Volker Seitz

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“.  Das Buch ist beim Verlag vergriffen. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe wird im September 2018 bei dtv erscheinen. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

Weiterführende Links:
https://www.dtv.de/autor/volker-seitz-13321/
https://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Seitz

Archiv:
Volker Seitz / 13.07.2018 / 06:04 / 32

Afrika bleibt eine Wachstums-Illusion

Afrika bleibt eine Wachstumsillusion, weil ohne echte Entwicklung. Es sind die schwachen Institutionen, die Käuflichkeit, die Vetternwirtschaft, der ethnische Abgrenzungseifer und die Rechtsunsicherheit. Nirgendwo auf der Welt ist das Geschäftemachen so teuer wie in Afrika./ mehr

Volker Seitz / 28.06.2018 / 17:00 / 7

Warnung vor dem falschen Paradies

Während westliche Kirchenvertreter kaum genug Einwanderung haben können, noch mehr Einwanderung verlangen und Andersdenkenden, auch in der Kirche, quasi ihr Christsein absprechen, kommt von den afrikanischen Kirchenvertretern eine völlig gegenteilige Botschaft. Afrikas Bischöfe sehen in der Auswanderung die große Gefahr, dass die afrikanischen Staaten ihr wichtigstes Kapital verlieren: ihre Jugend./ mehr

Volker Seitz / 22.06.2018 / 06:25 / 46

Fluchtursachenbekämpfung ist das Unwort des Jahres

Das Wort Fluchtursachenbekämpfung ist meines Erachtens das Unwort des Jahres wegen Vortäuschung von Lösungen, die es NICHT gibt. Was sind denn die Fluchtursachen? Das bleibt immer im Dunkeln, denn würde man sie benennen, wäre sofort klar, dass Europa nicht in der Lage ist, sie zu beseitigen. Hört endlich auf mit dieser Litanei, sie wird durch ständige Wiederholung nicht besser./ mehr

Volker Seitz / 19.06.2018 / 14:00 / 5

Verkehr in Afrika oder Roulette béninoise

Transport in Afrika geschieht per Auto, Lkw, Mofa, Fahrrad – oder zu Fuß. Frauen balancieren Säcke, Schüsseln oder Bananenstauden auf dem Kopf. Die schlechte Verkehrsinfrastruktur, bürokratische und korrupte Grenzkontrollen und selbstmörderische Fahrzeuge behindern Handel und Wandel und schmälern die Chancen der Menschen. Fortschritte sind selten, aber es gibt sie./ mehr

Volker Seitz / 02.06.2018 / 17:00 / 6

Tödliche Konflikte zwischen Ackerbauern und Viehzüchtern 

Seit Jahrzehnten streiten Ackerbauern und wandernde Viehzüchter in vielen Ländern Afrikas um Weiderechte und Wasser. Eine der Ursachen für die Konflikte liegt darin, dass die meisten Landrechte in Afrika südlich der Sahara nicht schriftlich festgehalten sind. Nur etwa zehn Prozent der ländlichen Flächen in Afrika sind formal dokumentiert. / mehr

Volker Seitz / 23.05.2018 / 12:00 / 4

Eine große Afrika-Aufklärung

Das Buch „Afrika – Eine Einführung in Geschichte, Politik und Gesellschaft“ bietet eine Fundgrube von Erkenntnissen über den afrikanischen Alltag. Rainer Tetzlaff, Historiker und Politologe, neues Werk regt zum Nachdenken an, weil es gekennzeichnet ist durch Sachverstand, Erfahrung und Analysekraft, zum Beispiel auch zur Flüchtlingsproblematik. Und es kommen die Afrikaner selbst zu Wort./ mehr

Volker Seitz / 12.05.2018 / 15:00 / 2

Der Mythos von den Handelsnachteilen für Afrika

Fälschlicherweise wird oft angeführt, dass es für Afrika keinen fairen Zugang zu den Märkten der Industrieländer gebe. „Everything but Arms“ („Alles außer Waffen“) heißt aber ein Programm der EU, das im Jahr 2001 zur Unterstützung der am wenigsten entwickelten Länder eingeführt wurde – 34 von ihnen liegen in Afrika. Das Problem bleibt aber, dass viele Staaten gar keine wettbewerbsfähigen Produkte anbieten können./ mehr

Volker Seitz / 09.05.2018 / 15:00 / 1

Ruandas Erfolg ist ein Erfolg seiner Frauen

Ruanda in Ostafrika gehörte bis 1994 zu den ärmsten Ländern der Welt. Der größte Erfolg, den Ruanda seither erzielt hat, ist die Reduktion der Massenarmut. Es ist eine der schnellsten Entwicklungen weltweit. Die positive Entwicklung ist vor allem das Werk der Frauen Ruandas. Sie haben das Land wirtschaftlich vorangebracht und zur Versöhnung zwischen Tutsi und Hutu beigetragen./ mehr

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