Rainer Bonhorst

Rainer Bonhorst, geboren 1945 in Nürnberg, arbeitete als Korrespondent der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in London und Washington. Von 1994 bis 2009 war er Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen-Zeitung.

Weiterführender Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Bonhorst

Archiv:
Rainer Bonhorst / 30.08.2017 / 06:25 / 10

Haustier-Wende: Abwrackprämie für Hund und Katz

Von Rainer Bonhorst. Warum sollte man nicht den Plan der Grünen aufgreifen, die bis 2040 den Verbrennungsmotor abschaffen wollen, und zum gleichen Termin das ökologische Problem namens Hund und Katz aus der Welt schaffen? Bis dahin könnte die Haltung der bellenden und schnurrenden Klimakiller im Sinne einer Übergangstechnologie und in schrittweise reduzierter Form selbstverständlich bestehen bleiben./ mehr

Rainer Bonhorst / 24.08.2017 / 06:15 / 2

Ni Hao, ein Angebot for you

Von Rainer Bonhorst. Auf einer großen Werbetafel, die Lehrlinge anlocken soll, stand: „Zukunftssichere Ausbildungsangebote for you!“ Ich finde, dieser Satz ist ein Kleinod der deutsch-englischen Sprachvermählung. Nein, ich bin kein Sprachpurist. Englisch kann als Deutsch-Ersatz lächerlich sein, aber es bereichert auch unsere Sprache. Vielleicht ist englisch aber auch erst der Anfang. „Ni Hao“ heißt nicht „for you“ sondern auf chinesisch „Guten Tag“./ mehr

Rainer Bonhorst / 16.08.2017 / 06:15 / 20

Meinen schönen Diesel verschrotten? Ich bin doch nicht blöd.

Von Rainer Bonhorst. Der Ausbruch von Diesel-Unverträglichkeit – eine Modeerscheinung wie die Laktose-Unverträglichkeit – will mich dazu bewegen, meinem Diesel die Treue aufzukündigen. Ich werde ihn noch lange weiter fahren – durch unserer schönes Deutschland, das sich vom einem Land der Autobauer in einen grünen Agrarstaat verwandelt./ mehr

Rainer Bonhorst / 01.08.2017 / 06:27 / 0

Die Bücher-Nanny greift ein

Von Rainer Bonhorst. Die Super-Nanny aber hält ihrem Kind mit der Hand die Augen zu, damit es wohl behütet und angenehm ahnungslos das liebe Leben genießen kann. Sicher, der eine oder andere von uns möchte gern als Erwachsener behandelt werden. Aber das ist offenbar ein inzwischen unüblicher Wunsch. Und auf Einzelwünsche kann um der guten Sache willen nun mal keine Rücksicht genommen werden./ mehr

Rainer Bonhorst / 25.07.2017 / 06:25 / 10

Als man vor den Nazis in die Türkei flüchtete

Von Rainer Bonhorst. Ernst Reuter, Oberbürgermeister von Berlin, war nicht der einzige, der vor den Nazis in die Türkei floh. Dass deutsche Emigranten in der Türkei eine moderne, fast westlich anmutende Bleibe finden konnten, hatte viel mit Mustafa Kemal zu tun, der sich später den Nachnamen Atatürk , Vater der Türken, geben ließ. Er trennte die Kirche vom Staat, setzte die Scharia außer Kraft, gab Frauen das Wahlrecht und befreite sie vom Kopftuch. Ata Erdogan ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Geschichte nicht voranschreitet sondern sich immer wieder genüsslich in den Schwanz beißt./ mehr

Rainer Bonhorst / 02.07.2017 / 17:30 / 11

Die Ehe für allerlei

Von Rainer Bonhorst. Die Zahl der heterosexuellen Paare, die die Ehe für spießig und darum für verzichtbar halten, wird vermutlich weiter wachsen. In nicht allzu ferner Zukunft dürfte der Punkt erreicht sein, da sich kaum noch Heteros und fast nur noch Homosexuelle das Eheversprechen geben. Eine Zeitenwende, die neue gesellschaftsphilosophische Fragen aufwirft: Wird die Ehe zum revolutionären Akt oder Homosexualität zum Inbegriff der Spießbürgerlichkeit? Die Zukunft ist bekanntlich für Überraschungen gut./ mehr

Rainer Bonhorst / 28.06.2017 / 18:08 / 6

Einen Opa mit Bart hätten wir auch, aber…

Von Rainer Bonhorst. Nach dem biederen SPD-Parteitag darf man sich mal wieder fragen: Warum ist Deutschland (fast) das einzige Land, in dem die Parteienlandschaft nicht durcheinander gewirbelt wird? Oder gibts da doch noch irgend jemand, der die einen oder die anderen mitreißt und an die Wahlurnen bringt? Nein, ich sehe keinen. Und wo keiner ist, da geschieht auch nichts. / mehr

Rainer Bonhorst / 25.06.2017 / 12:13 / 16

Juden sind nur was für Konservative

Von Rainer Bonhorst. Es hat sich – warum auch immer – in Deutschland eingebürgert, dass eine pro-jüdische Haltung eher als konservativ gilt, während man links die Palästinenser lieber hat. Das scheint mir auch der simple Hintergrund der WDR-Groteske um Joachim Schröders und Sophie Hafners Film über den Antisemitismus zu sein. Gefangen in einem kuriosen Denkschema hat sich der WDR in eine Verrenkung hineingeturnt, aus der er sich ohne die Hilfe eines Physiotherapeuten wohl kaum mehr befreien kann. / mehr

Weitere anzeigen

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com