Annette Heinisch / 03.12.2021 / 16:00 / Foto: achgut.com / 36 / Seite ausdrucken

Zurück auf Anfang

Ein Land wie Deutschland mit einem gut ausgebauten, viele Milliarden Euro verschlingenden Gesundheitssystem muss mit einem Virus wie Covid-19 fertig werden. Wenn nicht, hat die Politik versagt. Doch die sucht einen Sündenbock.

Es war Ende letzter Woche, der Tag war kalt und grau in Hamburg. Zwischen Terminen hatte ich eine kurze Pause, in der ich mich mit einer befreundeten Chirurgin traf. Sie ist gebürtige Irin, arbeitete dann in Kanada, Taiwan und für einige Zeit in Japan, dessen Kultur sie liebt. Erst vor ein paar Jahren kam sie aus privaten Gründen nach Deutschland, hat sich hier mittlerweile gut eingelebt.

Während ich meine kalten Finger an der heißen Tasse Kaffee wärmte, erzählte sie von ihren gerade durchgeführten Operationen, kam dann aber plötzlich auf ein anderes Thema. Ihr Bruder, in Los Angeles praktizierender Kardiologe, hatte sie am Vorabend angerufen. Er hatte gehört, dass es in Österreich eine allgemeine Impfpflicht geben solle. „Have you heard that? Is it really true??? But that is INCREDIBLE!” Ihre Fähigkeit, in Großbuchstaben zu sprechen, ist phänomenal. Aber es ging weiter, sie konnte es gar nicht fassen, hielt es für „unbelievable“ und vor allem „completely unethical“. Kein Arzt darf jemanden zur Behandlung zwingen, ein absolutes Unding. So etwas in einer „core nation of the EU“ – einfach unfassbar. Ich wies darauf hin, dass das Thema auch bei uns diskutiert würde. Die Presse hätte es bereits thematisiert und die Öffentlichkeit auf eine Impfpflicht vorbereitet, weil es angeblich einfacher sei, den Zauderern die Entscheidung abnähme.

Sie schaute mich verdutzt an, dann lachte sie laut.

„No, no, no, no, no, that is nonsense. The Germans are not so stupid, they know they can´t do something that unethical, especially not with their history. They are far too reasonable for that.” Ich war mir da meiner Landsleute nicht so sicher. Nicht einmal eine Woche danach ist das Realität, was sie für undenkbar hielt. Die allgemeine Impfpflicht soll auch in Deutschland kommen.

Fatale Ähnlichkeiten

Über Weihnachten fliegt sie zu ihrem Bruder nach Los Angeles, er hat nicht nur ein schönes, großes Haus, sondern auch einen ebensolchen Swimmingpool. Natürlich auch schöneres Wetter. Also trifft sich die Familie dort, ihre Eltern kommen aus Irland. Ich stelle mir bildhaft vor, wie sie am Swimmingpool sitzen, dabei entsetzt über Deutschland reden. Ihr Vater ist Medizinprofessor, ohnehin von der Corona-Politik der meisten Staaten nicht wirklich überzeugt, aber der Gedanke, etwas derart Unethisches wie Zwangsimpfungen vorzunehmen, hätte er selbst komplett unfähigen Politikern nicht unterstellt.

Ich werde ihr vorschlagen, einmal das Haus von Thomas Mann in Los Angeles zu besuchen, in dem er Teile seines Exils verbrachte. Wie beschrieb er es noch einmal?

„Es [das Exil] ist schwer zu ertragen. Aber was es leichter macht, ist die Vergegenwärtigung der vergifteten Atmosphäre, die in Deutschland herrscht. Das macht es leichter, weil man in Wirklichkeit nichts verliert. Wo ich bin, ist Deutschland. Ich trage meine deutsche Kultur in mir. Ich lebe im Kontakt mit der Welt und ich betrachte mich selbst nicht als gefallenen Menschen.“

Es ist schon seltsam, dass all die eifernden und geifernden Politiker, die sich selbst als die Gerechten ansehen, vereint im Kampf gegen die Nazis, von außen betrachtet fatale Ähnlichkeiten mit eben diesen aufweisen. Haben sie sich in den anderen gespiegelt, dort das gesehen, was in ihnen selbst ist? Funny, really.

Unethisch“?

Unethisch ist der Begriff, den ich in letzter Zeit am häufigsten hörte, gerade von Ärzten. Mein Artikel „Was, wenn ich irre“ hat eine Menge Aufsehen erregt, viele schrieben mir persönlich. Sie fühlten sich angesprochen von jemanden, der bei seinem Handeln die Möglichkeit des Irrtums einbezieht. Theoretisch sollte das üblich sein, praktisch ist es selten geworden.

Zuschriften kamen auch von Ärzten, die sich in eine schwierige Lage gedrängt sehen. Es muss geimpft werden, auf Teufel komm raus, ob das im konkreten Fall eher gut oder schlecht ist – alles egal. Noch mehr: Man weiß es nicht, es kümmert nicht. Was ist mit Menschen, die z.B. bereits eine Autoimmunerkrankung haben, ist es da gescheit, am Immunsystem herumzuspielen? Man weiß es nicht. Was soll man da als Arzt raten, wie soll man aufklären, wenn man selbst nichts weiß?

Ähnliches gilt für viele andere Erkrankungen, bei denen man gar nicht weiß, ob und welche Auswirkungen die sogenannte Impfung haben könnte. Wobei man generell die Langzeitfolgen nicht kennt. Nicht umsonst werden Impfungen grundsätzlich über viele Jahre geprüft, bevor sie zugelassen werden. Umso mehr müsste das – bei normalen ethischen Standards der Medizin – bei neuartigen „Impfungen“ gelten. Die Befürchtung, dass die Nebenwirkungen nicht ordentlich dokumentiert und untersucht werden, weil es nicht in die politische Agenda passt, sind groß.

Wie soll man Patienten aber über Risiken und Nebenwirkungen aufklären, die man selbst nicht kennt? Es widerspricht allem, was sie als Arzt über ihre Berufspflichten gelernt haben. Einige fanden besonders diesen Satz gut.

„Je mehr der Staat mit seiner Inkompetenz zur Lachnummer wird, desto hysterischer beharren seine Protagonisten darauf, dass ihre Ansichten der Weisheit letzter Schluss seien.“ „Es klingt absurd, ist aber leider eine treffende Beschreibung.“, so schrieb einer.

Kein Grund zur Panik

Jeder, wirklich jeder, kann auf den offiziellen Seiten des RKI oder auch des DIVI überprüfen, dass vor allem ältere Menschen mit einem durch Komorbiditäten geschwächten Immunsystem durch Covid-19 gefährdet sind. Ca. 95 Prozent aller Intensivpatienten gehören der Altersgruppe ab 60 Jahren an. Ansonsten sind speziell Menschen mit Diabetes oder Übergewicht/Adipositas besonders gefährdet. Für all diese Menschen ist eine Infektion ernsthaft lebensgefährlich, daher bedürfen sie eines besonderen Schutzes.

Aber umgekehrt: Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist nicht in Lebensgefahr. Das heißt nicht, dass Covid-19 eine leichte Erkrankung ist, jedenfalls nicht für alle. Es heißt auch nicht, dass keiner unter 60 Jahren daran sterben kann. Das kann passieren, ist aber die Ausnahme. Anders ausgedrückt: Die Lage ist zu ernst, als dass sich die Verantwortlichen blinde Panik erlauben dürften. Die Lage ist aber nicht derart lebensbedrohlich, dass es Grund zur Panik gäbe.

Ein Land wie Deutschland mit einem gut ausgebauten, viele Milliarden Euro verschlingenden Gesundheitssystem muss mit einem Virus wie SARS-CoV-2 fertig werden. Wenn derzeit nur 0,00573% der Bürger wegen dieser Infektion im Krankenhaus behandelt werden, davon bundesweit (!) ca. 4.600 auf den Intensivstationen, so liegt das noch im Bereich der üblichen Belastung durch Infektionen in den Wintermonaten. Wenn ein Gesundheitssystem diesen relativ milden Stresstest nicht meistert, dann wird es den Anforderungen an ein modernes Gesundheitssystem nicht gerecht. Wie soll es eigentlich ein Großschadensereignis verkraften?

Blinder Aktionismus

Nichts könnte das Versagen der Politik besser verdeutlichen. Wenn sie dann noch durch ihr Handeln eine zusätzliche Verknappung von Kapazitäten im Gesundheitssystem, z.B. durch erheblichen Abbau von Intensivbetten, verursacht, ist das geradezu sträflich verantwortungslos. Das – und nichts anderes – dürfte der Grund für das derzeitige „blame game“ sein. Natürlich benötigt die Politik einen Sündenbock als Ablenkungsmanöver für ihr Versagen, nur deshalb kam das Märchen von der angeblichen Pandemie der Ungeimpften auf.

Was sie vergisst: Vor lauter blindem Aktionismus ruiniert sie Deutschlands Ansehen in der Welt. Die offenkundige Inkompetenz wäre schlimm genug, aber dass jetzt Österreich und Deutschland im Gleichschritt in eine Richtung marschieren, deren Parallelen zu sehr dunklen Kapiteln der Geschichte zu deutlich sind, als dass sie übersehen würden, schlägt dem Fass den Boden aus. Und wieder einmal applaudieren weite Teile der Presse, jubeln und feuern das „Durchregieren“ an.

Zeitgleich in den USA: Ein Bundesgericht hat vor einigen Tagen eine Regelung vorläufig gestoppt, nach der Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten sicherstellen müssen, dass ihre Mitarbeiter geimpft werden oder andernfalls Masken tragen und wöchentlich auf das Coronavirus getestet werden. Nunmehr wurde die Impfpflicht für Mitarbeiter im Gesundheitswesen in zehn Bundesstaaten vorläufig gestoppt. In diesen zehn Bundesstaaten gehören entweder die Gouverneure oder der Generalstaatsanwalt der Republikanischen Partei an. In Florida, regiert von dem republikanischem Gouverneur Ron DeSantis, ist eine Impfpflicht gesetzlich verboten!

In Deutschland ist die Union demgegenüber führend im Beseitigen bürgerlicher Freiheiten, man ist versucht zu sagen: „Wie sonst nur linke Parteien.“

Omikron nach jetzigem Stand nicht gefährlicher

Der World Council for Health, eine Dachorganisation, bestehend aus 45 Gesundheitsorganisationen weltweit, hat aktuell eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er darauf hinweist, dass nach jetzigem Stand die neue Virusvariante Omikron nicht gefährlicher ist als andere und erstmals bei Geimpften in Botswana entdeckt wurde. Er weist vor allem darauf hin:

„We caution against the reinstatement of lockdowns and other unnecessary measures that have not been proven to slow the spread of the virus. These measures have been shown to cause undue harm.…

As vaccine manufacturers scramble to create a new vaccine for this variant, World Council for Health reminds the WHO, the FDA, the MHRA, and other regulatory agencies that safe vaccine development takes around 10 years. Further novel vaccine products developed in haste by Pfizer, Moderna, Johnson & Johnson, AstraZeneca, or any other drug manufacturer will not be acceptable to the people of Africa or the people of the world.”

Wellen

Wellenbewegungen sind ein an der Börse sehr bekanntes Phänomen. Dass die Bewegung der Massen einem bestimmten, wellenförmigen Muster folgt, ist so bekannt, dass zur Deutung dieser Muster diverse Theorien entstanden sind, die bekannteste ist wohl die Elliott-Wellen-Theorie. Solche Wellen lassen sich in allen Bewegungen von Menschen als Masse erkennen. Furcht und Gier sind die Emotionen, die das Verhalten treiben. Kluge Anleger erkennen diese Muster und lassen sich von ihnen nicht beirren. Im Gegenteil „Hin und Her macht Taschen leer“, heißt es.

Diese Wellen lassen sich auch bei allen größeren politischen Ereignissen der letzten 20 Jahre gut erkennen, wobei in diesen Fällen die Politiker nicht als kluge, langfristig denkende Anleger gehandelt haben, sondern ausschließlich am eigenen, kurzfristigen Profit orientiert waren. Daher haben sie die Bürger sehr gezielt durch die Verstärkung der Emotionen Furcht und Gier gelenkt.  

Zunächst war dies bei der Euro-Krise zu beobachten: Den Bürgern wurde suggeriert, würde Deutschland den Euro nicht „retten“, würde der Krieg nach Europa zurückkehren. Hier wurde gezielt Furcht ausgelöst, denn kaum etwas fürchten die Deutschen mehr. Dass es eine völlig absurde Fiktion war, die fern der Realität lag, tat der Wirkung keinen Abbruch. Gleichzeitig wurde die Gier angesprochen, denn es geht uns doch angeblich mit dem Euro wunderbar, unter dem Strich profitieren wir davon. Die Frage „Wer ist wir?“ wurde nicht gestellt. Richtig ist, dass einige Unternehmen, die in den Euro-Raum exportieren, davon profitieren, allerdings bei weitem nicht so entscheidend wie behauptet. Währungsdifferenzen wurden ja bereits vorher durch den Ecu aus-/angeglichen.

Der zweite Schritt, der stets folgt, ist das Konstruieren von In- und Outgroups, d.h. das Volk wird gezielt getrennt in „die Guten“ und „die Bösen“. Letztere, also die Kritiker, werden so mundtot gemacht. Im Nachgang erlebte man, dass die Kritiker recht hatten und das politische Handeln gefährlich falsch war. Aber es war zu spät.

Machtgier statt Verantwortungsbewusstsein

Die Energiewende lief nach genau diesem Muster, ebenso wie die Migrationskrise und die Klimahysterie mit Furcht vor Atomunfällen, bösen Bildern von herzlosen Deutschen und dem Weltuntergang einerseits, dem Versprechen von Profit zur Befriedigung der Gier andererseits. Wir werden angeblich Unmengen an modernen Technologien zur ökologischen Umgestaltung verdienen, die Migranten waren „Geschenke“ für den Arbeitsmarkt und die Rente. Wer warnte oder gar Kritik äußerte, wurde aus dem Diskurs ausgeschlossen. Nur lässt sich die Realität nicht auf Dauer ausgrenzen. Wenn dann genau das passiert, was die Warner vorher befürchteten, wird es eng, die Politik zunehmend kopflos.

Bei der Corona-Epidemie sehen wir das gleiche Verhaltensmuster: Obgleich 99,5% der Bevölkerung kein Covid-19 haben, von den rund 0,5% Erkrankten die weit überwiegende Mehrheit nicht ernsthaft gefährdet ist, wird Furcht und Panik verbreitet. Damit werden dann enorme Freiheitseinschränkungen begründet und der Wunsch der Bürger nach einem normalen Leben von speziellem Wohlverhalten abhängig gemacht (Impfung). Das starke Verlangen nach einem normalen Leben, nach Freiheit und Freizeitvergnügungen, macht die Bürger gefügig.

Und was ist, wenn auch nur ein Bruchteil dessen passiert, was die Warner befürchten? Bisher war das stets der Fall. Was ist, wenn die langfristigen Probleme und Schäden den kurzfristigen und eingeschränkten Nutzen der Impfung wirklich bei Weitem überstiegen. Schon einmal darüber nachgedacht?

Ich weiß nicht, was passieren wird, die Anderen jedoch auch nicht. Aber dann eine Impfpflicht einführen? Oder anders gesagt: Dieselben Leute, welche während einer Pandemie die Kapazitäten der Intensivstationen heruntergefahren haben, sagen nun, diese seien so am Limit, dass man die Bürger mit einem experimentellen Impfstoff zwangsimpfen müsse? Kommt das wirklich niemandem seltsam vor?

Der Umgang mit Wellen unterscheidet den machtgierigen Politiker von einem, dem das Wohl des Volkes wirklich am Herzen liegt. Der Machtgierige reitet die Wellen aus Eigennutz, um sich als „Macher“ zu inszenieren. Der Verantwortungsbewusste ist hingegen der Fels in der Brandung, der selbst dem größten Sturm standhält. Welche Sorte Politiker hat Deutschland? Und dann sitzt man da und muss Ausländern erklären, wieso Deutschland wieder auf alten Spuren wandelt. Meine Freundin hat berufliche Angebote in Zürich und Dubai. Ich vermute, sie wird eines davon annehmen.

Foto: achgut.com

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Leserpost

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Gabriele Klein / 03.12.2021

Wie wäre es wohl verlaufen wenn es einst eine staatlich verordnete “Contergan” Impfpflicht gegeben hätte,  Wie würde man sowas etwa 60 jahre danach beurteilen?  Hier ein interessanter Auszug in Bezug auf Schuldfähigkeit in solchen Dingen den ich auf planet-wissen.de fand:  “Weltweit wurden etwa 10.000 Kinder mit Fehlbildungen der Gliedmaßen geboren. Allein in Deutschland waren es 4000 bis 5000 Kinder mit schweren Behinderungen, von denen rund 3000 überlebten. Der Strafprozess vor dem Landgericht Aachen gegen Verantwortliche der Firma Grünenthal (Namen fand ich keine) wurde 1970 jedoch wegen geringer Schuld eingestellt. “ Also nur zu Herr Lindner Mein Tipp zu gewissen Widersprüchen in den Pressezitaten Ihrerseits: Am besten bringt man gewisse Gegensätze in Äußerungen und das mit der Cognitive Dissonance auf Linie, wenn man die Begriffe umdefeniert und das möglichst stillschweigend.  HIerzu empfehle ich die feinsinnigen Schriftsätze der Jurispudenz zur Demokratieabgabe analog zu Infrastrukturabgaben. Helfen könnte auch ein eingehendes Studium der AGITPROP bei jener Mutter der neuen Demokratie hinter den Mauern der alten DDR.

Jens Lück / 03.12.2021

Zu den “unmöglichen” Langzeitfolgen: Die Biontech-Impfung senkt laut einer Studie der Universität Nimwegen den Tumornekrosefaktor (TNF) ab. Ob dauerhaft oder nicht ist hier die Frage. Dieser spielt bei Entzündungsprozessen und der Krebsentstehung eine wichtige Rolle. Bei der rheumatischen Arthritis (ich leide selber unter dieser Erkrankung) gab es auch mal ganz tolle neue Medikamente, die diesen Faktor abgesenkt haben. Die galten als besonders nebenwirkungsfrei. Die Patienten hatten so eine erhebliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes. Und starben dann einige Jahre später an Lymphomen und Leukämien. Die Medikamente wurden daraufhin alle vom Markt genommen. Falls es bei den Impfungen auch zu einer derartigen oder ähnlichen Nebenwirkung kommen sollte, ist dies nicht nur das Ende unseres Gesundheitssystems, sondern das Ende aller modernen Industriegesellschaften weltweit. Keine Gesellschaft würde die hohe Anzahl an Opfern behandeln, geschweige denn finanzieren können. Und das medizinische Personal wäre ja auch nicht mehr vorhanden. Die Wirtschaft würde 2/3 ihrer Arbeitnehmer verlieren. Deutschland wäre danach ein von Bürgerkriegen geplagtes armes Entwicklungsland, auf Jahrzehnte unregierbar, wo Menschen tagtäglich gegen das Verhungern kämpfen müssten. Die Politiker würden die Rache der sterbenden Bevölkerungsmehrheit sowieso nicht lange überleben. Ich weiß nicht, ob es so kommen wird. Aber was mich entsetzt ist, dass man dieses Szenario eben nicht ausschließen kann. Auch, wenn bis jetzt Milliarden Menschen geimpft wurden und diese die Impfung ohne größere Komplikationen überlebt haben, sagt dies bzgl. der Langzeitfolgen nichts aus. Viele Wissenschaftler verstehen das nicht. Die parallel durchgeführten Studien sagen diesbezüglich nichts aus. Wir wissen über die Langzeitfolgen dieser neuen Technologie nichts. Gar nichts. Breite ersetzt nun einmal nicht Tiefe. Es ist das wirklich größte Experiment der Menschheit an der Menschheit selbst.

Helmut Bühler / 03.12.2021

Deutschland wandelt auf alten Spuren, weil es in keiner Weise um den Gesundheitsschutz geht. Da brechen sich jetzt alte Persönlichkeitsstrukturen Bahn. Im Windschatten der künstlichen Panik tropfen 70 Jahre Demokratietünche ab und der alte hässliche Nazi und Blockwart tritt hervor. Dass diese modernen Nazis jetz bunt lackiert sind, vor allem rot und grün aber auch schwarz und gelb, ändert nichts am Inhalt. Und im dämlichen Volk wurde das Untertanengen reaktiviert. Führer befiehl, wir folgen - und zeige uns, auf wen wir einschlagen sollen, wer die Feinde sind. Dass Österreich uns auf diesem Weg einiges voraus ist und als Beispiel dient wundert wenig, schließlich haben sie uns ja schon mal einen Führer geschenkt.

Gottfried Meier / 03.12.2021

Besser vergleichbar ist der Beginn des 1. Weltkrieges, in den die Deutschen, übrigens auch viele jüdische Deutsche, mit großem Enthusiasmus und Überzeugung gezogen sind.

Stanley Milgram / 03.12.2021

@Karla Kuhn: Ja, und ich denke, dass sich das Graphen mit jeder weiteren Impfung aufaddiert und es immer mehr plötzliche Unerwartete geben wird.

S.Wietzke / 03.12.2021

Um mit diesem “Virus” fertig zu werden braucht man überhaupt kein Gesundheitssystem, wie Afrika und die Länder zeigen die nicht von Bekloppten regiert und einer degenerierten Bevölkerung bewohnt werden. “Das starke Verlangen nach einem normalen Leben, nach Freiheit und Freizeitvergnügungen, macht die Bürger gefügig.” Quatsch. Die haben überhaupt kein Verlangen “nach Freiheit”. Für die Masse war das schon immer keine Verheißung, sondern immer eine Bedrohung.  Die brauchen einen, der ihnen den ganzen Tag sagt was sie zu tun und zu lassen haben und suhlen sich geradezu in ihrem Helotendasein. Nur ist das nicht, wie Nietzsche meinte durch das Christentum verursacht, sondern das ist genetisch.

Marcel Seiler / 03.12.2021

Das politische System ist kaputt: Es bringt inkompetente Schausteller nach oben. Sie können “kommunizieren”, also das Volk aufwiegeln, und tun das für ihre Karriere; dem Land dienen können und wollen sie nicht. Inzwischen verdienen auch die Medien ihr Geld mit Aufmerksameitserregung, nicht mit der Wahrheit. Verantwortungsvolle Politikeraspiranten haben in diesem System keine Chance.

Reinhold R. Schmidt / 03.12.2021

Zwangsimpfung wegen der “Volksgesundheit” kommt aus dem selben Gedankengerüst wie “Euthanasie” von unwerten Leben zur Wahrung der “Volksgesundheit”. Schande über alle - Politiker, Journalisten und “Volksgenossen”, die auch nur daran denken. Werden also künftig Menschen, die sich auf ihre durch das Grundgesetz geschützte Menschenwürde und körperliche Unverletzlichkeit berufen in Lagern konzentriert oder in besonderen Einrichtungen gar euthanasiert?

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