Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

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http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

Archiv:
Wolfgang Röhl / 06.09.2020 / 06:15 / 135

Einen Scheiß müssen wir reden

Spätestens ab dem Herbst 2015 begannen die meisten Medien, Kritiker der Migrations-, Klima- und Energiepolitik konsequent in die Nazi-Ecke zu stellen. Nun beklagen dieselben Medien eine „Spaltung der Gesellschaft“. Plötzlich lautet die Parole: „Wir müssen reden!“ Das Dialogvortäuschungsangebot steht in einer langen Tradition von rotgrünem Gesinnungskitsch, Betroffenheitsjargon und Wirklichkeitsverleugnung./ mehr

Wolfgang Röhl / 26.07.2020 / 06:15 / 70

Meine gesammelten Weltuntergänge

Über „unsere Zeit, von welcher man glaubt, daß es die letzte seye“, schrieb einst Herr Grimmelshausen, gerühmter Chronist des Dreißigjährigen Krieges. Mittlerweile drückt ein Weltende dem nächsten die Klinke in die Hand. Momentan heißt das heiße Ding Corona. Doch wie lange kann es sich wohl an der Spitze der Panikcharts halten? Lesen Sie, was man so alles in einem langen zeitgenössischen Leben überstehen musste./ mehr

Wolfgang Röhl / 05.07.2020 / 06:08 / 48

Was fehlt hier?

Wer in den vergangenen Monaten im Land bleiben musste, lernte dessen Landschaften besser kennen. Die Corona-Krise hat manchem auch eine aparte Einsicht beschert: Deutschland ist zu weiten Teilen durch riesige Windräder verschandelt. Es werden immer mehr, sie wachsen weiter. Älteren scheint das mittlerweile wurscht zu sein. Und der Nachwuchs wird darauf getrimmt, das Monströse auch noch schön zu finden./ mehr

Wolfgang Röhl / 14.06.2020 / 06:15 / 39

Lieber Filterblase als Gummizelle

Im Internet lauert das Böse, es gebiert Filterblasen. Räume, in denen Leute sich auch mal aus anderen Quellen informieren als durch Mainstreammedien. Schlimm, das! Denn nur schlaue Journos mit der richtigen Haltung („Gatekeeper“) können verhindern, dass die Menschen immer alles in den falschen Hals kriegen. Das mit dem Klima, den Flüchtlingen, den Viren und so weiter. Hier steht, warum wir die „bösen Portale“ trotzdem bitternötig haben. / mehr

Wolfgang Röhl / 29.05.2020 / 06:00 / 68

Isch verschwöre! Die bewegte Geschichte des Aluhuts

Nach dem Vielfaltsfeind, dem Klimaleugner und dem Gesamtnazi ist der Wahrheitsmedienaristokratie ein neues Schlossgespenst erschienen. Der Verschwörungstheoretiker. Wie die anderen Pappkameraden, hat auch der Aluhutträger es „in die Mitte der Gesellschaft“ geschafft. Aber waren wir alle nicht schon immer schwer verschwörungsgläubig? Streifzug durch die boomende Aluhütte der Unterhaltungsindustrie./ mehr

Wolfgang Röhl / 09.05.2020 / 06:15 / 67

Vom Wald- und Virensterben

Ein Zusammenspiel von Regierung, Staatsfunk und vielen privaten Medien hat monatelang verhindert, dass über die erratischen Corona-Maßnahmen abseits vom Talkshow-Geschnatter kontrovers debattiert werden konnte. Kritikern wirtschaftlich verheerender Maßnahmen wurde Verharmlosung, Menschenfeindlichkeit oder Profitgier unterstellt. Das Muster ist aus vorangegangenen Panikattacken wie dem Waldsterben bekannt./ mehr

Wolfgang Röhl / 24.04.2020 / 06:03 / 54

Das große Verbots-Experiment

Vor einem Jahrhundert trat in den USA ein Gesetz in Kraft, das große Auswirkungen zeitigte. Unter anderem auf das Brauereiwesen, die Kriminalitätsentwicklung, die Filmindustrie. Eine Knarre wurde zum Kultobjekt, eine Nation ward unter Aufsicht gestellt. Was ein vermeintlich „ehrenwertes Experiment“ namens Prohibition mit der Coronakrise zu tun hat./ mehr

Wolfgang Röhl / 26.03.2020 / 06:25 / 157

Krisenhilfe: Journalismus als Notstromaggregat für Merkel

Viele Medien waren in den vergangenen Jahren etwas in Verschiss geraten. Generell als Lügenpresse empfanden sie nur wenige, als Lückenpresse zuletzt aber deutlich mehr Menschen. In der Krise erkennt die Branche nun ihre Chance, sich als „systemrelevant“ zu adeln. Tatsächlich ist die Presse schon lange überlebenswichtig – nämlich für das System Merkel./ mehr

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