Hans Scheuerlein, Gastautor / 08.05.2021 / 16:00 / 16 / Seite ausdrucken

Carpenters: 50 Jahre „The Tan Album“

Von Hans Scheuerlein.

In den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts – oh Gott, wie das klingt! – da gab es drei Musikgruppen, zu denen man sich auf gar keinen Fall bekennen durfte, wenn man irgendwie als cool gelten wollte: ABBA, die Bee Gees und die Carpenters. Durch die Gnade der späten Geburt mussten meine Freunde und ich uns wenigstens nicht mehr zwischen Stones oder Beatles entscheiden und konnten beide vorbehaltlos genießen. Aber diese weichgespülte Musik dieser Grinsegesichter mit ihren Föhnfrisuren – das ging ja gar nicht.

Für echte Kerle zählten ohnehin nur Bands, die sich im heiligen Viereck des Heavy Rock zwischen Heep, Sabbath, Purple und Zeppelin verorten ließen. Schon Sweet waren wegen ihres Teenie-Rocker-Status äußerst kritisch zu beäugen, und die Bay City Rollers waren sowieso kategorisch abzulehnen (aber wie teilweise heavy waren denn Sweet bitte schön?!). So ab und an – sicherlich auch pubertätsbedingt – wurde man dann doch von bestimmten, sentimentalen Gefühlslagen übermannt, sodass man sich im stillen Kämmerchen gerne mal der einen oder anderen herzerweichenden Schnulze hingab und von Liebe und Zärtlichkeit träumte oder einer zerbrochenen oder nicht erwiderten Liebe nachtrauerte. „Love Hurts“, der Schmuse-Hit der schottischen Hardrocker Nazareth, brachte eine unvermeidbare, gnadenlose Wahrheit zum Ausdruck, vor der selbst der coolste und härteste Hund den Schwanz einziehen musste.

Nun war ich ohnehin keiner von denen und hatte schon immer eine Schwäche für gute Balladen. Und als ich das erste Mal Karen Carpenter sah und singen hörte, war es völlig um mich geschehen. Ich erinnere mich nicht mehr so genau, ob ich mich zuerst in sie oder in Agnetha von ABBA verliebt habe. Auf jeden Fall ging mir Karens Stimme direkt ins Herz – und tut es heute noch mehr denn je. Ich weiß nicht, was es ist, aber diese Stimme ist nicht von dieser Welt. Einige Stücke der Carpenters gehören für mich definitiv zum Allergrößten, was es in Sachen Musik gibt. Und das nicht nur wegen Karens himmlischen Gesangs, sondern auch wegen der mehrstimmigen Chöre, die zuweilen an die Meistersinger von den Beach Boys erinnern, sowie der gesamten Finesse und Perfektion des Arrangements und der musikalischen Produktion als Ganzes. Manche ihrer Stücke strahlen eine solche Vollkommenheit aus, die in der großen, weiten Musikwelt nach wie vor ihresgleichen sucht.

Es mag manch einen überraschen, aber wer die Carpenters besser kennt, weiß, dass bei nicht wenigen ihrer Songs eine immanente, unterschwellige Düsternis mitschwingt, wie man es bis dahin nur von den Walker Brothers und den Solo-Alben von Scott Walker kannte. Dazu gehört definitiv das erste Stück ihres im Mai 1971 veröffentlichten dritten Albums, wo es heißt: „Sometimes I'd like to quit. Nothing ever seems to fit. … Walking around, some kind of lonely clown. Rainy days and Mondays always get me down.“ (Manchmal möchte ich einfach Schluss machen. Nichts passt irgendwie zusammen. Ich wandle umher wie so ein einsamer Clown. Regentage und Montage deprimieren mich immer so.) Ich weiß noch genau, als ich das zutiefst berührende, todtraurige und einfach nur wunderschön melancholische „Rainy Days And Mondays“ zum ersten Mal im Fernsehen gesehen habe. Am Anfang des Videos war nur Karens Gesicht und ihre Schulterpartie im Bild, wobei zu erkennen war, dass sie irgendetwas mit ihren Händen anstellte. Erst als die Kamera die Perspektive wechselte und den Blick auf die gesamte Szenerie freigab, sah man, dass sie an einem Schlagzeug saß und spielte, während sie sang. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Eine Frau, die Schlagzeug spielt und dazu auch noch singt. Wie genial ist das denn?! 

Ursprünglich war Richard das Wunderkind

Tatsächlich hatte sie ihre musikalische Laufbahn als Schlagzeugerin in dem Jazz-Trio ihres großen Bruders Richard begonnen. Zudem spielte sie auf den ersten fünf Alben der Carpenters auch noch selbst die Drums, bevor sie dem Wunsch ihres Bruders und der Plattenfirma nachgab und sich als nur noch singende Frontfrau präsentierte. Ein fataler Fehler, wie ich finde. Denn zum einen war ja genau das das Besondere, dass sie als Hauptsängerin auch noch die Schießbude bediente – das hatte die Welt noch nicht gesehen! Zum anderen vermochte es keiner der nachfolgend engagierten Schlagzeuger, so engagiert Schlagzeug zu spielen wie sie. Man hört auch deutlich, dass sie vom Jazz kommt. Insbesondere an der flinken Betätigung der Bassdrum, die zu den typischen Eigenheiten ihres Schlagzeugspiels gehört.

Ein schönes Beispiel von besagtem Album, das den schlichten Titel „Carpenters“ trägt, aber aufgrund seiner hellbraunen Farbe auch „The Tan Album“ genannt wird, ist das „Bacharach/David Medley“, wo die beiden begabten Geschwister eine Reihe der bekanntesten Kompositionen des berühmten Songwriting-Duos auf eine gleichsam eigenständige wie virtuose Art und Weise interpretieren. Weitere Highlights sind für mich die tolle Coverversion von „For All We Know“, das im Original aus dem Film „Lovers And Other Strangers“ stammt, sowie die beiden von Richard komponierten und gesungenen Jazz-Pop-Songs „Saturday“ und „Druscilla Penny“. Besonders erwähnenswert finde ich noch das flehentliche „Let Me Be The One“ und die fantastische Interpretation von Leon Russells und Bonnie Bramletts „Superstar“, das erstmals 1969 von Delaney & Bonnie (mit Eric Clapton an der Gitarre) unter dem Titel „Groupie (Superstar)“ veröffentlicht wurde. Außerdem sang Rita Coolidge es als Gastsängerin – nun schon als „Superstar“ – auf Joe Cockers Live-Album „Mad Dogs & Englishmen“ von 1970. Ich weiß nicht, ob ich mich irre, aber ich kenne kein anderes Lied, bei dem so oft hintereinander „Baby“ gesungen wird. Ganze sechs Mal! Wer bietet mehr?

Eigentlich war ja ursprünglich Richard das Wunderkind gewesen. Schon im Kindesalter fiel er durch seine hohe Musikalität auf. Während Karen draußen im Garten Softball spielte, erinnert sich Richard, saß er drinnen am Klavier und übte Etüden. Das lag zum Teil auch daran, dass er unter Allergien litt, die ihn ans Haus fesselten. Als Karen später ihr Interesse für das Trommeln entdeckte, wurde das Hausmusikinstrumentarium um ein Schlagzeug erweitert. Schnell machte sie Fortschritte und war schon bald eine würdige Begleitmusikerin für Richard am Piano, der sich mittlerweile dem Jazz zugewandt hatte. Zusammen mit einem Freund gründeten sie im Jahr 1965 eine Jazz-Combo mit dem Namen The Richard Carpenter Trio, mit dem sie erste Achtungserfolge erzielen konnten, wie etwa den ersten Preis beim Hollywood Bowl Battle Of The Bands. Richard sah seine Zukunft in der Musik und begann, Klavier zu studieren. 1967 traten die beiden Geschwister einer Gruppe anderer Musikstudenten bei und gründeten die sechsköpfige Band Spectrum (nicht zu verwechseln mit dem Spacemen-3-Ableger gleichen Namens), aus deren Mitgliedern sich dann später die Begleitband der Carpenters rekrutierte.

Karen war die erste prominente Magersucht-Tote

Es geht auch auf Richards Konto, dass er seine Schwester zum Singen animierte und sie dazu aufforderte, es auch einmal eine Oktave tiefer zu probieren, wodurch ihre einzigartige Alt-Stimme zum Vorschein kam, die zum unverwechselbaren Markenzeichen des Carpenters-Sounds werden sollte. Kein Geringerer als der berühmte Jazz-Trompeter Herb Alpert erkannte das Ausnahmetalent der beiden Geschwister und nahm sie schließlich bei seinem A&M-Label unter Vertrag. Ihre erste Platte mit dem Titel „Offering“ floppte jedoch zunächst und wurde später, nach dem Erfolg des zweiten Albums, noch einmal unter dem neuen Namen „Ticket To Ride“ aufgelegt (benannt nach der auf dem Album enthaltenen Coverversion des Beatles-Klassikers). Mit der Bacharach/David-Komposition „Close To You“ von ihrer gleichnamigen zweiten Platte landeten sie schließlich den ersehnten Nummer-1-Hit, der mit weltweit über drei Millionen verkauften Exemplaren zu einer der meistverkauften Singles des Jahres 1970 wurde und ihnen im Jahr darauf ihren ersten Grammy bescherte. 1971 sollte dann ihr Jahr werden. Mit den drei bereits erwähnten Stücken „Rainy Days And Mondays“, „For All We Know“ und „Superstar“ schafften sie es in die amerikanischen Top Ten und wurden noch im selben Jahr als bestes Duo mit einem weiteren Grammy ausgezeichnet.

In den nachfolgenden Jahren sollten noch eine ganze Reihe internationaler Hits und erfolgreiche Tourneen um die ganze Welt folgen, die das vielleicht talentierteste Geschwisterpaar der Popmusik zu einem der berühmtesten und erfolgreichsten Pop-Duos der Musikgeschichte werden ließ. Aber wie so oft hatte der Erfolg auch seinen Preis. Richard wurde tablettenabhängig. Und Karen, die auf der Suche nach der wahren Liebe nur Enttäuschungen erlitt, glaubte, ihr Seelenheil in einem schlanken Körper zu finden und hungerte sich immer dünner. Vor diesem Hintergrund scheinen ihr viele Songs der Carpenters förmlich auf den Leib geschrieben zu sein. All die melancholischen Balladen, von denen es in ihrem Repertoire reichlich gibt, vermitteln nicht zuletzt durch das dunkle Timbre von Karens Stimme eine solch tiefe Traurigkeit, dass man sich als Hörer eigentlich nur besser fühlen kann, weil es da offenbar jemanden gibt, dem es noch viel schlechter geht. Karen erkrankte schließlich an Anorexia Nervosa. Abgemagert auf 36 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,62 Meter, ließ sie sich von ihrer Familie und Freunden dann doch noch zu einer Therapie überreden. Trotz einer sich abzeichnenden Besserung war ihr Körper aber bereits so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie am 4. Februar 1983 im Alter von nur 32 Jahren an den Folgen ihrer Krankheit starb. Karen Carpenter war die erste prominente Magersucht-Tote der Popmusik. Durch ihren frühen, tragischen Tod gelangten die Begriffe Anorexie und Bulimie in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und setzten eine Diskussion über Essstörungen und gesellschaftliche Schönheitsideale in Gang, die bis heute andauert.

Aber was war denn jetzt eigentlich so furchtbar uncool an den Carpenters? Aus heutiger Sicht gar nichts. Aus damaliger wahrscheinlich so einiges. Dazu gehörte neben ihrer soften, gefälligen Musik, die so gar nicht dem Zeitgeist entsprach, sicher auch ihr makelloses, braves Saubermann-Image. Die beiden Geschwister wurden als das nette und adrette weiße Traumpaar vermarktet, das die Herzen der spießigen Puritaner Amerikas höher schlagen ließ. In einem Interview mit der ZEIT von 2019 schildert der damals 72-jährige Richard, wie ihnen dieses Image von ihrer Plattenfirma übergestülpt worden sei und dass er einige ihrer Plattencover, auf denen sie wie um die Wette lächelten, buchstäblich gehasst habe. Zudem outet er sich darin als Fan des Bürgerschrecks und Oberfreaks Frank Zappa, den er persönlich kannte und dessen kritischen Blick auf das Establishment und die Gesellschaft er in vielerlei Hinsicht noch immer teilt. Mittlerweile sind die Carpenters musikalisch und imagemäßig längst rehabilitiert. Diverse Tribute-Alben belegen, dass ihre Musik gleichermaßen von Vertretern aus Pop, Rock, Alternative, Soul oder Jazz respektiert wird. Sogar von Lemmy Kilmister, dem legendären Motörhead-Chef und Godfather of Heavy Metal, ist überliefert, dass er sich privat gerne die Carpenters angehört hat. Und damit wären wir wieder bei den harten Hunden und den sentimentalen Momenten im Leben, in denen es nichts Tröstenderes und Heilsameres gibt, als die wundervolle Stimme von Karen Carpenter.

 

YouTube-Link zum Video von „Rainy Days And Mondays“

YouTube-Link zum „Bacharach/David Medley“ bei einem Auftritt im BBC 1971

YouTube-Link zum Album-Track „Saturday“

YouTube-Link zum Video von „Superstar“„You said you'd be coming back this way again, baby, baby, baby, baby, baby, oh baby. I love you, I really do.“

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Hans-Peter Dollhopf / 08.05.2021

Heintje war mein erster Popstar. Ich war wohl sechs oder sieben. Damals gab es in jedem Dorfgasthaus im Zonenrandgebiet diese Musikboxen, Wunder der Automation und Robotertechnik. Ich verstand meinen großen Bruder einfach nicht. Was war den falsch an “Mama”? Er flippte regelrecht aus, während meine Eltern mir immer wieder Münzen zusteckten. Am Ende hatten wir das Gasthaus zum Sonntagsbraten für uns alleine. Coffeeshops kannte dieser Nieder-, geborener Holländer Heintje damals selbst noch gar nicht. Aber der Trend war bereitet.

Sabine Schönfelder / 08.05.2021

Danke für diese schöne, künstlerische Reminiszenz. Die Carpenters waren und werden immer die Stimme von Karen Carpenter sein, melancholisch- ruhig, kräftig und intensiv. Einmalig schön. Kaum zu glauben, daß sie selbst sichtbar unterernährt noch wie ein trauriger Engel sang. Diejenigen, die Gott besonders liebt, holt er früh zu sich in den Himmel, möchte ich gerne glauben….

Günter Fuchs / 08.05.2021

Lieber Herr Scheuerlein, ihre Sympathie und Empathie für Karen Carpenter und der Musik den Carpenters kann ich voll und ganz nachempfinden! Mir geht es genau so! Karen Carpenter, was für eine begnadete Sängerin, was für eine glockenklare Stimme (warum musste Sie so früh sterben?)! Songs wie “Can’t Smile Without You” oder “For All We Know” haben in “meiner Hitparade” einen Stammplatz! Mich zu den Carpenters zu bekennen war nie ein Problem und immer mit Zustimmung verbunden (mit Bee Gees und ABBA hatte ich weniger “am Hut”)! Von Musik in der Art der Carpenters kann man heute nur noch träumen! Aber in den 1070-ziger Jahren hatten auch noch andere hervorragende Künstler ihre Blütezeit, man denke nur an Stevie Wonder und sein großartiges Album “Songs In The Key Of Live”!

Wolfgang Aust / 08.05.2021

Ich musste herzhaft lachen bei den Heep, Purple, Sabbath und Zepp hörenden harten Hunden, die für Sweet, Bay-City-Rollers oder BeeGees (nicht vergessen: Rubettes und Smokey) kein Ohr übrig hatten. Fühle mich ertappt. Schmusetitel (Je t‘aime, Love hurts, Samba Pa Ti, Nights in white satin) waren natürlich gerne toleriert, weil man da auf Parties auf Tuchfühlung mit dem anderen Geschlecht gehen konnte. Ging aber auch innerhalb der Komfortzone mit „April“ oder „When a blind man cries“ von Deep Purple. Bands wie Abba oder eben auch die Carpenters waren eher so etwas wie weiß gestrichenene Rauhfaser - sie waren zwar allgegenwärtig, aber so richtig wahrgenommen habe ich sie nicht.

Martin Schott / 08.05.2021

@Thorsten Maverick: Wirklich? Die neue Scheibe von Cannibal Corpse “Violence Unimagined” ist eine der besten neuen LPs, die ich seit langer Zeit gehört habe. Dabei bin ich noch nicht mal ein großer Fan des Death Metal. Ich konnte mich jedoch noch nie auf ein bestimmtes Genre bzw. Subgenre festlegen. Die Musik der ABBA und Carpenters verehre ich nach wie vor.

Michael Wendmann / 08.05.2021

Etwas vor meiner Zeit,  aber ich bin letztens durch eine Cover Sängerin auf “Superstar ” von den Carpenters aufmerksam geworden und kann dem Autor nur zustimmen. Vielen Dank für den Artikel.

Bernhard Lassahn / 08.05.2021

Für mich waren die Carpenters nix. Ich hatte meine Ohren ganz anderen Musikern geöffnet. Als ich dann aber in Japan war und erlebt habe, wie ungeheuer populär da die Carpenters waren, kam mir der Verdacht, dass da doch was dran sein könnte. So ist es auch.

Wolf Kull / 08.05.2021

Es lohnt sich das folgende Video aufzurufen: Carpenters in Concert at the New London Theatre - 1976. Dort erfährt man, dass Spike Jones & his City Slickers eins ihrer Vorbilder waren. Spike Jones war ein Musikkomiker (Schlagzeuger), von dem sogar Frank Zappa ein Autogramm haben wollte. Das führen sie auch musikalisch vor. Außerdem spielt Karen Schlagzeug, teilweise zusammen mit dem Studioschlagzeuger, der Spielweise nach inspiriert von Spike Jones. Hier fehlt auch jede Traurigkeit, die sonst in vielen Titel herauszuhören ist.

Werner Schiemann / 08.05.2021

@Frank von Rossum. Volle Zustimmung. Man muß schon ein paar Euronen in einen ordentlichen 2-Kanal Stereosound investieren (Hard- und Software) . Hat man das getan, dann wird aller hipper 3 D und Surround-Sound aus unterwassermudgeklöppelten Billiganlagen mit 5, 7 oder mehr Lautsprechern zu reinem Frequenzmüll. Gruss

Frank Stricker / 08.05.2021

Die Stimme von Karen ist echt nicht von dieser Welt, was würde ich geben, wenn ich auf einer Zeitreise die Carpenters mal live erleben dürfte. Sie magersüchtig, er tablettenabhängig, die wirklich Großen hatten immer ihr Päckchen zu tragen. Der Auftritt bei Nixon kurz vor Watergate, war echt blödes Timing….....

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