News-Redaktion / 11.01.2019 / 14:15 / 11 / Seite ausdrucken

Israelische Schwimmer in Malaysia unerwünscht

Im Juli und August dieses Jahres findet in Kuching, Malaysia, die zehnte Weltmeisterschaft im Para-Schwimmen statt. Über 600 behinderte Sportler aus 70 Ländern sollen an dem Event teilnehmen. Ob auch Schwimmer aus Israel dabei sein werden, ist zurzeit jedoch ungewiss. Wie das britische Webportal Jewish News meldet, bemühen sich israelische Sportfunktionäre seit zwei Monaten erfolglos um Visa für die israelische Delegation.

Der Premierminister von Malaysia, Mahathir bin Mohamad, hat sich in einem Artikel als stolzer Antisemit geoutet und ist in Vergangenheit durch zahlreiche antijüdische Äußerungen aufgefallen. Laut dem 93-jährigen Premier verstehen Juden Geld instinktiv und regieren indirekt die Welt. Steven Spielbergs Holocaust-Film „Schindlers Liste“ wurde von Mahathirs Regierung mit der Begründung verboten, der Film wäre „zu pro-jüdisch“. Israel und Malaysia unterhalten keine diplomatischen Beziehungen.

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Gottfried Solwig / 11.01.2019

Wären z. B. türkische Sportler davon betroffen sein, so würde man das Thema in unseren Medien an erster Stelle behandeln.

Marc Blenk / 11.01.2019

Ja, die bunte Weltrepublik wird nichts für schwache Nerven. Aber nie vergessen: Die malaysische islamische Kultur ist unserer gleichwertig. Gelle. Für Realisten stellt sich die Sache so dar, dass der Islam die größte Bedrohung der zivilisierten Welt und speziell den Juden seit dem Hitlerfaschismus darstellt.

Marcel Seiler / 11.01.2019

War Malaysia nicht immer das muslimische Vorzeigeland, das Beispiel, dass auch ein muslimisches Land demokratisch sein kann? Und vielleicht tolerant und rechtsstaatlich? – Von dieser Illusion können sich die Gutmenschen jetzt verabschieden (werden es aber nicht tun). – Der Islam macht sich immer mehr Feinde; er steuert die Welt in einen neuen Weltkrieg. Statt der faschistischen Deutschen unter Hitler wird der Gegner der restlichen Welt die faschistische Islamgemeinschaft sein.

Thomas Taterka / 11.01.2019

In Malaysia u.a. kann man das größte Problem der heutigen Menschheit studieren : die Bevölkerungsexplosion. ( Gut, im Gaza-Streifen geht das auch) Multikulturell,  aber zunehmend unter der Fuchtel einer Kultur, die gar keinen Spaß versteht außer dem eigenen und immer nur darüber lacht,  daß der Feind unter unsäglichen Qualen krepieren muß,  wenn er unterliegt. Also Häme gegenüber dem , der sich nicht mehr wehren kann, - auch wenn er als Feind sehr tapfer war. Das ist die “Haltung “, die sich in dieser Welt am meisten vermehrt: unerbittlicher Hass . Also wirklich besorgniserregend , weil akut ansteckend. Und übertragbar bis in die Bundesrepublik. Irgendwann kann man diesem Problem nicht mehr ausweichen. Der erste und wichtigste Schritt ist das Bekenntnis zur eigenen,  unverhandelbaren Identität. Der Verlust der Identität ist die Quelle aller Probleme.  Daran arbeitet die Regierung in der Bundesrepublik ganz eifrig,  mit allen Tricks. Wer das nicht durchschaut, ist verloren. Er wird zum Teil eines gewalttätigen Experiments. Es kann nur eine Gemeinschaft geben unter gleichberechtigten Partnern mit vollentwickelter , eigener Identität. Als andere ist Herrschaft.  Also in letzter Konsequenz : Krieg.  

Wilfried Cremer / 11.01.2019

Die x und 25. Gelegenheit, eine entstellte oder gar geheuchelte Staatsräson auf ehrlich zu stellen.

Frank Stricker / 11.01.2019

Malaysia ist nicht nur antisemitisch angehaucht , sondern stellt auch Homosexualität ganz offen unter Strafe. Der Oppositionsführer Ibrahim wurde kurz vor der letzten Wahl als angeblich homosexuell klassifiziert und ins Gefängnis geworfen. So kann man auch Wahlen gewinnen………...

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