Achgut.tv / 05.08.2019 / 06:10 / 90 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Der Fluch der bösen Tat

In Deutschland hat es, wie man inzwischen so sagt ,"Zwischenfälle" gegeben, verursacht von Leuten mit einem "Hintergrund". Daraus resultierten ganz neue Ideen, um die Sicherheit im Lande zu gewährleisten, unter anderem die Wiedereinführung der Bahnsteigkarte. 

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Werner Liebisch / 05.08.2019

London, Frankfurt, Stuttgart…. Die Achse(n) des Bösen wird/werden immer länger…

herbert binder / 05.08.2019

Frankfurt und Stuttgart, zwei Städte und ein doppelter Erkenntnisgewinnn. Der Begriff “Gleiskörper” muß nun neu interpretiert werden. Im Bedeutungsspektrum unserer Wörterbücher wird das seinen Niederschlag finden. Zum anderen werden wir Zeitzeugen einer Wiedergeburt: eine altehrwürdige japanische Kriegs- und Edelkaste feiert ausgerechnet auf zentraleuropäischem Boden fröhliche Urständ. Es samuraiisiert sich etwas. Für dieses “Geschehen” fehlen uns längst die adäquaten Ausdrucksformen. Machen wir uns ehrlich, wir schauen unserer übermächtigen Hilflosigkeit und Verzweiflung tief in die Augen. Und daraus wird schon allein des Selbstschutzes wegen (”...so rette dein eigenes Leben”) peu à peu Gewöhnung (soweit uns die nicht bereits vergiftet hat). Der Kulminationspunkt kann dann nur noch lauten (natürlich unausgesprochen): “so what”.

Ernst Dinkel / 05.08.2019

Ja, geht’s noch! Die Wieder-Einführung der Bahnsteigkarte würde alle Bauplanungen beim Stuttgart-21-Projekt über den Haufen werfen und eine zusätzliche Verzögerung der Eröffnung des Stuttgarter Hochleistungsbahnhofs von mindestens 5 Jahren verursachen. Wann soll denn dann endlich die “Magistrale Paris-Bratislava” (O-Ton unseres schwäbischen Multifunktionspolitikers Oettinger) in die Puschen kommen?

CZECH ALEX / 05.08.2019

Heute in München wieder mail ein Zwischenfall im Schwimmbad. 14 jähriger INTENSIVTÄTER mit Hintergrund missbraucht 13 jährige. Also mit 14 schon ein Intensivtäter. Mit 20 ist er Fernsehstar bei Aktenzeichen XY. Mit 25 wird er Parteivorsitzender der Grünen. Mit 30 Innenminister von Buntland

S. Miller / 05.08.2019

Sehen Sie, Herr Broder, heute Nacht hat man in unserem schönen Augsburg wieder einen alten Mann beim Flaschensammeln halbtot getreten. Vermutlich wurde die Tat von zwei weißen, frustrierten Jehova-Jüngern begangen, die ihre Tagesration an Wachttürmen nicht an den Mann bringen konnten. Das muß ja keine mediale Relevanz haben und in den Tagesthemen erscheinen, aber die Traurigkeit liegt doch darin, daß Schicksale dieser Art keinen Fisch mehr vom Teller ziehen. Es ist so langweilig wie die Wettervorhersage. Und das ist das Gruselige dabei.

Joachim Willert / 05.08.2019

Leserbrief Nr. 76. Ich weiß, ich bin wieder zu spät dran, denn die Limitation der Beiträge auf 50 ist eigentlich eine hervorragende Grenze.  Lieber Herr Broder. Es geht auch hier an der Bahnsteigkante um Quote. Solange nur 2 oder 3 zu Tode geschubst werden, gibt es nur Beileidsbekundungen. Ist einmal die Quote mit 5 bis 10 erreicht,  werden die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Unser Donald Trump zeigt uns den Weg in die Zukunft. Munter bleiben.

Anders Dairie / 05.08.2019

Viele Syrer sind hier, weil sie als Sunniten sich an Leben und Eigentum der Nachbarn vergriffen haben, dem ISIS zumindest nahe standen.  Jetzt können sie nicht zurück.  Ob sie einer Amnestie Assads Glauben schenkten, ist unklar.  So sind Bürgerkriege nunmal.  Entweder im Nachgang das große ggs. Verzeihen.  Oder der Sieger kriegt alles.  Mandela in der SAR hat es auch (vergeblich) versucht nach den Machtergreifung die Gesellschaft zu stabilisieren.  Durchgesetzt hat sich der stärkste Clan und die gemeinste Korruption.  Nun unterdrücken reiche Schwarze den Rest.  Dafür dürfen die Buren das System am Laufen halten. Trotzdem werden sie umgebracht oder aus Gier vertrieben.

Margit Broetz / 05.08.2019

Hat man vor Jahren in den USA nicht, nachdem ein Amokläufer im Batman-Kostüm um sich schoß, statt automatischen Kriegs(!)waffen ebensolche Kostüme verboten? Wenn es wenigstens noch lustig wäre als Realsatire. Nebenbei: so schlimm die DDR im einzelnen war - die Bürger wurden unterdrückt und belauscht - es gab keinerlei Maßnahmen der Regierung, die eigene Bevölkerung auszumerzen und durch willfährig-konsumwillige, sich wie Karnickel vermehrende Dritte-Welt Armutsmigranten zu ersetzen.

Anders Dairie / 05.08.2019

Die Idee der Bahnsteigkarte ist wie der alte Aufkleber am Briefkasten:  “Betteln und Haussieren verboten!”  In diesem speziellen Fall:  “Keine Mörder in dieses Haus!”  Na klar, die Verlegenheit der “Plüsch-Teddy-Schmeisser”  steigt.  Die Erfahrungen der Sozialarbeiter und Vermieter sind in der ganzen Breite nicht erzählt.  Noch wurde keine Freitags-Predigt im Abendprogramm gezeigt.  Die Untaten sind der Öffentlichkeit entzogen, durch eine verharmlosende Berichterstattung . Die Vorstellung von den erwartbaren Zuständen ist nicht annähernd ausgeprägt.

Ralf Ehrhardt / 05.08.2019

Richtig gesagt Herr Broder.  Ohne den Fluch der bösen Tat am 04. Sept. 2015 und die anschließende bis heute (!) geltende Open-Border-Politik wäre es 100%tig nicht zu diesem ebenfalls bis heute festzustellenden überproportionalem Zuwachs bei extremer ausländischer Gewaltkriminalität gekommen, z.B. gegenüber Frauen, in Schulen, in Schwimmbädern und neuerdings auch auf Bahnhöfen oder auf offener Straße.  Die Täter heißen dabei in der Regel nicht Michael, Helmut oder Manfred sondern Mohamed, Mehmet oder Ali.  Die Sozialisierung deutscher Menschen lässt Verbrechen, von in anderen Kulturkreisen anscheinend üblichem Ausmaß, nicht zu.  Kinder auf Bahngleise “schubsen” oder Menschen auf offener Straße mit einem “Schwert oder einer Machete” zu zerstückeln ist mir zumindest von deutschen Tätern nicht bekannt.  Und auch das tägliche “Messern” scheint eine kulturspezifische Eigenart von noch nicht lange hier Lebenden zu sein.

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