Jesko Matthes / 16.04.2021 / 17:30 / 4 / Seite ausdrucken

Laschet oder Söder? Latschen oder Sneaker?

Alle WELT fragt sich: Laschet oder Söder? Ich frage mich: Latschen oder Sneaker? Dabei ist mir die phänomenologische Lächerlichkeit beider Modelle durchaus bewusst. Ich entscheide mich für Latschen, die sind bequemer. Mag so mancher in der CDU/CSU auch denken. Das ist gar nicht das Thema. Tatsächlich besteht meine hausärztliche Dienstkleidung aus blauem Poloshirt, weißen Hosen und blauen Gartenlatschen, der letzten Reminiszenz an meine chirurgische Karriere, als wir im OP alle irgendwie in Gartenlatschen herumstanden, die sind so schön hygienisch. Darin trage ich schwarze Socken. Auch mein Stethoskop, ein akustisch ausgezeichneter amerikanischer doppelschläuchiger Doppelmembraner der billigen Sorte ist schwarz, so wie der Rand meiner Brille, mein Haar in Jugendjahren und meine Seele. Rosarot ist die Brille leider selten, die Socken sind nie rot. Es gibt also Einiges, was mich mit der CDU/CSU verband. Früher. Meine Schultasche war schwarz und trug 1980 den Aufkleber "FJS", das Kürzel für "Freie Jugend – Sozialismus!". Das jedenfalls war meine Antwort, wenn einer meiner Mitschüler oder einer der Klaus-Staeck-Fans aus den Reihen der Lehrer der GEW drohten in Ohnmacht zu fallen. Ich kenne also Situationen, in denen es ein wenig einsam um mich wird. Austerity, Noble Isolation. Leckt mich.

Heute bin ich deutlich vorsichtiger. Ich sage meine Meinung nur noch hinter verschlossenen Türen. Also zuhause, in der Praxis und bei Youtube. Denn meine Behörden könnten mich bei Zuwiderhandlung gegen die sinnvollen Anordnungen meines Oberkommandos bereits jetzt reglementieren: Außerdem sollte in der Arztpraxis politische Neutralität gewahrt werden. Ja, bin ich auch dafür! Hat mein hausärztlicher Großvater auch so erfolgreich geschafft, dass das Kriegsende seinem Berufsverbot knapp zuvorkam. In Hygienistan wird so nicht nur die Auswahl des richtigen Schuhwerks für die CDU/CSU, sondern auch die heikle Diplomatie eines Praxisbetriebs, gar eines Hausbesuchs in der Nachbarschaft, zu einer politischen Gratwanderung. So auch gestern Abend. Eigentlich wollte ich die Latschen in der Weise eines GI der siegreichen US-Armee auf den Couchtisch legen; da klingelte das Telefon. Meine Frau war nicht zuhause, also schlurfte ich widerwillig zum Apparat, meinem privaten Hauptkontakt zur Außenwelt. Am Draht war meine Nachbarin. Es gebe da ein medizinisches Problem (stöhn, 21 Uhr, ich habe es geahnt!). Außerdem ein Glas Rotwein (schon besser!), und meine Gemahlin sei auch schon da (muss das sein?). Also, Letzteres jetzt aus rein hygienischen Erwägungen, selbstverständlich liebe ich meine Frau, und ich liebe meine Nachbarn. Wie? – Aber, ich liebe doch alle Menschen!

Ich muss die Inzidenz checken

Eine harte Gewissensprüfung. Erstens: Lokale Inzidenz checken. Droht Ausgangssperre? Ab welcher Uhrzeit? Wann wird die Machtergreifung der Kanzlerin wirklich greifen? Ist schon Brücken-Lockdown? Das Internet weiß mehr. Zweitens: Meine Frau ist schon da, Antialkoholikerin. Der Rotwein wird also nicht das Problem. Aber, die Nachbarin ist verheiratet. Also ist da schon mein Haushalt zu Besuch, vertreten durch Ihre Majestät, die Queen höchstpersönlich. Darf der völlig unkorrekte Prinzgemahl also jetzt die fünfzehn Meter zurücklegen und zu ihr stoßen? Ich wünschte, es wäre Nacht – ist es, oder die Preußen kämen – nostalgische Ausschweifung!

Catalina, die Nachbarin, merkt, dass ich zögere. Ist Rafael da? – Klar ist mein Mann da. Margarita kommt auch noch. – Wie, Margarita, Deine Chefin, die kommt auch noch? – Ich passe doch auf ihren Sohn auf, und sie holt ihn ab. – Oh, Gott! Ein Kind! Ich werde zum Hausbesuch in den fünfzehn Meter entfernten Hotspot gebeten! Äh, also, okay, ich komme rüber, aber nur rein dienstlich! Mit Maske! 

Ich bin plötzlich froh und erleichtert, dass ich die Uniform trage und auch noch das schwarze Stethoskop wie ein Orden um meinen Hals baumelt. Ich bin Arzt! Reicht das? Okay, es ist Neumond, und die Laternen sind seit dem bitteren Frost im Februar ausgefallen, ohne dass irgendeine offizielle Sau es gemerkt hat, aber man weiß ja nie. Ich verlasse das Haus, durch die Hintertür. Eine Vordertür existiert gar nicht. Was alles heutzutage zum Vorteil werden kann... das denkt so mancher in Berlin auch gerade, nur, gerade das hilft mir jetzt auch nicht. Es ist stockduster. Taschenlampe? – Nee, könnte mich ja einer sehen.

Dingdong: Meine Frau sitzt auf der Terrasse, wird mir erzählt, und trinkt Lindenblütentee. Okay, ist ja noch erstaunlich warm, Decken auch vorhanden. Erstes Hygieneproblem erledigt. Rafael ist in der Garage und schraubt am 1963er Nitribitt. Gut, wann tut er das nicht? Margarita kommt erst um zehn, ihr Sohn schläft im Gästezimmer. Puh! Wo ist der Rotwein? Nein. Zuerst das medizinische Problem. Aha, es handelt sich um eine Seniorensache aus der Familie, die ich daher unter "Fremdanamnese" verbuche. Es wird wichtig. Es wird richtig ernst. Es wird unlösbar. Damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet, und das Gespräch dauert eine Stunde. Meine Eltern haben das, was hier beginnt, schon hinter sich. Die Albernheiten verfliegen, und ich bin ratlos. Und denke: In Hygienistan findet also noch ganz normales, bitteres, beschissenes Leben statt. Das mit Inzidenzen nur insofern zu tun hat, als dass auch der Gevatter die seinen hat. Und ich weiß nicht, wann der Scheißkerl kommt, aber er schleicht schon ums Haus, das andere, und gegen sein verdammtes Stundenglas ist mein schwarzes Stethoskop ein Witz. Und ich denke an die siebzehn Leute, die im hiesigen Klinikum mit Corona liegen. Und alles dreht sich, dreht sich im Kreis, und kommst du mal aus dem Gleis, war's eben Erfahrung anstatt Offenbarung, was macht das schon? Catalinas Augen sind feucht, meine Lippen trocken, alle Fragen offen. 

Die Meister und Margarita

Catalina erhebt sich und kehrt zurück mit Tempranillo. Den kann ich jetzt gebrauchen. 22 Uhr. Dingdong: Margarita erscheint. Ich habe vom ersten Glas schon einen im Tee und denke an Michail Bulgakow. Es wird Zeit, dass ich ins Bett komme, zu sanften Alpträumen. Zu viele Leute. Wir treffen uns im Garten, Fäuste stoßen aneinander, Ellenbogen. Umarmt haben wir einander zuletzt vor dreizehn Monaten. Ich küsse eine, meine Frau. Ich bin zurück im Alltag. Margarita ist Geschäftsführerin dreier Filialen in drei Landkreisen und bedient jenen Fetisch, den erstmals Nicolas Edmé Retif de la Bretonne (1734–1806) beschrieben hat, und der sich seither in der Schwebe befindet zwischen alltäglichem Grundbedarf und knisternder... Sammelwut. Unter dieser Krankheit litt meine Mutter, und meine Frau tut es auch. Ich besitze exakt zwei paar Schuhe, die Latschen und die Sneaker so wenig gerechnet wie den Laschet und den Söder. Im Schuhschrank im Flur bin ich eine hoffnungslose Randerscheinung. Der Rest ist Retifismus. Nun gut, ähnliche Gefühle überkommen mich, wahrscheinlich, beim Betrachten der uralten Kameras in meinem ansonsten chaotischen Arbeitszimmer. Die Contax von 1932 blitzt in schwarzem Leder, wenig Chrom auf reichlich Messing und ist also eigentlich auch nichts anderes als ein hoch erotischer Schuh, Marke Zeiss Ikon.

Margarita hat es schwerer als ich. Jeden Morgen checkt sie ihre Meister, die Inzidenzen dreier Landkreise, entscheidet, welchen der ihr anvertrauten Läden sie öffnen darf und karrt im Zweifel ihr Personal 120 Kilometer persönlich durch die Heide. Montags ist die Inzidenz niedrig, weil die Meldungen vom Wochenende fehlen, und zum Wochenende, wenn die Kunden Zeit haben, steigt sie, weil die Nachmeldungen in die Gesundheitsämter kommen. Sie ertappt sich dabei, die Kunden in den Nachbarlandkreis schicken zu wollen, und sie erntet die Reaktionen zwischen ungläubigem Staunen, Gelächter und blanker Wut, weil die Kinder neue Schuhe brauchen,

Wir wären ratlos? Nein. Unser Gelächter wird für einen kurzen Moment homerisch, so, als wären wir die Götter. Aber die sitzen in Berlin. Und, bei den Nachbarn auf der Terrasse, sagt für zehn Minuten jeder seine Meinung. Dem Streit kommen wir näher, aber er bricht nicht aus. Wie im Bundestag. Die einen sind für Testen, die anderen für Schuhverkauf auf der Straße (der ist bei Inzidenz über 100 auch verboten, ergänzt Margarita), Rafael hält alles für Schwachsinn und sucht per Handy nach Pflegeprodukten für den Nitribitt, gut so. Meine Frau erzählt vom Spießrutenlauf zu ihrer eigenen Mutter im Seniorenheim, die sie mit Maske und Gummihandschuhen (beide!) besuchen darf, obwohl Mutter seit Ende Januar geimpft ist. Und dass es dort Essen nur allein auf dem Zimmer gibt und sie einen Anschiss kassiert, wenn sie ihre Mutter am Rollator fünf Meter über den Flur führt. Ich habe Brechreiz, aber das kann auch am dritten Glas Tempranillo auf nüchternen Magen liegen.

Wir einigen uns darauf, verschiedener Meinung zu sein. Und darauf, dass es nicht normenkonform ist, verschiedener Meinung zu sein. Normenkonform ist der Kotau vor der Kanzlerin, da sind wir uns auch einig. Und dass es gefährlicher wird, gegen etwas zu sein, das uns sinnlos erscheint, weil wir uns darüber einig sind. Wir sind uns einig. Und gerade das gefällt mir nicht. Hier verabschieden sich gerade völlig verschiedene Leute von ihrem Land. Vertrauen, Sicherheit, Arbeitsplätze brechen weg wie die Küsten einer Nordseeinsel im Sturm, vor dem sich alle vergeblich in ihre Häuser verkriechen. Uns verfolgt das Virus, und der Staat stößt dazu. Ich schweige. Schweige ich zuviel? 

Samisdat, leider barfuß

Samisdat, sage ich, aber leider barfuß. Okay, keiner weiß Bescheid, außer Margarita. Sie lacht nicht, sie nickt. Sagt aber nichts. Ich sage: Den Schuh ziehen wir uns nicht an. Den Latschen nicht und nicht den Sneaker. Wir telefonieren. Wir halten zusammen. Wir treffen uns im Garten. Nein, auf der Straße. Sind rein zufällig laut. Wir schreiben uns e-Mails. Zur Not Briefe. Wir machen Verteiler draus. Wir spielen unsere Lieder auf Musikkassetten und tauschen sie aus, die liest keiner mit. In anderen Ländern schreiben sie schon wieder Newsletter, wie zu Beginn des Internets: Die Tür eintreten, bevor die Leute die Augen öffnen. Nur schreibt die FAZ den Hauptgrund nicht! Die Tür eintreten, bevor die Leute die Augen öffnen? Verflixt, wann wird auch uns das zu gefährlich? Ich höre mich reden wie eine chimäre Kreuzung aus Wladimir Wyssozki und Tina York:

Sie halten sich für die Klügsten der Welt
Oh, wie sind sie klug
Für sie gilt nur das, was ihnen gefällt
Welch ein Selbstbetrug
Was überall auf dieser Welt
Den Menschen Freude macht
Darüber rümpfen sie doch nur die Nase
Auf das Getue sagen wir
Freunde, nun ist mal genug
Wir lassen uns das Singen nicht verbieten
Das Singen nicht und auch die Fröhlichkeit.

Ich liege längst im Bett, als ich das höre, in meinem Kopf. Ich bin total besoffen, von drei Glas Tempranillo. Die Schuhe habe ich auch noch an. Latschen oder Sneaker? – Ach, mir doch scheißegal!

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Leserpost

netiquette:

D. Meyer / 16.04.2021

Wow, Doc. Die Offenbarung des Matth(a)e(u)s. Werde auch mal ein Glas Tempranillo probieren. Vielleicht weiß ich danach auch mehr über mich. Passen Sie auf, dass der Gesundheitsminister Ihnen nicht die Systemrelevanz aberkennen lässt.

Sam Lowry / 16.04.2021

Ich blicke eh nicht mehr durch: Müssen meine Mitfahrer Masken tragen? Dürfen 2 Haushalte, die ein Pärchen sind, überhaupt mitfahren? Ist mein alter Führerschein überhaupt noch gültig oder fahre ich ohne Führerschein? Darf man noch Führerschein sagen? Ist es schon rääächts, in der Adolfstraße in Lahnstein einen Parkautomaten zu bedienen? Trinke ich Tetrapäck-Sangria pur, Billig-Bier pur, oder mische ich mir eine Hefe-Glykol-Kaltschale? Hat meine Leber bereits die Konsistenz eines Fleischkäse vom Billig-Imbiss (1,20 inkl. Brötchen und Märchensteuer, lauwarm)? Ist die Antwort “mir egal, nur dick” auf die Frage, ob Mittel- oder Endstück, in den Lösungen enthalten? Woran merke ich, dass mein Humor so tot ist wie meine Liebe? Brücke oder Bahndamm? (Satire)

lutzgerke / 16.04.2021

Dann heißt Raider nur Twixx. Sonst nix.

Volker Kleinophorst / 16.04.2021

Latschen oder Sneaker? Nein:  “Es ist eine Sandale ... Es ist ein Schuh, es ist ein Schuh! Folgt dem Schuh!” Monty Phyton, Das Leben des Brain, ein Spielfilm bei dem sich herausgestellt hat, dass es ein Dokumentarfilm ist. Gell Loretta.)

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