SimilarWeb ist ein bekannter und vielgenutzter Analysedienst, der die Reichweiten von Webseiten und die Struktur ihrer Nutzer ermittelt. Heute wurden die frischen Zahlen für September bekannt gegeben. Das schöne daran, jedermann kann die Grunddaten der von ihm gesuchten Seite einsehen.
Achgut.com verzeichnet einen enormen Leserzuwachs und hat jetzt die Berliner taz (taz.de) mehr als deutlich überholt. Im September gibt Similarweb für Achgut.com 5,35 Millionen "Total Visits" an und eine ungewöhnlich hohe durchschnittliche Lesedauer von 5:15 Minuten. Das zeigt eine sehr intensive Beschäftigung mit der Seite, während der oft mehrere Beiträge gelesen werden. Insgesamt wurden bei Achgut.com 16,2 Millionen Seiten aufgerufen. Zum Vergleich: taz.de liegt mit 5,01 Millionen "Total Visits", einer Lesedauer von nur knapp zwei Minuten und insgesamt 9,8 Millionen Seitenaufrufen weit abgeschlagen darunter.
Spontaner Kurzkommentar unseres Autoren Robert von Löwenstern: #wirsindmehr!

Ihr müsst aufpassen, denn es kann sein, dass die TAZ euch das als sexuelle Belästigung auslegt.
Unsere Linken werden die Lesedauer jetzt als DAS Argument aufführen, dass die taz-Leser ja viel schneller begreifen.
Steter Tropfen höhlt eben den Keks. Meinen herzlichen Glückwunsch der Achse, wobei meine Verweildauer über den Tag gesehen doch deutlich länger ist als 5:15 min. Weiter so!
Glückwunsch! Und eitle Freude macht sich auf unseren schmalen Gesichtern breit.
Herzlichen Glückwunsch! Ohne das Stöbern in achgut hätte ich schon längst an meinem Verstand gezweifelt. Meine Wahrnehmung und der Medien-Einheitsbrei gehen zu stark auseinander. Vielen Dank, und weiter so!
Dass die taz immer noch bei 5 Millionen Besuchern liegt, ist auch darauf zurückzuführen, dass von Seiten wie Achgut öfters auf die unsäglichen taz-Seiten verlinkt wird und man manchmal versucht ist, nachzusehen, ob es wirklich sein kann, was da angekündigt wird. Deswegen die kurze Verweilzeit bei der taz, es siegt doch letztendlich das "schnell-wieder-hier-raus"-Gefühl.
Vielleicht sollte man einen Weblink an ARD und ZDF schicken, damit sie in Zukunft mehr Autor von der Achse des Guten einladen als von der taz.