Gerald Wolf, Gastautor / 15.04.2020 / 16:00 / Foto: Tomaschoff / 21 / Seite ausdrucken

Fataler Import

Was ist denn nun dran an diesem neuen Virus, dem SARS-CoV-2? Von der ganzen Welt wurde es aus dem chinesischen Wuhan importiert. Die dadurch verursachte Krankheit CoVid-19 sei extrem gefährlich, heißt es, ja, das schlimmste Ereignis seit dem 2. Weltkrieg, aber bitte keine Panik! Keine Panik, wie soll das denn dann gehen? Die Weltwirtschaft würde sich auf Jahre, vielleicht Jahrzehnte hin nicht mehr erholen, verlautet es in manchen Kommentaren, allenthalben drohe Verarmung, sogar Krieg! Einige warnen, versteckt oder offen, eine Verschwörung der Chinesen stecke dahinter, eine gegen den gesamten Westen. Andere entwarnen, von wegen alles sei noch nicht mal halb so schlimm. Die nächsten jubeln, weil sie meinen, die durch das Corona-Virus ausgelöste Pandemie zwinge die Welt endlich und geradewegs in das Elysium der Grünen Vernunft.

Ich bin weder Virologe noch Epidemiologe noch Pulmologe noch Pathologe, wie soll ich mit diesen Informationen umgehen, und wie sollen das all die Anderen?

Die Schweden reagieren gelassen. Ihr Leben läuft weiter wie gewohnt, sie setzen auf „Flockimunitet“, auf Herdenimmunität. Bei uns hingegen und sonstwo in der Welt ist auf nahezu allen Etagen des Miteinanders Stillstand angesagt. Die Medien allerdings, die rotieren. Sie werden von einer schier unerträglichen Aufregung angetrieben.

Verantwortung für die Rezession übernehmen?

Täglich gibt es neue Zahlen. Hiernach sind in Deutschland bisher (14. April, am Morgen) 3.149 Menschen an CoVid-19 gestorben. Fast ausnahmslos ältere und schwer vorgeschädigte Patienten. Allerdings ist die eigentliche Todesursache bei SARS-CoV-2-Infizierten kaum auszumachen, da, wie es heißt, von Obduktionen – anders als bei anderen schwerwiegenden Infektionen (AIDS, Tuberkulose, Influenza) – behördlicherseits abgeraten wird. Warum?

Eher im Nebenher kann man erfahren, dass die Anzahl der Menschen, die bei den alljährlichen Grippewellen sterben, viel größer ist. Jahr für Jahr allein in Deutschland zwischen 5.000 und 30.000 Sterbefälle. 2017/18 waren es 25.000 Menschen, die an der Influenza, an der „gewöhnlichen“ Grippe, verstarben. Noch krasser: Obwohl das Influenza-Virus etwa 50-mal gefährlicher als das neue Corona-Virus ist oder sein soll, scheint die alljährliche Grippewelle kaum jemals eine Schlagzeile wert zu sein. Warum? Gemessen an der einen Million Menschen, die in Deutschland Jahr für Jahr versterben (2018: 954.914), mag das vielleicht als unerheblich gelten. Warum aber dann die Aufregung, wenn es um das neue Corona-Virus geht?

Ohne Frage aber ist jedes einzelne und jedes weitere Co-Vid-19-Opfer eines zu viel. Bloß, was tun, solange ein wirksames Gegenmittel fehlt, ein Virostatikum oder ein Impfstoff? Bis dahin weiß man sich nicht anders zu helfen, als die Infektionsketten zu unterbrechen. Da heißt es, untereinander Abstand halten, das öffentliche Leben lahmlegen, inbegriffen Bildungseinrichtungen und große Teile der Wirtschaft. Und: die Grenzen schließen!

Langsam, auffällig langsam, gehen nun die Zahlen für die am neuen Corona-Virus Erkrankten zurück. Oder, o Gott, doch viel schneller, indem die noch immer wachsenden Fallzahlen allein der zunehmenden Anzahl von Tests geschuldet sind?

Wer wollte dann – oder eher: wer sollte dann – für die derzeitige Überreaktion die Verantwortung tragen, wer für die enormen materiellen und ideellen Schäden, unter denen der Einzelne wie auch die gesamte Gesellschaft leiden? Extreme Staatsverschuldung und ein weltweiter Bankencrash drohen und – unserer „Pandemie-Wirtschaft“ geschuldet – eine sich beschleunigende Rezession. Die politischen Konsequenzen sind unabsehbar. Scheut man womöglich deshalb einen ergebnisoffenen wissenschaftlichen Diskurs über die Pros und Cons solcher Maßnahmen? Einen, der in aller Öffentlichkeit ausgetragen wird, ohne bestellte Claqueure, mit neutralen Moderatoren und ohne die Vertreter von Kontrapositionen einzuschüchtern oder gar mundtot zu machen. So, wie es auch in puncto Klimaschutz, Energiewirtschaft oder Grüne Gentechnik guttäte.

Schon wieder China?

Auf der vom US-amerikanischen Johns-Hopkins-Institut herausgegebenen und bei uns von der Berliner Morgenpost verbreiteten COVID-19 Map fällt China auf. Während sich in allen Ländern und Regionen dieser Erde mehr oder weniger große rote Kreise mit einem grünen Kern abzeichnen, prangt dieser Kreis in China in einem nahezu reinen Grün. Das heißt, alle ehedem mit dem Wuhan-Virus Infizierten und an ihm Erkrankten sind, wenn nicht gestorben, nun geheilt. Auch vordem waren in diesem riesigen Land mit seiner riesigen Anzahl an Menschen nur sehr kleine Streukreise zu erkennen. Die Ballungsräume Peking und Shanghai mit ihren zig Millionen Einwohnern sind von der Pandemie so gut wie unberührt geblieben. Auffällig rasch hat sich das Ursprungsland von seinem Virus erholt.

Alles nur politische Propaganda? Nun, hier wie in anderen Teilen Chinas leben und arbeiten genug Ausländer, auch Deutsche, die längst signalisiert hätten, wenn etwas mit diesen Aussagen nicht stimmt. China habe das Gegenmittel in der Hand und könne damit die eigene Bevölkerung schützen, wird hier und da geunkt. In vorderster Front den Präsidenten Xi Jinping, der kürzlich winkend durch Wuhan zog, um hier, im Virus-Epizentrum, den Sieg über den vermaledeiten Krankheitserreger auszurufen.

In der Tat, mit einem wirksamen Gegenmittel hätte China gut lachen. Ob es damit die Bewältigung der Krise tatsächlich geschafft hat oder demnächst zu schaffen meint, oder was immer sonst, das Land hat seinen selbstauferlegten Lockdown beendet. Lange, bevor andere Staaten daran auch nur denken können oder wollen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Wie das manager magazin verkündet, zeigte sich schon im März eine V-förmige Erholung der chinesischen Wirtschaft, und die meisten Unternehmen meldeten wieder Normalbetrieb. Das alles, während im Rest der Welt die Volkswirtschaften mit Atemnot ringen, die Finanzmärkte japsen und Aktien und Anleihen zu Schnäppchenpreisen verkaufen. An wen wohl? Margrethe Vestager, EU-Kommissarin für Wettbewerb, hat im Gespräch mit der „Financial Times“ geraten, dass EU-Mitgliedstaaten Anteile an Unternehmen kaufen sollten, um der Bedrohung durch chinesische Übernahmen entgegenzuwirken.

Foto: Tomaschoff

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Sabine Schönfelder / 15.04.2020

Bernhard@Idler, halten Sie ein! Woher beziehen SIE denn Ihre Informationen, vom lieben Gott? Wenn Sie sich gerne gruseln, schauen Sie sich mal wieder einen schönen Horrorfilm an. Mit ein bißchen Glück steht in einer Ecke vom Bild:  „Wir bleiben zuhause“. Das läßt Ihr Herz höher schlagen und aktiviert Ihr Immunsystem. Übrigens, verehrter Autor, man muß kein Virologe oder Mediziner sein, um zu erkennen, daß eine erhebliche Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und medialer Hysterie besteht. Daumen hoch!

S. Marek / 15.04.2020

• The Guardian / 13.03.20 : Der erste Fall, in dem jemand an Covid-19 erkrankt ist, läßt sich laut Medienberichten über unveröffentlichte Daten der chinesischen Regierung bis zum 17. November zurückverfolgen.  • Sout China Morning Post /13.03,20 : Gemäß den Regierungsdaten, die der Post vorliegen,  ein 55-Jähriger aus der Provinz Hubei die erste Person gewesen sein könnte, die sich mit Covid-19 infizieren hatte. • Die von der Post erhaltenen Daten, die der Guardian nicht verifizieren konnte, besagen, daß etwa einen Monat lang nach diesem Datum wurden täglich ein bis fünf neue Fälle gemeldet, hieß es im Bericht, und bis zum 20. Dezember gab es 60 bestätigte Fälle. • AXIOS / 18.03.20 / Timeline: • 10. Dezember: Wei Guixian, einer der frühesten bekannten Coronavirus-Patienten, beginnt sich krank zu fühlen. • 16. Dezember: Patient mit Infektion in beiden Lungenflügeln, aber Resistenz gegen Anti-Grippe-Medikamente ins Zentralkrankenhaus von Wuhan eingeliefert. Das Personal erfuhr später, daß er auf einem mit dem Ausbruch in Verbindung stehenden Wildmarkt arbeitete. • 27. Dez.: Den Gesundheitsbehörden von Wuhan wird mitgeteilt, daß ein neues Coronavirus die Krankheit verursacht. • 30. Dez.: -  Ai Fen, ein leitender Direktor des Zentralkrankenhauses in Wuhan, veröffentlicht Informationen über das neue Virus auf WeChat. Sie wurde dafür getadelt und angewiesen, keine Informationen darüber zu verbreiten.  -  Auch der Arzt Li Wenliang aus Wuhan gibt im WeChat Informationen über das neue SARS-ähnliche Virus weiter. Er wird kurz darauf zum Verhör vorgeladen.  -  Die Gesundheitskommission von Wuhan meldet den Krankenhäusern eine “Lungenentzündung unklarer Ursache” und weist sie an, alle damit zusammenhängenden Informationen zu melden. • 31. Dez.: -  Die Gesundheitsbehörden von Wuhan bestätigen 27 Krankheitsfälle und schließen einen Markt, von dem sie glauben, daß er mit der Verbreitung des Virus zusammenhängt. -  China informiert das Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ->

S. Marek / 15.04.2020

• 2. Jan.: Chinesische Forscher kartieren die vollständige genetische Information des neuen Coronavirus. Diese Informationen werden erst am 9. Januar veröffentlicht. • 7. Jan.: Xi Jinping wird in die Antwort einbezogen. • 9. Jan.: China gibt bekannt, daß es das Genom des Coronavirus entschlüsselt hat. • 17. Jan.: Wichtiges, im Voraus geplantes KPCh-Treffen in Wuhan. Während dieser Zeit besteht die Gesundheitskommission von Wuhan darauf, daß es keine neuen Fälle gibt. • 13. Jan.: Erster Coronavirus-Fall in Thailand gemeldet, der erste bekannte Fall außerhalb Chinas. • 14. Jan.: Die WHO gibt bekannt, daß die chinesischen Behörden “keine eindeutigen Beweise für eine Übertragung des neuartigen Coronavirus von Mensch zu Mensch” gesehen haben. • 15. Jan.: Der Patient, der der erste bestätigte US-Fall wird, verläßt Wuhan und kommt mit dem Coronavirus in den USA an. • 18. Jan.: -  Die Gesundheitskommission von Wuhan kündigt vier neue Fälle an. -  Jährliches Neujahrsbankett zum Wuhan-Mond-Neujahrsfest. Zehntausende Menschen versammeln sich zu einem Festessen. • 19. Jan.: Peking schickt Epidemiologen nach Wuhan. • 20. Jan.: Epidemiologen nach Wuhan: -  Der erste in Südkorea angekündigte Fall. -  Zhong Nanshan, ein chinesischer Spitzenarzt, der bei der Koordinierung der Reaktion auf das Coronavirus hilft, gibt bekannt, daß das Virus zwischen Menschen übertragen werden kann.  • 21. Jan.: -  Die U.S. Zentren für Seuchenbekämpfung und Prävention bestätigen den ersten Coronavirus-Fall in den Vereinigten Staaten. -  Die CCP-Flaggschiffzeitung People’s Daily erwähnt zum ersten Mal die Coronavirus-Epidemie und die Maßnahmen von Xi zur Bekämpfung des Virus. • 23. Jan.: Wuhan und drei weitere Städte werden abgeriegelt. Etwa um diese Zeit verlassen etwa 5 Millionen Menschen die Stadt, ohne sich auf die Krankheit untersuchen zu lassen. • 24.-30. Jan.: China feiert den Mond-Neujahrsfeiertag. Hunderte von Millionen Menschen sind auf der Durchreise durch das Land, um Verwandte zu besuchen

Jean Fairtique / 15.04.2020

@Bernhard Idler / 15.04.2020 “Herr Wolf, Das entbindet nicht davon, Zahlen und “Informationen” zu überprüfen” Auala… Von wegen Schätzung. Sie schätzen doch auch 3000 Coronatote? Das mittlere Todesalter liegt bei 82. Die durschnittliche Lebenserwartung bei 81. Dann wäre ja Corona sogar lebensverlängernd? Und bisher wurde noch keine Autopsie durchgeführt, ob an oder mit Corona gestorben wurde. Die it. Gesundheitsbehörde hat bekannt gegeben, dass nur 0.8 % der Toten keine Vorerkrankung hatten. Die englischen Stanford Forscher gingen sogar nur von 0,7 % aus. Also immer erst richtig informieren, (auch über Schweden!) sonst macht man sich lächerlich… Foren

Donatus Kamps / 15.04.2020

Manche Menschen wollen unbedingt glauben, daß das Virus harmlos ist. Warum unterstützen sie dann nicht die Gesellschaft, indem sie sich der wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung stellen, indem sie unter kontrolliert wissenschaftlichen Bedingungen mit Menschen, die Corona-infektiös sind, in einer WG zusammenziehen, damit wir auf diese Weise Erkenntnisse darüber gewinnen, was in welchem Anteil die Übertragungswege sind: miteinander sprechen auf mehr oder weniger Abstand, durch die Nase atmen, Aerosole, Schmierinfektionen etc. Wenn wir hier mehr Kenntnisse haben, können wir die Epidemie schneller und billiger überwinden. Wer keine Angst vor dem Virus hat, sollte sich freiwillig der Wissenschaft zur Verfügung stellen.

M. Haumann / 15.04.2020

Wir alle wissen vermutlich zu wenig über das Ding, um sicher zu sein, was richtig ist. Im Zweifelsfall würde ich einfach mal genau hinschauen, wie Israel damit umgeht, und mich daran so weit wie möglich orientieren. Vielleicht wäre das auch einmal ein Thema für einen Beitrag?

Frances Johnson / 15.04.2020

Wieso soll man einem Idler mehr glauben als einer Zahl aus dem Deutschen Ärzteblatt? Was treibt diesen Idler um? Hat er CureVac-Aktien gekauft? Idler, es ist übrigens denkbar, dass bei Bergamo so viel gestorben und dann schnell verbrannt wurde, weil vielleicht die Seveso-Überlebenden dabei waren.

toni Keller / 15.04.2020

@  Marcel Seiler Danke für ihre Worte, genauso ist es nämlich. Und was bitte soll das die Leute am Leben zu halten, isoliert, ohne soziale Kontakte, nur damit sie nicht mit Corona sterben, sondern an Einsamkeit und man studieren kann, was Isolation mit den Menschen macht? @ Tim Acker wie kommen sie drauf, dass das Virus sich, sofern es sich an den Menschen gewähnt, desdo desaströser wird? Nichts spricht dafür.

Rudhart M.H. / 15.04.2020

Ich kann es nur immer wieder wiederholen: So lange auf unserem kleinen Gottesacker kein Minibagger steht, der jeden Tag 50 neue Gruben aushebt, weil man mit dem manuellen Schachten nicht mehr nachkommt, so lange habe ich weder Panik noch Angst! Bei einer exponientiellen Entwicklung der Totesrate die ja allenhalben beschworen wird, sollte man nach reichlich 4 Monaten erwarten dürfen, daß wenigstens 10x so viele Tote zu bestatten wären, wie zu normalen Zeiten! Sind es aber nicht, jedenfalls hier nicht. Ja , ok, es gibt ein Grippevirus , so wie jedes Jahr, vielleicht diesmal etwas agressiver, vielleicht auch tödlicher , aber Panik sieht anders aus ! ... oder braucht man einen “Schuldigen” , der sich nicht wehren kann ? Ein Virus ist dafür ideal . Man muß es den Blödis bloß ordentlich verkaufen !

Wilfried Cremer / 15.04.2020

Das Thema hat zu strengen Zug, als dass man flockig leicht darüber diskutieren könnte. Es ist steif geschlagen von Gewissensbissen wegen all der abgegebenen Alten.

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