Gastautor / 15.11.2020 / 09:00 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 13 / Seite ausdrucken

Wer hat’s gesagt? „Wir werden regiert von kulturlosen Banausen.“

Von Klaus Kadir.

Unter dem Titel „Wer hat’s gesagt?“ konfrontieren wir Sie am Sonntagmorgen mit einem prägnanten Zitat – und Sie dürfen raten, von wem es stammt. Sie sind außerdem herzlich eingeladen, Ihre Vermutungen in der Kommentarspalte zu verewigen. Eine Auswahl bekannter Namen wird Ihnen dabei jeweils helfen.

Zitat:

„Wir werden regiert von kulturlosen Banausen.“

Wer hat's gesagt?

(1)  Hermann Göring, NSDAP, Kunstliebhaber

(2)  Cornelius Gurlitt, Kunstliebhaber

(3)  Lida Baarova, Künstlerin, Geliebte des kleinen Doktors, Magda Goebbels beschwerte sich über die Nebenbuhlerin beim Führer, der schickte Frau Baarova darauf in die Verbannung

(4)  Harvey Weinstein, Filmproduzent, entschied über die Karriere vieler Schauspielerinnen

(5)  Joseph Goebbels, Minister für Volksaufklärung, entschied über die Karriere vieler Schauspielerinnen

(6)  Beate Uhse, überführte Flugzeuge an die Front, später Unternehmerin in Sachen Volksäufklärung

(7)  Oswalt Kolle, lange Zeit verantwortlicher Macher der "Hauptverwaltung Aufklärung" im Westen

(8)  Markus Wolf, STASI-General, langjähriger Chef der "Hauptverwaltung Aufklärung" im Osten

(9)  Matthias Döpfner, Musikwissenschaftler, kriegt immer mal wieder Aktien geschenkt, Sammler erotischer Kunst

(10)  Wolfgang Herles, von Helmut Kohl als ZDF-Studioleiter weggemobbt

(11)  Johann Wolfgang v. Goethe, Dichterfürst und Schwerenöter, forderte zuletzt "Mehr Licht"

(12)  Dieter Bohlen, Pop-Titan mit Betriebswirtschaftsstudium

(13)  Thomas Gottschalk, gelernter Lehrer, TV-Unterhalter, liebt das Leben in Kalifornien, trauert seinen verbrannten Rilke-Texten nach

(14)  Verona Pooth, Werbe-Ikone („Da werden Sie geholfen“)

(15)  Willi Lippens, legendäre „Ente“ bei Rot-Weiss Essen

(16)  Horst Hrubesch, Ex-Fussball-Profi

(17)  Claudia Roth, Grüne, liebt die Konflikte in der Türkei, schöpft ihre Erkenntnis aus zwei Semestern Theaterwissenschaften

(18)  Heidi Klum, macht mit Meedchen Millionen, scheut nicht die Fixkosten eines Hotels in Tokio

(19)  Karl Lagerfeld, ließ sich von Meedchen inspirieren, gehörte zur Glücksklee-Dynastie

(20)  Arafat Abou-Chaker, Clan-Führer in Berlin in einer Verteidigungsrede vor Gericht

(21)  Shakuntala Banerjee, ZDF, Berlin direkt, ging in eine bischöfliche Schule

Auflösung: Wolfgang Herles.

Quelle: Tichys Einblick.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Leserpost

netiquette:

Tina Kaps / 15.11.2020

Kulturlos Regierende; regierende Banausen: Volkstrauertag 2020.

Karl-Heinz Vonderstein / 15.11.2020

Karl Lagerfeld, Wolfgang Herles oder Claudia Roth.

Rainer Hinz / 15.11.2020

Das es Dieter Bohlen war, ist Widerspruch in sich. Ich tippe einmal auf etwas gewagtes…....vielleicht war es der frühe Hermann Göring.

Peter Holschke / 15.11.2020

Mario Barth oder Oliver Kahn sind nicht dabei? Den hätte ich es zugetraut. Also Dieter Bohlen.

Paul Siemons / 15.11.2020

“Karl Lagerfeld, ließ sich von Meedchen inspirieren” - nur, damit kein Missverständnis aufkommt: Der Meister sagte über Heidi Klum: “Ich kenne sie nicht. Claudia kennt sie auch nicht. Die war nie in Paris, die kennen wir nicht.” Also bitte keine Zusammenhänge konstruieren. Was das Zitat angeht: das könnte ebenfalls von Lagerfeld sein, dann müssten aber noch mindestens fünf Minuten vor und fünf Minuten danach an Tiraden existieren. Daher denke ich, dass es von Herles stammt. Wer beim ZDF tätig war, arbeitete täglich umgeben von Hunderten kulturlosen Banausen. Bzw. lebt.

Manni Meier / 15.11.2020

@Herren Jürgen Fischer und Andreas Rochow. Meine Herren ich will ja nicht bezweifeln, dass Sie das AUCH gesagt haben, aber zweifelsfrei liegt der Ursprung dieser Erkenntnis bei mir. Doch ich bin gerne bereit, im Sinne Schillers Demut zu zeigen.  Deshalb hier mein Appell: Und die Vernuft, sie ist doch kein leerer Wahn, //  So nehmet auch mich zum Genossen an //  Ich sei, gewährt mir die Bitte, // in eurem Bunde der Dritte. //Auf dass unser Bündnis in dieser Erkenntniss wachse und gedeihe.

N. Szczepanski / 15.11.2020

Der gute alte Goethe hat mitnichten “mehr Licht” gefordert. Das hat nur sein thüringischer Diener so verstanden, weil dem Frankfurter Dialekt, welchen Goethe immer und bei allen Gelegenheiten sprach (aber nie schrieb) nicht gewachsen. Auf “Frankfurterisch” übersetzt, ergibt sich aus der Situation daher: “Mer liescht”... (hier bricht der Satz ab) “….net kommod”. Hochdeutsch: “Man liegt nicht kommod” (bequem). Mißverständnisse regieren die Welt. Der war’s also nicht. Typisch aber für Lagerfeld.

Hjalmar Kreutzer / 15.11.2020

Hätte spontan vor der Lektüre der Auswahl auf H. Schmidt oder F.J. Strauss getippt; von den zur Wahl stehenden Wolfgang Herles oder Kalle Lagerfeld.

Andreas Rochow / 15.11.2020

Ohne den Pleonasmus des “kulturlosen Banausen”, stammt der Ausspruch von mir! Ich habe mich schon im Sommer über einen Tweet von Roland Tichy gefreut, der das Zitat auf Wolfgang Herles zurückführte. Aber spätestens seit dem Lockdown light oder der verordneten November-Mimikry werden Abertausende diesen Gedanken teilen.

Sabine Heinrich / 15.11.2020

Ich tippe auf Karl Lagerfeld. Bin auf die Lösung gespannt!

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