Relativieren mit Obama

In Deutschland kaum beachtet, hat Ex-US-Präsident Barack Obama sich zum Krieg Israels und der Hamas geäußert. Tosenden Applaus erhielt er immer dann, wenn er die Morde der islamistischen Terrororganisation relativierte. Eine Analyse seiner Rede.

Was hat der ehemalige amerikanische Präsident Barack Obama mit einem NPD-Funktionär beim fünften Bier in einem verrauchten Kneipenhinterzimmer gemeinsam? Das „ja, aber“ und den relativierenden Bandwurmsatz, sobald es um Juden geht. In dem Podcast „Pod save America“, nach eigener Darstellung eine „mistfreie Konversation über Politik“ betrieben von ehemaligen Obama-Mitarbeitern, äußerte sich Obama zu den Morden der Hamas in einer Art und Weise, die man in der Tat eher in einer Rede eines Nazisympathisanten zum Todestag von Rudolf Hess oder zum 13. Februar in Dresden erwarten würde. Natürlich sagt Obama es gewandter als der Glatzkopf, aber die implizite Behauptung moralischer Äquivalenz ist exakt dieselbe rhetorische Technik.

Erhebliche Vorwürfe erfordern erhebliche Evidenz, und ich möchte Sie einladen, die fragliche Passage oder das ganze Interview selbst anzusehen, und ich werde den entscheidenden Teil hier übersetzt wiedergeben:

Um auf eine offensichtlich ernste Frage zurückzukommen: Es gibt immer... es gibt keine Möglichkeit, in diesem speziellen Moment, in dieser speziellen Angelegenheit, zu vermeiden, dass so viel Blut vergossen wurde, vor dem Hintergrund dieser Geschichte.

Es spielt keine Rolle ob online oder persönlich, es wird Wut und Ärger geben. Und... und... und... nicht nur Generationen-Traumata, das ist jahrhundertealtes Zeug, das da hervorkommt... und man wird Zeuge der schlimmsten Grausamkeit und Tragödie, die Menschen widerfahren kann, mit Kindern und Ehepartnern und Großeltern. Die Emotionen werden hochkochen.

Aber was ich sagen will, ist, dass, wenn es eine Chance für uns gibt, zu handeln, konstruktiv etwas zu tun, es ein Eingeständnis der Komplexität erfordert und das Aufrechterhalten von Ideen, die oberflächlich betrachtet widersprüchlich erscheinen mögen. Dass das, was die Hamas getan hat, schrecklich war und es dafür keine Rechtfertigung gibt [kein Applaus], und dass die Besatzung und das, was mit den Palästinensern geschieht, unerträglich ist [tosender Applaus], und dass die Geschichte des jüdischen Volkes abgetan werden kann, es sei denn, Ihre Großeltern oder Ihre Urgroßeltern oder Ihr Onkel oder Ihre Tante erzählen Ihnen Geschichten über den Wahnsinn des Antisemitismus, und wahr ist, dass gerade jetzt Menschen sterben, die nichts mit dem zu tun haben, was die Hamas getan hat [Applaus], und wahr ist… und wir können noch eine Weile so weitermachen.

Betrunkene Bacchanalien wie bei Lanz & Precht

Anlass des Zusammentreffens und des Gesprächs war das fünfzehnte Jubiläum von Obamas Wahl zum Präsidenten, die Atmosphäre entsprechend locker, mit, in Obamas Worten, „betrunkenen Bacchanalien“ seiner ehemaligen Mitarbeiter in der Nacht zuvor. Der größte Teil des Gesprächs handelte davon, wie es damals war, in der Anfangszeit der sozialen Medien, wie man den Menschen zuhören kann, die Bedrohung durch „die Demagogen und die Autoritären“ mit der orangenen Haut, die das Volk verführen.

Auf deutsche Verhältnisse übertragen: Es war wie bei Lanz & Precht. Man spielt sich wohlwollend den Ball zu, sonnt sich in der Heilsgewissheit, zu den Guten zu gehören, bestätigt sich gegenseitig, und überlegt sorgenvoll, was man dagegen tun kann, dass der böse Mann in Mar-a-Lago oder der in Erfurt das Dummvolk verführen. Und wie bei Lanz & Precht entgleiten die Belanglosigkeiten, sobald das Gespräch irgendwie auf Juden kommt. Ebenfalls wie bei Lanz & Precht würden die Sprecher den Hinweis darauf, dass ihre Aussagen vor Judenhass strotzen, entrüstet von sich weisen. Während aber Lanz & Precht allein quasselten, hatten Obama und seine Mitredner ein großes Publikum, und der Applaus zeigt an, woher der Wind weht, welche Ressentiments sie bedienen wollten.

„Unerträglich“

Obama hat nicht offen Partei genommen, sondern ist mit Bedacht geschwankt. So wie der dritte Vorsitzende des NPD-Ortsvereins nicht leugnet, dass jedenfalls einzelnen Juden im Nationalsozialismus Unrecht getan wurde, so gibt auch Obama zu, dass die Hamas etwas getan hat, das „schrecklich“ war, ohne es aber zu benennen. Er hat das Schreckliche aber „eingeordnet“, wie das Juste Milieu das nennt, in eine jahrhundertealte Geschichte, als eine „Tragödie,“ und in der Tragödie ist der Lauf des Unheils bekanntermaßen unvermeidlich. Es ist eben passiert.

Nach der kurzen Feststellung, dass man dem Verbrechen nicht zustimme und das sicher schlimm sei, kommt dann unweigerlich das „ja, aber“, mit dieser Konjunktion oder einfach als Bandwurmsatz. Der dritte Vorsitzende des NPD-Ortsvereins wird nach der Zugabe irgendwelchen jüdischen Leids innerhalb eines Satzes auf die Bombardierung Dresdens abstellen, oder auf die angebliche „Kriegserklärung“ „Judäas“ an Deutschland laut dem Daily Express. Als ich ein Kind war, hat mir einmal ein Mitglied der Kriegsgeneration erzählt, dass das mit den Juden schon schlimm war, aber damals habe man die Juden nur als Viehhändler gekannt, die das Landvolk übervorteilten. Das eine war in dieser Sichtweise so schlimm wie das andere, eine unglückliche Verkettung von Aktion und Reaktion. So auch Obama. Noch im selben Bandwurmsatz, mit einem „und“, doch ohne „aber“, setzt er fort, dass „die Besatzung“ und „was Palästinensern passiert“ „unerträglich“ seien. Er sagt nicht offen, dass das die Morde der Hamas erkläre oder rechtfertige, aber es ist impliziert: Wenn etwas „unerträglich“ ist, dann kann man es nicht ertragen, wird logischerweise mit allen Mitteln diese Last abwerfen, das liegt in der Bedeutung dieses Wortes.

Obama hat dabei nicht definiert, was er unter „der Besatzung“ versteht. Israel besetzt den Gazastreifen nicht, hat ihn 2005 geräumt und dabei seine eigenen Staatsbürger teilweise mit Gewalt, sonst mit deren Androhung, aus diesem Gebiet entfernt. Wenn die Lebensverhältnisse im Gazastreifen nach 2005 unerträglich waren, wenn der Gazastreifen militärisch besetzt war und man sich vor bewaffneten Besatzern fürchten musste, dann hieß die Besatzungsmacht nicht Israel, sondern Hamas. Dass die Angriffe der Hamas mit ihrem Scheitern zu erklären seien, damit, dass sie ihr Territorium in ein schwer erträgliches Loch verwandelt hat, während arabische Staaten mit Israel Frieden geschlossen haben oder kurz davorstanden, mag eine zutreffende Erklärung der Angriffe sein, aber es ist offensichtlich nicht die, die Obama seinen Bewunderern suggerieren wollte.

Tosender Applaus

Von all dem schlug Obama dann den ganz großen Bogen, zu „Geschichten“ („story“, nicht „history“), die einem der „Onkel“ oder die „Urgroßeltern“ erzählen könnten, und „generationenübergreifenden Traumata“, und „wir könnten eine Weile so weitermachen“. Das ist die psychiatrisierende, fürsorgliche Variante des Antisemitismus. Die Juden sind vielleicht nicht im Grunde ihres Wesens böse, sondern wurden über Jahrhunderte traumatisiert, und deswegen müssen die Guten jetzt aufpassen, dass diese Juden nicht so schlimme Dinge tun wie ehemals ihre Peiniger. 

Diese Gedankenlinie entspricht den Mahnungen von Joe Biden in Tel Aviv, dass die von den Ereignissen des 7. Oktober traumatisierten Israelis jetzt nicht die Fehler der von den Ereignissen des 11. September traumatisierten Amerikaner wiederholen dürften, völlig ungeachtet der Tatsache, dass Israel eben nicht in ferne Länder einfällt, um da Demokratie zu installieren, völlig ungeachtet der Tatsache, dass Israel vor Luftangriffen Bewohner über Telefonanrufe warnt, auch wenn das den Zielpersonen zur Flucht verhelfen kann. Wir haben Mist gebaut, und deswegen müssen wir euch belehren, aber eben nur in einem bestimmten Fall, dem der Juden, das ist das Argument.

Genauso bezeichnend wie die Kommentare Obamas selbst ist der Applaus des Publikums. Das war keine Versammlung offensichtlich Linksradikaler, sondern es war eine Art Klassentreffen der Obama-Regierung. Dieses linksliberale Juste Milieu spendet tosenden Applaus eben nicht für irgendwelche Worte der Solidarität mit Israel, sondern für solche, die die Morde der Hamas relativieren, denn sie lebe ja unter „unerträglichen“ Verhältnissen, an denen die Juden schuld seien. Obama, der extemporierte, seine Worte oft zum Nachdenken unterbrach, hätte darauf eingehen können, dass nur ein Teil seiner Ausführungen mit Applaus bedacht wurde, mit einer offensichtlichen Tendenz. Er hätte sich erklären können. Das tat er aber nicht. Er wollte so verstanden werden, wie ihn sein Publikum offensichtlich verstanden hat.

Hunderte Drohnenangriffe

Die Absurdität der Kommentare Barack Obamas wird durch seine eigene Amtsführung noch gesteigert.

Amerika musste sich gegen die Angriffe vom 11. September wehren. Amerika erfreut sich dabei aber der weltgeschichtlich einmaligen Situation, eine wirtschaftlich florierende Demokratie zu sein, die einen Ozean im Osten, einen weiteren Ozean im Westen, ein unterorganisiertes Land im Süden und ein unterbevölkertes Land im Norden hat. Die einzige existenzielle Bedrohung Amerikas liegt in Interkontinentalraketen mit thermonuklearen Sprengköpfen, während ein Angriff der Nachbarstaaten von den Jagdbehörden mit einem Aufruf an die Jagdscheininhaber gelöst werden könnte. Welch ein Gegensatz zur Lage Israels, mit 20 Kilometern Land vom Strand Tel Avivs zum Westjordanland, mit Nachbarn und entfernteren Feinden, die die Vernichtung des jüdischen Staates und seiner Bewohner offen zu ihrem Daseinszweck erklären. 

Trotz der weltgeschichtlich einmalig günstigen Lage Amerikas präsidierte Barack Obama mit seinem Vize Joe Biden über zwei Kriege in Irak und Afghanistan, die er zugegebenermaßen von seinem Amtsvorgänger geerbt hatte, sowie zahllose Kleinkriege „gegen den Terror“ in Afrika und Asien, oftmals mit wenig artikulierten und unklaren Kriegszielen. Er ordnete hunderte Drohnenangriffe an, bei denen sich die Amerikaner zwar wohl um die Schonung der Zivilbevölkerung bemühten, aber doch nicht in dem Ausmaß wie die Israelis mit ihren Vorwarnungen.

Obama und Biden verfolgten vor dem sicheren Videoschirm den Einsatz gegen Osama bin Laden, in einem eher verbündeten als verfeindeten Land ohne dessen Zustimmung, bei dem man sich durchaus darüber streiten könnte, ob es eine militärische Bekämpfung eines militärischen Ziels war oder eine Hinrichtung ohne Prozess, wenn auch sicher nicht des Falschen. Und diese Leute belehren jetzt die Israelis, wie die ihr nacktes Leben zu verteidigen hätten, sich dabei bitte nicht von historischen Traumata und Wut leiten lassen sollten?

Judenreine Bildungsschuppen

Es wäre nun einfach und verführerisch, Obamas offenbar persönliches Problem mit Juden und Israel damit in Verbindung zu bringen, dass er mit zweitem Vornamen Hussein heißt. Das wäre aber irreführend. Obamas Sozialisierung war nicht in steinzeitislamistischen Kreisen Kenias, sondern auf Hawaii, an den Ivy-League Universitäten Columbia und Harvard und in der Nachbarschaft der University of Chicago. 

In diesen Bildungsschuppen hat anlässlich des Massakers von Israelis ein sehr weißer, sehr wohlhabender, formal sehr gebildeter Judenhass seine hässliche Fratze gezeigt. Da werden schon einmal jüdische Studenten von Demonstranten in Palästinensertüchern umringt. Da wird schon einmal von Massen in Corona-Masken ein judenreines „freies Palästina“ „vom Fluss bis zum Meer“ gefordert. Das Problem ist offensichtlich genug, dass die dafür eigentlich kaum zuständige Bundesregierung unter Präsident Biden ein Aktionsprogramm gegen Antisemitismus und dazu gleich noch gegen „Islamophobie“ angekündigt hat. Dieser akademische Antisemitismus ist es, in dem Obama seine Bildung oder Verbildung erfuhr. Dass er die Bühne mit einem recht ethnisch konnotierten „Whaddup, Whaddup“ betritt, ist dagegen Dekoration.

In Amerika formiert sich immerhin Widerstand. Der linksliberale Jurist Alan Dershowitz hat genug von Barack Obama. Amerikanische Präsidenten sogenannter Eliteuniversitäten sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass es den Spendern zum dumm wird, antisemitische Hetze mit zwei- und dreistelligen Millionenbeträgen zu finanzieren, und dass diese Spender „ihre Scheckbücher zuklappen“.

Böse

In Deutschland sind diese Probleme etwas anders gelagert, aber doch ähnlich. Wenn im durch Zwangsgebühren finanzierten Funk ein angeblich großer Philosoph ein Bild von Juden äußert, das sich von dem eines Julius Streicher kaum unterscheidet, dann heißt es lapidar: „An einer Stelle wurden komplexe Zusammenhänge verkürzt dargestellt, was missverständlich interpretiert werden konnte. Deshalb haben wir diesen Satz entfernt.“ Die Gebührenzahler können ihre Scheckbücher ja nicht zuklappen. Eliteuniversitäten gibt es in Deutschland auch nicht mehr, seit die Nazis dafür gesorgt haben, dass die meisten fähigen deutschen Kernphysiker glücklicherweise woanders waren, aber dafür werden entsprechende Demonstrationen von „Fachkräften“, „wertvoller als Gold“, übernommen. Die feministische Außenpolitik erklärt mittlerweile Israels Existenz zur deutschen „Staatsraison“ und glänzt bei einer Abstimmung der Vereinten Nationen zu Israels Verteidigung seiner Existenz mit einer mutigen, entschlossenen Enthaltung

Man hätte es eigentlich wissen können. Am 29. Juni 1976 übernahmen deutsche Linksterroristen unter dem absurden Namen „Kommando Guevara Gaza“, mit perfektem Brückenschlag von damaligen zu heutigen Ereignissen, auf dem Flughafen von Entebbe die Judenselektion. Als ein Holocaustüberlebender Wilfried Böse seine eintätowierte Häftlingsnummer zeigte, behauptete der, er sei keineswegs ein Nazi, sondern ein Idealist. Bei der Befreiung der Geiseln, durch Mut, nicht durch schöne Worte, kam Jonathan Netanjahu (dessen gesammelte Briefe sehr lesenswert sind) ums Leben, mit dessen Bruder Bibi Präsident Obama bekanntermaßen ein großes Problem hatte. Ob ein Barack Obama oder ein Richard David Precht sich eher als Realisten oder als Idealisten bezeichnen würden, sei dahingestellt, aber gemeint ist irgendwie doch das Gleiche. Dieses Milieu hat sich zum Juste Milieu erklärt und seinen Marsch durch die Institutionen angetreten und abgeschlossen.

Wenn es ein Gutes am sinnlosen Massenmord der Hamas gibt, dann dieses: die Chance auf einen unverstellten Blick darauf, wie es in den angeblichen Monopolisten auf Güte und Gerechtigkeit wirklich denkt. Lassen wir diese Chance nicht ungenutzt und zeigen wir allen, wer diese Leute wirklich sind.

 

Oliver M. Haynold wuchs im Schwarzwald auf und lebt in Evanston, Illinois. Er studierte Geschichte und Chemie an der University of Pennsylvania und wurde an der Northwestern University mit einer Dissertation über die Verfassungstradition Württembergs promoviert. Er arbeitet seither als Unternehmensberater, in der Finanzbranche und als freier Erfinder. 2023 wurde er zum Kentucky Colonel ernannt.

Foto: Pete Souza, Public Domain, Link

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Wolfgang Richter / 15.11.2023

“Tosenden Applaus erhielt er immer dann, wenn er die Morde der islamistischen Terrororganisation relativierte.” Also nix Neues unter der Sonne, Damit erübrigt sich das Lesen des Artikels.

Rolf Mainz / 15.11.2023

“Es wäre nun einfach und verführerisch, Obamas offenbar persönliches Problem mit Juden und Israel damit in Verbindung zu bringen, dass er mit zweitem Vornamen Hussein heißt.” Ich würde das nicht so abtun. Obamas Eltern wussten genau, warum sie diesen Namen wählten, der als besondere Auszeichnung im Islam gilt. Wie dem auch sei: Obama ist ein “Poser”, ein charmanter Schwätzer, der genau weiss, welche Knöpfe er drücken muss, um bestimmte Wirkung zu erzielen. Ein Darsteller in eigener Sache, ein begnadeter Opportunist. Ganz bewusst von seiner Hautfarbe profitierend, mit einer ausgeklügelten Wahlkampagne (“yes we can”) insbesondere der farbigen Bevölkerung eine glänzende Zukunft versprechend und den woken Möchtegernsozialisten nach dem Mund redend - um mit der Präsidentschaftswahl an der Realität krachend zu scheitern. Der blasseste US-Präsident seit Menschengedenken, von seiner Hauttönung abgesehen. Der Weg war sein Ziel, und dieses Ziel hat er immerhin erreicht: die rosaroten Ideologen, insbesondere auch deren Damenwelt, verehren ihn heute noch wie einen neuen Messias. Die Welt will halt betrogen werden.

Ulla Schneider / 15.11.2023

Die damalige Gruppe um Martin Luther Kinģ hatte so seine Zweifel an diesem Mann. Da war er noch Kandidat.

Gabriele Klein / 15.11.2023

Danke für den wichtigen Beitrag. Der einzige “tribe” der von der linken “Internationalen” einen extra “Schutzzaun bekommt” ist der der Palästinenser. Ansonsten gilt “no-borders” und man versucht die Grenzen einzureisen.  Schiffe die Migranten an die Küste des Gazastreifens in großer Zahl gebracht hätten um in Gaza für mehr Vielfalt und Diversity zu sorgen, wären mir jetzt nicht bekannt. 

Franz Klar / 15.11.2023

Relativieren mit NPD-Vergleichen . Gut , daß wir verglichen haben ...

Lutz Herrmann / 15.11.2023

Halbsätze wie im Merkel-Deutsch. Die kann jeder so verstehen, wie will. Das ganze Milieu sieht den Konflikt durch die halbgebildete antikolonialistische Brille. Obama bedient das genauso wie unser Politikerdarsteller.

Manfred Westphal / 15.11.2023

Herr Borrell, der EU-Vize, hat sich in seinen Verlautbarungen schon mehrfach auf Obamas Rede bezogen, diese als wegweisend gelobt und als Weg zum Frieden Israel-Palästina aufgezeigt.

gerhard giesemann / 15.11.2023

Das MUSS gesteuert sein, anders kann ich mir das nicht erklären.

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