Roger Letsch

Roger Letsch, Baujahr 1967, aufgewachsen in Sachsen-Anhalt, als dieses noch in der DDR lag und nicht so hieß. Lebt in der Nähe von und arbeitet in Hannover als Webdesigner, Fotograf und Texter. Sortiert seine Gedanken in der Öffentlichkeit auf seinem Blog unbesorgt.de.

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Roger Letsch / 05.02.2021 / 11:00 / 43

Der neue Honda „e“: Lösung für ein Problem, das es nicht gibt

Der euphorische Testfahrer lobte das Elektroauto "Honda e" überschwenglich: „Ein anderer Vorteil erwächst aus einer Schwäche. Die Reichweite dieses Autos ist so gering, dass von Anfang an klar ist, dass es nur für einen Ort gedacht, für einen Zweck geeignet ist. Für die Stadt.“ Doch genau dafür braucht man eher kein Auto./ mehr

Roger Letsch / 31.01.2021 / 13:00 / 43

Die Macht der Kleinen: Der GameStop-Aufstand

GameStop? Nie gehört. So ging es wohl vielen bis vor wenigen Tagen. Inzwischen verbindet sich mit dem Namen ein beispielloser Aufstand von Kleinanlegern gegen die mächtigen Hedgefonds. In einem raffinierten Akt von Schwarmintelligenz prügelten sie den Kurs der GameStop-Aktie in die Höhe und verpassten den Wölfen der Wallstreet eine blutige Nase, die auf fallende Kurse gewettet hatten. Der Vorfall hat auch eine gesellschaftspolitische Dimension, die nicht unterschätzt werden kann./ mehr

Roger Letsch / 28.01.2021 / 17:00 / 11

Warum die Republikaner Trump nicht zum Feind haben wollen

Im Senat wird sich wohl keine Zweidrittelmehrheit dafür finden, dem aus dem Amt geschiedenen Präsidenten gewissermaßen eine Abmahnung hinterherzuwerfen, nachdem er schon gekündigt wurde und das Haus verlassen hat. Dies wäre laut Senator Rand Paul verfassungswidrig. Die Süddeutsche Zeitung ist entsetzt! Aber ist es so schwer zu verstehen, dass die Republikaner kein Interesse daran haben, Trump zum Märtyrer zu adeln – und damit zur mächtigen Konkurrenz zu machen?/ mehr

Roger Letsch / 20.01.2021 / 16:00 / 45

Zum Amtsantritt von Joe Biden

Zur Amtseinführung von Joe Biden fehlt es nicht an populistischen Forderungen, Anhänger und Wähler Trumps mit denselben Mitteln zu bekämpfen, die man in Folge der Anschläge des 11. Septembers für äußere Feinde entwickelt hatte. An die Stelle von Prahlerei und Missachtung des politischen Gegners könnte nun ein handfester „Domestic War on Terror“ treten, der Anderswähler und Andersdenker kurzerhand zu Feinden erklärt, denen man das Existenzrecht abspricht. / mehr

Roger Letsch / 16.01.2021 / 12:00 / 29

Twitter und das Lied vom Tod

Der bekannte Spieltheoretiker Christian Rieck hat ein Video über die Twitter-Löschung Trumps veröffentlicht. Er geht davon aus, dass Twitter der Politik ein Signal seiner eigenen Wichtigkeit senden wollte, in Anlehnung an den Plot von „Spiel mir das Lied vom Tod“. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass Twitter so mächtig gar nicht ist, sondern sich vielmehr bei der künftigen Machtelite beliebt machen will./ mehr

Roger Letsch / 08.01.2021 / 06:01 / 127

Amerikanische Verhältnisse – wo ist die Landebahn?

Tritt man aber einen Schritt zurück, um das größere Bild zu sehen, stellt man fest, dass die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft nun auf allen Ebenen als vollzogen gelten darf. Die Aufmerksamkeit der Medien ist nicht gleichmäßig verteilt, und statt dazu aufzurufen, endlich von diesem Karussell des Wahnsinns herunterzukommen, gießt man durch einseitige Berichterstattung immer weiter Öl ins Feuer. Hierzulande läuft das längst ähnlich./ mehr

Roger Letsch / 20.12.2020 / 17:00 / 51

Eine Impfdosis Liberalismus

"Impfen lassen – oder auf Beatmung verzichten!" übersetzte BILD gestern eine Forderung von Prof. Dr. Wolfgang Henn, der im Ethikrat die Bundesregierung berät. Das kann ja heiter werden. Jede Tätigkeit, die über ein möglichst geringes mittleres Risiko hinausgeht, könnte den Verlust des Versicherungsschutzes und der Solidarität der Gemeinschaft bedeuten. Zucker, Alkohol, Tabak, Fast Food: verboten. Ski fahren: auch verboten.../ mehr

Roger Letsch / 16.12.2020 / 15:00 / 64

Weltmeister des Wunschdenkens

Es gibt viele gesendete und geschriebene Zumutungen im „Coronajahr Null“. Am schlimmsten sind jedoch all jene, die auf die eine oder andere Art „Corona als Chance“ für welche Art von „Great Reset“ auch immer begreifen. Die Süddeutsche Zeitung beispielsweise hat einen wundersamen Artikel mit dem Titel „Die Wirtschaft braucht den Lockdown“ veröffentlicht. / mehr

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