Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

Weiterführender Link:
http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

Archiv:
Wolfgang Röhl / 14.11.2019 / 06:12 / 62

Wikipedia oder The Art of Faking Facts

Wikipedia ist geschockt! Mitarbeiter haben einen Eintrag über den „Spiegel“-Fälscherkönig Claas Relotius verschönert und ihrerseits mit Fake News gespickt. Doch das ist das kleinste Wiki-Problem. Schon seit etlichen Jahren nämlich verbreitet das Online-Lexikon neben viel Nützlichem auch reichlich politischen Tendenzquark – vor allem in seiner deutschsprachigen Ausgabe./ mehr

Wolfgang Röhl / 26.10.2019 / 06:25 / 68

Der Kampf geht weiter, Claas!

Kaum ein Jahr nach dem zweitgrößten Presseskandal in der Geschichte der Republik ist über dem GAU des „Spiegel“ schon ordentlich Gras gewachsen. Doch nun droht ein Reminder – Fälscherkönig Claas Relotius fordert, dass Passagen aus einem Buch über sein kreatives Treiben beim Hamburger Magazin getilgt werden. Anlass für eine Rückschau. Wie steht es um die behauptete Selbstreinigungskraft der Vierten Gewalt? / mehr

Wolfgang Röhl / 27.09.2019 / 06:16 / 103

„Der Spaß hat aufgehört.“ Keimt eine Grüne Armee Fraktion?

Als die Studentenbewegung von 1968 zerfiel, weil die erhoffte Revolution ausblieb, erklärte eine kleine Gruppe von Terroristen der Republik den Krieg. Was mag wohl passieren, wenn der aktuelle Hype um die Klimawende an der Realität zerbricht? Szenario nach einer historischen Begebenheit./ mehr

Wolfgang Röhl / 14.09.2019 / 06:18 / 80

Mehr Riss wagen! – Wenn Spalter versöhnen

Deutschland sei gespalten, klagen die Spaltermedien. Ausgerechnet jene, die seit Jahren Kritiker der herrschenden Migrations-, Finanz- und Klimapolitik schmähen und ausgrenzen, wollten jetzt einen Bürgerdialog organisieren, um den angeblichen Riss durch Deutschland zu kitten. Doch die Aktion „Deutschland spricht“ ist heuchlerisch und in der Tendenz grundfalsch. Eine Verteidigung der Dissensgesellschaft. / mehr

Wolfgang Röhl / 01.09.2019 / 06:15 / 67

Eine kurze Kulturgeschichte der Hysterien

Flugscham, Fleischscham, Dieselscham, Plastiktrinkhalmscham – manche der Jüngeren haben das Gefühl, das Land sei plötzlich gaga geworden. Nur die Ruhe! Die Öffentlichkeit wurde schon öfters kirre gemacht, meist mit Hilfe veröffentlichter Meinungen. Aber dann legte sich der eine oder andere Wahn recht rasch. Was jetzt folgt, soll ein Mutmacher sein, kein Miesepeterzeug./ mehr

Wolfgang Röhl / 17.08.2019 / 06:25 / 51

Hat der „Spiegel“ einen neuen Relotius?

An Hamburgs Ericus- aka Relotiusspitze herrscht mal wieder helle Aufregung. Wurden in einem älteren Stück über einen vorgeblichen WM-Skandal, das weltweit Furore machte, Daten verschoben? Berichte legen es nahe. Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Dass viele ihr Vertrauen in die etablierten Medien verloren haben, hat andere Gründe als ein Fälscher hier oder dort. Manche sagen: It’s the system, stupid. / mehr

Wolfgang Röhl / 02.08.2019 / 06:25 / 149

Wer da, Freund oder Leser? Über Kommentarforen

Einst ließen große Medienportale ihre Leser nur zu gern die Artikel kommentieren. Doch seit viele Redakteure sich immer volkserzieherischer gebärden, weht aus den Foren auch scharfer Gegenwind. Jetzt versuchen Mainstreampublikationen, die Geister zurück in die Flasche zu kriegen. Hier kommt eine kleine Revue der oft hoffnungslosen Beziehung zwischen Lesern und Schreibern./ mehr

Wolfgang Röhl / 30.06.2019 / 06:25 / 38

Fünf-Sterne-Journalismus. Die FAZ auf den Malediven

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel", reimte Wilhelm Busch. Die FAZ berichtete kürzlich opulent über das „fragile Paradies“ der Malediven und „die Auswirkungen des Klimawandels“. Doch kann man solch aufwendige Recherchen in Zeiten der Printkrise überhaupt noch bezahlen? Wir fragten bei der FAZ nach, ob jemand, nun ja, ausgeholfen hätte? Leider kam bislang kein Feedback./ mehr

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