Gastautor / 19.08.2023 / 10:00 / Foto: Pixabay / 58 / Seite ausdrucken

Ist die Impfung „ansteckend“?

Von Dr. Kay Klapproth. 

Kann ein Geimpfter einen Ungeimpften mit seinen Spike-Proteinen „anstecken“? Dieser wissenschaftliche Beitrag geht der Frage kritisch, aber besonnen nach. 

Redaktionelle Vorbemerkung: Das sogenannte „vaccine shedding“ sorgt im Anschluss an zwei Studien für Spekulationen. Der Autor ist Biologe mit Schwerpunkt Immunologie, blickt auf viele Jahre Forschung und Lehre zurück und war im Akademischen Rat der Universität Heidelberg. Achgut-Lesern könnte er von seinem Auftritt im Film zu Dr. Gunter Franks aktuellen Buch "Das Staatsverbrechen" bekannt sein (siehe ab 17:30 min.). Das Thema Shedding wurde auf Achgut.com auch schon von Dr. Jochen Ziegler behandelt.  

In diesem Beitrag untersucht Kay Klapproth die besagten Studien. Sein Fazit: Als unmittelbare große Shedding-Gefahr sind die Ergebnisse nicht zu werten. Allerdings mangelt es an Forschung, die sich den Risiken der mRNA-Technologie widmen. Die deshalb bestehenden Erkenntnislücken hält er für einen Skandal.    

Sind gegen Corona Geimpfte ansteckend?

Eine US-Forschergruppe will nachgewiesen haben, dass impfstoffinduzierte Antikörper gegen SARS-CoV-2 von geimpften auf ungeimpfte Personen übertragen werden können. Die Autoren selbst interpretieren ihre Ergebnisse als Beweis dafür, dass Covid-19-Impfungen auch ungeimpften Menschen nützen. Manche sehen hingegen den Verdacht bestätigt, dass es durch die Impfungen zu sogenanntem „shedding“ kommen könnte, wodurch auch Ungeimpfte einem Risiko für Impfnebenwirkungen ausgesetzt wären. Beide Schlussfolgerungen sind allerdings falsch. 

Ob das sogenannte vaccine shedding, also die Impfstoffausscheidung nach einer Impfung, eine ernstzunehmende Gefahr darstellt, ist eine Frage, die viele beschäftigt. Sind Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, ansteckend? Kann der Impfstoff, also in der Regel die verwendete mRNA oder deren Produkt, das virale Spike-Protein, von geimpften auf ungeimpfte Personen übertragen werden? Sollte also der Umgang mit gegen Covid-19 geimpften Personen das Risiko mit sich bringen, dass auch nicht-geimpfte Personen Impfnebenwirkungen erleiden könnten?

Vor diesem Hintergrund erregt gerade eine Studie von Wissenschaftlern der University of Colorado erhebliches mediales Aufsehen. Die Forschergruppe untersuchte die Gesichtsmasken, die von Beschäftigten in den Laboren der Abteilung für Immunologie und Mikrobiologie für einen Tag getragen wurden. Sie fanden heraus, dass spezifische Antikörper gegen Spike-Proteine, sogenannte Immunglobuline (Ig) vom Typ A und G, in den getragenen Masken nachweisbar waren. Das legt den Schluss nahe, dass Antikörper, die als Reaktion auf die Impfung gebildet werden und in den Nasen- und Rachenraum vordringen, über Aerosole ausgeatmet werden können.

Antikörper werden über die Luft übertragen

In einem zweiten Schritt gingen die Wissenschaftler daher der Frage nach, ob solche antikörperbeladenden Aerosole nach dem Ausatmen auch die Übertragung dieser Immunoglobuline von einer Person auf eine andere ermöglichen. Dafür untersuchten sie Nasenabstriche von ungeimpften Kindern, die mit den geimpften Eltern in einem Haushalt lebten. Tatsächlich konnten sie auf diese Weise IgG und IgA im Nasenraum von Kindern nachweisen, die weder eine Impfung gegen Covid-19 erhalten noch eine Infektion mit SARS-CoV-2 überstanden hatten.

Die Autoren stellen gleich am Anfang ihrer Studie unmissverständlich klar, dass nach ihrer Einschätzung die Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 eine bemerkenswerte Wirksamkeit gegen schwere Erkrankungen und Todesfälle bewiesen und auch bei neuen SARS-CoV-2-Varianten beibehalten haben. Eine gewagte These angesichts der erdrückenden Beweise, dass die Effektivität aller Impfstoffe nach wenigen Monaten kaum mehr messbar ist, wie selbst das Robert-Koch-Institut inzwischen festgestellt hat. Ihrer Einschätzung folgend, halten die US-Forscher dann auch die von ihnen gemessene Übertragung von Antikörpern auf einen Empfänger uneingeschränkt für nützlich. Impfstoff-induzierte Antikörper vermitteln nach ihrer Interpretation die Übertragung von passiver Immunität über die ausgeatmete Luft. 

Kein Nachweis von passiver Immunisierung

Allerdings wäre eine wirkliche Schutzwirkung von der Exposition, also den übertragenen Mengen an Antikörpern, und ihrer Qualität abhängig. Immunität ist mehr als nur das Vorhandensein von Antikörpern. Die Übertragung von spezifischen Immunglobulinen, die gegen bestimmte Erreger oder deren Bestandteile wirksam sind, wird als passive Immunisierung bezeichnet. Das setzt voraus, dass die übertragenen Antikörper einen vorübergehenden Schutz verleihen müssen. 

Allerdings unterließen es die Forscher aus Colorado, mögliche protektive Effekte der übertragenen Immunglobuline A und G zu untersuchen. Schützende Eigenschaften der nachgewiesenen Antikörper auf den Epithelien der Schleimhäute wären von ihrer Aktivität, also ihrer neutralisierenden Wirkung abhängig: Das Andocken des Virus an Körperzellen könnte im Prinzip durch Antikörper gehemmt werden, wenn sie die Rezeptor-bindenden Domänen der Spike-Proteine blockieren. Um solche Effekte festzustellen, hätten Neutralisationstests durchgeführt werden müssen. Das haben die Wissenschaftler allerdings unterlassen.

Eine Infektion induziert qualitativ bessere Antikörper als eine Impfung

Forscher am St. Jude Children’s Research Hospital in Memphis haben hingegen genau solche Neutralisierungstests mit Antikörpern, die vorher vom Nasenepithel isoliert worden waren, durchgeführt. In ihrer gerade erschienenen Studie hatten sie sowohl Personen, die gegen Covid-19 geimpft waren, als auch Personen, die vorher mit SARS-CoV-2 infiziert waren, auf funktionale Antikörper im Nasen- und Rachenraum untersucht.

Dabei konnten sie feststellen, dass Nasenabstriche von genesenen Personen durchschnittlich eine höhere neutralisierende Aktivität aufwiesen als Nasenabstriche von geimpften Personen. In der infizierten Kohorte reichten wenige Nasenabstriche aus, Coronaviren vollständig zu neutralisieren. Demgegenüber hatten die Nasenabstriche von geimpften Personen kaum neutralisierende Effekte. Obwohl in der geimpften wie der ungeimpften Kohorte ähnlich hohe Antikörpermengen gefunden wurden, wiesen die Antikörper nach einer Infektion also ein breiteres Spektrum an Neutralisierungskapazität auf. Nach diesen Daten würde die ausgeatmete Luft von Genesenen also mehr neutralisierende Antikörper enthalten als die von Geimpften. 

Allerdings bleibt unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen aufgenommenen Antikörpern und der Anfälligkeit für Virusinfektionen gibt. Ob die geringen Mengen übertragener Antikörper einen protektiven Effekt haben können und ob sie in der Schleimhaut des Empfängers wirksam sind, lässt sich ohne geeignete Untersuchungen nicht feststellen. 

Antikörperübertragung ist kein vaccine shedding

Trotz des großen Medienechos ist die Arbeit der Wissenschaftler aus Colorado methodisch wenig anspruchsvoll und statistisch nicht aussagekräftig. Es fehlen wichtige Kontrollexperimente, ausreichende Kohortengrößen und die richtigen Kontrollgruppen, um wirklich belastbare Schlussfolgerungen ziehen zu können. Das dürfte ein Grund sein, warum die Arbeit in einem vergleichsweise wenig beachteten Fachjournal erschienen ist. Bemerkenswert dabei ist allerdings, dass diese Studie innerhalb nur eines Tages für eine Veröffentlichung akzeptiert wurde. Eine sorgfältige Prüfung durch unabhängige Fachleute, die gewährleisten sollte, dass wissenschaftliche Standards eingehalten wurden und die Arbeit von ausreichender Qualität für eine Publikation ist, dauert in der Regel Wochen bis Monate.

Dass die Studie dennoch auf große Resonanz stößt, liegt möglicherweise daran, dass sie Hinweise enthält, dass induzierte Immunreaktionen bei geimpften Personen möglicherweise Konsequenzen für ungeimpfte Menschen in der Umgebung haben könnten. Während die einen wohlwollend über eine mögliche Herdenimmunität durch passive Immunisierung nachdenken, werden bei anderen Ängste geweckt: Könnte es sein, dass negative Auswirkungen der Covid-19-Impfungen auf diese Weise auch auf ungeimpfte Personen übertragen werden?

Trotz anderslautender Berichte bestätigt die Studie der Universität von Colorado eine solche Gefahr jedoch nicht. Die durch Aerosole übertragene Antikörpermengen sind gering, und die Immunglobuline verbleiben überwiegend in der Nasen- und Rachenschleimhaut. So ist nicht davon auszugehen, dass diese Übertragungen von Antikörpern überhaupt Effekte auf einen potenziellen Empfänger haben dürften. 

Ein Skandal, dass nicht geforscht wird

Die nicht zu unterschätzenden Gefahren genbasierter Impfstoffe gegen Covid-19 liegen vor allem in der Toxizität des Spike-Proteins und der Lipidnanopartikel sowie darin, dass die eingesetzten Nukleinsäuren, also RNA oder DNA, körpereigene Zellen zur Produktion von körperfremden Substanzen umprogrammieren. In diesem Kontext könnten Antikörper gegen Spike-Proteine eine Rolle bei der Entstehung von pathologischen Immunreaktionen nach Impfungen spielen. Allerdings entsteht der Schaden dann wohl dadurch, dass spezifische Antikörper in großer Menge von eigenen Immunzellen immer wieder neu gebildet werden und diese sich dann gegen Spike-Proteine richten können, die bei geimpften Personen ebenfalls von körpereigenen Zellen produziert werden. 

Darüber hinaus ist die Übertragung von Antikörpern kein spezifischer Effekt, der nur nach Impfungen gegen Covid-19 auftritt. Was auch immer sich in den Schleimhäuten des respiratorischen Systems befindet, kann im Prinzip durch Ausatmen oder Husten auf andere übertragen werden. Das betrifft nicht nur Antikörper, sondern auch andere körpereigene Strukturen und Substanzen, genauso wie natürlich dort vorhandene Erreger oder deren Bestandteile.

Mit der Möglichkeit des vaccine shedding hat das jedoch nichts zu tun. Im Prinzip ist es zwar nicht ausgeschlossen, dass Impfstoffe von einer Person auf eine andere übertragen werden. Es ist aber generell nicht von einer großen Gefahr auszugehen, wenn diese Komponenten auf die natürlichen Barrieren eines potenziellen Empfängers treffen, wie sie zum Beispiel die Schleimschichten des respiratorischen Systems darstellen. Diese natürlichen Barrieren können allerdings übersprungen werden, wie es zum Beispiel bei einer Bluttransfusion der Fall wäre. Wir wissen beim derzeitigen Stand der Forschung tatsächlich nicht, ob auf diese Weise übertragenen Impfstoffe oder Spike-Proteine Effekte beim Empfänger auslösen können. Ob vaccine shedding daher eine reale Gefahr darstellt, bleibt gegenwärtig offen.

Bei aller gerechtfertigten Skepsis gegenüber den neuen genbasierten Impfstoffen ist es wichtig, die Fakten und die veröffentlichten Daten genau zu betrachten. Risiken der mRNA- und DNA-Präparate sind bisher nur unzureichend analysiert, aber es ist davon auszugehen, dass sie erheblich größer sind als offiziell behauptet. Diese Tatsache wird bisher noch von den meisten Forschern und Medizinern ignoriert. Sorgfältige Untersuchungen möglicher Mechanismen, die zu Gesundheitsrisiken durch genbasierte Impfstoffe führen, sind allerdings von herausragender Bedeutung und sollten angesichts der beispiellosen Anwendung dieser Präparate die höchste Priorität haben. Das Fehlen solcher Untersuchungen ist ein Skandal und fördert Spekulationen. Wichtig bleibt es daher, immer kritisch zu prüfen, ob Annahmen über denkbare Effekte von den vorhandenen Daten gestützt werden. 

 

Dr. Kay Klapproth ist Biologe mit Schwerpunkt Immunologie. Er hat viele Jahre in Forschung und Lehre gearbeitet, zuletzt als Akademischer Rat der Universität Heidelberg. 

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Leserpost

netiquette:

Susanne Weis / 19.08.2023

@M. Grau: Bluttransfusionen werden IMMER nur dann gemacht, wenn sie wirklich nötig sind. Sie werden also IMMER versucht zu vermeiden.  Und Eigenblutspende habe ich schon vor über 20 Jahren erlebt. Da wurde mir vor einem geplanten Eingriff routinemäßig eine Eigenblutspende abgenommen. Das ist also auch nichts neues.

Sam Lowry / 19.08.2023

O.K., Fakt ist: Ich habe neulich einen Suizid mittels Distraneurin versucht, landete auf einer Intensiv… ja und? Wen interessiert das denn??? Einer weniger. Wie Peter, der auch keinen Bock mehr hatte und es durchgezogen hat! Ich bewundere seinen Mut. Aber er hat einen verzweifelten Menschen hinterlassen, und der ist fast jeden Tag bei mir. Und ich muss mir das alles geben? Bin selbst am Ende… könnte den ganzen Sch…@ grad hinwerfen… wofür denn noch? Sinnlos… absolut!

Sam Lowry / 19.08.2023

@Illona Grimm: Ja, diese Helden haben uns, mich jedenfalls, vor dem kompletten Untergang durch den Corna-Wahnsinn bewahrt. Und jetzt und hier? Stehe ich vor dem absoluten Wahnsinn. Nur noch erträglich mit zuviel Alk und dem neuesten Video von “Placebo”. Ich könnte nur noch weinen… meine Ex war eben hier, nach weiterem Verlust von 400 Euro am Spielautmat… ihr neuer Partner hat sich von einem Turm gestürzt. Ich bin doch auch komplett am Ende… komplett… Danke, dass Sie auf meinen Leserbrief reagieren… wenigstens Sie!

K. Goldbaum / 19.08.2023

Es ist das Wissen darüber, das mich hier beruhigt, dass die Täter nicht ausschließen können mit modRNA-“Geimpften” in Kontakt zu kommen. Es würde dann auch sie selbst und ihre Familien betreffen.

Thea Wilk / 19.08.2023

Nicht vergessen: Die mRNA-Spritzen sind auf den Markt gekommen ohne das früher übliche jahrelange Zulassungsverfahren (Stichworte: Arzneimittelgesetz nach Contergan-Skandal). Infos zum früher üblichen Zulassungsverfahren siehe Seite des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VfA), exemplarisches Zitat: „Die Entwicklung eines neuen Medikaments verläuft über viele Stationen. Von der Idee bis zur ersten Zulassung dauert es in der Regel mehr als 13 Jahre; und weitere Jahre vergehen, bis es auch für alle Altersgruppen zur Verfügung steht, für die es sich eignet.“—-Der Skandal ist nicht die nachträglich fehlende Forschung, sondern dass man vorher das jahrelange Zulassungsverfahren weggelassen hat. Und das Weglassen hat selbstverständlich Auswirkungen für Arzneimittel- und Patientensicherheit. Und da hilft m.E. nur, die Vermarktung sofort zu stoppen und das jahrelange Zulassungsverfahren endlich durchzuführen! Alles andere geht an der Ursache vorbei – und hat m.E. auch von der Ursache ablenkenden Charakter wie z.B. die Diskussion um die unterschiedlichen Chargen.

Thea Wilk / 19.08.2023

Jens Kegel hat hier auf der Achse am 18.11.2022 einen Artikel (Überschrift: Vorsicht, Nebelkerzen! Oder: Nennt es nicht „Impfung“) geschrieben, der leider wenig bis keine Umsetzung gefunden hat, Zitate aus dem Artikel: —-Positiv aufgeladene Worte wie „Umweltpartei“, „Aktivisten“, „Wende“, „Impfung“ oder „Booster“ werden längst für oft ganz andere Ziele missbraucht, sollen verschleiern. Wer solche vom politischen Gegner vorgegebene Worte akzeptiert oder gar selbst verwendet, stärkt ungewollt die Gegenseite. Ein kleines Wörterbuch ... Wer also das Vokabular des politischen Gegners verwendet, und sei es auch verneinend und ablehnend, bleibt im Gedankenkreis des Gegners, aktiviert somit deren Konzepte und Ideen, verstärkt und bestätigt diese.—-Warum setzen so verschwindend wenige die Hinweise von Jens Kegel um?

Franz Klar / 19.08.2023

Spikeübertragung durch Atemluft verhindert zuverlässig Kaffeefilter Größe 2 . Bei Ausatmern und Einatmern zu tragen . Wir erinnern uns ...

Lutz Liebezeit / 19.08.2023

Daß Zellen körperfremde Substanzen herstellen können, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen? Die Bausteine müssten doch zumindest vorhanden sein? Wenn gar nichts da ist, wie soll das gehen? Das wäre ja Zauberei? Ich glaube, daß viele Ergbnisse nachträglich geglättet und schöner geredet werden, als sie sind. Das ist die zweckgerichtete Forschung, die bestimmte Ergebnisse erwartet. Es geht immer noch ums Geld. Was wir unter Corona erlebt haben, daß die schöpferischen und hochintelligenten Menschen von der Forschung ausgeschlossen wurden. Das geht aber schon lange so. Und mittlerweile haben wir dafür einen Namen: Cancel-Kultur. Man wird dümmer und bekennt sich dazu. Dem Prinzip folgen nicht nur Wissenschaft und Foschung, auch im Parteienapparat, dem Finanzwesen, dem Jubelfunk, überall geht man nach dem Herodes-Prinzip vor. Die auffällig Schlauen und die auffällig Dummen werden ausgesiebt, das breite Mittelstück gewählt. Das liegt daran, daß die Mitglieder der Kommissionen keine Genies sind und nur das finanzieren, was im Bereich ihrer Vorstellungskraft liegt. / Während der Pandemie wollte uns die Süddeutsche allen Ernstes weismachen, daß man sich über die Augen mit Corona anstecken kann. So gefährlich war Corona. Da wurde mir das doch zuviel. / Wenn Aerosole mit Substanzen beladen werden, werden sie schwerer als Luft (Stickstoff + Sauerstoff). Aerosole sind heterogen aus festen und flüssigen Teilchen in einem Gas. Aber das Gas ist kein Helium. Das ist nur Luft. / Manche spucken ja beim Reden ziemlich auffällig, da geht man da weiter weg, aber wahrscheinlich sabbern alle Menschen beim Reden ein bißchen. Mehr so unsichtbar, eben nur ein bißchen. Aerosole sollten beladen also schwerer werden als Luft und ziemlich bald zu Boden sinken. Heissluftballons sind das ja auch nicht. / Die Übertragbarkeit von Eltern auf Kinder liegt wohl in der Natur der Sache, also meine Nachbarn schmusen glücklicherweise nicht mit mir rum. Das würde ich mir auch verbieten.  

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