Redaktion / 18.05.2021 / 06:00 / 12 / Seite ausdrucken

Warum heißt es „Der Staatsvirus“?

Gunter Franks Buch „Der Staatsvirus“ ist soeben bei Achgut.com erschienen. Darin übt der Allgemeinarzt scharfe Kritik an der Corona-Politik und medialen Berichterstattung während der Krise. Begleitend zum Buch beantwortet Dr. Frank ab morgen in 19 Folgen Fragen rund um sein Werk. Heute gibt es den Prolog. Warum heißt der Titel überhaupt „Der Staatsvirus“?

„Der Staatsvirus“ von Gunter Frank, 2021, Achgut Edition: Berlin. Hier bestellbar.

Foto: Edition Achgut.com

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g.schilling / 18.05.2021

Was ist daran falsch? Die sog. Regierung heißt doch auch der Staatszirkus.

Hohensee, Leo / 18.05.2021

Hallo Herr Frank, bei den Lesern der Achse rennen Sie überwiegend offene Türen ein. Bei den grundsätzlich Ideologie-Implantierten erreichen Sie gar nichts. Bei einfachen Aussagen bin ich selbst immer wieder am Versuch gescheitert, allein die Bezeichnung “Querdenker” zu erklären. Medial ist diese Bezeichnung ganz absichtsvoll öffentlich - quasi - mit einem Brandmal versehen worden:  “Achtung, hier ist ein Spinner am Werk, ein Nazi und Mörder an seinen Mitmenschen”. - Jeder Versuch, Menschen auf ihre Indoktriniertheit aufmerksam zu machen, ist schwierig und endet deprimierend. Die Person, die das versucht, wird “glaubenskirchlich” verfolgt. Da gibt es keine Selbstreflektion. Ich wünsche Ihnen viel Kraft Dr. Frank.

T. Schneegaß / 18.05.2021

@S. von Belino: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Herr Dr. Frank die deutsche Grammatik beherrscht. Meiner Meinung nach nennt er sein Buch ganz bewusst “DER Staatsvirus”, um schon im Titel zu dokumentieren, dass die staatlichen Terrormaßnahmen gegen ein ganzes Volk aufgrund einer beschlossenen PLANdemie herzlich wenig bis gar nichts mit einem vorgegebenen, noch nie dagewesenen MEDIZINISCHEN (Virus)-Problem zu tun haben.

S. von Belino / 18.05.2021

Sorry, aber “der” muss jetzt noch raus. An Google hatte offenbar ein Schüler die folgende Frage gestellt: Muss ich Latein in der Schule haben, wenn ich Medizin studieren will? Antwort: Nein, denn im ersten Semester gibt es für jeden Medizinstudenten einen Terminologie-Kurs, in die die (sic!) nötigen Lateinkenntnisse vermittelt werden. Passt. Noch Fragen, Kienzle? Eigentlich nicht.

Eugen Karl / 18.05.2021

Diese Erläuterung ist mir nicht verständlich. Auch “Staatsvirus” ist ja ein Neutrum und kein Maskulinum. Im Deutschen entscheidet bei zusammengesetzten Wörtern das letzte Glied. Deswegen heißt es “die Schreibtischlampe” und nicht “der Schreibtischlampe” (im Nominativ natürlich). Als nächstes erwarte ich übrigens ein Buch über das “Medien-Virus”. In den Niederlanden läßt der Ex-Talkmaster Robert Jensen schon T-Shirts mit dieser Aufschrift drucken.

S. von Belino / 18.05.2021

Auch mich stört es gewaltig, wenn ich “DER Virus” lese. Brrrrr! Selbst wenn sich der Duden großzügig zeigt und beide Formen gelten lässt, fühlen sich sowohl meine beiden Lauscher als auch meine Zunge noch immer meinem erst kürzlich verstorbenen, hochverehrten Lateinlehrer verpflichtet. Wie hieß es doch damals noch gleich - als sämtliche lateinische Nomen nicht nur in ihrer substantivischen, sondern auch ihn ihrer genitiveschen gepaukt werden mussten? Richtig - VIRUS, VIRUS (im zweiten Falle mit laaanggezogenem “U” gesprochen, dem untrüglichen Kennzeichen des Neutrums, wenn, ja wenn ein Substantiv auf -us endet und somit eigentlich auf ein Maskulinum hindeutet. Verwirrend? Vielleicht, aber gerade auch deswegen hatte Latein für mich immer etwas Faszinierendes. Es muss also heißen: DAS Virus, des Viru(uu)s, neutrum. Vielleicht werden derlei sprachliche Besonderheiten bei der Erlangung des Kleinen (Not-) Latinums (z. B. für Medizinstudenten) nicht einmal mehr vermittelt?

Gabriele Kremmel / 18.05.2021

Super Buch, ich hoffe es wird eine Buchreihe daraus. Corona ist ja nicht der einzige Staatvirus (m/w/d) unter dem wir leiden und gegen den wir eine Therapie benötigten. Leider ist die Mehrheit der immunschwachen Bevölkerung auch noch therapieresistent und bietet sich den diversen Viren als perfekter Wirt und Überträger an.

Richard Kaufmann / 18.05.2021

J. heini: weil “das Virus” eher in der Medizin, also in der “Heilwissenschaft” verwendet wird, wohingegen die maskuline Form außerhalb der Wissenschaft sein Unwesen treibt.

Andreas Rühl / 18.05.2021

Der Kampf gegen die Grammatik haben manche aufgenommen und die meisten haben verloren. Das Hausarzt oder der Bahnhofsuhr waeren ebenso zum Scheitern verurteilt. Wobei ich die Zielrichtung dieses Buches selbstredend unterstütze.

Frank Holdergrün / 18.05.2021

Ein kleiner Hinweis aus dem Duden ▻ Sprachwissen ▻ Sprache und Stil ▻ Der oder das Virus? Sprache ist bunt und tolerant. Der oder das Virus. Das neuartige Coronavirus macht Schlagzeilen und die Berichterstattung darüber verunsichert manchen Zeitungsleser, Radiohörer und Fernsehzuschauer auch in sprachlicher Hinsicht: Mal heißt es in den Nachrichten der Virus, mal das Virus. Was ist nun korrekt? Der Virus oder das Virus? Offenbar ist bei einem Virus das Geschlecht ebenso wandelbar wie seine Oberflächenstruktur. Und richtig: Ein Virus ist nicht nur in medizinischer, sondern auch in sprachlicher Hinsicht ein Verwandlungskünstler. Als Fachbegriff fand besagter Krankheitserreger zunächst als das Virus Eingang in die deutsche Sprache. Das ist typisch für bildungssprachliche Entlehnungen: Sie behalten zunächst ihr ursprüngliches Geschlecht bei. Mediziner und Seuchenspezialisten verwendeten Virus also als Substantiv sächlichen Geschlechts und blieben damit sehr nahe am lateinischen Ursprung: Mit dem sächlichen Hauptwort virus bezeichneten die alten Römer Schleim, Saft oder Gift. Doch wie ein Virus passt sich auch eine bildungssprachliche Entlehnung allmählich an ihre neue Umgebung an. Je häufiger sie in der Alltagssprache verwendet wird, desto eher wird ihr Geschlecht dem angepasst, was gewohnt und üblich klingt. Da Substantive auf -us meist männlich sind, wurde das Virus allmählich zu der Virus. Heute existieren in der Alltagssprache beide Formen nebeneinander und beide gelten als korrekt. In der Fachsprache dagegen blieb es bei der ursprünglichen sächlichen Form: das Virus.

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