Georg Etscheit

Georg Etscheit, geb. 1962, ist Autor und Journalist in München. Fast zehn Jahre arbeitete er für die Agentur dpa, schreibt seit 2000 aber lieber „frei“ über Umweltthemen sowie über Wirtschaft, Feinschmeckerei, Oper und klassische Musik unter anderem für die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. 1980 hat er eine Partei mit dem Namen „Die Grünen“ mit aus der Taufe gehoben, die er dann aus Gründen journalistischer Unabhängigkeit wieder verließ. Als Basta-Kanzler Schröder die rot-grüne Koalition beendete, trat er aus Protest wieder ein und leitete einige Jahre als Ko-Sprecher die grüne Fraktion im Bezirksausschuss Maxvorstadt, einem Münchner Stadtteilparlament – bis er aus Ärger über die „Energiewende“ und die Verschandelung deutscher Landschaften mit Windkraftwerken abermals austrat, diesmal endgültig. Nebenher engagiert er sich weiter für den Natur- und Landschaftsschutz. Sein Buch „Geopferte Landschaften“ über die Schattenseiten „grüner“ Energien wurde ein Bestseller. Vor kurzem brachte er die Biografie des Dirigenten und Umweltschützers Enoch zu Guttenberg heraus.

Weiterführender Link:
https://gute-geschichten.de/

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Georg Etscheit, Gastautor / 20.11.2020 / 16:30 / 14

Monumente mit und ohne Stehvermögen

Was unterscheidet einen Penis von einem Kreuz? Es geht um zwei Monumente, das eine phallischer, das andere religiöser Natur, beide jeweils von Unbekannten in der bayrischen Bergwelt angebracht. Das eine findet medialen Beifall, das andere nicht. Das eine steht (wieder), das andere stört und soll weg. Raten Sie, welches von beiden./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 17.11.2020 / 06:15 / 80

Nach Corona kommt Kambodscha

Der WWF-Weltrettungsrechner bescheinigt mir Klimafrevel, egal wie sehr ich verzichte. Natürlich könnte man nur noch kalt duschen, nur noch einmal am Tag essen, den Kühlschrank abschaffen, die Schwiegermutter ihrem Schicksal überlassen, Urlaub auf Balkonien und sich den einen oder anderen Atemzug verkneifen. Zu mehr bräuchte es, fürchte ich, Zwangsmaßnahmen. Aber seit Corona wissen wir: Da geht schon noch was!/ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 14.11.2020 / 14:30 / 53

Ministerin Giffey und die Ungnade der frühen Geburt

Die Familienministerin Franzi Giffey wurde gerade der Gnade der späten Geburt teilhaftig. Trotz nachgewiesener Plagiate in ihrer Dissertation zum Dr. rer pol. an der Freien Universität Berlin („Europas Weg zum Bürger - Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft“) will sie das Amt einer Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend behalten. / mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 02.11.2020 / 13:00 / 19

Absurdes Theater

Am Samstagabend brachte die Bayerische Staatsoper „Die Vögel“ heraus. Was an diesem Abend in München gespielt wurde, ist der langsame Tod der Freiheit, der mit dem Tod der Kultur einhergeht. Gerade jetzt, wo Kultur zur stetigen Reflexion, aber auch zur Erbauung und gewiss Ablenkung der Menschen, unverzichtbar wäre. / mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 01.11.2020 / 10:00 / 12

Allerheiligen im Geheimen

Heute ist Allerheiligen. Schon liest man, dass in Bayern die traditionellen Zeremonien an Allerheiligen zum Teil im Geheimen stattfinden werden. Allerdings sollen die katholischen Pfarreien nicht bekannt geben, wann genau der Segen gespendet werde, damit „nicht zu viele Menschen auf den Friedhöfen zusammenkommen“./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 27.10.2020 / 13:30 / 58

Auf zur Henkersmahlzeit!

Die „Bild“-Zeitung will aus dem Kanzleramt erfahren haben, dass die Bundeskanzlerin auf jeden Fall bei der Gastronomie „hart durchgreifen“ möchte. Vielleicht wird sie jetzt alle Deutschen zu ihren Lieblingsspeisen, Kartoffelsuppe und Königsberger Klopsen verdonnern. Wäre doch mal eine Idee: tägliche Corona-Kochshow mit Mutti. Deshalb schnell noch zwei Plätze für eine Henkersmahlzeit reservieren!/ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 25.10.2020 / 16:00 / 31

Radfahren ganz unideologisch

Aus allem machen die Deutschen eine Ideologie, selbst aus dem Radeln. Seit innerstädtische Pedalritter im Combat-Dress mit Helm und Warnweste zu Helden der Klimakrise avanciert sind, seit handyfonierende Latte-Mamis mit Lastenfahrrad als Avantgarde der „Großen Transformation“ gelten, seit dieser Zeit hat Radeln seine Unschuld verloren./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 24.10.2020 / 14:00 / 36

Windenergie: Das tote Pferd wird weitergeritten

Die Bundesregierung plant, die Nutzung erneuerbarer Energien für die Stromerzeugung zu einer Frage des öffentlichen Interesses und der öffentlichen Sicherheit zu erklären. Ein Treppenwitz der Geschichte, denn die Windkraft ist eher dazu angetan die öffentliche Sicherheit zu gefährden. Die Regelung dürfte einer verfassungsrechtlichen Prüfung allerdings nicht standhalten./ mehr

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