Roger Letsch

Roger Letsch, Baujahr 1967, aufgewachsen in Sachsen-Anhalt, als dieses noch in der DDR lag und nicht so hieß. Lebt in der Nähe von und arbeitet in Hannover als Webdesigner, Fotograf und Texter. Sortiert seine Gedanken in der Öffentlichkeit auf seinem Blog unbesorgt.de.

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Roger Letsch / 11.07.2020 / 06:25 / 68

Wie die PEN-Präsidentin die Redefreiheit ein bisschen verteidigt

Man wollte den eigenen Ohren nicht trauen, als die Präsidentin des deutschen PEN im Interview mit dem Deutschlandfunk bestätigte, es gäbe irgendwie doch mittlerweile Probleme mit der Meinungsfreiheit bei uns, und vielleicht hätte man es ja wirklich übertrieben mit dem, was der Volksmund Zensur nennt. Doch die Angst vor der eigenen Courage fing Regula Venske schnell wieder ein. / mehr

Roger Letsch / 09.07.2020 / 16:00 / 31

Dresden ohne Netz und doppelten Boden

An zwei Sonntagen im Jahr soll in Dresden-Neustadt das Internet abgeschaltet werden. So wurde es im Stadtteilparlament beschlossen, weil die FDP-Fraktion den Antrag stellte, die Geschäfte der Stadt an zwei Sonntagen zu öffnen. Und damit die FDP endlich lernt, dass man solchen Unsinn nicht ungestraft fordern kann, beschließt man eben sowas wie das Gegenteil. / mehr

Roger Letsch / 07.07.2020 / 06:11 / 36

Ein Rapper als Wildcard: Ziemlich beste Präsidenten

Ob man die Ankündigung von Kanye West, noch in diesem Jahr für das höchste Amt im Weißen Haus zu kandidieren, ernst nehmen kann, ist noch nicht beantwortet. Es gibt lustige bis verrückte Theorien darüber, was West (steinreich, 30 Millionen Twitter-Follower) damit bezwecken mag. Schließlich sind er und Trump ziemlich beste Freunde. Langweilig wird das jedenfalls nicht./ mehr

Roger Letsch / 30.06.2020 / 12:00 / 55

Medien: Der Rück-Spiegel

Dies ist die Geschichte einer Meldung, die anfangs hervorragend ins Beuteschema eines deutschen Nachrichtenmagazins passte. Inzwischen hat sie sich ein wenig weiterentwickelt, und die Wahrheit passt nicht mehr so gut ins Bild. / mehr

Roger Letsch / 26.06.2020 / 10:00 / 96

Gesinnungswächter für Pressefreiheit

Huch, Seehofer wollte vorübergehend eine Taz-Autorin wegen Volksverhetzung oder so anzeigen. Grande Skandal! In einem offenen Brief an die Kanzlerin fordern mediale Geistesgrößen, den „massiven Angriff gegen die Meinungs- und Pressefreiheit“ zu beenden. Die Liste der Unterzeichner ist das, was der Artikel nicht sein konnte: Blanke Satire./ mehr

Roger Letsch / 19.06.2020 / 15:30 / 47

Es lebe der Hengameh-Humor!

TAZ-Kolumnistin Hengameh sorgte für einen Skandal, als sie in einem Beitrag forderte, dass Polizisten auf die Müllkippe gehören. Daraufhin brandete eine Empörungswelle los, weil die meisten Leser einfach zu dumm waren, den tiefsinnigen Humor der Kolumnistin zu kapieren. / mehr

Roger Letsch / 18.06.2020 / 15:00 / 54

Hilfe, Uncle Ben’s gelingt nicht mehr!

Um einen „Beitrag zu einem Ende von rassistischen Vorurteilen zu leisten“, lässt die Firma „Arla“ das sympathische Portrait von Onkel Ben auf dem „Uncle-Ben's-Reis“ nun wohl einfach verschwinden. Dient es wirklich dem Kampf gegen Rassismus, wenn demnächst die einzigen gestatteten bildlichen Darstellungen von Menschen auf amerikanischen Produkten von Weißen stammen müssen? Existiert heute ein Bilderverbot für Schwarze?/ mehr

Roger Letsch / 17.06.2020 / 15:00 / 36

Die Corona-App und der Nannystaat

Die Corona-Warn-App des RKI und der Bundesregierung steht bereit und die Presse ist voll des Lobes. Bereits nach wenigen Stunden überschlagen sich die positiven Rezensionen im Apple-Store und ich frage mich, inwiefern diese Jubel-Kommentare nicht Teil der Pressearbeit sind. Von mir werden Sie hier keine Empfehlung erhalten, liebe Leser. Weder für noch gegen diese App. Ich gebe lediglich einiges zu bedenken./ mehr

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