Killer und Killerinnen

„Sleepy“ Joe Biden hat hingelangt. Der neue US-Präsident hat ohne Anlass Wladimir Putin, Russlands langjährigen Präsidenten, einen „Killer“ genannt. Manche meinen: Endlich hat’s mal jemand ausgesprochen. 

Dazu folgende Richtigstellung:

Es gibt viele Arten von Killern oder Killerinnen. Es gibt das Killervirus und die Killeralge, es gibt den Killerwal und den Ladykiller. In Deutschland ist „Monaco-Franze“ der Prototyp des Letzteren, bekannt für seinen Killersatz „A bisserl was geht immer“. Und dann gibt es noch den Stimmungskiller, ich denke da an RKI-Chef Wieler, den Mann ohne Lächeln, bekannt für seine Prognose: „Die nächste Welle kommt bestimmt.“ Eine Killerwelle. 

Konkurrent ist Karl Lauterbach, die Pythia der Pandemie. Sie, liebe Leser wie Leserinnen, werden sagen, das könne doch gar nicht stimmen, weil Karl Lauterbach ein Mann sei. Richtig, aber seine vortragende Stimme hat den warmen weiblichen Wohlklang, und Lauterbach hat meines Wissens noch nie eine günstige Prognose gestellt. Anders ausgedrückt: Mit Lauterbach wäre Kassandra arbeitslos.

Aber reden wir weiter von Putin. Unser Gerhard Schröder nannte ihn einen „lupenreinen Demokraten“. Das schließt zwar den Killer nicht aus, aber Schröder hat für Deutschland mehr getan als Joe Biden, und deshalb glaube ich Gerhard Schröder.  

Ich halte Putin nicht für einen Mörder, das hat er gar nicht nötig. Bei Mörder denke ich automatisch an Mullahs im Iran, an den Rocket-Man aus Nordkorea, an Assad oder an Klaus Kinski, den Berufsirren bei Edgar Wallace. Aber nicht an Putin. Der hat sich um Biden gesorgt und ihm von Herzen „gute Gesundheit“ gewünscht. Putin weiß eben, was sich gehört. Im Kreml wohnt ein Gentleman. 

Man hat Biden falsch informiert. 

Zuerst erschienen im Euro am Sonntag.

Foto: Brian Minkoff CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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Karola Sunck / 28.03.2021

Was Putin früher gemacht hat weiß niemand so ganz genau, vielleicht nur die Geheimdienste oder ähnliche Organisationen. Aber da Russland und die USA zu den 3 größten Atommächten zählen, sollte das Miteinander zwischen diesen Mächten doch mehr auf diplomatischen Wege laufen, als mit kaltem Kriege. Denn ein Auslöser zum kalten Kriege können solche Bemerkungen wie ihn Biden gegenüber Putin gemacht hat, durchaus werden. Und das hat dann wieder Aufrüstung zur Folge mit der Bereitschaft nicht mehr miteinander zu sprechen und nur im Notfalle zu dem immer noch installiertem roten Telefon greifen zu müssen, welches wohl Jahre lang nicht mehr geklingelt hat. Zumindest nicht in der Regierungszeit von Präsident Trump. Aber da wohl auch Putin über den Gesundheitszustand von Sleepy Joe informiert ist, hat er den diplomatischen Kurs beschritten und Biden gute Besserung und gute Gesundheit gewünscht. Aber vielleicht weiß Biden auch gar nicht, was er da so manchmal vom Stapel lässt, oder er vergisst es direkt danach wieder. Es soll ja vorkommen dass er seine Vize morgens aus dem Bett klingelt, um sie zu fragen wer den momentan Präsident der USA ist. Ja und es sieht so aus, als wenn in nicht allzu langer Zeit dann die Antwort seiner Vize lautet: Ich Sir, die 1. Präsidentin der Vereinigten Staaten bin ich und heiße Kamala Harris. Dann wird sich Sleepy Joe mit einem Seufzer im Bette umdrehen und zu seiner Frau sagen. Komm wir schlafen noch ne Runde, dass Land ist in sicheren sozialistisch, politischen Händen, jetzt brauchen wir nicht mehr vor Mittags aufzustehen. Und dann beginnt ein neues Kapitel in den USA. Ob Harris dann auch noch Putin als Killer bezeichnen würde, glaube ich nicht. Sie wird auf andere Weise Putin verärgern. Hoffentlich nicht so , dass ein erneuter kalter Krieg ausbricht, denn dass wäre nicht im Sinne von Trumps Friedenspolitik und ein Rückschritt in seinen Bemühungen, die Weltordnung friedlicher zu gestalten.

Arnold Balzer / 28.03.2021

@ Uta Buhr: Zitat: “Quod licet Jovi non licet bovi!” Richtig! Was dieses körperliche und geitige Wrack sich alles erlauben darf - seine erste Pressekonferenz nach rekordverdächtig langer Pause nach seiner Inauguration ist ein einziges Fiasko, was aber keiner als solches bezeichnen darf - dieser Tattergreis nach langer Zwangspause im Keller muss wohl mit Steroiden oder was auch immer vollgepumpt sein, damit der aufecht am Pult stehen und von seinem Spickzettel die richtigen Journalisten fragen lassen und die Antworten vom anderen Spickzettel ablesen kann. Der Blogeintrag “Biden’s First Press Conference ” auf Martin Armstrongs Blog, absolut sehenswert!  —-  Und so einer führt die mächtigste Nation der Welt? Absolut gruselig! Natürlich zieht der Deep State die Fäden - genauso wie bei dem anderen Vollversager zuvor namens Doppel U, der von Dick Cheney dirigiert wurde. —-  “Warten wir’s ab, bis Sleepy Joe einen neuen Stellvertreterkrieg anzettelt. ” Gar nicht so unwahrscheinlich - leider! Außer dem Doppel U waren es immer die Dems, die Kriege begannen - und Republikaner haben sie beendet.  —- Margit Broetz hat die unsägliche Minderleistung von R. Bonhorst (26.03.) wie folgt kommentiert: ” ...  wenn Biden noch 22 Monate durchhält, kann Kamela Harris 10 Jahre Präsidentix sein (die erste halbe Amtszeit wird dann nicht angerechnet, wenn sie unter einem zwei Jahren bleibt)” Genau dies habe ich früher schon einmal angemerkt. Durchregieren bis 2032 - das ist die Agenda. Bis dahin sind die freiheitlichen Vereinigten Staaten zerstört und der linke Mob sitzt fest im Sattel.

beat schaller / 28.03.2021

Wer wirft hier den wem was vor. Wenn wir schon von Killern sprechen, dann könnte, wie man gerade auf der Welt, von fast allen Regierungen sehen kann,  fast ausschließlich von allen gekillt. Einfach nicht so direkt, aber wenn man Menschen die Freiheit nimmt, wenn man sie einsperrt oder wenn man sogar von den Kirchen aus Seenotrettung veranlasst und finanziert, dann werfe doch jener den ersten Stein, der kein Dreck am Stecken hat. Man sollte sich grundsätzlich mal den Weg den Russland mit Putin gemacht hat etwas neutral ansehen. Ein solches riesiges Land mit so vielen verschiedenen Völkern, Religionen, unterschiedlichen Gegenden , das will schon mal geführt werden und dafür braucht es eine starke Hand. Ich bin schon erstaunt über viele Kommentare hierzu. Meiner Meinung nach sollten wir zu aller erst vor der eigenen Tür wischen und wenn es dann sauber ist, dann wären auf diplomatischer Ebene auf neutralem Boden vernünftige Gespräche bitter nötig. Dazu gehört eben ein Putin mit seinem riesigen Land wirklich dazu. Wenn man sich nicht nur von unseren Medien den Sand in die Augen streuen lässt, dann könnte man durchaus ganz wesentlich andere Eindrücke erhalten. So oder so, gehören auch Feine an den Tisch (oder will man diese einfach auslöschen?) Im Augenblick könnte   es durchaus dem eine oder anderen Bürger in Russland besser gefallen als in EUtschland. Jedenfalls sind da viele Leistungsträger am ausziehen. Putin hat Biden immerhin ein Life - Gespräch im offenen Abtausch angeboten. Die Strippenzieher haben wohl nicht eingewilligt.  b.schaller

Günter Schaumburg / 28.03.2021

Wenn Putin ein Killer ist, ja was sind denn dann die zahlreichen US–Präsidenten, die, ihrer von Gott aufgetragenen Rolle als Weltpolizisten (Exzeptionalismus) nachgekom- men sind, und unzählige Kriege vom Zaun gebrochen haben, in denen Millionen Unschuldiger ihr Leben ließen? Und in einschlägiger Literatur kann man nachlesen, wer zumindest die finanziellen Steigbügel gehalten hat, mit denen der Österreicher Schicklgruber eine Partei, eine SA-Schlägerarmee und den Beginn der Rüstung finan- zierte. Aber die finanzstarken Yankees, beileibe nicht das Volk, sind ja so was von lieb, und wenn sie der Welt die amerikanische Sicht des Lebens aufdrücken wollen, ist das doch nur gut gemeint. Im Übrigen: Rußland ist von 55 (!) US-amerikanischen waffen- strotzenden Stützpunkten umzingelt.

Wolfgang Voigt / 28.03.2021

Irgendwann auf ARTE konnte man die zynischen Kommentare amerikanischer Soldaten hören,die wider besseren Wissens eine Familie durch Drohnen getötet hatten.  Eine der Kommandozentralen für Drohneneinsätze befindet sich in Ramstein (Deutschland). Bisher haben sich die Administratoren der USA nachweislich als Mörder gezeigt und bekommen dafür sogar Nobelpreise. Und die Causa Nawalni zeigt doch, wie weit es so eine zwielichtige Person bringen kann wenn er ein Feindbild hat, das dem Mainstream entspricht.. Bürgerrechtler nannte er : „quasiliberale Wichser“, Homosexuelle: „Schwuchteln“, die weggesperrt gehörten. Er war Redner beim teils rechtsextremen „Russischen Marsch“ .Da wurden in Deutschland alte weiße Männer schon wegen weniger diskreditiert. Einige Foristen sind mir schon oft als Gläubige der weltweit laufenden Anti-Russland-Kampagne aufgefallen.

Reiner Gerlach / 28.03.2021

@ Bucher, Thielsch et al Nun aber mal bitte die Kirche im Dorf lassen. Für wie blöd halten Sie denn Putin oder seinen Geheimdienst? Wenn man solche Schauspieler wie Nawalni loswerden will, gibt es einfachere und mit Sicherheit wirksamere Mittel als eine Vergiftung mit irgendwelchem Zeug, was dann noch nicht mal richtig wirkt. Und dann lässt man ihn noch in diesem Zustand ausreisen und von fremden Laboren untersuchen. Also darüber musste ich schon lachen, ähnlich wie beim Topspion Skripal und seiner Tochter. Sie sollten vielleicht nicht so viel James Bond schauen. Und was den POTUS betrifft: der aktuelle hat noch keinen Krieg angefange, aber er ist ja auch noch neu. Alle seine Vorgänger außer Trump haben sich da nicht mit Ruhm bekleckert. Und der Friedensnobelpreisträger hat auch jeden Dienstag die Liste mit den Drohnenzielen abgenickt. Aber das ist ja etwas völlig Anderes, stimmts?

Ralf Pöhling / 28.03.2021

Trump hatte es begriffen, die neue Weltlage richtig erkannt und genau den richtigen Fokus gesetzt. Bei Russland, China, Deutschland und besonders in Nahost. Mit Biden ist die politische Vergangenheit zurückgekehrt. Eine Vergangenheit, die die Weltlage von heute mit dem Blick in die Vergangenheit beurteilt. Bei Demenzpatienten spielt die Vergangenheit eine viel größere Rolle, als die Gegenwart oder die Zukunft. Weil Neues in den Kopf einfach nicht mehr hineingeht. In dieser Situation ist das hochgefährlich.

K-Bucher / 28.03.2021

Putin war 5 Jahre lang in der Damaligen Kommunisten DDR als Offizier für den KGB tätig und somit wenn auch indirekt an den Verbrechen der Mauer Mörder Partei beteiligt das ist und bleibt FÜR MICH GESEHEN Fakt . Und das Er sich null Komma Null bis Heute geändert oder aus der Damaligen Zeit etwas GUTES gelernt hat steht für mich außer frage . Heute ist Er ein weiterer Unerträglicher Islam Verehrer und Befürworter einfach mal auf yt eingeben : Putin eröffnet PERSÖNLICH die Größte Mosche in Moskau .Mehr brauche ich gar nicht schreiben

Edgar Thielsch / 28.03.2021

Putin ist ein Killer. Niemand kann das bestreiten oder kleinreden. Seine Mordkommandos haben grausam und skrupellos getötet, wieder und wieder, angefangen bei den fingierten ‘Wohnhausattentaten (‘FSB jagt Russland in die Luft’) bis zu Litwinenko, Skripal und (versucht) Nawalni. Man kann das gar nicht oft genug sagen und es ist das bisher einzig positive an Biden dass er es tat. Russland wird von einem völlig gewissenlosen Mafia-Paten regiert, die Beweise dafür sind erdrückend und danach muss sich auch unsere Politik richten.

Arthur Sonnenschein / 28.03.2021

Das ist Teil einer weltweit laufenden Anti-Russland-Kampagne. Wer auf englischsprachigen Webseiten surft, bekommt seit geraumer Zeit bereits Werbeanzeigen mit dem Claim ‚Russian Killings in Germany‘ angezeigt. Fun Fact: Damit sind nicht die Massentötungen von russischen und nicht-russischen Personen durch die SU vor 1950 gemeint. Die 27000 mit Propaganda befassten Mitarbeiter des Pentagons können halt nicht alles unterbringen. Das verbindet sie mit dem Wrack im Weissen Haus.

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