Annette Heinisch

Annette Heinisch ist Rechtsanwältin in Uelzen.

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Annette Heinisch, Gastautor / 21.02.2018 / 06:10 / 32

Die rote Linie bin ich

Eine der größten Gefahren für den Frieden, die auf der Münchner Sicherheitskonferenz benannt wurden, ist die Erosion der Institutionen in den westlichen Ländern, also Regierungen, Parteien, Gerichte, Medien und Finanzinstitutionen. In Deutschland lässt sich dieser Verfall im Zeitraffer beobachten. Dies zeigen auch die jüngsten Vorgänge um zwei Demonstrationen in Hamburg und Berlin. Eine juristische Analyse./ mehr

Annette Heinisch, Gastautor / 12.01.2018 / 06:29 / 23

Warum wagen wir nicht etwas Mutiges?

Die bisherigen Versuche, eine Regierung zu bilden, ähneln fatal den Versuchen, BER zu retten. Weitgehend dieselben Leute machen weitgehend immer dasselbe und verbrennen Unmengen von Geld, für das andere Leute arbeiten müssen. Das Land lebt seit 15 Jahren von der Substanz und sieht so oder so einem enormen Wandel entgegen. Die Frage lautet nur: Wer gestaltet ihn? Die alten Seilschaften sind dazu ganz offensichtlich nicht mehr in der Lage. Deshalb müssen politische Verhältnisse her, die neuem Personal eine Chance geben./ mehr

Annette Heinisch, Gastautor / 22.12.2017 / 06:29 / 13

Optimismus heißt kämpfen und was tun

Von Annette Heinisch. Man darf die Zukunft nicht verloren geben, bevor man angefangen hat, zu kämpfen. Es überrascht mich sehr, wie unsere eigentlich verwöhnte Gesellschaft immer wieder schnell und effizient anpackt. Die Flüchtlingkrise ist nur ein Beispiel. Dabei waren nicht alle der Willkommenskultur verfallen, aber sie sahen ein Problem, das es zu lösen galt. Also halfen sie. Das entschuldigt mitnichten politische Fehlleistungen, aber es zeigt, dass die bürgerliche Gesellschaft lebt. Wir müssen etwas tun. Wir sind unser Schicksal./ mehr

Annette Heinisch, Gastautor / 11.12.2017 / 06:20 / 27

Wir haben die „Alles egal”-Phase erreicht

Von Annette Heinisch. Wenn der Staat allmächtig wird und sich – anders als der Bürger – an keine Regeln und Grenzen der Macht mehr halten muss, dann ist Gefahr im Verzug. Diese sich immer weiter ausdehnende Machtbesoffenheit, sei es durch Bevormundung, sei es durch überbordende Bürokratisierung oder einen Superstaat EU macht Angst. Wie desaströs die Tatsache ist, dass niemand diesem Treiben Einhalt geboten hat oder derzeit gebietet, zeigt sich daran, dass wir die „Alles egal”-Phase erreicht haben. Wer zieht die Notbremse?/ mehr

Annette Heinisch, Gastautor / 08.11.2017 / 06:29 / 27

Keiner will die Suppe auslöffeln

Von Annette Heinisch. Eine Ehre ist es wohl nicht, unser Land regieren zu müssen. Wir stecken in einem ziemlichen Schlamassel, da kann man sich nur die Finger verbrennen. Viele denken, dass es uns doch prima geht. Hört das auf, ist derjenige schuld, der dann zufällig an der Regierung ist. Dieser Tag könnte näher rücken, daher strebt keiner die Führung an. Nichts zeigt das deutlicher als das Verhalten der SPD. Und die FDP hat die Auswahl zwischen Party-Pupser und Watschenmann. Nur die Grünen sind traditionell suizidal./ mehr

Annette Heinisch, Gastautor / 17.08.2017 / 17:27 / 9

Paukenschlag aus Karlsruhe: EZB jenseits ihres Mandats?

Von Annette Heinisch. Die Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) treffen auf tiefe Bedenken des Bundesverfassungsgerichts. Die Richter monieren, dass die Zentralbank damit eine Kompetenzüberschreitung beginge und außerdem das Haushaltsrecht des Bundestages verletze. Das Verfassungsgericht droht damit die von Macron und Merkel angestrebte Vermengung verschiedener Staatshaushalte zu einem europäischen Eintopf zu sprengen. Der Geduldsfaden scheint am Ende zu sein./ mehr

Annette Heinisch, Gastautor / 14.08.2017 / 18:59 / 6

Ein Kartenhaus namens Euro

Von Annette Heinisch. Angenommen, Sie sind krank und Ihr Arzt verschreibt Ihnen eine Medizin, die Ihren Zustand nicht verbessert, sondern verschlimmert. Was machen Sie? Setzen Sie die Medizin ab? Nein! Sie nehmen die doppelte Dosis. Genau das haben Macron und Merkel vor, um den Euro zu retten. Die Bundesbank warnt, aber der Bundesverband der Deutschen Industrie ist dafür./ mehr

Annette Heinisch, Gastautor / 29.07.2017 / 09:12 / 9

Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!

Von Annette Heinisch. Wieder ein Messerstecher, wieder ein Toter und mehrere Verletzte. Aber diesmal waren die Leute schneller als die Polizei. Man nimmt die Sache selbst in die Hand, ob bei Sturm, Hochwasser oder Mord. Keine Hysterie, kein Drama, keine Psychologen, einfach praktisch die Ärmel hoch krempeln und anpacken. Das geht nur in einer Gesellschaft, in der die Bürger es nicht aufgegeben oder verlernt haben, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. / mehr

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