Bidens Iranpolitik und der kurze Weg zur Bombe

LEU, HALEU und HEU. Im Zusammenhang mit Meldungen über Kernwaffen im Iran, Kernreaktoren im Weltall und moderne Kernkraftwerke geistern diese Abkürzungen durch die Medien. Warum ist es so gefährlich, dass der neue Präsident Joe Biden flugs die Iran-Politik seines Vorgängers wieder rückgängig macht, wo selbst manche europäischen Politiker ihrer einstigen Beschlüsse nicht mehr so sicher sind? Warum hat man sich weltweit über Jahre bemüht, Forschungsreaktoren umzubauen? Fragen, die man nur beantworten kann, wenn man sich näher mit der Anreicherung von Uran beschäftigt.

U235 ist das einzige in der Natur vorkommende Isotop, mit dem sich eine selbsterhaltende Kettenreaktion erzeugen lässt. Auch das andere Isotop, U238, lässt sich zwar spalten, ist aber so stabil, dass man beliebig viel davon zusammenpacken kann, ohne eine Kettenreaktion auslösen zu können. Leider besteht Natururan aus über 99,27 Prozent U238 und nur zu etwa 0,7211 Prozent  aus U235. Will man damit einen Kernreaktor bauen, muss man einen erheblichen technischen Aufwand betreiben, um die freiwerdenden Neutronen abzubremsen (Moderator aus Deuterium oder Graphit) und ein recht großes Volumen zur Verfügung stellen, damit wenig Neutronen ausfließen können. Will man (wirtschaftliche Gründe) oder muss man (Kernwaffe oder Reaktor für ein Kriegsschiff) möglichst klein bauen, braucht man eine entsprechend höhere Konzentration von U235. So ist z.B. der Kern eines Reaktors eines Atom-U-Boots kleiner als ein Kühlschrank und liefert -zig MW für einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten, ohne „nachladen“ zu müssen. Dafür ist dann allerdings auch hochangereichertes Uran HEU (High Enriched Uranium) nötig. Für kommerzielle Kernkraftwerke reicht LEU (Low Enriched Uranium) mit einer Anreicherung zwischen etwa 3 bis 5 Prozent aus.

Eine Kernwaffe muss bei dem heutigen Stand der Luftabwehr so klein sein, dass sie von einer Rakete transportiert werden kann. Die erste Atombombe für Hiroshima – scherzhaft Little Boy genannt – wog noch über vier Tonnen und war 3,2 m lang. Sie enthielt einen Kern aus 64 kg auf 80 Prozent angereichertes Uran. Ihre Sprengkraft mit etwa 13 Kilotonnen TNT (Trinitrotoluol) war noch recht klein. Wohlgemerkt, ist dies der Stand der Technik der 1940er Jahre. Für einen Raketeneinsatz zwar viel zu groß, gleichwohl als „Terror-Waffe“ beispielsweise in einem LKW, auf einem Fischerboot oder in einem Verkehrsflugzeug äußerst bedrohlich. Bei solch einer Verwendung hilft auch die Abschreckung nur sehr bedingt. Die Konstruktion von Little Boy ist so simpel, dass schon damals die USA auf einen Test verzichtet haben. Terroristen lieben Überraschungen…

Zentrifugen

Es gibt praktisch nur eine Möglichkeit, durch die Ausnutzung des Dichteunterschiedes das Natururan zu trennen. Vorher muss es jedoch noch in ein Gas verwandelt werden. Man nutzt dazu die chemische Verbindung Uranhexafluorid (UF6). Es hat den Vorteil, dass Fluor nur als ein Isotop in der Natur vorkommt, also das Massenverhältnis nicht verfälscht. Ferner besitzt es bei Raumtemperatur einen geringen Dampfdruck von 100 mbar. Allerdings wird durch die sechs Fluoratome der Massenunterschied bei den Uranmolekülen noch geringer. Es sind deshalb enorme Kräfte nötig, um eine Trennung zu erzielen. Heute wird nahezu 100 Prozent der Urantrennung weltweit mit Zentrifugen durchgeführt.

Eine Uran-Zentrifuge ist ein sehr schnell rotierender Hohlzylinder. In ihm baut sich ein für die beiden Isotope unterschiedlicher Druckanstieg nach dem Boltzmannschen Verteilungsgesetz für den Partialdruck auf: Der Druckanstieg für ein schweres Isotop ist steiler als für ein leichtes, wodurch eine Entmischung eintritt. Entscheidend für die Trennleistung ist die Umfangsgeschwindigkeit als Funktion der Drehzahl und des Durchmessers. Die Umfangsgeschwindigkeit ist jedoch durch die Festigkeit (etwa bei Aluminium <400, Stahl <500, Faserverstärkte Werkstoffe <700 m/s) begrenzt. Um den Trenneffekt zu verstärken, kann man durch Beheizung der Unterseite und Kühlung der oberen Seite noch eine Sekundärströmung in der Zentrifuge anregen. Allerdings ist die Leistung nicht beliebig steigerbar, da das Konzentrationsprofil mit steigender Umfangsgeschwindigkeit immer mehr vom idealen Verlauf abweicht (schmale Gasschicht am Rande, Hochvakuum in der Mitte). Zentrifugen sind nur schwer herzustellen (notwendige Einhaltung engster Toleranzen) und zu betreiben (Elastizität, die zu Eigenschwingungen und Resonanzen führt). Einmal die falsche Drehzahl – und die Zentrifuge ist Totalschaden. Dies haben die Iraner durch eine Cyber-Attacke auf die Steuerung zu spüren bekommen. Je hochwertiger die Zentrifugen, desto kleiner die Gesamtanlage und desto geringer der Energieverbrauch.

Trennleistung

In eine Stufe i strömt ein Massenstrom (Feed Fi) mit der Konzentration (xF) ein und wird in einen Produktstrom (Produkt Pi mit xP) und einen Abfallstrom (Waste Wi mit xw) aufgeteilt. Wie vorher gezeigt, kann die Anreicherung in einer einzelnen Zentrifuge nur sehr begrenzt sein. Deshalb schaltet man eine große Zahl Zentrifugen hintereinander. Der Produktstrom einer Stufe ist dann der Eingangsstrom der nächst folgenden Zentrifuge, und deren Abfallstrom wird wieder dem Eingang der vorhergehenden Stufe zugeführt. Die erste Erkenntnis ist nun, dass man viel Feed (im zivilen Bereich ist das Natururan) hinzufügen muss, wenn man viel von einem entsprechenden Produkt herstellen will. Dies ist keinesfalls trivial, wie später noch gezeigt wird.

Entscheidend ist aber die Konzentrationsverschiebung zwischen Produkt und Abfall. So kann man in einer zivilen Anlage die Kosten optimieren. Der Eingang ist Natururan und das Produkt gefordert (z.B. 3 bis 5 Prozent Anreicherung für Leichtwasserreaktoren). Man ist aber frei in der Wahl der Abreicherung: Ist Natururan teuer, reichert man mehr ab, ist es hingegen billig, verzichtet man auf Abreicherung und kann dadurch mit der gleichen Anlage eine größere Menge Produkt herstellen. Oder anders gesagt, wollte man dem Natururan alle Isotopen U235 vollständig entziehen, bräuchte man eine Anlage mit unendlich vielen Stufen. In der Praxis hat man Waste (Abgereichertes Uran) mit einer Konzentration von 0,2 bis 0,36 Prozent.

Nun kommt man zur Frage der notwendigen Konzentrationsverschiebung und dem Weg zur Bombe. Wenn man auf direktem Weg vorgeht, braucht man ungeheuer große Anlagen mit entsprechendem Kapitaleinsatz. Viel wichtiger aber, das Ansinnen fällt sofort auf und führt zu internationalen Reaktionen, und man ist extrem verwundbar. Schlauer ist, man geht in Schritten vor. Dies soll an einer „Rückwärtsbetrachtung“ einer Bombe vom Typ „Little Boy“ verdeutlicht werden. Will man die 64 kg auf 80 Prozent angereichertes Uran in einem Durchgang erzeugen, muss man eine Anlage bauen, die rund 15.000 kg Natururan verarbeiten kann. Geht man aber von Uran mit bereits 20 Prozent Anreicherung als Feed aus, benötigt man ungefähr 250 kg Feed und eine Anlage, die weniger als ein Zehntel so groß ist (z.B. Anzahl der Zentrifugen). Will man verstehen, warum die (offizielle) Ankündigung des Iran, Uran auf 20 Prozent anreichern zu wollen, so viel Aufregung ausgelöst hat, liegt hier die Antwort. Eine so relativ kleine Menge kann man gut verstecken, und eine weitere „kleine“ Anreicherungsanlage kann man unterirdisch sicher geschützt bauen. Man braucht(e) lediglich Zeit.

Und was politisch noch viel wichtiger ist, man kann einfältigen Gemütern vorspielen, dass man nur an einer friedlichen Nutzung interessiert ist und mit 20 Prozent ja (vermeintlich) meilenweit von einer Bombe entfernt. In Wirklichkeit aber kann man zu jedem gewünschten Zeitpunkt in wenigen Monaten zu einer Bombe kommen. Man hatte diesen Zusammenhang durchaus 2015 in dem „Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA)“ eingearbeitet, indem man dem Iran nur eine Anreicherung auf 3,67 Prozent für 15 Jahre gestattete. Diese Produktion sollte lediglich für den Betrieb von Kernkraftwerken dienen. Der springende Punkt war, dass stets nur 300 kg davon in der Form von UF6 im Lande verbleiben sollten. Alles weitere Material musste laut Vertrag unverzüglich ins Ausland (z.B. zur Herstellung von Brennelementen in Russland) verbracht werden. Nur, gut geglaubt, ist noch lange nicht konsequent umgesetzt. Die Hoffnung, durch eine Rückkehr zum JCPOA, auch in den Zustand von 2015 zurückkehren zu können, ist schlichtweg lächerlich. Der einzig gangbare Weg war, durch wirtschaftliche Sanktionen das Mullah-Regime so stark unter Druck zu setzen, dass es von der Bombe Abschied nehmen müsste. Kehren jetzt auch die USA zum Kuschelkurs der Europäer zurück, ist die Frage einer iranischen Bombe nur noch eine Frage der (sehr kurzen) Zeit.

Die momentane Situation

Nach Aussage der IAEA hat Iran um die Jahreswende offiziell mitgeteilt, dass es zukünftig Uran auf 20 Prozent anreichern werde. Dies geht auf ein Gesetz zurück, das das iranische Parlament (Majles) im Dezember verabschiedet hat. Darin wird die Atomic Energy Organisation of Iran (AEOI) angewiesen, in der unterirdischen Anlage Fordo mindestens 120 kg jährlich auf 20 angereichertes Uran zu produzieren. Am 4. Januar wurde die Anlage bereit mit einem Feed von 4,1 Prozent (Anmerkung: nach dem JCPOA durfte nur bis 3,67 Prozent angereichert werden.) im Beisein eines Inspektors der IAEA beschickt, der höchstpersönlich die Siegel an den Tanks entfernte. Die sechs Kaskaden in Fordo wurden in zwei Stränge umgebaut und umfassen 1.044 Zentrifugen vom Typ IR-1 (Anmerkung: Je mehr Zentrifugen in Reihe geschaltet werden, um so höher kann man anreichern; je mehr Kaskaden parallel laufen, um so mehr Menge kann man produzieren).

Nach der Aussage des „IAEA Director General“ Grossi ist diese Anlage nun in der Lage, über 10 kg 20-Prozent-Uran monatlich zu produzieren. Inzwischen hat der Chef der AEOI Ali Akbar Salehi sogar voller Stolz verkündet, dass der Iran inzwischen 0,5 kg/Tag mit 20 Prozent Anreicherung produziert (Anmerkung: 30 x 0,5 = 15 kg pro Monat). In der üblichen Scheinheiligkeit wird behauptet, das geschehe nur, um daraus Brennstoff aus Urannitrid für Forschungszwecke herzustellen. Bereits dies wäre ein weiterer Verstoß gegen das JCPOA, in dem sich Iran verpflichtet hat, bei Bedarf für die Forschung, solches Uran aus dem Ausland zu importieren (dies wäre kontrollierbar) und eben nicht selbst eine Anreicherungsanlage dafür zu betreiben.

Ferner ist der Iran das einzige Land, das Inspektoren der IAEA zukünftig per Gesetz den Zutritt verbietet (nur Nord Korea lässt derzeit keine Inspektoren ins Land). Man kann das nur als Verschärfung des Kurses werten, da ohnehin nach dem JCPOA eine Anmeldung von mindestens 14 Tagen erforderlich war und als militärisch deklarierte Anlagen ausgeschlossen waren. Aber die Paukenschläge kommen in immer engeren Abständen: Behrouz Kamalvandi, ein Sprecher der AEOI, verkündete bei einem Besuch des Parlamentssprechers Mohammad Bagher Qalibaf in der Anreicherungsanlage Fordo, dass in wenigen Monaten in der Anreicherungsanlage Natanz weitere 1.000 Zentrifugen in Betrieb gehen. Man ist offensichtlich in den Bestrebungen so weit fortgeschritten, dass man nicht einmal mehr den Schein aufrechterhalten muss. Es geht nur noch darum, die eigene Bevölkerung einzuschwören.

und nun…

Bereits nach fünf Jahren kann der Iran die Früchte des JCPOA ernten. Es ist bereits eingetreten, was manche Kritiker erst in 15 Jahren befürchtet haben: Der Iran hat seine Zentrifugen weiterentwickelt und beträchtliche Mengen (schwach) angereichertes Uran auf Vorrat produziert. Er hat sich unter dem Radar – insbesondere der Europäer – bereits heute in eine Position gebracht, in der er in Monaten zu einer Atombombe gelangen kann. Hinzu kommt noch das Glück „einer dritten Amtszeit“ der Obama-Administration. Trump hätte die Mullahs in weiteren vier Jahren zurück an den Verhandlungstisch zwingen können. Kein Mensch kann erwarten, dass (der ehemalige Vizepräsident) Biden seinen eigenen Vertrag heute für schlecht erklären wird. Insofern ist es kein Zufall, dass sich das Regime in Teheran bereits im ersten Monat seiner Präsidentschaft aus der Deckung wagen konnte. Europa macht auf Corona. Deutschlands Führer haben gerade ihr Holocaust-Gedenken pflichtschuldig hinter sich gebracht, ordentlich Beifall geklatscht für die Suche nach Hitleristen in der AfD-Bundestagsfraktion. Wie war das noch mal mit Heiko Maas? War er nicht nach eigenem Bekunden wegen Ausschwitz in die Politik gegangen? Ist dieser Mann wirklich (nur) so schrecklich ungebildet und beratungsresistent? Nach seinen Grußadressen für den Iran und dem permanenten Abstimmungsverhalten von Deutschland in der UNO können langsam Zweifel aufkeimen.

Was aber soll Israel machen? Geschichte wiederholt sich nicht, sagt man. In einer Frage auf Leben und Tod sollte man solchen Weisheiten nicht trauen. Was die „Endlösung der Judenfrage“ betrifft, spricht das Mullah-Regime jedenfalls die gleiche Sprache wie Hitler-Deutschland. Noch einmal sich selbst betrügen und das öffentlich Gesagte und Geschriebene als sicherlich nicht so ernst gemeint abtun? Helfen Sie, Herr Außenminister, Herr Bundespräsident, Frau Bundeskanzler: Was genau verstehen Sie unter „Antisemitismus“ und dem Lippenbekenntnis „Nie Wieder“? Wenn Israel politisch so allein gelassen wird wie im Moment, bleibt keine andere Möglichkeit als ein Präventivschlag. Der wird diesmal in einem handfesten Krieg ausarten. So gesichert und verteilt, wie die Nuklearindustrie im Iran ist, reicht ein Luftschlag nicht aus. Mit Sicherheit wird der Iran mit verheerenden Raketenangriffen durch seine Hilfstruppen in den Nachbarländern antworten. Hat die Schlacht erst einmal begonnen, ist jede Planung über den Haufen geworfen. Innerhalb von Tagen kann der gesamte nahe und mittlere Osten in Flammen aufgehen. Wie sich die arabischen Staaten verhalten, ist nicht so sicher, jedenfalls nicht auf der Seite des auch sie bedrohenden Iran.

Als die einzige Möglichkeit, den ablaufenden Wahnsinn zu stoppen, erscheint eine vollständige Isolation des Mullah-Regimes durch Europa und die USA. China und Russland werden sich zurückhalten, da auch sie kein Interesse an einer Nuklearmacht Iran haben. Nicht einmal an einer Konfrontation mit einem entschlossenen Europa und den USA. Es kann nur eine einzige Forderung geben: Aufgabe aller nuklearen Rüstungsprogramme (einschließlich des zugehörigen Raketenprogramms) und Zerstörung aller Einrichtungen unter internationaler Kontrolle. Solange das nicht geschieht, totale wirtschaftliche Blockade des Iran, abgesichert durch ein robustes militärisches Mandat. Freiheit und Frieden sind nicht selbstverständlich, sie müssen hin und wieder auch verteidigt werden. Wobei in diesem Falle Deutschland eine ganz besondere historische Verantwortung hat.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Klaus Humpichs Blog nukeKlaus.net

Foto: Simmo Simpson/MOD OGL v1.0 via Wikimedia Commons

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Karola Sunck / 02.02.2021

Der großen grauen Masse ist nicht bekannt, oder sie wollen es nicht wahrhaben, dass Donald Trump ein echter Friedenspräsident war und eigentlich ein Kandidat für den Friedensnobelpreis wäre. Da dieses den indoktrinierten großen Mehrheiten der menschlichen Rasse, vor allem in Europa und besonders da in Deutschland, nicht zu vermitteln wäre, da sie Donald Trump hassen, wurde nun postwendend der Schwiegersohn von ihm, der an den Friedensverhandlungen im nahen Osten teilgenommen hat, als ein Kandidat für diese Auszeichnung vorgeschlagen. Der neue Präsident Biden ist nun dabei, aus reiner Willkür oder andern Gründen, alle die politischen Erfolge Trumps innenpolitisch und vor allem außenpolitisch zu zerschlagen. Was ihn und seine Partei im Rücken vor allem dazu antreibt ist keine notwendige Einsicht dazu, sondern der Hass auf diesen ehemaligen Präsidenten und seine gesamte Amtszeit. Sie wollen die Präsidentschaft Trumps und sein Amtszeit völlig ausradieren und diesen Menschen politisch völlig vernichten.  Die Abwahl Trumps durch wahrscheinliche Wahlfälschung reicht ihnen nicht. Deshalb auch dieses Impeachment- Verfahren gegen Trump, nach dem Ende seiner Amtszeit. Dieses völlig unverhältnismäßige Agieren des Nachfolgers Trumps, wird den Amerikanern noch bitter aufstoßen werden.

Charles Brûler / 02.02.2021

Es riecht nach Krieg.

S. Marek / 02.02.2021

Die EU hat in der 4-Jähriger Amtszeit von Donald J. Tramp alles unternommen um die US Außenpolitik, und dies nicht nur gegenüber dem Iran, zu schädigen und zu unterlaufen. Deutschland lobte sich die drohenden Bank- & Industrie-Sperrungen erfolgreich zu umgehen nur um mit Iran lukrative Geschäfte, technologisch hochwertige Produkte auch mit s.g. dual nützen (militärisch & zivil) teuer ( nicht für Pistazien ) zu verkaufen. Politisch hat man dem Iran die Stange gehalten und nur selten bis nie mit “Pfui, so dürft Ihr es nicht sagen” quasi gerügt.  Die Israelis, und vor allem Israels PM Benjamin Netanjahu wurde ausgelacht, als nicht glaubwürdig, als Lügner und “palästinenser-Unterdrücker” in allen MSM dargestellt. Keine seiner Warnungen ( bei UNO ) und Beweise (von MOSAD tonnenweise gestohlenes Material zur Aufbau der Atomindustrie ) wurden entsprechend ihrer Wichtigkeit beachtet. Und jetzt plötzlich die Sorge um Israel ?! Es ist höchste Stufe der Hypokrisie !  Israel wird sich schon zu helfen wissen, wie in all der Jahre seit seiner Wiedergründung vom 14. Mai 1948. Trotz Abermilliarden von US $ & € (vorher DM) die an seine Erzfeinde s.g. Araber und Palästinenser ( erfunden von Yassir Arafat Mitte 1964, als politischer Trick um Israel vernichten zu können ) und unendenden politischen Gegenwind auf allen politischen Bühnen der Welt. Den iranischen Mullahs ist es scheißegal was mit den s.g. “palästinensern”, Jordaniern usw. passiert sollte deren Vernichtungsschlag gegen Israel Erfolg haben. Aber auch die Europäer sind denen kein Gedanken wert. Zuerst der kleine Shatan, d.h. Israel, dann der große, d.h. USA, stehen Ihnen im Weg um die religiöse Wiedergeburt in Kraft und Größe zu erreichen, muß zuerst Chaos herrschen in der Welt.

g.schilling / 02.02.2021

Ist doch Super. Der demente Opa bricht einen Krieg vom Zaun, weil er heute nicht gegen seinen eigenen Vertrag sein kann. (kommt mir irgendwie bekannt vor.) Maas und Steinmeier als große Freunde des Irans adoptieren die iranische Bevölkerung. “Enger zusammenrücken” rief früher der Schaffner in der Bahn, wenn am nächsten Halt nochmal 20 zusteigen wollten. Wir faffen daf, würde eine angebliche Füsgerin sagen.

Harald Unger / 02.02.2021

@ K. Nerweiß & Claudius Pappe - - - Was Sie anmerken, ist der iranischen Führung vollauf bewusst und spielt dort die entscheidende Rolle. - - - Das Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Iran ist “Imam Muhammad al-Mahdī” auch der “Verborgene 12. Imam” genannt. In der schiitischen Überzeugung muss alles dafür getan werden, diesen Imam zum erscheinen zu bewegen. Was sich in der Heilslehre durch eine Zeit großer Katastrophen ankündigt. - - - Als geeigneten Ort dieser Katastrophe haben die Ayatollahs den Staat Israel und alles darum auserkoren. - - - Der Vernichtungswahn gegen Israel folgt damit keiner rationalen Ursache noch steht das Iranische Volk in Feindschaft zu den Juden Israels. Es gibt also keine politische Lösung. - - - Aus diesem Grund bleibt Israel nur die Wahl sich vernichten zu lassen oder das zu unterbinden. - - - Die Chancen stehen für Iran jetzt so günstig wie, da der irrationale Hass auf Juden und später Israel in dieser aktuellen Gegenwart erstmals von einer realpolitische Motivation geleitet ist. Seitens der Iranischen Schutzmacht China. Steht doch Israel für alles, was CCP-UN-EU-WEF mit allen Mitteln vergessen machen wollen: Ein wehrhafter, wirtschaftlich erfolgreicher Nationalstaat einer selbstbewussten Bürgerschaft. Deshalb ist die Lage jetzt so brandgefährlich für Israel geworden. Da der letzte Verteidiger der Freien Westlichen Welt, mithilfe von Chinas Virus und Chinas “Dominion” Wahlmschinen, aus dem Amt geputscht wurde. Israel wurde vom ‘Juden unter den Staaten’ zum ‘Trump unter den Staaten’. Und gegen Trump waren und sind alle! Mittel erlaubt, nicht?

Rainer Nicolaisen / 02.02.2021

Das Problem ist nicht die Bombe an sich, die das Gros der Bevölkerung auch wünscht, immer noch die einstige Bedeutung und Größe vor Augen, sondern die fanatische Führung. D.h. es sind natürlich weit mehr als die Führenden Fanatiker. Und Fanatiker sind nun einmal zu allem fähig, die Selbstauslöschung eingeschlossen…

Richard Loewe / 02.02.2021

die Schlussfolgerung des Artikels sollte noch einmal deutlich gemacht werden: es wird keine iranische Atombombe geben - Israel wird angreifen. Das haben verschiedene israelische Amtstraeger ja auch schon so gesagt. Trumps erfolgreiche Aussenpolitik hat den Iran in der Region komplett isoliert und israelische Tanker koennen ueber Saudi-Arabien kreisen und den Bombern Lufthoheit garantieren. Ich vermute, dass Israel diesmal auch die Regierung und nicht nur die Zentrifugen angreifen wird, damit es zumindest die Moeglichkeit eines Aufstandes im Iran gibt. Biden wird nur zusehen (koennen). Bis Ostern koennen wir zwei Kriege (China expandiert) am Hals haben. Dank Joe und der Hyaene.

Claudius Pappe / 02.02.2021

@Herr Nerweiß : Gut dargestellt ( an sowas habe ich gar nicht gedacht) aber weder die Herrscher im Iran noch anderswo können soweit denken. Bestes Beispiel: Die promovierte böse alte Frau in Berlin, beherrscht noch nicht einmal das Grundgesetz, geschweige denn die Grundrechenarten. Aber mit den Zerfall kennt sie sich aus -nicht nur bei den Atomen ( falls ihre Doktorarbeit nicht maßgeblich von ihrem getrennt lebenden Ehemann stammt)  ?

W. Schubert / 02.02.2021

@Leane Kamari Also wenn ich das richtig erinnere, dann hat Biden mit dem Abraham Accord absolut nichts zu tun! Ist das schon die Verklärung, die einsetzt? Es ist schon verlockend, dass man alles, was Trump richtig gemacht hat, so langsam dem guten Biden zurechnen versucht.

Ralf Pöhling / 02.02.2021

Kaum ist Trump abgewählt, klopft der nächste Krieg an die Tür. Die Biden Administration hat ja nicht nur die Rückkehr zum Atomdeal anvisiert, sondern bereits kernwaffenfähige B52 Bomber Richtung Iran entsendet. Während Trump das Mullahregime nur aushungern wollte und damit auch im Sinne der iranischen Opposition agierte, plant die Biden Administration offenkundig die totale Eskalation. Man ist sich vollkommen bewusst, dass der Iran den Nukleardeal unterläuft und lässt ihn in voller Absicht in die Falle laufen. Denn wenn der Verstoß gegen den Deal für alles und jeden offensichtlich wird, rechtfertigt dies den Einsatz des Militärs. Im Gegensatz zu Wirtschaftssanktionen, wird dies aber massive Kollateralschäden unter der Bevölkerung nach sich ziehen. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis man Biden, genauso wie damals Kriegstreiber Obama, für den Friedensnobelpreis vorschlagen wird. Die Propagandamaschinerie rollt bereits. Wir sollten uns warm anziehen. Die mittels offensichtlichem Wahlbetrug an die Spitze der USA geputschte “Regierung” könnte uns hier in Europa in etwas hineinziehen, was vollkommen außer Kontrolle geraten könnte.

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