Georg Etscheit

Georg Etscheit, geb. 1962, ist Autor und Journalist in München. Fast zehn Jahre arbeitete er für die Agentur dpa, schreibt seit 2000 aber lieber „frei“ über Umweltthemen sowie über Wirtschaft, Feinschmeckerei, Oper und klassische Musik unter anderem für die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. 1980 hat er eine Partei mit dem Namen „Die Grünen“ mit aus der Taufe gehoben, die er dann aus Gründen journalistischer Unabhängigkeit wieder verließ. Als Basta-Kanzler Schröder die rot-grüne Koalition beendete, trat er aus Protest wieder ein und leitete einige Jahre als Ko-Sprecher die grüne Fraktion im Bezirksausschuss Maxvorstadt, einem Münchner Stadtteilparlament – bis er aus Ärger über die „Energiewende“ und die Verschandelung deutscher Landschaften mit Windkraftwerken abermals austrat, diesmal endgültig. Nebenher engagiert er sich weiter für den Natur- und Landschaftsschutz. Sein Buch „Geopferte Landschaften“ über die Schattenseiten „grüner“ Energien wurde ein Bestseller. Vor kurzem brachte er die Biografie des Dirigenten und Umweltschützers Enoch zu Guttenberg heraus.

Weiterführender Link:
https://gute-geschichten.de/

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Georg Etscheit, Gastautor / 25.10.2020 / 16:00 / 31

Radfahren ganz unideologisch

Aus allem machen die Deutschen eine Ideologie, selbst aus dem Radeln. Seit innerstädtische Pedalritter im Combat-Dress mit Helm und Warnweste zu Helden der Klimakrise avanciert sind, seit handyfonierende Latte-Mamis mit Lastenfahrrad als Avantgarde der „Großen Transformation“ gelten, seit dieser Zeit hat Radeln seine Unschuld verloren./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 24.10.2020 / 14:00 / 36

Windenergie: Das tote Pferd wird weitergeritten

Die Bundesregierung plant, die Nutzung erneuerbarer Energien für die Stromerzeugung zu einer Frage des öffentlichen Interesses und der öffentlichen Sicherheit zu erklären. Ein Treppenwitz der Geschichte, denn die Windkraft ist eher dazu angetan die öffentliche Sicherheit zu gefährden. Die Regelung dürfte einer verfassungsrechtlichen Prüfung allerdings nicht standhalten./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 14.10.2020 / 16:00 / 17

Erinnerungskultur: Von Germania zu Greta

Ich wundere mich, dass in diesen Tagen eines neuen Bildersturms noch niemand auf die Idee gekommen ist, unsere Germania abzureißen. Oder wenigstens künstlerisch zu „intervenieren“, ihr den Kopf abzuhauen und ihn neben dem Sockel auf den Boden zu stellen./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 07.10.2020 / 16:00 / 11

Die Grünen: Realität im Landtag, Märchen im Bund

Die Hochmoselbrücke ist ein imposantes Bauwerk, das durch ein weltbekanntes Weinbaugebiet führt. Ganz an der Spitze des Protests gegen das „überflüssige Wahnsinnsprojekt“ fanden sich dereinst die Grünen. Kaum saßen sie 2011 in Rheinland-Pfalz in der rot-grünen Regierung, wurde die Brücke trotzdem durchgewunken. So ist es immer: Die grünen Amtsträger in den diversen Landesregierungen machen Realpolitik, während die Bundestagsfraktion für die Märchenstunde zuständig ist./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 02.10.2020 / 06:21 / 123

Der Staatskünstler

Eigentlich gibt es in demokratisch verfassten Ländern keine Staatskünstler. Doch erfreut sich auch die Bundesrepublik Deutschland eines eminent staatstragenden Kulturschaffenden. Er heißt Igor Levit. Soeben wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. / mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 28.09.2020 / 12:00 / 79

Warum ich Donald Trump die Daumen drücke

Am 29. September soll die erste Debatte zwischen Joe Biden und Donald Trump in Cleveland, Ohio, laufen. Es wird also ernst. Bei einem Wahlsieg Trumps wäre bei mir eine Portion Schadenfreude im Spiel, ich denke an Angela Merkel, Heiko Maas und Robert Habeck und das dann vermutlich noch schiefere Gesicht von Claus Kleber. Falls Biden gewinnt, ist auch das Demokratie: Mal knirschen die einen mit den Zähnen, mal die anderen./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 22.09.2020 / 14:00 / 18

Deutschlands Energie-Imperialismus

Weil es bei der verkorksten Energiewende hinten und vorne hakt, versucht man, die heimische Probleme zu lösen, indem man sie exportiert. Dieser neokoloniale Ökoimperialismus manifestiert sich unter anderem in einem Wasserstoffprojekt im Kongo, für das Günter Nooke, „persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin", trommelt./ mehr

Georg Etscheit, Gastautor / 09.09.2020 / 06:20 / 64

Poldi, der Klimakiller

Von Georg Etscheit. Ich frage mich nun ernsthaft, wie ich Poldis CO2-Pfotenabdruck in den Griff bekommen könnte. Auf die Kotbeutel kann ich nicht verzichten, weil jeder, der hier in Schwabing nach vollzogenem Geschäft eines Hundes nicht sofort die Tüte zückt, augenblicklich sozialer Ächtung anheimfällt. Bliebe die Möglichkeit, Poldi auf Diät zu setzen oder ihn gleich zum Veganismus zu bekehren./ mehr

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