Vera Lengsfeld / 25.04.2017 / 18:00 / Foto: Boris Orel / 10 / Seite ausdrucken

NRW-Grüne: Klinken putzen mit Hybrid, regieren mit A8

Dass Rot-Grün im failed state NRW abgewählt wird, steht offenbar schon vor dem Urnengang fest. Die Frage ist nur, ob die Grünen endlich in die hoch verdiente außerparlamentarische Opposition geschickt werden. Ich habe mir das heute auf der "Achse" von Henryk Broder vorgestellte Video vom Haustürwahlkampf der Grünen in NRW angeschaut.

In meiner Schulzeit hieß es immer, „Zwei auf Einen ist feige“. Hier wird eine Dame von sechs (Kamerateam nicht mitgezählt!) Grünen heimgesucht. Sind Frau Löhrmann und Frau Roth nicht Frau genug, auch mal allein mit dem Bürger zu sprechen? Eine weitere Frage: Wie fuhren die Wahlkämpferinnen zum Haustürtermin? Wie Löhrmanns Kommunikationsleiter unlängst der "Huffington Post" erklärte: "Frau Löhrmann hat heute nach einem Ministerinnen-Termin ihren Dienstwagen gegen ihr Wahlkampfauto getauscht, da sie den Folgetermin als Grüne Spitzenkandidatin wahrgenommen hat.“ 

Ein Beweis für die Doppelmoral der Grünen soll das aber nicht sein, wenn man den A8-Dienstwagen gegen eine kleines Hybrid-Auto für den guten Eindruck beim Volk tauscht. Vielleicht fragt ein Wähler Frau Löhrmann mal, warum sie nicht auch im Dienst ein paar Nummern kleiner unterwegs ist.

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Karla Kuhn / 26.04.2017

Wer die Grünen und überhaupt einen Politiker in sein Haus läßt ist selber schuld. Allerdings scheint diese Frau nicht besonders überrascht, war das schon vorher geprobt ?  Ich schaue erst durchs Guckloch und C. Roth und Anhang hätten bei mir absolut keine Chance. Da wäre mir jedes Wort zu schade. Das ganze ist absurd, schon fast manipulativ.  Müssen sich die Grünen jetzt schon so anbieten ? Na ja, sie sind schon sehr abgerutscht.  Meine Güte.

Jan Stunnenberg / 26.04.2017

Habe ich es doch immer schon gewusst: Die Grüne sind eine Sekte!

Richard Loewe / 26.04.2017

das Video ist toll! Eine mobile Geisterbahn oder eine Hare-Krishna-Tupper-Truppe. Ich habe 5 Sekunden durchgehalten. Das Filmteam muss extrem hart im Nehmen gewesen sein! Wenn die bei mir klingelten (unmöglich, da landesflüchtig), und ich die Gesichter nicht erkennen würde (auch unmöglich, aus ästhetischen Gründen), würde ich entweder heulen oder lachen. So muss der singende Nero auf seine Untertanen gewirkt haben. Ich würde aber nicht den Seneca geben und hoffe, dass den Deutschen Wählern der Selbstmord irgendwann zu dumm wird.

Thomas Berger / 26.04.2017

Ausgerechnet Löhrmann und Roth. Fehlt nur noch Frau Kühnast, und dir drei schlimmsten Schreckgespenster der Grünen wären zusammen. Liebe Grüne, merkt Euch: Wahlkampf macht man, um die Wähler zu gewinnen, die noch unentschlossen sind. Diesem Duo können doch nur die härtesten grünen Überzeugungstäter etwas positives abgewinnen.

Franz-J. Wargers / 26.04.2017

Die Frage, warum die Ministerin im Dienst nicht auch ein kleineres Auto nutzt, hat seinerzeit (irgendwann in den 90ern des letzten Jahrtausends) schon die damalige niedersächsische Umweltministerin Monika Griefahn (Grüne) zutreffend damit beantwortet, Niedersachsen sein so ein weites Land (auf die Frage, warum sie einen 7-er BMW als Dienstwagen braucht). Die Frage ergab sich damals aus dem Kontext, dass sie dazu aufgerufen hatte, Unternehmen sollten sich bei der Wahl der Dienstfahrzeuge auf kleinere Fahrzeuge beschränken. Niedersachsen war also nur für die grüne Umweltministerin ein weites Land, alle anderen Landeskinder bewegten sich nach Meinung der Ministerin nur im Umfeld ihres Kirchturms, eigentlich also nur fußläufig. Was macht die gute Dame eigentlich heute; ich glaube irgendwas bei der Firma AIDA, bekannt für ökologisch wertvolle Kreuzfahrten. Ähnlich dürfte es in NRW sein , auch wenn es etwas kleiner ist als Nds ist es doch auch ein weites Land.

Helmut Steinig / 26.04.2017

Sollte mir ein solcher Besuch eines halben Dutzend Grüner unter Führung von C. + R. vergönnt sein, würde es zwangsläufig zu posttraumatischen Belastungsstörungen kommen, die sich nur langfristig abbauen ließen; der Genesungsprozeß ließe sich jedoch ungemein beschleunigen, wenn ich am Wahlabend erfahren dürfte, daß den Herrschaften eine künftige Mitgliedschaft im Landtag von NRW erspart bliebe. Spontanheilung wie sonst nur in der Bibel beschrieben würde mit Sicherheit erfolgen. Vielleicht-die Umfrageergebnisse weisen ja in die Richtung- darf künftig im Bundestag auf diese Personen verzichtet werden. In diesem Fall wäre nicht nur mit Heilung zu rechnen; dann würde bei vielen interessierten Zeitgenossen, die durch Claudia, Renate, Jürgen, Anton, Simone und wie sie sonst noch so heißen, in einen politischen Lähmungszustand versetzt wurden,  eine Art österliche Auferstehung stattfinden.

Hubert Fürst / 25.04.2017

Liebe Frau Lengsfeld, das ist ein (gestelltes) Werbe-Video! Nicht Realität sondern Spezial-Fake.

JanTrammer / 25.04.2017

An dem Video finde ich entlarvend, das man offensichtlich in einen Speckgürtel gegangen ist und nicht dahin, wo die ganzen geschenkten Menschen auf die welche schon länger da sind, darauf gestapelt wurden. Ich hätt es ja gern mal gesehen, wie Roth und Co Tür zu Tür Wahlkampf in den Arbeiterschließfächern machen, in Gegenden, die man ja nun in NRW als Angstbereiche tituliert werden.

Heiko Stadler / 25.04.2017

In einem anderen Artikel haben wir von den Grünen gelernt, dass sich sich wissenschaftliche Thesen am besten durch Marschieren großer Menschenmassen beweisen lassen. Die Grünen nennen das “March for science”. So ist es auch mit dem Überzeugen Andersdenkender. Argumente (die es ohnehin nicht gibt) helfen da nicht weiter. Da muss schon eine Menschenansammlung vor der Tür stehen. Imageprobleme mit dem A8 sind Peanuts, wenn die Mannschaftsstärke nur groß genug ist.

Fred Richter / 25.04.2017

Allerdings wirkt das angesteuerte Opfer im Video auch nicht gerade unvorbereitet ob des massiven Aufgebots grüner Landespolitiker und bittet sie alle sofort herein. Mit Straßenschuhen. Für Frau Roth ein leichter Fall, hier reicht wohl “ein bissel ins Gespräch kommen”.

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