Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

Weiterführender Link:
http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

Archiv:
Wolfgang Röhl / 07.04.2018 / 06:25 / 27

Richter Furchtlos kennt keine Messerangst

Fast drei Jahre hatte der Bundesrichter Thomas Fischer die Nutzer von „Zeit online“ mit meist schmissig formulierten, immer voluminösen Rechtsbetrachtungen unterhalten. Nachdem es zum Familienkrach kam, setzt er seine segensreiche Tätigkeit nun andernorts fort. Kurzfassung seines neusten Beitrages: Alles halb so schlimm bei der Kriminalitätsentwicklung. Gar kein Grund, besorgt zu sein./ mehr

Wolfgang Röhl / 01.04.2018 / 06:09 / 28

Stark nachgefragt: Weibliche Wirkungstreffer

Liebe Amateur-Amazonen: Wenn ihr kämpfen wollt, dann tut es zuvörderst an einer anderen Front. Gegen den grassierenden Kontrollverlust der vom Steuerzahler alimentierten Ordnungskräfte hilft keine Privatvorsorge. Nur politische Gegenwehr. Und Schluss mit den Unfug-Tipps, sich gefälligst in der Gehsteigmitte zu bewegen und sich beim Auftauchen von Rudeln selbstbewusst zu geben.../ mehr

Wolfgang Röhl / 27.03.2018 / 12:00 / 11

Neuer Ultrakurzwitz: „Leipziger Volkszeitung“

Vor längerer Zeit gab es das Genre UKW (Ultrakurzwitze). Harmlose UKWs wie „Steht ein Manta vor der Uni“ oder „Gehen zwei Journalisten an einer Kneipe vorbei“ sind mittlerweile historisch. „Demokratische Republik Kongo" finde ich auch sehr ulkig. Ein echter Brüller ist aber „Leipziger Volkszeitung"./ mehr

Wolfgang Röhl / 20.03.2018 / 06:14 / 41

Willkommen in Verdunkelungs-Deutschland

Manche Bürger ziehen es vor, sich über das Kriminalitätsgeschehen lieber auf den Websites der Polizei schlau zu machen anstatt durch "wahrhaftigkeitsgebotene" Pressprodukte, die dem Pressekodex des deutschen Presserates folgen. Jetzt beschweren sich die Verschweiger vom Dienst über die Blaulicht-Konkurrenz. Wann kommt das Informationsverdunklungsgesetz?/ mehr

Wolfgang Röhl / 08.03.2018 / 06:28 / 25

Warum uns seit 144 Jahren bald das Öl ausgeht

Zu einer gut geölten Schrottpresse gehören die verlässlich wiederkehrenden Warnungen vor dem Weltuntergang. Fest am Rednerpult angeschraubt ist die Botschaft, dass die Ölförderung demnächst ihr historisches Maximum erreichen werde, danach unumkehrbar zurückgehe und folglich die ölbasierte Wirtschaft zum Kollaps brächte. Zwar blieb die befürchtete Öl-Ebbe regelmäßig aus, doch geht das Warnen & Raunen unverdrossen weiter. Knallt es nicht am festgesetzten Doomsday, so wird das Armageddon einfach neu kalkuliert./ mehr

Wolfgang Röhl / 22.02.2018 / 06:29 / 18

Romy wurde vergewaltigt. Seelisch, aber immerhin

Wer erfahren möchte, welche Blüten die #metoo-Druckmaschine mittlerweile auszuspucken imstande ist, muss nur mal in die „Welt“ schauen. In dem noch teilweise vernunftgesteuerten Bürgerblatt erschien kürzlich eine als Filmkritik getarnte Abrechnung einer Frau mit zwei Männern, die Frevelhaftes getrieben hatten. Die beiden waren 1981 an die französische Atlantikküste gefahren, um auf ausdrückliche Einladung einer berühmten Filmschauspielerin eine Reportage über diese, damals etwas derangierte Dame anzufertigen. / mehr

Wolfgang Röhl / 19.02.2018 / 06:20 / 12

Dänemark: Hygge hat Grenzen

Hygge ist ein Lebensgefühl, das Geborgenheit, Harmonie, Friedfertigkeit, Gleichartigkeit und ähnlich Schönes verströmt. Der Hype um dieses Lebensgefühl ist mächtig nach Deutschland geschwappt. Doch jetzt reiben sie sich hier ein wenig die Augen. Während wir vor’m Bollerofen in dänischer Glückseligkeit versinken wollen, wirds in Dänemark ungemütlich. Besonders schlimm finden es manche Deutsche, wie die Dänen darauf reagieren. Sie sichern beispielsweise ihre Grenzen, um illegale Einwanderung zu stoppen. / mehr

Wolfgang Röhl / 04.02.2018 / 06:15 / 19

Mehr Respekt für Kevin Kühnert!

Er gilt „in seiner Partei als Mann der Zukunft“, glaubt der Branchendienst „Meedia“. Und dennoch: „Viele Medien behandeln den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert wie eine halbe Portion – Ausdruck eines gesellschaftlichen Problems.“ Es handelt sich um blanken Ageismus, die Benachteiligung von Menschen oder Gruppen wegen ihres Lebensalters. Schluss also mit der verdammten Jugenddiskriminierung! Mehr Respekt für Kevin Kühnert!/ mehr

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