Auch in Japan grassiert der Wahnsinn

Ein Erlebnisbericht zwischen den Welten Japan und Europa. Der Corona-Wahnsinn treibt auch auf der östlichen Hälfte des Globus seine Blüten.

Man muss zwar froh sein, dass sich japanische Politiker nicht für so eine Irrsinnspolitik entschieden haben wie jene in Australien, aber sie treiben es auch sehr bunt.

In Japan gab es im August und September – obwohl es von den „Experten“ prognostiziert worden war – kein exponentielles Wachstum der Infiziertenzahlen. Während der Olympischen Spiele stiegen die Zahlen in Tokyo zwar auf über 5.000 neue Fälle pro Tag und landesweit auf über 20.000, doch nach den Spielen ebbte die Welle ab, und die Zahlen haben sich inzwischen wieder auf das niedrige Vorsommerniveau eingependelt. Trotzdem wird nun auch in Japan die Impfung für fünf- bis elfjährige Kinder diskuiert und die Booster-Impfung für Senioren empfohlen.

Einen Offenbarungseid leistete kürzlich der Chefberater der Regierung in Sachen Corona, Dr. Omi, der beinahe einmal Chef der WHO geworden wäre. Als er an der Pressekonferenz mit dem Premierminister Suga teilnahm, bei der die Aufhebung der letzten Ausnahmezustände verkündet wurde, sagte Dr. Omi, er glaube an die Wirkung der Impfung. Wenn es nicht mehr um Studienergebnisse, sondern nur um Glaubensfragen geht, dann müsste man aber wohl auch die Meinung der Impfskeptiker akzeptieren, die nicht an die Wirkung des Impfstoffs glauben, zumindest nicht an eine positive.

Die mediengesteuerte Impfeuphorie hat in Japan einen herben Dämpfer erlitten, seit auch über krasse Nebenwirkungen (zum Teil mit Todesfolge) berichtet wurde. Da auch immer mehr Impfdurchbrüche bekannt werden – allein im Lauf von Olympia waren über 400 angeblich geimpfte Sportler positiv auf Covid-19 getestet worden – begannen sich immer mehr Japaner zu fragen, wozu sie sich noch impfen lassen sollten.

Die Impfrate stagniert seitdem bei 55 Prozent. Wenn einmal das Vertrauen in politische Maßnahmen verspielt ist, dann nützt alle Propaganda nichts mehr. Von den Leuten, die derzeit zu Impfungen aufgefordert werden, erscheint nur noch ein geringer Bruchteil, um sich tatsächlich impfen lassen. Nicht wenige bereits Geimpfte empfanden es als Schock, zu erfahren, dass sie genauso auf der Intensivstation landen und sogar sterben könnten wie Ungeimpfte. Lange Zeit wurde das nämlich kategorisch bestritten.

Warten auf den japanischen Impfstoff

Auch wenn es offiziell niemand eingestehen will, inzwischen gilt in Japan Comirnaty nicht mehr als die ultimative Lösung der Corona-Krise. Wenn von Bürgern gefragt wird, bis wann man damit rechnen könne, zu einem normalen Leben zurückzukehren, wird die Impfung nur noch am Rande erwähnt. Stattdessen werfen sich die Politiker in die Brust, loben die braven Leute, die bisher so diszpliniert waren – angeblich tragen 90% der Japaner ständig Masken –, aber bitten noch um ein bisschen Geduld bis nächstes Jahr. Da soll nämlich ein japanischer Impfstoff und ein in Japan entwickeltes Heilmittel gegen Covid-19 zur Verfügung stehen.

Bisher wurden von der WHO nur pharmazeutische Produkte getestet, die schon in anderen Bereichen zum Einsatz kamen, aber nicht ausdrücklich gegen Covid-19 entwickelt worden waren. Was von dem Versprechen eines japanischen Heilmittels zu halten ist, ob das wieder nur Propaganda ist, um die Leute hinters Licht zu führen, oder ob mehr dahintersteckt, lässt sich schwer beurteilen. Ich frage mich aber, warum diese Prioritäten nicht von Anfang in der Weise gesetzt wurden.

Nun zu meinem Erlebnisbericht. Im September flog ich nach Europa und besuchte meine Heimat. Da es sich um eine Erbschaftsangelegenheit und nicht bloß um Urlaub handelte, wurde mir die Reise von meinem Arbeitgeber genehmigt. Daheim traf ich nicht nur meine Verwandtschaft, sondern auch alte Freunde nach rund einem halben Jahr wieder und war erstaunt, was für eine Veränderung in der Zwischenzeit mit ihnen vorgegangen war. Alle waren geimpft, auch jene, die sich zuvor noch sehr skeptisch zur Corona-Politik geäußert hatten.

Ein anderer Teil meines Freundeskreises, bei dem immer schon die Konformisten den Ton angaben, lehnte es sogar ab, sich mit mir zu treffen, nachdem sich herumsprach, dass ich nicht geimpft bin. Einige verlangten zuerst, ich dürfe nur mit einem negativen Coronatest zum Treffen erscheinen, doch andere sahen darin trotzdem noch ein zu großes Risiko für sie alle. Sie hatten sich selbst erst als Geimpfte wieder aus ihren Wohnhöhlen gewagt, und es offenbar kognitiv noch nicht bewältigt, dass ihnen eine wirkungslose Impfung aufgeschwatzt worden war. Denn von einem negativ getesteten Ungeimpften geht für sie bei weitem weniger Gefahr aus, als wenn sie sich untereinander als Geimpfte ungetestet treffen.

Corona-Theater Paradebeispiel für wirkungsvolle Gehirnwäsche

Den Vogel schoss aber der Mann meiner Schwester ab. Ein überzeugter Grünalternativer, der jahrelang auf der Vegetariererwelle ritt und allen in der Familie das Fleischessen madig machen wollte, bis er seinen Missionierungseifer aufgab und selbst wieder der Fleischeslust zu frönen begann. Aber Bio musste es sein, und genmanipulierte Lebensmittel – egal ob fleischlich oder pflanzlich – das war das Böse schlechthin. Da konnte er sich richtig in Rage reden, wenn er auf das Thema kam. Aber einen genmanipulierten Impfstoff ließ er sich dann ohne Widerrede spritzen.

Künftigen Epochen wird das, was Politik und Medien hier seit eineinhalb Jahren veranstaltet haben, und worauf ein so großer Prozentsatz der Leute hereinfiel, als Paradebeispiel für wirkungsvolle Gehirnwäsche gelten. Wie Winston Smith in „1984“ sehen sie jetzt alle fünf Finger statt vier, wenn O’Brien die Hand hebt.

Die Einzige aus meinem Bekanntenkreis, die sich noch nicht impfen hat lassen, ist eine alte Freundin von mir. Aber sie ist nahe daran, mürbe zu werden, denn sie ist Schauspielerin und bei Engagements, oder auch nur für die Teilnahme an Castings, wird die Impfung fast überall zur Bedingung gemacht.

Ich nutzte die Zeit im September auch für einen Kurzurlaub und war unter anderem in Österreich und Italien. Das Reisen in Europa war unkomplizierter, als ich mir es vorgestellt hatte, und es waren schon recht viele Touristen unterwegs. Zumindest der innereuropäische Fremdenverkehr scheint wieder auf die Beine zu kommen. Problematisch wurde es, als ich nach Japan zurückfliegen wollte. Beim Hinflug hatte es wegen Corona keine Probleme gegeben, doch beim Rückflug hinderte man mich beim Einchecken, obwohl ich einen negativen PCR-Test vorweisen konnte.

Reine Schikane, um von Flugreisen abzuschrecken

Ein ähnliches Problem traf mich schon Anfang des Jahres, damals hatte ich nur einen negativen Antigentest, der wurde aber nach telefonischer Rückfrage beim Flughafen Narita akzeptiert, da ohnehin bei der Ankunft neuerlich ein PCR-Test obligatorisch war. Ich war deshalb optimistisch, dass es auch diesmal mit dem Flug noch klappen würde. Doch diesmal schaltete man auf stur. Es hieß, dass für Japan ein gesondertes Formular vorgesehen ist, wo die Benutzung von Begriffen wie – Nasopharyngeal (swab/smear) / Nasopharynx (swab/smear) / Saliva /Nasopharyngeal oder Oropharyngeal (swab/smear) – in der Testbeschreibung enthalten sein muss, sonst wird das Ergebnis nicht anerkannt.

Ich hatte erst keine Ahnung, was das Fachchinesisch bedeuten sollte, aber offenbar soll damit dokumentiert werden, ob beim Test der Abstrich im Rachen, durch die Nase oder sonstwie genommen wurde. So, als ob die japanischen Behörden daran zweifeln würden, dass die Tests im Ausland ohne diese Angaben korrekt durchgeführt würden. Das Formular, auf dem diese Angaben dann angekreuzt werden müssen, sind aber nur simple ausgedruckte Zettel, die von Hand ausgefüllt und dann gescannt verschickt werden.

Ich musste also nun einen zweiten PCR-Test machen, was um die 70 Euro am Flughafen möglich war, aber das Ergebnis ließ so lange auf sich warten, dass ich gezwungen war, meinen Flug – natürlich auf eigene Kosten – umzubuchen, um erst am nächsten Tag zu fliegen. Zum Glück war da noch ein Platz im Flugzeug frei, denn Japan macht den Fluglinien auch Vorschriften über die Auslastungskontingente. Zu mehr als einem Drittel dürfen die ankommenden Maschinen nicht gefüllt sein.

Der Witz an der ganzen Angelegenheit war, dass ich zuerst nur einen Gratis-Test aus einer Apotheke hatte. Das Ergebnis des Tests vom Flughafen hatte dann aber denselben Wortlaut auf Deutsch und Englisch wie mein voriger Gratistest, sogar das Layout des Formulars war gleich. Da fühlt man sich fast wie Asterix mit dem Passierschein A 38 im Haus, das Verrückte macht, oder auf gut Österreichisch im wahrsten Sinne des Wortes „papierlt“. Als ich dann bei dem Labor anrief und sagte, dass ich mit so einem Testergebnis nichts anfangen könne, denn damit würde ich nicht ins Flugzeug gelassen, kam dann nach einer Stunde als Anhang einer weiteren Mail endlich noch der oben erwähnte Wisch.

Ich empfand diese Maßnahme als reine Schikane. Die japanische Regierung will mit solchen Mitteln wohl verhindern, dass japanische Bürger oder in Japan lebende Ausländer Flugreisen machen. Beim Abflug hatte noch ein normaler PCR-Test genügt, der in Japan nur in Spitälern durchgeführt wird und umgerechnet 250 Euro kostete. Weder das japanische Reisebüro noch die Fluglinie haben mich darüber informiert, dass beim Rückflug ein normaler PCR-Test nicht mehr ausreichend ist.

Keine 3G-Regeln im Alltag

Es ist wohl der Sinn der Übung, damit für die einzelnen Passagiere das Stresslevel und die Reisekosten zu erhöhen. Später erfuhr ich, dass so etwas nicht nur mir passiert ist. Mit den beiden PCR-Tests von Hin- und Rückflug sowie der Umbuchungsgebühr wurden die Kosten meines Hin- und Rückflugs um mindestens 50 Prozent in die Höhe getrieben. Flugreisen sollen den Leuten offenbar mit allen Mitteln vermiest werden.

Weder beim Einchecken noch bei der Ankunft in Japan wurde ich aber gefragt, ob ich geimpft sei. Obwohl in einzelnen Regionen Japans Impfpässe als Bedingung für Restaurant- und Hotelbesuche derzeit erprobt werden, gibt es bislang keine 3G-Regeln. Ungeimpfte müssen im Alltag nirgendwo ein negatives Testergebnis vorweisen. Man versucht die Leute nur zu ködern, indem man ihnen Vergünstigungen in Aussicht stellt. Zum Beispiel soll künftig nach Flugreisen die Selbstisolationszeit für Geimpfte von vierzehn auf zehn Tage verkürzt werden, oder man erhält Rabatte beim Einchecken in Hotels.

Auch an meinem Arbeitsplatz, einer Universität, spielen die 3G-Regeln keine Rolle. Ich wurde bisher noch nicht gefragt, ob ich geimpft bin, und von den Studenten oder anderen Kollegen kenne ich den Impfstatus auch nicht. Ich weiß nur von einem, der sich impfen ließ und danach zwei Tage mit 39 Grad Fieber im Bett lag. Es wird aber erwartet, dass man am gesamten Campus Masken trägt, auch im Freien, nur allein in seinem Büro darf man sie abnehmen. Und in den Seminarräumen müssen alle voneinander abgetrennt hinter durchsichtigen Vinylfolien sitzen.

Aber zurück zu meiner Ankunft in Japan. Am Flughafen Narita wurden alle ankommenden Passagiere sofort in weit abgelegene Flughafenbereiche geführt. Die Situation hatte etwas Kafkaeskes, man musste durch lange leere Gänge und kam an einer Reihe von provisorisch aufgestellten Schaltern vorbei. Beim ersten Türhüter wurde man gefragt, in welchen Ländern man sich in den letzten beiden Wochen aufgehalten, ob man mit infizierten Personen Kontakt gehabt oder selbst Covid-Symptome an sich festgestellt hat. Dann war ein PCR-Spucktest fällig, wobei wenigstens erfreulich war, dass man das Ergebnis schon innerhalb einer Stunde erhielt und nicht einen ganzen Tag darauf warten musste.

Handy samt E-Mail-Adresse aufgezwungen

Damit aber noch nicht genug des bürokratischen Hürdenlaufs. Man musste dann auch einen QR-Code auf seinem Handy nachweisen oder sich einen solchen Code zuweisen lassen. Und wer kein Handy hatte, dem wurde das magische Zeichen auf einem ordinären Blatt Papier ausgedruckt. Es enthielt Angaben zur persönlichen Identität und zum Wohnsitz, die damit ausgelesen werden können, ohne dass man einen Ausweis vorzeigen muss.

Während der ganzen Prozedur wurde man ausgesprochen höflich behandelt. Man hatte gar keine Gelegenheit, ungeduldig zu werden, immer kam gleich wer zur Beschwichtigung. Eine ganze Armada aus Hilfskräften war dazu angeheuert worden, und auch wenn die sicherlich keine hohen Stundenlöhne erhalten, ist das ein gigantischer Zusatzaufwand. Früher schon waren in Japan die bürokratischen Formalitäten, die mit Einreise- und Zollkontrollen verbunden waren, lästig, aber das, was sich jetzt an den Flughäfen abspielt, war noch vor eineinhalb Jahren zu Beginn der Corona-Krise unvorstellbar.

Mit dem PCR-Test und dem QR-Code war die Sache dann auch noch nicht erledigt. Dann kam man in eine Abteilung, wo man sich mehrere Apps aufs Handy installieren lassen musste. Die erste registriert stets den Aufenthaltsort, die zweite ist eine COCOA genannte contact tracing app, und die dritte fragt den Gesundheitszustand ab. Man muss täglich mit ja oder nein eingeben, ob man Fieber oder sonstige Covid-Symptome hat.

Als ich dem für mich zuständigen Betreuer sagte, dass ich kein Handy besitze, sah mich der so entgeistert an, als läge das außerhalb seiner Vorstellungskraft. Ich musste mir dann für zwei Wochen ein Smartphone auf eigene Kosten mieten, und man kreierte ungefragt für mich auch einen Gmail-Account, wobei man mir nicht einmal selbst überließ, das Passwort zu wählen. Wer aber die E-Mail-Adresse und das Passwort kennt, kann nicht nur alle Mails mitlesen, sondern auch Mails in meinem Namen verschicken. Hält man mich als Nichthandybesitzer für so blöd, dass ich das nicht weiß?

Videoanrufe: Man soll sich ständig überwacht fühlen

Ich hatte früher ein Handy, aber ich habe mich damit bereits damals immer wie an einer langen Leine gefühlt und es darum abgeschafft. Dank Corona hängt man mit einem Handy inzwischen schon an einer sehr kurzen Leine. Es kommen nämlich täglich – zusätzlich zu den Abfragen des Gesundheitszustands und des Aufenthaltsorts – auch Videoanrufe, die man annehmen und dann sein Gesicht für 30 Sekunden in die Kamera halten muss, um zu beweisen, dass man sich tatsächlich in seinen vier Wänden aufhält.

Allerdings wird das alles nicht so heiß gegessen wie gekocht. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt, als es ist. Das ganze Brimborium funktioniert automatisch und dient nur dem Zweck, dass man sich ständig überwacht fühlen soll. Der Zeitpunkt der Anrufe war leicht ausrechnen, meist kam einer am Vormittag und gegen Mittag und am früheren oder späteren Nachmittag noch zwei. Selbstisolation nach der Einreise heißt in Japan nicht, dass es verboten ist, außer Haus zu gehen. Notwendige Wege darf man erledigen, man soll sich nur mit sozialen Kontakten zurückhalten.

In den zwei Wochen darf man auch kein öffentliches Verkehrsmittel benutzen. Ich habe das Problem gelöst, indem ich meinen eigenen Wagen in einem Parkhaus am Flughafen stehen gelassen habe, sonst wäre ich nach meiner Ankunft gar nicht nach Hause gekommen, sondern hätte die Selbstisolation auf eigene Rechnung in einem Hotel in Narita verbringen müssen.

Ich war mir nicht sicher, wie die Apps am Handy tatsächlich programmiert waren, ob sie nicht mehr konnten, als man mir gegenüber zugab. Technisch wäre es ohne Weiteres möglich, mit Hilfe des Handys ein Bewegungsprofil zu erstellen. Das war auch der Grund, warum nicht wenige Japaner, die sich zuerst die COCOA App aufschwatzen hatten lassen, sie später wieder deinstallierten, denn man hat keinerlei Kontrolle darüber, was diese App alles weitergibt. Ich ließ das Handy daher immer zu Hause in einem Nebenzimmer liegen, denn ich wollte mich nicht ausspähen lassen. Wenn ich ins Grüne fuhr und wie gewohnt spazieren ging, fiel das nicht auf, denn länger als zwei Stunden war ich nie weg.

Es geht nur noch darum, alle auf Linie zu bringen

Fazit: Ich hatte mit Schwierigkeiten auf meiner Reise gerechnet, aber mich bewusst dafür entschieden, weil ich mich von der hysterischen Corona-Politik nicht länger ins Bockshorn jagen lassen will. Von der offensichtlichen Bosheit, mit der manche Maßnahmen angeordnet wurden, war ich dennoch überrascht.

Mittlerweile empfinde ich die Corona-Politik nur noch als Kasperltheater, auch wenn es mir schwerfällt, darüber zu lachen. Über den Sinn oder Unsinn von Regeln wird gar nicht mehr nachgedacht, man zwingt die Leute nur – wenn nötig mit Polizeigewalt –, sie einzuhalten. Als Ausländer wird einem in Japan angedroht, dass die Aufenthaltsgenehmigung aberkannt und man deportiert werden könnte, wenn man sich nicht an die Vorschriften hält. Ich frage mich, gilt es dann schon als Verbrechen, einmal nicht zu Hause angetroffen zu werden, oder macht man sich erst schuldig, wenn man jemand anderen mit Covid-19 infiziert hat?

Ich habe mich in den vielen Jahren meines Aufenthalts in Japan meist an die Regeln gehalten – von Falschparken und Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Autobahn einmal abgesehen. Als Ausländer genießt man eine gewisse Narrenfreiheit, da man nicht demselben rigorosen Konformitätsdruck wie die Japaner ausgesetzt ist. Ich habe mir aber immer gedacht, dass ich in diesem Land nur Gast bin und mich daher so verhalten, wie die Gastgeber es von mir erwarten.

Doch seit Corona sehe ich die Sache anders. Es geht gar nicht mehr um hygienische und medizinische Aspekte, es geht nur noch darum, alle auf Linie zu bringen, und man soll dabei das selbstständige Denken einstellen. Das Eigenverantwortungsprinzip wurde in den letzten eineinhalb Jahren völlig aus der Welt geschafft, stattdessen muss man sich nun überall gängeln lassen. Wenn staatliche Verwaltungen aber so übergriffig werden, dass sie einem sogar im Privatbereich nachschnüffeln, bin ich nicht mehr bereit, jede ihrer willkürlich aufgestellten Regeln einzuhalten.

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Leserpost

netiquette:

S. Marek / 02.10.2021

Herr Wolfgang Zoubek, schade, daß Sie nicht daran gedacht haben,  bei Ihrer Reise nach Deutschland genügend echte Harakiri Säbel aus Japan mitzubringen. Auch wenn es so um die 100 Stück wären hier locker gebraucht um die unendliche Schande der Regierenden, Ihrer “Experten” und ÖR-Medienmogulen mit deren eigenem Blut Reinzuwaschen.

Dr. R. Möller / 02.10.2021

Im Taubenschlag oder Kellerloch verstecken, hoffen, daß kein Blockart Meldung macht und auf den Einzug der Alliierten hoffen, die den Inzis (internationale Sozialisten) den Prozeß machen. Nur wo sind die Alliierten heute?

lutzgerke / 02.10.2021

Zuerst mal schmeißen wir mal alle die Smartphones weg. Das 2G-Netz ist nicht stillgelegt und darüber kann man mit einem Nokia100, welches es wieder überall zu kaufen gibt, in alle Netze telefonieren. Dadurch, daß man es benutzt, wird es gefestigt. / Schikane, Schikane, die Antwort auf die Frage nach der Impfung fällt in allen westlichen Ländern unter die ärztliche Schweigepflicht. Die Regierungen benehmen sich von einem Tag auf den anderen wie die Barbaren. Die waren vorher zwar auch schon gemeingefährliche Betrüger, aber mit Corona scheinen die letzten Hemmungen plötzlich abgestreift. / Das israelische Fernsehen läßt die Hosen runter: 94% der Infizierten über 60 Jahren sind vollständig Geimpfte. - Im Alter von über 60 Jahren macht es keinen Unterschied, ob man geimpft ist oder nicht, man hat das gleiche Risiko sich mit Covid zu infizieren, wie die Ungeimpften. - Auch bei den Jüngeren lässt die Schutzwirkung der Impfung rapide nach. - Die „Viruslast“ bei Geimpften (d.h. die Anzahl der Viren und auch die Menge, der Viren, die in die Umgebung verteilt werden) ist nicht geringer als bei Ungeimpften. - Geimpfte Menschen, die sich infiziert haben, können daher Covid ganz genauso übertragen wie ungeimpfte Menschen. Impfstoff BionTech/Pfizer (Den Fernsehbeitrag findet man im Netz mit Untertiteln) / Im Netz gibt’s Lehrerforen. Da kann man mal zuhören, wie die zu Corona stehen. Gar nicht, die reden nur übers Impfen in der Sprache der Presseportale. Von einer Aunahme abgesehen. Israel, Kanada, Australien halten die wahrscheinlich für eine Verschwörungstheorie, wenn’s nicht in der Tagesschau kam. Mittlerweile sollte allen klar sein, daß die Impfung, wenn, nur einen selber schützt. Die Fürsorge für andere ist eine wahre Betreuungs-Pest mit pandemischen Ausmaß. / Was ist der Staat, wenn die Gesetze abgeschafft sind, anderes als eine Räuberbande?

Karla Kuhn / 02.10.2021

“Weltweite Zensur: YouTube kündigt neue Richtlinien an, um die reale Gefahr des weltweiten Gen-Experiments zu vertuschen Die Plattform verbietet auch prominente Anti-Impf-Accounts, darunter den Kanal von Dr. Joseph Mercola und den mit Robert F. Kennedy Jr. verbundenen «Children’s Defense Fund», berichtet «The Defender».” Veröffentlicht am 2. Oktober 2021 von WS. “Die weltweite Zensur wird mit direkt erschreckender Offenheit vorangetrieben. Um Informationen über die wahren Hintergründe der sogenannten «Pandemie» oder die reale Gefahr der als «Impfung» betitelten weltweiten Gen-Experimente zu unterdrücken, gehen die Social Media-Plattformen immer skrupelloser vor. Wie das Onlineportal The Defender mitteilt, hat YouTube am vergangenen Montag angekündigt, dass keine Videos mehr zugelassen werden, in denen behauptet wird, «dass von Gesundheitsbehörden zugelassene Impfstoffe gefährlich sind oder nicht funktionieren» (wir berichteten). Die Plattform verbietet auch prominente Anti-Impf-Accounts, darunter den Kanal von Joseph Mercola und den mit Robert F. Kennedy Jr. verbundenen Children’s Defense Fund.  WEITERLESEN bei CORONA TRANSITION, 02. Oktober 2021.”  Warum sollte da Japan eine Ausnahme machen? Offenbar geht es nicht mehr um CORONA, sondern um die vielen TODESFÄLLE der GEN THERAPIE. Das muß HUNDERT PROZENT unterbunden werden, sonst bleiben wahrscheinlich MILLIONEN Gen-Therapie Dosen auf Halde liegen und die Investoren machen Miese. Es wird ja schon gemunkelt, daß die GEN THERAPIE auch für die NORMALE Grippe angewendet werden soll. Früher wurde der Impfstoff vermutlich noch angepaßt. Heute EINER FÜR ALLES ?? Das sind genau die UNTERDRÜCKUNGEN der KOMMUNISTENZEIT. Aber auch OHNE moderne Technik gab es damals sehr viel WIDERSTAND. INNERE EMIGRATION, DIENST NACH VORSCHRIFT, das alles ist mir noch aus dem UNRECHTSSTAAT im Gedächtnis.

Dr. Freund / 02.10.2021

Geht noch extremer. Australien ist so gut wie dicht, die Bürokraten dort eher nicht. Wenigstens ist jetzt die Premierministerin von NSW zurückgetreten.Ihr wird Korruption vorgeworfen. Die Pharmalobby hatte wohl gute Argumente,die jetzt publik wurden. Könnte bei uns nie passieren….

Dr Stefan Lehnhoff / 02.10.2021

Ach das klingt doch alles nach Verschwörungstheorie, oder?

Hjalmar Kreutzer / 02.10.2021

Sehr geehrter Herr Zoubek, das liest sich ja wirklich sehr bizarr. Im Ausdenken von Schikanen scheinen Regierungen und Behörden weltweit erfinderisch zu sein. Aber warum um alles in der Welt sollte man der buckligen Verwandtschaft seinen Impfstatus verraten? Auf die m.E. schon unverschämte Frage: „Bist Du geimpft?“ sehe ich zwei Antwortmöglichkeiten. A) „Das geht Dich einen feuchten ... an.“ oder B) „Ja“. Gegen alles mögliche ist man ja, wenn nicht der grünalternativen ökologischen impfskeptischen Homöopathieszene zugehörig bereits vom Kinderarzt geimpft worden. Nur C) „Ja, gegen Covid geimpft“ wäre gelogen aber als Notwehr zu sehen. Möglicherweise wollte ja die bucklige Sippe unter Vorwand des Impfstatus von der Wahrnehmung der Erbschaftsangelegenheit fern halten? ;-)

Rolf Mainz / 02.10.2021

“Ich empfand diese Maßnahme als reine Schikane. Die japanische Regierung will mit solchen Mitteln wohl verhindern, dass japanische Bürger oder in Japan lebende Ausländer Flugreisen machen.” Es ist viel realistischer davon auszugehen, dass die japanische Regierung gute Gründe dafür hat, an Echtheit und Aussagekraft ausländischer Testdokumente zu zweifeln. Sehr gute Gründe sogar…

Bernd Hoenig / 02.10.2021

Ja, alles entwickelte sich auch hier in Japan, in diesem eigntl. im Vergleich zu D bildungsstarken Lande, nach westlichem Muster und selbst bei uns an der Atami-Küste, wo doch frische, mineralhaltige Winde wehen und die Ansteckungsgefahr im Freien so gut wie nicht vorhanden sein dürfte, maskieren sich immer mehr Spaziergänger, Fahrrad- und Autofahrer, was sich wohl mit einem immer stärkeren sozialen - und Konformitätsdruck erklären lässt. wie ich auf meinem letzten Blog-Eintrag festhielt .. “Wir haben außer den üblichen Impfungen aus unserer Kindheit keine besonderen Vorsorgeimpfungen, weder gegen Grippe noch sonstige Viruserkrankungen, und halten uns und unser Immunsystem fit. Zum Jahreswechsel 2019/20 verbrachten wir vor der Weiterreise nach D. einige Tage in Italien, reisten auch über Mailand und Bergamo (das kurze Zeit später durch Schreckensbilder und -meldungen als Corona-Hotspot berüchtigt wurde), doch hatten wir außer ein paar Erkältungssymptomen (die europäischen Winter gehen uns einigermaßen auf’n Senkel) keine besonderen Beschwerden und steckten offensichtlich auch niemanden mit irgendetwas an, da unsere persönlichen Kontakte bis heute putzmunter blieben. Ob und wann wir wieder in andere Staaten reisen, liegt im Rahmen der anscheinend willkürlichen, doch offenbar nutzlosen Restriktionsbestimmungen dieser Länder.” ... und solange sich die von westlichen Staaten ausgehende Corona-Panik nicht auflöst, sitzen wir wohl erstmal in Japan fest (es gibt natürlich weit Schlimmeres ;-) ).

Rainer Niersberger / 02.10.2021

So ist es, wobei es tatsaechlich noch genug Menschen gibt, die glauben (wollen), dass es nur um corona und mehr oder weniger uebertriebene Massnahmen im besten Sinne und mit den hehrsten Zielen geht.  Das ist nicht nur aufschlussreich, sondern fuer die Regimes sehr hilfreich. Sie koennen im wahrsten Sinne des Wortes (mit ihren Untertanen) machen, was sie wollen, man unterstellt ihnen immer noch edle Motive. Das laesst sich nun beliebig auf andere Bereiche ausdehnen. Die Frage ist, hier wie da, wie der Teil der “Kritiker” mit seinen berechtigten Zweifeln umgeht. Hierzulande werden die Taeter immer wieder gewählt. Ziehen die Japaner aus ihren Zweifeln andere politische Konsequenzen?

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