Rainer Bonhorst

Rainer Bonhorst, geboren 1942 in Nürnberg, arbeitete als Korrespondent der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in London und Washington. Von 1994 bis 2009 war er Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen-Zeitung.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Bonhorst

Archiv:
Rainer Bonhorst / 29.08.2018 / 14:30 / 10

Von Krauts, Fröschen und Kartoffeln

Die Dinge ändern sich. Auch die Liebenswürdigkeiten, mit denen man die nationalen Nachbarn und Zugewanderten bedenkt. Wer soll da noch durchblicken. Ich nicht. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft haperte es beispielsweise bei Kanaken und Kartoffeln. Die fußballerische gloire gehört eindeutig den pommes frites. / mehr

Rainer Bonhorst / 16.08.2018 / 15:00 / 9

Unterwegs zum flotten Dreier 

Der flotte Dreier ist auf dem Weg, Deutschlands Zukunft zu sein. Zuerst in Bayern, später im Bund. Das gilt auch dann, wenn es drei Zwerge schaffen sollten, sich rotgrünrot gegen die Schwarzen zusammen zu raufen. Dreier ist Dreier. In fünf Bundesländern haben wir ihn ja schon, den flotten Dreier, da sage noch einer, wir seien keine bunte Nation./ mehr

Rainer Bonhorst / 05.08.2018 / 14:30 / 8

Es lebe der freie Stammtisch!

Unsere führenden Politiker wollen unentwegt die Deutungshoheit erobern. Und ganz besonders erstrebenswert ist offenbar die Deutungshoheit über die Stammtische. Der hoheitliche Irrtum besteht darin, zu glauben, dass sich am Stammtisch lauter Deppen versammeln, die der Deutung bedürfen. Das Gegenteil ist der Fall. / mehr

Rainer Bonhorst / 01.08.2018 / 06:19 / 58

Kamel bitte ins Sprechzimmer eins

Ein Tipp an eventuelle Wahlkämpfer, zum Beispiel in Bayern: Nichts gegen das Flüchtlingsthema. Aber wer wirklich Stimmen gewinnen will, muss nur dafür sorgen, dass die Erfinder des neuen Datenschutzgesetzes ermittelt und unverzüglich abgeschoben werden. / mehr

Rainer Bonhorst / 27.07.2018 / 14:00 / 11

Die deutsche Krise – ein Gespräch im Jahr 2068

Lehrer: So, heute blicken wir zurück auf eine große deutsche Krise. Auf welche? Schüler: Auf die Auto-Krise, als Deutschland seinen Ruf als bester Auto-Bauer vergeigte? Lehrer: Nein, was geschah vor genau 50 Jahren? Schüler: Also 2018? Da sind wir, glaube ich, bei der Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschieden. Lehrer: Da war doch noch was. Irgendwas mit „Ö“.../ mehr

Rainer Bonhorst / 24.07.2018 / 10:00 / 26

Helmut und Mesut

Unsere Fußball-Offiziellen aber halten bis heute an der Fiktion fest, dass der Fußball, der Sport überhaupt, unpolitisch sei. Deswegen setzen sie sich auch ganz ungeniert neben Wladimir Putin oder ersatzweise neben seinen sidekick Dimitrij Medwedew. In dieser Auseinandersetzung wird geheuchelt, dass die Wände wackeln. / mehr

Rainer Bonhorst / 22.07.2018 / 10:00 / 19

Liebeserklärung an Donald

Donald Trumps Schicksal ist, dass er ein Gottesgeschenk für alle ist, die Amerika sowieso nicht mögen. Die einen mögen Amerika nicht aus kulturellem Hochmut. Ähnlich den Griechen, die hochmütig, wenn auch in gebeugter Haltung, auf die Römer hinabblickten, nachdem sie von ihnen erobert worden sind. Arroganz der Schwäche – ein uraltes Phänomen. Da ist es wunderbar, diesen Donald zu haben, der genau die Karikatur des Amerikaners abgibt, wie wir sie schon immer im Sinn hatten./ mehr

Rainer Bonhorst / 20.07.2018 / 15:00 / 21

Trump – eine deutsche Tragödie

Dass der US-Präsident in seiner Boxring-Welt weder Freund noch Feind kennt, ist nicht zu übersehen. Aber warum zielen seine härtesten Hiebe immer in Richtung Deutschland und Angela Merkel? Für mich gibt es nur eine Erklärung: seine Gene. Donald Trump leidet unter akutem deutschen Selbsthass. Er haut so sehr drauf auf Deutschland, weil er selber so deutsch ist./ mehr

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