Rüdiger Stobbe, Gastautor / 12.03.2019 / 10:00 / Foto: Doenertier82 / 12 / Seite ausdrucken

Woher kommt der Strom und wo wird er gespeichert? 9. Woche

Von Rüdiger Stobbe.

Deutschland exportiert Strom. 2018 etwa 10 Prozent der gesamten Stromerzeugung. Damit verbunden ist der Gedanke, dass dieser Strom überschüssiger Wind- und Sonnenstrom sei. Deshalb müssten Stromtrassen und Stromspeicher gebaut werden, damit dieser grüne Strom in Deutschland zur richtigen Zeit (Speicher sei Dank) am richtigen Ort (Trassen sei Dank) verbraucht werden kann. Dann bräuchte nicht so viel schädlicher konventioneller Strom, sei es aus Braunkohle, sei es aus Kernenergie, erzeugt werden. Mehr dazu nach den Tagesanalysen.

Die 9. Woche 2019 hatte es in sich. Es war weitgehend schönes Wetter. Die Windstromerzeugung schwächelte. Sonnenstrom konnte dies tagsüber ausgleichen. Zum Abend hin wurde es hingegen kritisch. Schauen Sie sich diesen Chart an. Sie erkennen, dass es weiße Bereiche zwischen erzeugtem Strom und der Bedarfslinie gibt. Deutschland musste zwecks Deckung der Lücken Strom in erheblicher Menge importieren. Zum Glück konnten unsere Nachbarn den Strom bereitstellen. Schauen Sie sich die genauen Werte in der Tabelle an, aus der wie jede Woche der Übersichts-Chart erstellt wurde. Klicken Sie unten auf ein Datum, ploppt der Chart zum jeweiligen Tag auf:

Sonntag, 24.2.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 33,33 Prozent

Wenig Wind- und Sonnenstrom wurden erzeugt. Doch die Netzausregelungsreserve – der Strom, der über Bedarf erzeugt wird – reichte aus, um das Stromnetz stabil zu halten. Hier sehen Sie, dass es gerade mal so reicht.

Montag, 25.2.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 30,82 Prozent

Heute wurde die Stromversorgung Deutschlands auf Kante genäht. Gut 4 Stunden musste zwecks Beibehaltung der Versorgungssicherheit Strom in erheblichem Umfang importiert werden. Aus Tschechien, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und Schweden. Insgesamt 0,06 Terawattstunden.

Dienstag, 26.2.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 28,97 Prozent 

Mittwoch, 27.2.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 35,33 Prozent

Dienstagabend begann eine Stromunterdeckung bis zum Mittwochmorgen. Deshalb die gemeinsame Betrachtung der beiden Tage. 0,08 TWh Strom mussten zugekauft werden. Es herrschte die berühmt-berüchtigte Dunkelflaute. Offshore-Windstrom (dunkelbau unten) wurde fast keiner erzeugt. Auf dem Land war es ebenfalls weitgehend windstill. Tagsüber schien die Sonne. Es war herrliches Wetter. Frühlingshaft. Und liefern unsere Nachbarn keinen Strom: Blackout. 

Donnerstag, 28.2.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 46,95 Prozent

Der Wind frischt auf. Bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Endlich. 0,69 TWh Strom werden erzeugt. Mit Windkraftanlagen auf dem Land. Auf dem Wasser herrscht weitgehend Windstille. Die Sonne scheint. Es ist weiterhin schönes Wetter. Nur nicht so richtig für die Erneuerbaren.

Freitag, 01.3.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 30,77 Prozent

Zur wiederkehrenden Windschwäche gesellt sich schwache Sonneneinstrahlung auf den Photovoltaikpaneelen. Die Netzausregelungsreserve reicht meistens gerade mal so, aber durchaus nicht immer. Für etliche Stunden ist der in Deutschland hergestellte Strom nicht in der Lage, den Bedarf zu decken. Wieder sind erhebliche Importe notwendig. 0,04 TWh aus Tschechien, Dänemark und Frankreich.

Samstag, 2.3.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 35,16 Prozent

Es bleibt bei wenig Wind. Auch mit Sonne wird nur wenig Strom erzeugt. Lediglich 0,27 TWh sind es für diesen Tag. Ab Mittag frischt der Wind auf. Auch auf dem Meer. Das Wetter wird schlechter. Ab Sonntag wird es wieder mehr Wind- und Sonnenstrom geben. Doch auch da wird Netzausregelungsreserve an einem Tag, an dem der Wind einbricht, nicht ausreichen. Es bleibt also "spannend".

Letze Woche waren Batteriespeicher das Thema zu Energiewende. Da gab es auch die Informationen zur Regelenergie, der Netzausregelungsreserve. Heute gibt es Infos zu Pumpwasserspeichern.

Pumpwasserspeicher sind sehr zuverlässige Art, Strom zu speichern. Das Prinzip ist einfach. Strom wird dazu verwendet, das Wasser eines – künstlichen – Sees, in einen anderen – künstlichen – See, der höher als der Ursprungssee liegt, zu pumpen. Bei Bedarf wird das Wasser des oberen Sees durch stromerzeugende Turbinen wieder in den unten liegenden See geleitet. Der so erzeugte Strom ist sehr schnell verfügbar und kann passgenau zur Ausregelung von Netzschwankungen verwendet werden. Die dunkelblauen Flächen an der Bedarfslinie dieses Charts stellen den Strom dar, der aus Pumpspeicherkraftwerken kommt. Pumpspeicherkraftwerke sind in aller Regel massive Eingriffe in die Landschaft. In der Eifel ist ein Pumpspeicherprojekt gescheitert. Die Bürger wollen zwar die Energiewende. Aber nicht vor der Haustür. Nur aus der Steckdose. 

Eine Besonderheit ist die „Schwarzstartfähigkeit": Mit Pumpwasserspeichern können – auch im Zusammenhang mit einem Blackout – ausgefallene konventionelle Kraftwerke wieder hochgefahren, sprich in Betrieb genommen werden.

Es gibt etliche Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland. Insgesamt haben bringen sie ein Speichergröße von rund 37.700 Megawattstunden (MWh) auf die Waage. Was natürlich bei weitem nicht ausreicht, um im Fall eines deutschlandweiten Blackouts die Stromversorgung zu gewährleisten. Allein die über 41 Millionen Haushalte 2017 in Deutschland benötigen 129 Terawattstunden = 129.000.000 Megawattstunden. Wobei anzumerken ist, dass die Haushalte nur etwa ein Viertel des Gesamtstroms in Deutschland verbrauchen. Pumpspeicher dienen in erster Linie dazu, Netzschwankungen auszugleichen. In die eine, wie in die andere Richtung. Ist zu viel Strom vorhanden, kann dieser – statt Export – dazu verwendet werden, die Speicher wieder aufzufüllen. Was selbstverständlich auch gemacht wird und wurde. Schon lange vor der Energiewende.

Diese hat die Netzschwankungen gleichwohl verstärkt, extrem verstärkt. Denn jetzt ist nicht nur der zukünftige Verbrauch bzw. dessen jeweilige Höhe zu kalkulieren. Es ist auch noch die unregelmäßige Stromeinspeisung durch Wind- und Sonnenkraftwerke, die Vorrang vor dem konventionellen Strom hat, auszuregeln. Was trotz aller Sorgfalt und Reserven nicht immer gelingt. Wie diese Woche anschaulich gezeigt hat. Und wehe, unsere Nachbarn können mal keinen Strom zur Verfügung stellen. Weil sie ihn selbst brauchen. Dann, ja dann ...

Bemerkenswert sind folgende Aussagen:

Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie im Zuge der Energiewende hat sich das Betriebsmuster von Pumpspeicherkraftwerken deutlich gewandelt. Insbesondere im Sommer, wenn die Photovoltaik tagsüber große Mengen elektrischer Energie ins Netz speist, wird die Mittagsspitze und häufig auch große Teile der Mittellast von Photovoltaikanlagen gedeckt, so dass sich die Betriebszeiten von Pumpspeichern stärker in die Morgen- und Abendstunden verschieben. Gleichzeitig führt der Ausbau von Wind- und Solarenergie langfristig zu einem zunehmenden Speicherbedarf, um die volatile Erzeugung ausgleichen zu können. Daher wird in Zukunft mit einer steigenden Bedeutung von Speicherkraftwerken, darunter auch Pumpspeicherkraftwerken gerechnet. Eine relevante Dimension erreicht der Speicherbedarf ab einem regenerativen Anteil von 60–80 % an der Stromversorgung; bei geringeren Anteilen sind der Flexibilitätsoptionen wie Lastmanagement, flexibler Betrieb von konventionellen Kraftwerken und der Ausbau der Stromnetze ökonomisch zweckmäßigere Optionen zum Ausgleich der Schwankungen. 

Fakt ist, dass Sonnenkraftwerke zur Mittagszeit zwar oft etlichen Strom liefern. Dieser reicht aber bei weitem nicht aus, um die Mittagsspitze abzudecken. Es muss immer konventioneller Strom hinzu erzeugt werden. Es ist einfach ein Märchen, dass zu viel erzeugter Strom aus Wind und Sonne gespeichert wird, um die Unzuverlässigkeit der Verfügbarkeit von Wind- und Sonnenstrom auszugleichen. Es ist immer konventioneller Strom, der die Versorgungssicherheit in Deutschland gewährleistet. Je mehr konventionelle Kraftwerke vom Netz genommen werden, desto unsicherer, wird die Stromversorgung in Deutschland. Desto größer wird die Gefahr eines Blackouts.

Unsere Freunde des „Abschaltens und vom Netz nehmen“ sollten sich die 9. Woche 2019 ganz genau anschauen. Allein die Vorstellung, dass es ab 2022 keinen Atomstrom mehr geben wird, lässt den Realisten frösteln. In der 9. Woche wäre es extrem eng geworden. Die Versorgungslücken in Deutschland wären erheblich größer als heute mir Kernenergie. Ob unsere Nachbarn dann diese Mengen Strom hätten liefern können? Aus Erneuerbaren? Bestimmt nicht. Also konventionell erzeugt. Da fragt sich dann allerdings der einigermaßen gebildete Mensch, warum in Deutschland die konventionellen Kraftwerke abgeschaltet werden sollen, wenn zur Deckung des Bedarfs in Deutschland konventioneller Strom aus dem benachbarten Ausland nötig ist. Das hilft nicht dem Klima – so denn überhaupt fossile Verbrennung schädlichen Einfluss auf das Klima hat –, es schadet Deutschland hingegen massiv.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit 3 Jahren den Politikblog www.mediagnose.deSeit knapp einem Jahr beobachtet er dort die Stromerzeugung in Deutschland.

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Karl-Heinz Dehner / 12.03.2019

Im Nachgang noch eine kleine Überschlagsrechnung für die erste Stunde am 10. März. Windstrom onshore rund 32 GW, Windstrom offsore rund 5 GW. Durchschnittliche Einspeisevergütung Wind onshore 8,9c/kWh, Wind offshore 18,7c/kWh. Börsenpreis um 0 Uhr -23€/MWh, um 1 Uhr -11€/MWh, im Mittel also rund -17€/MWh. Mit der sich daraus ergebenden Differenz zwischen der Vergütung und dem Börsenpreis erhält man für Windstrom onshore als aufzubringenden Betrag für diese eine Stunde rund 3,4 Mio. €, für Windstrom offshore rund 1 Mio. €, zusammen also gut 4,4 Mio. €, die auf die EEG-Umlage anfallen.

Karl-Heinz Dehner / 12.03.2019

Richtig interessant wird es eine Woche später. Am Sonntag 10. März gab es in der Frühe sehr viel überschüssigen Windstrom, was die Strompreise weit in den negativen Bereich trieb. Es wurde viel Strom nach Frankreich und Österreich exportiert, wofür die Abnehmer gut bezahlt wurden (negativer Strompreis!). Den Stromkunden dürfte es teuer zu stehen kommen, denn die Differenz zwischen dem garantierten Einspeisepreis für die Windmüller und dem Börsenpreis wird mit der EEG-Umlage aufgebracht. Am Mittag haben sich die Verhältnisse dann merkwürdigerweise umgekehrt: da wurde plötzlich viel Strom aus Frankreich importiert, wobei sich nunmehr die Strompreise wieder im normalen Bereich (zwischen 20 und 40€/MWh) bewegten.

Günter H. Probst / 12.03.2019

Die Noch-Herrschenden in Venezuela entwickeln doch schon die Propaganda bei black-outs. Schuld sind die US-Imperialisten, die die Steuerungen der Stromanlagen gehakt haben.

Sabine Schönfelder / 12.03.2019

Hallo @Herr Sticherling, verzweifeln kann man auf jeden Fall, aber wenn, dann eher über die Medien, als über die Wähler. Diese 67% die Merkel noch so lange im Amt sehen möchten, waren bestimmt CDU-Parteimitglieder und selbst da besteht offensichtlich nur noch eine knappe 2-Drittel-Mehrheit. Außerdem kennen wir die Fragestellung nicht wirklich. Die Frage lautete bestimmt: wollen sie, daß Merkel vorzeitig zurücktritt und A. Nahles übernimmt, oder soll sie dann lieber bis 2021 bleiben? Oder, glauben Sie das A.K.K. so alternativlos ist wie Merkel, oder soll sie dann nicht gleich bis 2021 bleiben? LG

Rainer Brandl / 12.03.2019

Ich sehe noch ein Problem! Durch Flatterstrom sinkt automatisch die Produktivität. Welche Produkte können dann noch exportiert werden, um mit deren Erlös Strom im Ausland zu kaufen. Die Ausländer lassen sich sicher nicht durch deutsche Ideologen bewußtlos schwatzen und verschenken dann ihren Atomstrom.

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