfolgreichste Variante sei, um Geld zu bitten, damit ich oder mein Kind die Ausbildung beenden könnte. Darauf würde ich sicher mitfühlende Antworten bekommen.“ (S. 313)

Islamismus

Der bereits zitierte Schriftsteller Nuruddin Farah, 1945 in Baidoa/Somalia geboren, musste 1974 Somalia verlassen, wo er aus politischen Gründen in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde.

In seinem Roman „Gekapert“, Suhrkamp 2013, schreibt er: „Dajaal lässt den Motor an, fährt aber nicht los, besteht darauf, dass sich alle anschnallen. Gumaad murrt, Anschnallen sei unislamisch, Unfälle passierten und Leute stürben, wenn es Allahs Wille sei.“ (S. 29)

„Die Al-Schabaab bevorzugt Mitglieder, die viel jünger sind als ich, Grünschnäbel, die noch keine eigene Weltanschauung haben. Sie konzentrieren sich auf die Anwerbung von Jugendlichen, die aus zerrütteten Verhältnissen stammen, Jungen und Mädchen, denen sie nach der Ausbildung ein Sicherheitsnetz anbieten, ein Auskommen. Sie unterziehen sie einer Gehirnwäsche und jedem Neuling wird dann ein zuverlässiges Mitglied der Gruppe zur Seite gestellt.“ (S. 161)

„Der Bakaaraha-Markt [in Mogadischu] ist 1972 während der letzten Tyrannenherrschaft entstanden; er fungierte als Alternative zum staatlichen Wirtschaftsgefüge und bot jenen Zuflucht, die gegen den Status quo opponierten. Jene, die diese Institution leiten, sind sich bewusst, dass derzeitig der Krieg den höchsten Marktwert hat, selbst wenn an Frieden großer Bedarf herrscht. Hier auf dem Markt werden beide Waren zu exorbitanten Preisen gehandelt. Wenn du unter Bürgerkriegsbedingungen lebst und Frieden nie erlebt hast, verändert sich deine Persönlichkeit, du entfremdest dich deinem wahren Ich, wie so viele von uns“, sagt Qasir. (S. 191)

Foto: „To Big To Fail“ ist das schlimmste, was man zulassen kann.

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Leserpost

netiquette:

Dieter Kief / 27.01.2021

Lieber Volker Seitz - ja, klar. Ich jab’ gestern nur was sozusagen beleuchtet, was es hier nicht gibt, aber halt in Afrika. Darf ich auch ein Afrika-Buch hier nennen? - Mein Lieblings-Afrikabuch stammt von Nigel Barley und heißt Die Raupenplage. Es ist bei Klett-Cotta erschienen. Eines meiner hundert liebsten Bücher aller Zeiten.

Hermine Mut / 26.01.2021

Entwicklungshilfe ergo unterstützt, protegiert, stabilisiert , kauft diese unfähigen führenden Politiker. So sollte man eher von Entwicklungsverhinderungshilfe sprechen.  Was ist die Agenda, was wird bezweckt ?

Wolfgang Kolb / 26.01.2021

Inkompetenz - Nun, Politiker werden gewaehlt, nicht weil sie kompetent sind, sondern weil sie eine bestimmte Volksgruppe repraesentieren und die Vertreter dieser Volksgruppe auch im Parlament vertreten sein moechten. Es ist jedesmal ein besonderes Erlebnis, den nigerianischen Politiker Hon. Patrick Obahiagbon auf YouTube sprechen zu hoeren….. Internetkriminalitaet - Bedingt durch die wirtschaftliche Lage in gesamt Westafrika sowie die Moeglichkeiten, Arbeit und Anstellung zu finden, erscheint der Internetbetrug ein Ausweg aus der Armut. Die Tante meiner Frau, seit vielen Jahren bei GSK in Lagos beschaeftigt, wurde im Maerz 2020 mit Beginn der Covid-19 Krise und dem Lockdown in Nigeria nach Hause geschickt. Natuerlich ohne Lohnfortzahlung oder Anspruch auf staatliche Ausgleichszahlungen. Seit dem ist sie zu Hause, ungewiss ob sie je wieder zur Arbeit gerufen wird, denn eine offizielle Kuendigung ist nie erfolgt,, ohne eine Antwort auf ihre Anfragen bei GSK, auf der Suche nach Alternativen in einem Land, welches wirtschaftlich stagniert. Islamismus - Das Wort “Islamismus” ist eine westliche Wortschoepfung, um zwischen einem angeblichen moderatem und einem intolerant-aggressiven Islam unterscheiden zu koennen. Es gibt nur einen Islam, und “moderate” Muslime sind in den Augen radikaler Muslime schlechte Glaeubige. Arabische Laender investieren Abermillionen in Afrika in den Aufbau religioeser Strukturen, Moscheen und Imame, um den islamischen Einflussbereich weiter auszudehnen. Dies verursacht Spannungen mit der christlichen Bevoelkerung und fuehrt, wie in Nigeria, zu buergerkriegsaehnlichen Situationen.

F. Auerbacher / 26.01.2021

Sehr verehrter Herr Seitz! Ich muss Ihnen einfach einmal meine Hochachtung und meinen Dank für Ihre aufschlussreiche Darstellung der Verhältnisse in Afrika zum Ausdruck bringen. Damit meine ich nicht nur das Afrika-ABC sondern auch Ihre anderen Beiträge. Mein Großvater war ein von der Basler Mission entsandter Missionar in dem Gebiet, welches wir heute Ghana nennen. Er nannte seine Söhne wie selbstverständlich nach den Wochentagen, an denen sie geboren wurden. Das ist dort heute noch üblich (jeder kennt Kofi - den am Freitag geborenen - Annan). So sehr gestand er der dortige Kultur einen Eigenwert zu. Heute wird er als verächtlicher Handlanger kolonialer Interessen betrachtet. Ja, er hat sich aus patriarchalischer Geisteshaltung heraus darum bemüht, das Leben der Menschen, mit denen er zu tun hatte, zu verbessern. Ja, er ist dem Geist seiner Zeit verpflichtet gewesen, die Menschen seiner Umgebung für eine Art anleitungsbedürftige Kinder zu halten. Dennoch frage ich mich: Kann man diese Geisteshaltung wortreich verurteilen und gleichzeitig der Geisteshaltung afrikanischer Eliten, die Sie immer wieder dokumentieren, durch schweigen, wegsehen und alimentieren Vorschub leisten?

Gerhard Schmidt / 26.01.2021

China ist gerade dabei. Afrika dermaßen als Rohstofflieferant auszunehmen, dass die europäische Kolonialherrschaft noch als Hilfsversuch durchgehen muss.. Interessiert aber derzeit keinen, seltsamerweise.

Dr Stefan Lehnhoff / 26.01.2021

Mich treibt die Frage um, wohin denn die Kinder unserer Eliten später so geschickt werden. Also aktuell in Privatschulen während die Politmama für den Pöbel auf Inklusion und Willkommenskultur verweist. Ich meine später, schließlich ist die Afrikanisierung Europas voll im Gange. Nein, nicht durch Migration, das dauert immerhin Jahrzehnte, wie Sarrazin vorrechnet. Ich meine, dass wir ja bereits eine inkompetente, korrupte Elite an der Spitze haben, die schaffen den Rest eher in Monaten.

Hans Friedrich Tomaschek / 26.01.2021

Lieber Herr Seitz, diese 419er Kriminalität habe ich in verschiedenen Ländern Afrikas mehrfach erlebt und mehrmals große Probleme mit Landsleuten gehabt, die nach Afrika gereist waren, um sich das versprochene Geld zu holen (nach dem üblichen Motto “wofür ist die Botschaft denn da ? Sie leben doch alle von meinen Steuergeldern.”) Selten war es möglich, den Leuten ihre eigene Blödheit bewusst zu machen. Ich kann mich auch an keinen Fall erinnern, dass jemand seine Blödheit eingesehen hätte, Vielmehr gab es sogar Beschwerden beim AA wegen Untätigkeit und mangelnder Hilfsbereitschaft. Und im übrigen noch einmal: Wollen Sie diese ABC-Serie nicht zu einem Buch oder Büchlein verarbeiten ?

Margit Broetz / 26.01.2021

Islam! Es ist Islam! “Islamismus” gibt es nur in den Köpfen westlicher Intellektueller und Grünen-Wähler sowie an westlichen Hochschulen. Es gibt ja auch keinen Rechtsextremisismus, der den von diesem abzugrenzenden Rechtsextremismus - der Ideologie des Friedens! - nur mißbraucht. - - Davon abgesehen, danke Herr Seitz für die tolle Serie.

Rainer Nicolaisen / 26.01.2021

Afrikas beste Zeit war halt zwischen ça. 1880 und 1960, also die pöse pöse Kolonialzeit…

Volker Seitz / 26.01.2021

Sehr geehrter Herr Kief, in Ihrem gestrigen Leserkommentar zum Stichwort “In-die-Stadt-kommen” wundern Sie sich, dass sich eine afrikanische Schriftstellerin darüber Gedanken gemacht hat. Yvonne Vera hat das Verhältnis Stadt/Land in Afrika aufgegriffen, das viele Afrikaner beschäftigt. Die geschilderte Hilflosigkeit mancher Neuankömmlinge mag auch mit wesentlich geringeren Bildungsmöglichkeiten auf dem Land zusammenhängen. Die Verstädterung in Afrika ist in vielerlei Hinsicht von der in Europa verschieden. Ein wesentlicher Grund für das endgültige Verlassen ihrer ländlichen Lebensräume liegt für die Menschen in der zunehmenden Verschlechterung der Lebensbedingungen in ländlichen Räumen. Diese Entwicklung resultiert aus dem starken Bevölkerungszuwachs unter den einkommensschwachen Gruppen. Während in den Städten eine einfache medizinische Versorgung zumindest ansatzweise gewährleistet ist, sieht dies in den ländlichen Gebieten völlig anders aus. In den meisten Ländern Afrikas hat sich der Staat weitgehend aus dem ländlichen Gesundheitswesen verabschiedet.  Der Bevölkerungsdruck und damit Wasser- und Nahrungsmittelknappheit sowie Vorstellungen von einem besseren Leben in der Stadt spielen eine große Rolle. (Einen beträchtlichen Beitrag leisten hierzu die Medien durch Verbreitung westlicher Lebenstile und die Steigerung von Konsumwünschen). Folge ist eine ungeordnete spontane Urbanisierung, in der Slums ohne jegliche Infrastruktur an den Außenbezirken der Großstädte in die Landschaft wuchern. Trotz der schwierigen Lage in diesen übervölkerten Vierteln der afrikanischen Großstädte ist der Staat als ordnendes Element kaum mehr vertreten. Wachsende Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit von Jugendlichen sowie das Anwachsen der städtischen Slums und der Gewaltkriminalität sind die Folge.

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