Das totalitäre Klimagebäude: viel Sekte, wenig „Science“ (1)

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach „Klimaschutz“ auch Grundrechte toppt, denn sonst geht die Erde unter und wir müssen alle sterben oder so ähnlich, ist schon reichlich und zutreffend kritisiert worden, auch aus glasklar richterlicher Sicht auf dieser Plattform. Daran als nicht-juristischer Betrachter bescheiden anknüpfend, soll noch einmal ganz konzentriert die eigentliche Sachfrage erörtert werden – juristisch gesagt: Wie ist eigentlich die Beweislage?

Als Verbrecher darf man nur verurteilt werden, wenn bewiesen ist, wenn wirklich feststeht, dass man die Tat begangen hat; ein Urteil ist sogar davon abhängig, ob ein bestimmtes Motiv vorlag, etwa ob eine Tötung vorsätzlich, also mit Absicht erfolgte, ob sie vielleicht lange geplant war, ob sie aus Geldgier erwuchs. Es wird wackelig, wenn das Urteil sich nur auf „Indizien“ stützt, also Hinweise, die nur gewisse Vermutungen nahelegen, aber vieles offen lassen. Rechtsstaatliche Prinzipien schützen den möglichen Täter vor einem Fehlurteil: der Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“ oder dass Beweise nicht ihrerseits regelwidrig zustandegekommen sein dürfen, zum Beispiel indem ein Geständnis durch Nötigung (oder gar Folter) erzwungen worden ist.

In Literatur, Film und Fernsehen sind solche lebensentscheidenden Konflikte immer wieder höchst spannend ausgemalt worden. Im Englischen spricht man vom „courtroom drama“; eines der bekanntesten Beispiele ist sicher der Film „Die 12 Geschworenen“. Aus dem amerikanischen Gerichtswesen kennen wir die „Jury“, die über Schuld oder Unschuld eines Verdächtigen entscheidet. Gegen den Beklagten darf die Jury nur entscheiden, wenn seine Schuld feststeht „beyond reasonable doubt“, jenseits vernünftigen Zweifels. Das Bundesverfassungsgericht hat sein Klima-Urteil gefällt aufgrund einer Betrachtung und Bewertung der eigentlichen Sachlage, die als „Indizienkette“ zu verstehen schon großzügig wäre. Karlsruhe hat Deutschland zu wirtschaftlichem Niedergang und Freiheitsentzug verurteilt, also zu einem sozialen Tod auf Raten, ohne dass irgendetwas wirklich schlüssig bewiesen wäre.

Das Narrativ der Klima-Fanatiker besteht bei näherem Hinsehen aus einer langen Kette von Behauptungen, die – jede für sich – fragwürdig sind, aber erst recht ist es praktisch ausgeschlossen, dass alle diese Behauptungen – ohne wesentliche Einschränkungen – zutreffen. (Das wird im zweiten Teil detaillierter erläutert werden.) Damit ist der hysterisch zugespitzten Klimapanik aber der Boden entzogen, von der Sache her, denn nur wenn das ganze Horror-Narrativ der Klima-Aktivisten tatsächlich zuträfe, wären ihre wahnwitzigen Maximalforderungen überhaupt diskussionswürdig. Das ist der eigentliche Skandal an dem Urteil: Die Verfassungsrichter haben sich zu Anhängern einer Weltanschauung gemacht, die wenig mit nüchterner Wissenschaft zu tun hat und die in Wirklichkeit längst zu einer Ersatzreligion geworden ist, einem gefährlichen Kult.

Politisch ergibt das einen Klima-Totalitarismus, der viel Unheil über die Welt bringen kann, zumal dieser Kult die ganze westliche Welt ergriffen hat, massiv angetrieben von der anmaßenden UN-Weltregierung mit einem „global reset“-Netzwerk und „Big Tech“-Giganten; die Unterstützung vom aktuellen Papst ist das Sahnehäubchen obendrauf. Wenn man ihn lässt, wird dieser Kult viele Millionen Menschenleben kosten. Denn das ist die schlichte Wahrheit: Die Menschen sterben nicht am „Klimawandel“, sondern sie sterben an Armut.

Das Verbrechen ist nicht, die „globale Durchschnittstemperatur“ minimal steigen zu lassen – vielleicht – sondern es liegt darin, der Menschheit den materiellen Wohlstand zu verweigern, der nur möglich ist mit zuverlässiger, bezahlbarer Energie. Die Menschen im armen Afrika sterben an giftiger Luft, weil sie Dung in ihrer Hütte verbrennen, denn sonst haben sie keine Energiequelle, und das ist natürlich nur eines von vielen Beispielen, wie Armut tötet – neben Mangelernährung, fehlender Medizin, unzureichendem Schutz vor der Natur, die eben nicht immer und überall die liebe „Mutter Natur“ ist, als die manche sie naiv anbeten.

Von Wissenschaft weit entfernt, aber ganz nah der Politik

Aber was die Aktivisten uns erzählen, ist doch „Wissenschaft“? „Follow the science“, fordern sie von uns. Allerdings ist das Klimapanik-Narrativ von tatsächlicher Wissenschaft ungefähr so weit entfernt wie die „Gesundheitsaufklärung“ oder beliebige Diät-Vorschläge in einer „Frauenzeitschrift“ (zwischen Prominenten-Gerüchten und Mode-Trends) von seriöser medizinischer Erkenntnis. Zwischen der echten Wissenschaft, die irgendwo betrieben wird von Fachleuten, die seriös an einer Detailfrage forschen, und den Transparenten auf einer FFF-Demo gibt es unzählige Hürden und Klüfte, über die hinweg aus so etwas wie vorläufiger wissenschaftlicher Erkenntnis reine Propaganda wird.

Die grün indoktrinierten Jugendlichen, die zur Weltrettung die Schule schwänzen, könnten vermutlich zu mindestens 90 Prozent nicht einmal den grundlegenden „Treibhauseffekt“ physikalisch zutreffend erklären, der angeblich unser Verderben ist. Sie wüssten auch nicht, warum die Bezeichnung „Treibhauseffekt“ im Grunde Blödsinn ist, denn ein Treibhaus funktioniert physikalisch ganz anders als der Effekt, der nach ihm benannt ist. Und sie wären wohl auch überfordert damit, die Mengenverhältnisse zwischen dem bösen CO2 und der Kohlenstoff-basierten Biochemie, die alles Leben auf der Erde ermöglicht, auch nur der Größenordnung nach zutreffend zu beschreiben.

Überhaupt, was heißt eigentlich „Klimawissenschaft“? Es gibt nur Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Bereichen, deren Arbeit irgendeinen Bezug zur Klimafrage hat. Die meisten davon haben keinerlei Ahnung von Meteorologie, auf der das alles doch eigentlich beruhen müsste. Oder von Geologie und Paläo-Biologie, ohne die das gegenwärtige Weltklima-Geschehen überhaupt nicht vernünftig beurteilt werden kann. Da tummeln sich Mathematiker, die eigentlich fachfremd sind. Physiker, Astronomen, Chemiker haben etwas beizutragen. Wie bringt man all die Fachrichtungen zusammen, wie bündelt man vernünftig Erkenntnisse aus so vielen Bereichen und weltweit? Als zentrales Organ dazu ist das „IPCC“ etabliert worden, also im Ergebnis eine an die UN angehängte Bürokratie mit Gremien und Untergremien und Hierarchien, aber politisch geführt und geprägt von Bürokraten und Funktionären.

Die Weisen aus dem Morgenland 

Man stelle sich vor, was an deutschen Hochschulen und Instituten erforscht wird, müsste durch den Flaschenhals der Wissenschafts- und Forschungsministerien der Länder und des Bundes, um als „anerkannte Wissenschaft“ zu gelten. Es müsste innerhalb der Ministerien von der „Arbeitsebene“ über mehrere Hierarchie-Stufen hinweg bis zu Abteilungsleitern, Staatssekretären und Ministern, um dann womöglich noch von den jeweiligen Regierungs-Kabinetten endgültig abgesegnet zu werden. Das Ganze begleitet von Berater-Gremien, von Beiräten mit Gewerkschaften, Kirchenführern und hauptamtlichen „NGO“-Aktivisten.

Und die Inhalte, die bis zu diesem Punkt überlebt hätten, würden dann noch von Public-Relations-Politikberatern in bunte Broschüren „übersetzt“, damit man praktische Politik daraus machen kann. Genau so wird ja tatsächlich Politik gemacht in Deutschland, unter Berufung auf Wissenschaft, aber es ist eben weit überwiegend tatsächlich Politik, nicht Wissenschaft. Etwa so – und schlimmer – muss man sich die Prozesse vorstellen, die beim IPCC stattfinden; wer das Ergebnis für „settled science“ rund ums Klima hält, der mag auch Tierarzt Wieler, PCR-Profiteur Drosten und Omni-Experte Lauterbach für die drei Medizin-Weisen aus dem Morgenland halten.

Es gibt durchaus Hintergrund- und Arbeitspapiere „weiter unten“ in den Arbeitsstrukturen des IPCC, die sehr interessant und diskussionswürdig sind. Aber was von den gezielt benannten, weil auf der richtigen Linie fahrenden „Leitautoren“ am Ende als amtliche Erkenntnis durchgelassen wird, was dann nach weiterem Trimmen und Zurichten rauskommt, sind nur noch verballhornte „Empfehlungen für die Politik“. Selbst diese Pamphlete dürften von kaum einem verantwortlichen politischen Führer auch nur kursorisch gelesen werden, höchstens landen sie bei Zuarbeitern in den Stäben der Regierungen. Was schließlich in den Verlautbarungen und Beschlüssen von Regierenden überkommt, ist zu 95 Prozent politische Haltung und Ideologie, mit fünf Restprozenten ausgewählter wissenschaftlicher Erkenntnis.

Diverse Vermittlungs- und Verfälschungs-Stufen

Irgendwo zweigen sich die Medienschaffenden parallel zu den politischen Strukturen die „wissenschaftlichen Erkenntnisse“ ab, auch sie diverse Vermittlungs- und Verfälschungs-Stufen von originärer Wissenschaft entfernt, ohne die komplexen Zusammenhänge überhaupt wirklich zu verstehen und mit reichlich politischer „Haltung“ als zentralem Kriterium. Die prekären Praktikanten „irgendwas mit Medien“ haben ebenfalls nicht die Bohne Ahnung von Physik, Mathematik, Geologie, Biologie, Chemie, anhand derer sie sich ein vernünftiges Urteil erlauben könnten. Auch sie folgen nur der Meute und plappern nach, was die weltweite aktivistische Regie des Klima-Kults ihnen vorsetzt. Und nun hat das Bundesverfassungsgericht diesem Schwall von Propaganda und Pseudo-Wissenschaft den Rang von nicht mehr hinterfragbaren Naturgesetzen verschafft, was mit dem Begriff „Skandal“ nicht annähernd zutreffend charakterisiert ist.

Es scheint in den höheren Funktionärskreisen – bei den „Eliten“ – überhaupt kein kritisches Bewusstsein mehr zu geben, kein „Hinterfragen“, keine natürliche Skepsis, letztlich nicht mal normale Lebenserfahrung darüber, dass man nicht allen Leuten einfach alles glauben kann und soll. Viele einfache Bürger sind viel weiter, sie haben erkannt: es sind letztlich immer die gleichen Leute, die gleichen Medienmacher, die gleichen Spitzenpolitiker und ihre Apparate, die gleichen staats- oder Milliardärs-finanzierten „unabhängigen“ Aktivisten, die uns absurde Behauptungen glauben machen wollen. Aus dem Hörensagen hat sich eine Weltanschauung geformt mit Bestandteilen wie beispielsweise:

  • ein positiv ausfallender PCR-Test zeige eine lebensgefährliche Infektion an, vor der wir uns aber schützen können durch einen schmuddeligen Baumwoll- oder Zellstofflappen und durch nächtliches Zuhausebleiben;
  • wir müssten zwar jeden einzelnen Käfer am Baum vor „Stuttgart-21“ schützen, auf ein paar geschredderte Vögel durch Windrad-Orgien komme es aber nicht an;
  • tausende von Menschen seien in Fukushima wegen Atomkraft gestorben, obwohl sie in Wahrheit der Flutwelle zum Opfer gefallen sind;
  • es gebe in Wirklichkeit keine Männer und Frauen als grundlegende, biologisch bestimmte Geschlechter, sondern das sei alles sozial konstruiert und durch ein bösartiges Patriarchat vorgegeben; eigentlich gingen Dutzende Gender-Varianten fließend ineinander über und jeder könne und solle sich nach freier Vorliebe etwas aussuchen;
  • „weiße“ Menschen seien grundsätzlich rassistisch und den anderen Sorten Menschen im Grunde sogar komplett unterlegen; Amerika sei überhaupt von vornherein ein Produkt des Rassismus, obwohl komischerweise die USA das erste Land waren, wo Sklaverei komplett abgeschafft wurde, um den Preis eines blutigen Bürgerkriegs;
  • die EU bringe die Völker zusammen und garantiere unseren Wohlstand, obwohl die Brüsseler Bürokratie und ihre Übergriffigkeit nur die Nationen gegeneinander aufbringt, Wohlstand vernichtet und durch Umverteilung jede ökonomische Verantwortung und Vernunft untergräbt;
  • wir müssten unzählige Flüchtlinge aus aller Welt kommen lassen, die uns auch schönstens bereichern, während wir in Wirklichkeit zig Milliarden für deren Alimentierung brauchen, ohne irgend jemanden wirklich zu integrieren – Geld, für das man weltweit zigmal mehr Menschen aus der Armut helfen könnte;
  • wir könnten „das Klima schützen“ durch Abschalten von Atom- und Kohlekraftwerken, obwohl wir dann Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen importieren müssen; im Übrigen macht unsere Selbstkasteiung nur CO2-Emissionsrechte für den Rest Europas billiger, sodass unter dem Strich von vornherein nichts gewonnen sein kann.

Das ist ja nur eine Auswahl des blühenden Unfugs, der uns von Politik, Medien und Aktivisten als „Wissenschaft“ verkauft oder von den akademischen Kreisen als politisch alternativlos angepriesen wird. Wenn die „Eliten“, die uns das alles weismachen wollen, so offensichtlich nur kindischen Blödsinn zu bieten haben, ideologische Blähungen, deren Widersinnigkeit so offensichtlich ist: dann wäre es doch schon mindestens sehr überraschend, wenn dieselben Kreise ausgerechnet beim Zentralthema „Klimawandel“ plötzlich vollständig und zweifelsfrei die Wahrheit für sich gepachtet hätten.

Eine radikale Minderheit mit Gruppenzwang

Leider gilt offensichtlich: Man kann durchaus intelligent und gebildet sein, aber trotzdem naiv und politisch verblendet. Viele derjenigen, die an der Klimapanik mitwirken, mögen gute Absichten hegen, ohne „gekauft“ zu sein oder misanthropisch veranlagt. Eine Massenbewegung zieht viele verschiedene Menschen mit sich; „group think“ kann den Denk-Korridor so verengen, dass eigentlich Offensichtliches kaum noch gesehen oder bedacht wird. 

Die neue „Bewegung“, die sich täglich übergriffiger totalitär breitmacht, kommt natürlich nicht nur aus Deutschland, sondern grassiert weltweit, mit massiver Verstärkung durch die globalen Plattformen, die von einer kleinen radikalen Minderheit „woker“ Aktivisten in den „Big Tech“-Konzernen und damit verbundenen Netzwerken kontrolliert werden, und ist deshalb umso gefährlicher. Sie ist mindestens im faktischen Ergebnis nicht um das Wohl der Menschheit besorgt, sondern betreibt – ob bewusst angezielt oder nur in Kauf genommen – den Untergang der westlichen Demokratien. Die grobschlächtigen antikapitalistischen Phantasien kommen ja auch von deutschen FFF-Fanatikern, und nicht etwa verschämt versteckt, sondern mit stolzem Übermut herausgeschrien und auf Transparenten gefordert.

Nach den schon länger hinfälligen, Deutschland regierenden neuen Blockflöten-Parteien hat nun auch das Bundesverfassungsgericht vor randalierenden indoktrinierten Jugendlichen und ältlichen moralisierenden Wichtigtuern kapituliert, das kritische Denken aufgegeben, also wissenschaftlicher Methode faktisch abgeschworen. Die „Wissenschaft“, auf der das alles basiert, ist keine, sondern es sind nur zurechtgeschnitzte Panik-Narrative aus den Federn von (staatsfinanzierten) Aktivisten, die einer echten wissenschaftlichen Debatte gar nicht standhalten könnten, erst recht keinen „endgültigen“ Charakter beanspruchen können und ganz sicher nicht „beyond all reasonable doubt“ sind. Deshalb muss das Thema jetzt vor mehr als nur 12 Geschworene, nämlich vor die ganz große Jury, die laut Grundgesetz aus den Bürgern dieses Landes besteht.

Lesen Sie morgen Teil 2: Die zehn Kernbehauptungen des Klimakrisen-Narrativs"

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Leserpost

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Steffen Huebner / 25.05.2021

Der Webfehler besteht schon im Grundgesetz. Die Gewalt wird wie eine Pyramide von Oben nach Unten ausgeübt, Der Bürger wählt die Legislative (begrenzt durch Wahlliisten), die Legislative wählt die Exekutive, beide wählen die Judikative und alle drei bestimmen den Staatsfunk und Einheitspresse. In einer richtigen Demokratie würde Gewaltenteilung durch den Bürger bestimmt.  alle drei, die Legislative, Exikutive und Judikative würden vom Bürger gewählt. Er könnte auch die Staatsquote X vom BIP festlegen, das heißt, was sich der Staat vom Erarbeiteten nehmen darf - im Deutschen Kaisereich vor WKI betrug die Staatsquote 12 Prozent, wenn die Zuständigkeiten auf das Wesentliche begrenzt würden, dürfte das auch heute reichen ( heute 50… 70 Prozent je nach Zählweise).

T. Weidner / 25.05.2021

Einspruch: Die Zeiten, dass jemand als Verbrecher nur dann verurteilt werden darf, wenn bewiesen ist, wenn wirklich feststeht, dass er die Tat begangen hat, sind lange vorbei. Das Zschäpe-Urteil zeigt, dass Deutschland wieder im Zeitalter der Sippenhaft angelangt ist.

Karl Wenz / 25.05.2021

Im besten Deutschland aller Zeiten sind Freiheit, Wohlstand und letztlich der Frieden akut gefährdet, Trotz hysterischer Ansagen aus Politik und Medien und trotz hilflos wirkender Auftritte sympathischer Querdenker liegt eine gespenstige Ruhe über dem Land. Die Leute sind mit banalen Alltäglichkeiten ausgelastet, während ihre Kinder nicht mehr zur Schule gehen und Billionensummen rausgehauen werden um die Lahmlegung weiter Teile der Wirtschaft zu kaschieren und den Mittelmeerraum zu stabilisieren. Politik, Medien und neuerdings das Verfassungsgericht lassen keinen Zweifel daran, dass diese Zustände wegen “Klima” verstetigt werden sollen. Hat ja bisher ganz gut geklappt, auch wenns manchmal “ruckelt”. Da sind kritische Wortmeldungen wie diese hier von Herrn Alberts enorm wichtig, ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

A. Ostrovsky / 25.05.2021

Ich stimme nicht zu. Es ist keine Indizienkette. Es ist bewusst unklar gehaltene Behauptung. Der “Weltklimarat” IPCC hat nicht die Aufgabe, einen Zusammenhang zwischen Erhöhung des CO2-Anteil und einer behaupteten Erhöhung der Weltmitteltemperatur nachzuweisen. Er hat noch nicht einmal die Aufgabe, die Weltmitteltemperatur irgendwie objektiv zu messen. Er behauptet einfach den Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur und behauptet daraus, dass die Weltmitteltemperatur steigt. Dann begibt er sich auf die Ebene der unendlichen Rekursion und berechnet mit primitiven Additionsverfahren die Welttemperatur im Jahre 2100. Er vergisst aber dazu zu sagen, dass es eine Worst-Case-Simulation ist und dass er noch nicht einmal willens ist, den Koeffizienten genau zu bestimmen, der den Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und mittlerer Erwärmung darstellt. Seit 100 Jahren werden die von Swante Arrhenius völlig über den Daumen gepeilten 5 Grad bei CO2-Verdopplung immer wieder behauptet, obwohl längst genaueste Messmöglichkeiten existieren und aus der exakten Kenntnis der spektralen Absorption der Atmosphäre längst viel kleinere Werte NACHGEWIESEN sind. Man hält an altem, überkommenem, Wissen fest und diffamiert jeden, der das bezweifelt als Menschenfeind. Das ist FASCHISMUS. Es gibt keinen offiziell akzeptierten und von der Mehrheit der Wissenschaftler vertretenen Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Erwärmung. Dass das IPCC auch nicht die Absicht hat, die wahrscheinlich deutlich größere Erwärmung durch andere Klimagase, voran das Methan, wenigstens zur Kenntnis zu nehmen, beweist ihre UMRECHNUNG der Wirkung dieser anderen Ursachen auf “CO2-Äquivalente”. Das ist bewusste Täuschung der Menschheit über die Ursachen einer Erwärmung, die zwar existiert, aber eventuell schwächer als behauptet und die vor allem ANDERE Ursachen hat, z.B. den Einstieg in Fracking und Erdgaswirtschaft, um grün-schwarze Gehirnblähungen zur Energiewende irgendwie begrenzt praxisfähig zu machen.

Kurt Engel / 25.05.2021

„ Aus dem Hörensagen hat sich eine Weltanschauung geformt mit Bestandteilen wie beispielsweise:“ Und genau das danach aufgeführte ist meine Denke. Ich versuche, andere Denkweisen zu verstehen, aber es gelingt nicht. Immer bleibt die Frage, warum denkt der so?

Rainer Niersberger / 25.05.2021

.... Intelligent sind die nicht, von den Initiatoren des great reset und Machthabern wie Merkel und Co. natuerlich abgesehen, denn die wissen, was sie warum tun. Man kann ihnen sogar unterstellen, dass sie in Sachen Klima einigermassen informiert sind, aehnlich wie bei corona. Das macht die Herrschaften nicht “besser”, nur noch krimineller, denn sie vernichten sehr bewusst. Die folgenden Juenger und Apologeten sind zum Teil nichts anderes als Opportunisten, die durchaus mindestens zweifeln moegen, aber aus den ueblichen Gruenden das Lied dessen singen, der sie ernährt und vor allem auch zukünftig ernaehren soll.  Dann folgt der Teil der Dummen, durchaus auch mit einer akademischen Ausbildung, wobei man mit einem Bologna-Zertifikat schon sehr vorsichtig sein sollte. Sie haben einiges, was verlangt wurde, auswendig gelernt, mehr nicht.  Nach meiner (un maßgeblichen) Definition hat Intelligenz vor allem mit der Bereitschaft und der Fähigkeit zu tun, selbst zu denken. Dabei geht es um kognitive Tiefe und Breite, um Zusammenhänge und Abhängigkeiten, um Erfassung und Bewertung von Komplexität, um Logik, Abstraktion und Konkretisierung, um Induktion und Deduktion, um innere Distanz im Sinne der Trennung von Emotion, Wuenschen bei Wahrnehmung und Erkenntnis, immer unter Berücksichtigung der biopsychologischen Probleme und bewussten! Grenzen aufgrund der Gegebenheiten unseres Gehirns. Dazu gehoert auch, nicht immer dann und deshalb zu metaphysischen Erklärungen und zum Glauben zu greifen, weil der eigene Verstand oder auch die Wissenschaft insgesamt(noch) keine Erklärung hat. Eine entsprechende Subsumtion wuerde nun ergeben, dass Intelligenz in diesem Sinne nicht so haeufig voiegt, wie” Abitur” und akademische” Abschlüsse es vermuten lassen. Als Gasthoerer Philosophie (kann ich zwecks Erkenntnis nur empfehlen) greift hier auch die Empirie.  Uebrigens gibt es hier durchaus Tests, die zumindest ungefähr zutreffende Ergebnisse erzeugen, besser als die erwähnten Abschlüsse

Kurt Engel / 25.05.2021

IPCC und Konsorten, klarer Fall von instinktiver Selbstüberschätzung. Die meisten Leute glauben Dinge zu verstehen, von denen sie keine Ahnung haben. Dabei ist es nicht so, dass sie bewusst aufschneiden, sie erliegen tatsächlich der Illusion, etwas zu verstehen, was sie nicht verstehen. Erst wenn sie eine genaue Erklärung liefern sollen, bricht ihr oberflächliches Wissen in sich zusammen. Dabei spielt auch der sogenannte Dunning-Kruger-Effekt mit: Inkompetenten Menschen fehlt leider auch die Kompetenz, ihre Inkompetenz zu erkennen.

Armin Reichert / 25.05.2021

Wer die irrationale Klimasektenpolitik ablehnt, muss in jedem Fall die AfD wählen, soviel steht schon mal fest.

Uwe Dippel / 25.05.2021

Danke. Ich BIN Wissenschaftler und warte noch immer auf eine schlüssige Darstellung, warum es in 2050 oder auch in 2100 eine Klimakatastrophe geben sollte. Oder warum der sich momentan abzeichnende Klimawandel (ausschließlich) menschengemacht wäre. FALLS man das irgendwie schlüssig belegen würde, wäre ich der erste, der harte, durchgreifende, auch freiheitsbeschränkende Massnahmen fordern und akzeptieren würde. Sofern diese die Katastrophe abwenden, versteht sich. Doch fehlt mir weiterhin beides: korrekte wissenschaftliche Darlegung der Gefahrenlage UND eine ebensolche Auslegung inwieweit die momentan angedachten Massnahmen diese Gefahr bannen. Also ein doppeltes Problem: Eine Gefahr, die mir noch niemand konkret hat auslegen können; und eine Lösung deren Wirksamkeit - unter der Voraussetzung der Existenz dieser Gefahr - einsichtig erläutert wäre. Solange beides fehlt, kann ich nur auf Shakespeare rekurrieren: Much Ado About Nothing.

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