Phyllis Chesler, Gastautorin / 21.04.2021 / 16:30 / Foto: Pixabay / 12 / Seite ausdrucken

Afghanistan ohne die Amerikaner

In der Geschichte der Welt hat keine fremde Macht jemals dieses umschlossene und abgelegene Land in Zentralasien besetzt oder sich dort halten können. Die Perser, die Mongolen, die Briten, die Russen – alle waren nicht in der Lage, sich durchzusetzen. Selbst Alexander der Große zog ab und ließ nur ein paar blondhaarige und grünäugige Afghanen zurück.

Ich wurde einmal in Kabul in einer ziemlich noblen Parda (islamische Abschottung der Frau, Anm. d. Red.) gefangen gehalten. Dieses gefährliche, aber großartige Abenteuer wurde eine Art Schatztruhe für mein Schreiben (Phyllis Chesler war als junge Frau mit einem Afghanen verheiratet und lebte Anfang der 1960er Jahre mit seiner Familie in Afghanistan, Ihre Unterdrückung im Harem beschreibt sie in diesem Buch, Anm. d. Red.). Von Zeit zu Zeit vermisse ich die herrliche, aufsteigende Schönheit der Berge, die biblisch barfuß lebenden, nackten Nomadenfrauen, den Charme und den Humor der afghanischen Individuen. Was ich überhaupt nicht vermisse, ist die Wegnahme meines amerikanischen Passes und der Verlust meiner Freiheit

Als Schwiegertochter wurde von mir erwartet, dass ich mit meiner Schwiegermutter zusammenlebe – und das tat ich auch. Von mir wurde auch erwartet, dass ich zum Islam konvertiere. Ich erfuhr, dass mein Schwiegervater drei Ehefrauen und 21 Kinder hatte. Das waren alles Neuigkeiten für mich.

Obwohl die Taliban noch nicht aufgetaucht waren, ließ die Behandlung der Frauen und der Armen jegliches zu wünschen übrig. Ich durfte nicht allein ohne männliche Begleitung ausgehen. Und während Frauen 1958 unverschleiert waren, reisten nur wohlhabende und gebildete Frauen, die Zugang zu Fahrern und Dienern hatten, ohne lange Schleier oder in Burkas stolpernd herum.

Auf dem Spiel stehen Menschenrechtsfragen

Afghanistan ist das Land, das Osama bin Laden einst Unterschlupf gewährte, nachdem Saudi-Arabien und der Sudan ihn verbannt hatten. Hier plante er den 11. September 2001 und versteckte sich danach erfolgreich – zumindest, bis er in die pakistanische Elite-Militäranlage Abbotabad umzog.

Vor fast 20 Jahren setzte Präsident George W. Bush amerikanische Truppen ein, um bin Laden zu finden und diejenigen zu bestrafen, die ihn beherbergten. Wir scheiterten hauptsächlich bei dieser spezifischen Mission, aber unsere Bodentruppen ermöglichten die Eröffnung von Frauenhäusern für misshandelte Frauen und Schulen für Mädchen. Unsere Präsenz ermutigte auch Frauen, Polizistinnen, Journalistinnen, Ärztinnen zu werden und für das Parlament zu kandidieren.

Wie wir wissen, wurden viele dieser Frauen mit dem Tod bedroht, und einige wurden schließlich von den Taliban ermordet. Das hat andere Frauen nicht davon abgehalten, mutig ihren Platz einzunehmen. Fawzia Koofi, eine ehemalige Abgeordnete des afghanischen Parlaments, wurde in ihrem Auto angeschossen. Sie überlebte – aber sie weiß bis heute nicht, ob ein Mitglied der Taliban oder von al-Qaida versucht hat, sie zu töten.

Präsident Biden ist entschlossen, die restlichen Truppen bis zum 11. September abzuziehen. Auf dem Spiel stehen sowohl geopolitische Menschenrechtsfragen als auch militärische Fragen im Hinblick auf den Terrorismus. Obwohl die amerikanischen Truppen erst verteufelt und dann gelobt wurden, machen sich viele afghanische Zivilisten jetzt Sorgen darüber, was mit ihnen geschieht, wenn unsere Truppen weg sind.

„Das ist einfach die Natur der Taliban“

In den ersten drei Monaten des Jahres 2021 ist die Zahl der getöteten und verwundeten Zivilisten „um 29 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des letzten Jahres gestiegen“, berichtet die New York Times. „Der amerikanische Abzug wird zweifellos ein massiver Schlag für die Moral der afghanischen Sicherheitskräfte sein ... ohne amerikanische militärische Unterstützung stehen die afghanischen Regierungstruppen einem Taliban-Feind gegenüber, der häufig erfahrener und besser ausgerüstet ist als der durchschnittliche Soldat.“

Eine meiner Sorgen ist: Der Moment, in dem der letzte amerikanische Soldat abzieht, ist derselbe Moment, in dem die Barbaren die Zufluchtsorte für misshandelte Frauen und die Schulen für Mädchen abfackeln und damit beginnen werden, Frauen für angebliche Missetaten öffentlich zu steinigen. Die Hände von Dieben werden nach der Scharia abgehackt werden. Frauen werden wieder in Tschadaris und Burkas herumstolpern – Isolationskammern mit sensorischer Deprivation auf Reisen.

Eine afghanische Frau, Basireh Heydari, Studentin an der Universität Herat, wurde kürzlich mit den Worten zitiert: „Die Amerikaner ziehen ab. Wir haben schreckliche Tage mit den Taliban vor uns. Ich habe Angst, dass sie mich nicht mehr aus dem Haus lassen (geschweige denn an die Universität).“

Eine andere afghanische Studentin, Salma Ehrari, teilte der Welt mit, dass die Taliban „sie täuscht, sie sind nicht verändert“. Sie macht die Amerikaner verantwortlich für das, was passieren wird – nicht die Taliban – denn „das ist einfach die Natur der Taliban“.

Wie viel Blut und Gelder müssen wir noch aufwenden?

Trotz der amerikanischen Militärpräsenz meldete das afghanische Frauenministerium für das Jahr 2019 6.500 Vorfälle von Gewalt gegen Frauen. Im Vorjahr schlitzten Angreifer drei Menschen, die in einer Schule in Nangarhar arbeiteten, die Kehle auf, bevor sie das Gebäude in Brand setzten. Letztes Jahr tauchte ein Video auf, das zeigt, wie eine Frau zu Tode gesteinigt wird, während ein Mob Allahu Akhbar skandiert.

Aber sind wir moralisch dafür verantwortlich, das zu tun, was nicht getan werden kann, nämlich die Taliban dazu zu erziehen, alles menschliche Leben zu respektieren, auch das von Mädchen, Jungen und Frauen – und auch das von Ungläubigen? Können wir dort – oder im benachbarten Pakistan oder Iran – erfolgreich eine westliche Auffassung von Menschenrechten durchsetzen, auch wenn wir als rassistische Imperialisten und Kolonialisten verurteilt werden, oft von westlichen „Progressiven“?

Wieviel Blut und Gelder müssen wir noch aufwenden, um dies zu erreichen? Wir haben seit 2001 mehr als 2.300 US-Angehörige verloren, die dort getötet wurden. Derzeit umzingeln die Taliban, reiche Opiumhändler, 10 Städte; ihren Versprechungen kann man nicht trauen.

Nach unserem Abzug, so der pensionierte Oberst der US-Armee Chris Kolenda, werden die Taliban beschließen, dass „dem Westen nicht zu trauen ist, und sie werden sich zu einer Großoffensive entschließen ... Die Taliban werden wahrscheinlich einen ernsthaften Aufschwung erleben.“ Wenn Amerika das Friedensabkommen, das die Trump-Administration unterzeichnet hat, zerreißt, werden die Taliban „Russland und China um Hilfe bitten.“

Was bedeutet das für den anti-westlichen Terrorismus, der in Afghanistan gedeihen kann? Wie wird sich unser Rückzug auf die Entscheidungen anderer NATO-Länder auswirken, die Truppen vor Ort haben? Wie viel müssen wir noch opfern in dem möglicherweise zum Scheitern verurteilten Versuch, einen gescheiterten Staat zu stützen und zu verhindern, dass der anti-westliche Terrorismus in diesen schönen Badlands eitert und gedeiht?

Laut Lisa Curtis, die als oberste Afghanistan-Beauftragte im Nationalen Sicherheitsrat von Präsident Trump diente – sollten wir bleiben.

„Es entstünden Kosten durch einen Verbleib der US-Truppen“, sagte sie, „aber die Risiken, komplett auf Null zu gehen, überwiegen bei weitem die Kosten, eine kleine Anzahl von Truppen dort zu behalten. Ich denke, die Frage ist folgende: Sind die USA bereit, jährlich 5 Milliarden Dollar auszugeben, was eine kleine US-Truppenpräsenz von etwa 2.500 Mann bedeutet? Ist es das wert, als eine Versicherungspolice, um einen weiteren Angriff im Stil von 9/11 zu verhindern?“

Allerdings räumt sie ein, dass eine solch kleine Truppe nicht in der Lage sein wird, einen unvermeidlichen Bürgerkrieg – und Schlimmeres – abzuwenden. Terroristen weltweit werden „zusammenkommen ... und es ist wahrscheinlich, dass es ein schlimmerer sicherer Hafen für Terroristen sein wird, als es vor 9/11 war.“

Unsere Präsenz würde den Verbleib von etwa 8.500 NATO-Truppen ermöglichen. Doch man konzentriert sich nicht auf die Frage, was es für die Menschenrechte bedeutet, wenn die Amerikaner sowie die NATO-Truppen abziehen. Ich kann nicht umhin, an diese Frauen zu denken. Ich war einmal eine von ihnen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Investigative Project on Terrorism und wurde mit Erlaubnis der Autorin ins Deutsche übertragen und auf Achgut.com publiziert.

Foto: Pixabay

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Leserpost

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Ulla Schneider / 21.04.2021

.....Rußland und China um Hilfe bitten…” Die Russen werden es nicht tun. Die hatten viele Tote zu beklagen. Mit den Chinesen wäre es ein Glück.  Versuchen Sie einen Chinesen von Ihrer Weltanschauung zu überzeugen. Das wird nicht funktionieren. Eher werden Sie zum Chinesen.  Für Afganistan könnte es ein Weg oder Umweg in die Zukunft sein. Zumindest für die Frauen.

Dietmar Blum / 21.04.2021

“....machen sich viele afghanische Zivilisten jetzt Sorgen darüber, was mit ihnen geschieht, wenn unsere Truppen weg sind.” NUN, wer es zulässt, dass die eigene Gesellschaft von die Steinzeit-Moslems usurpiert wird, sollte nicht jammern. Er ist selbst schuld.

Marcel Seiler / 21.04.2021

Ich bin nicht bereit, das Leben deutscher Truppen für die Frauen-Menschenrechte in islamischen Ländern einzusetzen. Aber vielleicht wollen die westlich gegenderten Frauen mit ein paar Frauen-Brigaden nach Afghanistan, um ihren Schwestern zu helfen? Natürlich nicht, so weit geht ihre Lebenslüge nicht. Sie kümmern sich ja nicht mal um die Rechtsstellung der Musliminnen im Westen, wäre politisch nicht korrekt genug. - Schön, dass diese Autorin das Problem überhaupt erwähnt. Ich hingegen wäre schon froh, wenn wir den Islam aus Europa heraushalten könnten, was vermutlich auch nicht mehr geht.

Holger Kammel / 21.04.2021

“Sie macht die Amerikaner verantwortlich für das, was passieren wird – nicht die Taliban.” Alles klar- Sofern sie in ein westliches Land kommt und dort liebevolle Aufnahme findet, eine Chance, sich zu entwickeln, einen Wohlstand, den sie zuhause nicht gekannt hat, wird sie das mitnehmen und sich anschließend lautstark beschweren. Sie wird den strukturellen Rassismus beklagen, obwohl sie eine herausgehobene Position einnimmt, die viele derer, die ihr Wohlleben finanzieren, nie erreichen und sie wird sie als “Menschen mit Nazi-Hintergrund” beschimpfen. Brauche ich nicht. Zurück ins rassismusfreie Heimatland. Die unterscheiden sich nicht von den Taliban, nur in der Wahl ihrer Mittel.

g.schilling / 21.04.2021

““Sie macht die Amerikaner verantwortlich für das, was passieren wird – nicht die Taliban “” Ja, ja, wie billig. Schuld sind immer die anderen. Zwanzig Jahre hatten die Afghanen Zeit und Gelegenheit von den “Besatzungstruppen” etwas zu lernen. Ergebnis gleich NULL. Wie lange soll das noch gehen? 1000 Jahre? Mit dem gleichen Ergebnis? Man kann Ländern keine “westliche” Zivilisation oder Kultur verordnen. Entweder sie nehmen die Hilfe und die immensen Gelder an und setzen es um oder sie verfolgen ihren eigenen Weg. Und in Afghanistan heißt der Weg weiter mit Islam, Scharia und Mittelalter. Nur Deppiland ist doch kein Deut besser. Auch hier lernt man nicht dazu. Sehen Sie doch was hier seit Wochen abgeht. Auf in den Sozialismus. Übrigens ist nicht Opa Joe der Initiator des amerikanischen Rückzugs. Trump wollte bis 30.4.2021 die Truppen abziehen und hat das auch mit den Afghanen verhandelt.  Das darf aber unter keinen Umständen laut geäußert werden. How dare you.

Michael Lorenz / 21.04.2021

“Präsident Biden ist entschlossen ...” - kleiner Lapsus, wohl der Kürze geschuldet. Denn Biden scheitert ja bereits daran, entschlossen und unfallfrei eine Treppe zu bewältigen. Genauer muss man daher sagen: “Jene, die bei der Präsidentendarstellerpuppe die Fäden ziehen, sind entschlossen ...”

Rainer Niersberger / 21.04.2021

Das duerfte in etwa so kommen wie befürchtet, möglicherweise noch schlimmer. Zum einen sollte man, um der ganzen Wahrheit die Ehre zu geben, das Problem, unter dem wichtigen Einschluss von Pakistan, nicht auf das Symptom Taliban begrenzen. Zum anderen sollte man Groesse und Geographie sowie die demographische Struktur des “Landes”, das genau genommen kein Staat oder keine Nation ist, berücksichtigen. Das Ergebnis ist klar : Eine ständige Präsenz von Truppen in einer nennenswerten Groesse kann die ein oder andere Aktivität der vollbaertigen Herren aus dem Archaikum verhindern, mehr nicht. Die Ansammlung von Stämmen aller Art auf einer grossen und unzugaenglichen Flaeche mit steinzeitlichen und zugleich islamischen Stammeskulturen, was miteinander korreliert, laesst sich von Aussen nicht zusammenfügen und modernisieren, zumal die notwendige Eliminierung sämtlicher Gotteskrieger nicht moeglich und fuer permanenten Nachschub gesorgt ist. Mehr als der Hydra den Hauptkopf abzuschlagen war nicht moeglich. Im Unterschied zum in jeder Hinsicht, vom Mullahregime abgesehen, deutlich fortgeschritteneren Iran, bei dem “nur” der Westen wie ueblich politisch versagt, gibt es in Afghanistan nichts, worauf man ein funktionierendes Staatswesen, egal mit welchem System, aufbauen koennte. Ein entscheidendes, aber nicht das einzige (Entwicklungs) hindernis ist und bleibt, keineswegs nur in Afghanistan, der Islam.  Solange (allein) dieser die Regeln vorgibt, werden auch Truppen nicht mehr als Nothilfe in Einzelfällen leisten koennen. Aktuell sieht es eher so aus, dass die noch nicht islamischen, westlichen Staaten kulturell den regressiven Weg ganz weit zurueck gehen und Gefahr laufen, unter immer groesseren islamischen Einfluss zu geraten. Eher kommen die Taliban oder die Muslimbrueder mit ihren “Werten” hierher, in das Vakuum, als dass sie dort verschwinden. Houllebecqe und Heinsohn lassen gruessen.

A.Lisboa / 21.04.2021

“Auf dem Spiel stehen sowohl geopolitische Menschenrechtsfragen…” - In der (Welt-)Politik geht es niemals um Menschenrechtsfragen, sondern immer nur um Interessen, das sollte sich auch bis zu Ihnen herumgesprochen haben. Ginge es in der Politik um Menschenrechtsfragen, müsste man nicht nach Afghanistan blicken, sondern könnten in Deutschland bleiben. Hier werden von der Abrißbirne aus der Uckermark und seiner ganzen Entourage seit 2015 ständig Menschenrechte gegen die einheimische Bevölkerung verletzt und mißachtet. Wieso sagt dagegen niemand was?

Arthur Sonnenschein / 21.04.2021

Geopolitische Menschenrechtsfragen haben bei der Entscheidung der Amerikaner eher keine Rolle gespielt. Vermutlich wurde mit den Taliban eine Vereinbarung für eine Übergangsphase getroffen, in der diese das Marionettenregime in Kabul zumindest tolerieren werden. Die USA planen, das enorme Bevölkerungspotential, dass sie bisher im Land bekämpft haben, nach aussen gegen die Gegner Amerikas zu lenken. Ziele sind der Iran, China, Indien und vor Allem Russland, das als Schlüssel zur Fortdauer der unipolaren Weltordnung unter Führung der USA gilt. Die Menschenrechtserzählung lenkt von diesen Aspekten lediglich ab.

Harald Unger / 21.04.2021

Glaubte man an Karma, so werden besonders schlechte Menschen als Muslima wiedergeboren. - - - Afghanische Verhältnisse sind längst schon fest etablierte Wirklichkeit in Westeuropa. Nicht ‘wir’ haben die Demokratie exportiert, sondern die afghanische Wirklichkeit importiert. - - - Die Invasion des Islam ins westeuropäische Dar al-Harb, ist der großen, gemeinsamen ideologischen Schnittmenge mit dem globalen Neuen-Feudal-Absolutismus geschuldet: No Borders - No Nations. Und der Garant, daß sich nach der planmäßig vollzogenen Zerstörung unserer Wirtschaft und Kultur, nie wieder eine Bürgerliche Gesellschaft in Westeuropa entwickeln kann. - - - Nebeneffekt ‘in Zeiten der Pandemie auf dem Planeten’, der GCM läuft abseits jeder Aufmerksamkeit unter voller Drehzahl. Während die Invasoren schon seit zwei Jahren in keiner Statistik mehr auftauchen. Gleichzeitig ist die Scharia bedingte, ‘dezentrale’ Massenvergewaltigung europäischer Mädchen und Frauen, lockdownbedingt, zurückgegangen. Wenn der Nachholbedarf beginnt, “kann [ich] nicht umhin, an diese Frauen zu denken.” Es sind jedes Jahr Hunderttausende. Hier, in Westeuropa.

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