Volker Seitz

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“.  Das Buch ist beim Verlag vergriffen. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe wird im September 2018 bei dtv erscheinen. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

Weiterführende Links:
https://www.dtv.de/autor/volker-seitz-13321/
https://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Seitz

Archiv:
Volker Seitz / 25.12.2018 / 06:20 / 37

Afrika hat genug von seinen Helfern

Anderen Menschen zu helfen – oder zumindest zu glauben, dass man es tut – ist ein vermutlich altes, allzu menschliches Bedürfnis. Es wird ein gutes Gefühl erzeugt, weil man vermeintlich die Notleidenden bedacht hat. Die gute Absicht zählt. Doch auch selbstbewusste Afrikaner sagen inzwischen, dass das nicht funktioniert und das Gegenteil des Beabsichtigten bewirkt. Afrika ist reich, seine Politik ist arm. / mehr

Volker Seitz / 15.12.2018 / 06:20 / 38

Afrika: Die Fluchtursachen-Beschaffer

Alles Gerede über „Good Governance“ in Afrika ist oft nur rhetorische Kosmetik. Man braucht sich nur einmal die exorbitanten Champagner-Exporte in die ärmsten Länder anzusehen. Wie wenig deutsche Politiker die Korruption bei der Vergabe von Entwicklungshilfe interessiert, zeigte sich jüngst im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages./ mehr

Volker Seitz / 10.12.2018 / 10:00 / 36

UN-Migrationspakt – Risiko und Nebenwirkung

Heute wird in Marrakesch der UN-Migrationspakt verabschiedet. Zahlreiche Länder der Staatengemeinschaft werden ihn ablehnen, darunter die klassischen Einwanderungsländer Australien und USA, EU-Staaten wie Polen, Österreich, Italien, Slowakei, Dänemark, Ungarn, die tschechische Republik, Bulgarien, Estland oder Schweden aber auch Länder wie Israel, Japan, Südkorea und China. Wissen diese Länder etwas, das wir nicht wissen? / mehr

Volker Seitz / 08.12.2018 / 15:00 / 3

Russland entdeckt Afrika neu

Moskau befindet sich seit der Annexion der Krim in einer Konfrontation mit dem Westen. Die Gefahr der politischen Isolierung von Europa und den USA haben den Kreml offenbar bewogen, nach Verbündeten in Afrika zu suchen – nicht zuletzt wegen deren Stimmen in der UN-Generalversammlung. / mehr

Volker Seitz / 30.11.2018 / 06:25 / 53

Ist die Forderung nach Familienplanung Rassismus?

Familienplanung ist ein heikles Thema, bei dem man sich schnell den Vorwurf des Rassismus einhandelt. Aber wer möchte, dass Afrika seine Menschen irgendwann selbst versorgen und in Lohn und Arbeit bringen kann, der sollte auch helfen, die dortigen Geburtenraten zu senken. Es wächst sonst eine Generation heran, die wenig Aussicht darauf hat, dass das Land, in dem sie geboren wurde, sie ernähren kann./ mehr

Volker Seitz / 23.11.2018 / 16:00 / 9

Botswana – eine afrikanische Erfolgsgeschichte

Ob und wie Staatswesen in Afrika funktionieren, sollte uns nicht gleichgültig sein. Dort, wo ambitionierte Politiker konsequent und zielgerichtet Mittel in Bildung, Familienplanung und wirtschaftliche Dynamik gesteckt haben, wird auch die Armut verringert. Botswana ist die älteste Demokratie des Kontinents und spielt eine Vorreiterrolle bei gutem Regierungsmanagement./ mehr

Volker Seitz / 17.11.2018 / 17:26 / 6

Gier und Armut zerstören Afrikas Wälder

Die Vernichtung afrikanischer Wälder ist ein Trauerspiel von Korruption und Rücksichtslosigkeit. Fehlender politischer Wille und Korruption ersticken heutige Naturschutzbemühungen im Keim. Eine unrühmliche Rolle spielt dabei auch China. Doch auch Umweltschützer wie der WWF geraten in den Fokus: Pygmäen wurden aus ihren Siedlungen in WWF-unterstützten Naturschutzgebieten vertrieben./ mehr

Volker Seitz / 08.11.2018 / 10:00 / 27

Afrika braucht keine Babysitter

Deutschland blamiert sich vor Afrikanern, wenn es überheblich moralisch urteilt und bewertet. Es ist nicht an uns Deutschen, afrikanischen Ländern Vorgaben zu machen. Afrikaner können selbständig ihre Entwicklung in die Hand nehmen. Wir sollten alte Einsichten überdenken, das Besserwissen überwinden und uns fragen, ob der Anspruch, Afrika zu retten, nicht ein paar Nummern zu groß ist./ mehr

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