Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

Weiterführender Link:
http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

Archiv:
Wolfgang Röhl / 14.09.2019 / 06:18 / 80

Mehr Riss wagen! – Wenn Spalter versöhnen

Deutschland sei gespalten, klagen die Spaltermedien. Ausgerechnet jene, die seit Jahren Kritiker der herrschenden Migrations-, Finanz- und Klimapolitik schmähen und ausgrenzen, wollten jetzt einen Bürgerdialog organisieren, um den angeblichen Riss durch Deutschland zu kitten. Doch die Aktion „Deutschland spricht“ ist heuchlerisch und in der Tendenz grundfalsch. Eine Verteidigung der Dissensgesellschaft. / mehr

Wolfgang Röhl / 01.09.2019 / 06:15 / 67

Eine kurze Kulturgeschichte der Hysterien

Flugscham, Fleischscham, Dieselscham, Plastiktrinkhalmscham – manche der Jüngeren haben das Gefühl, das Land sei plötzlich gaga geworden. Nur die Ruhe! Die Öffentlichkeit wurde schon öfters kirre gemacht, meist mit Hilfe veröffentlichter Meinungen. Aber dann legte sich der eine oder andere Wahn recht rasch. Was jetzt folgt, soll ein Mutmacher sein, kein Miesepeterzeug./ mehr

Wolfgang Röhl / 17.08.2019 / 06:25 / 51

Hat der „Spiegel“ einen neuen Relotius?

An Hamburgs Ericus- aka Relotiusspitze herrscht mal wieder helle Aufregung. Wurden in einem älteren Stück über einen vorgeblichen WM-Skandal, das weltweit Furore machte, Daten verschoben? Berichte legen es nahe. Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Dass viele ihr Vertrauen in die etablierten Medien verloren haben, hat andere Gründe als ein Fälscher hier oder dort. Manche sagen: It’s the system, stupid. / mehr

Wolfgang Röhl / 02.08.2019 / 06:25 / 149

Wer da, Freund oder Leser? Über Kommentarforen

Einst ließen große Medienportale ihre Leser nur zu gern die Artikel kommentieren. Doch seit viele Redakteure sich immer volkserzieherischer gebärden, weht aus den Foren auch scharfer Gegenwind. Jetzt versuchen Mainstreampublikationen, die Geister zurück in die Flasche zu kriegen. Hier kommt eine kleine Revue der oft hoffnungslosen Beziehung zwischen Lesern und Schreibern./ mehr

Wolfgang Röhl / 30.06.2019 / 06:25 / 38

Fünf-Sterne-Journalismus. Die FAZ auf den Malediven

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel", reimte Wilhelm Busch. Die FAZ berichtete kürzlich opulent über das „fragile Paradies“ der Malediven und „die Auswirkungen des Klimawandels“. Doch kann man solch aufwendige Recherchen in Zeiten der Printkrise überhaupt noch bezahlen? Wir fragten bei der FAZ nach, ob jemand, nun ja, ausgeholfen hätte? Leider kam bislang kein Feedback./ mehr

Wolfgang Röhl / 25.06.2019 / 06:05 / 48

FAZ, Monitor, mutmaßliche Fakenews im Mordfall Lübcke – ups, war da was?

In einer Philippika gegen den Verfassungsschutz, der womöglich „auf dem rechten Auge blind?“ sei, beruft sich die „FAZ“ auf einen angeblichen Scoop des ARD-Tendenzmagazins „Monitor“. Nur scheint das nicht zu stimmen. Was machte die „Zeitung für Deutschland“ aus dieser unbequemen Nachricht? Eine spindeldürre Korrektur am Ende ihres aufgeregten Beitrags:/ mehr

Wolfgang Röhl / 23.06.2019 / 06:10 / 25

Sie sind Viele. Nur nicht in der Kunsthalle

Die wunderbare, vor wenigen Jahren grundsanierte Hamburger Kunsthalle leidet seit längerem unter Besucherschwund. Mit der Retrospektive eines kaum bekannten linken Agitationskünstlers erhoffte sich das Museum Zulauf - auch und gerade von den vielen guten Menschen. Doch der Run hielt sich in Grenzen. Warum bloß?/ mehr

Wolfgang Röhl / 08.06.2019 / 06:13 / 45

Besuchen Sie Europa, solange es noch geht!

Alle Welt reist, klagten schon die Altvorderen. Dabei gab es früher gar keinen Massentourismus. Jetzt aber ist es tatsächlich eng geworden an vielen schönen Plätzen. Und es wird noch viel enger. Anstiftung zum Reisen, ehe die letzten Refugien besetzt sind. Und wer jetzt noch einmal "Fridays for Future" sagt, bleibt zuhause bei Oma und Opa. Schöne Ferien! / mehr

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