Georg Etscheit

Georg Etscheit, geb. 1962, ist Autor und Journalist in München. Fast zehn Jahre arbeitete er für die Agentur dpa, schreibt seit 2000 aber lieber „frei“ über Umweltthemen sowie über Wirtschaft, Feinschmeckerei, Oper und klassische Musik unter anderem für die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. 1980 hat er eine Partei mit dem Namen „Die Grünen“ mit aus der Taufe gehoben, die er dann aus Gründen journalistischer Unabhängigkeit wieder verließ. Als Basta-Kanzler Schröder die rot-grüne Koalition beendete, trat er aus Protest wieder ein und leitete einige Jahre als Ko-Sprecher die grüne Fraktion im Bezirksausschuss Maxvorstadt, einem Münchner Stadtteilparlament – bis er aus Ärger über die „Energiewende“ und die Verschandelung deutscher Landschaften mit Windkraftwerken abermals austrat, diesmal endgültig. Nebenher engagiert er sich weiter für den Natur- und Landschaftsschutz. Sein Buch „Geopferte Landschaften“ über die Schattenseiten „grüner“ Energien wurde ein Bestseller. Vor kurzem brachte er die Biografie des Dirigenten und Umweltschützers Enoch zu Guttenberg heraus.

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https://gute-geschichten.de/

Archiv:
Georg Etscheit, Gastautor / 13.01.2021 / 06:00 / 122

Szenen einer Zeitungsehe

Jene Tageszeitung, die mich schon länger als mein halbes Leben begleitet hat, geht mir seit ein paar Jahren auf die Nerven. Es stellen sich Verhältnisse ein wie bei einer langjährigen, zerrütteten Ehe. Man kann nicht ohne, man kann nicht mit. Man würde sich gerne trennen, aber man schafft es nicht, weil einen so viele Erinnerungen und Gewohnheiten verbinden. Und man hat sich so sehr an ihre Gemeinheiten gewöhnt, dass man sie braucht, um sich ärgern zu können. / mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 31.12.2020 / 12:00 / 16

Man kann es noch krachen lassen – zumindest im Kopf

Schon als Kind war ich verrückt nach Feuerwerk aller Art und ließ es an Silvester gerne krachen. Das soll dieses Jahr nicht möglich sein. Als tief verwurzelter Pyromane wollte ich das nicht so einfach hinnehmen und forschte nach einer geeigneten Gesetzeslücke. / mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 20.12.2020 / 06:00 / 32

Es wird ernst: Intendant des Saarländischen Rundfunks (2)

Die Spannung steigt! Nachdem ich mich am Montag für die Stelle des Intendanten des Saarländischen Rundfunks beworben habe, erhielt ich zwei Tage später eine Eingangsbestätigung mit der hoffnungsfrohen Bitte "um Übersendung eines Lebenslaufes und weiterer Nachweise Ihrer bisherigen relevanten Berufserfahrung innerhalb der Bewerbungsfrist". Dem bin ich prompt nachgekommen./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 14.12.2020 / 12:00 / 65

Bewerbung als Intendant des Saarländischen Rundfunks

Hier meine Bewerbung zur/zum Intendatin/Intendanten des Saarländischen Rundfunks auf eine entsprechende Ausschreibung am Samstag in der Süddeutschen Zeitung. Ich habe den Brief noch am Sonntag abgeschickt. / mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 06.12.2020 / 09:30 / 21

Coroneser Advent

Sonntagmorgen am Kirchenportal macht der erste „Ordner“ mit gelber Warnweste Häkchen auf der Anwesenheitsliste fürs Gesundheitsamt, der zweite besprüht die Hände der Neuankömmlinge mit Desinfektionsmittel. Die Voranmeldung war problemlos. Doch zur Christmette am Heiligen Abend sollte man wohl schon jetzt buchen. Sonst geht es einem wie Maria und Josef, und man bleibt ohne (spirituelle) Herberge./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 05.12.2020 / 06:00 / 38

Die Doppelmoral der Avantgarde-Architekten

Architekten wollen bauen. Das geht naturgemäß in Diktaturen leichter als in westeuropäischen Demokratien, wo tausend Besserwisser oder das plötzliche Auftauchen von Zauneidechsen Millionenprojekte vereiteln können. Schon Stalin dienten sich die damaligen westlichen Stararchitekten an, auch heute sind es Länder wie China oder Russland, die immer wieder westliche Koryphäen für Prachtbauten abgreifen. Auf unangenehme Fragen reagieren die Künstler höchst unterschiedlich./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 29.11.2020 / 16:00 / 20

Liebe Abgeordnete, schlagt Euch doch!

Warum sollen sich Abgeordnete im „Hohen Haus“ eigentlich nicht gegenseitig eine schmieren, sich die Corona-Masken vom Gesicht zerren, an Anzugjacken, Hemden und Röcken reißen, sich im Angesicht der, anders als ihr aggressiverer Vorgänger allzu lieb schauenden Bundestagshenne, lustvoll raufen, in die Wadln beißen, an den Haaren ziehen und demonstrativ Redemanuskripte zerreißen wie Nancy Pelosi? / mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 29.11.2020 / 10:00 / 21

Kracher der Deutschen Chinahilfe

Alle Jahre wieder kommt die Diskussion über ein Böllerverbot an Silvester. Vor allem die Deutsche Umwelthilfe wird wohl keine Ruhe geben, bis nach der Autoindustrie, der Stahlindustrie, der Chemieindustrie, der Tourismusindustrie und der Energiewirtschaft auch das in Deutschland produzierende Kracher-Gewerbe pleite ist. Corona liefert eine neue Steilvorlage./ mehr

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