Kolja Zydatiss / 19.02.2021 / 06:00 / Foto: Jonathunder / 56 / Seite ausdrucken

Ausgestoßene der Woche: Jetzt als Lotterie!

Zahlreiche Leser haben darauf hingewiesen, dass in den Ausgestossenen der letzten Woche Gina Carano fehlte. Tatsächlich wusste ich noch nichts von diesem Fall, als ich den Beitrag zusammenstellte. Bei der schieren Masse an politisch oder kulturell Gesäuberten ist es manchmal schwer, alles mitzubekommen. Daher hier gleich an erster Stelle: Die Schauspielerin und ehemalige Mixed-Martial-Arts-Kämpferin ist bei der im Star Wars Universum angesiedelten Disney-Serie The Mandalorian sowie bei ihrer Schauspielagentur rausgeflogen, weil sie in einem Instagram-Post die Behandlung von Konservativen in der heutigen Zeit mit dem Judenhass der Nazis verglich.

Unklug: Ja. Unsensibel und historisch ungebildet: Ja. Politische Korrektheit und Cancel Culture, bei all ihrer Illiberalität und schädlichen Konsequenzen für die Demokratie, sind nicht mit der versuchten Auslöschung eines ganzen Volkes vergleichbar. Ebenfalls provokant, aber erheblich besser begründbar, wäre etwa ein Vergleich mit der Mentalität (nicht den Methoden!) der Roten Garden gewesen, die in China während der Kulturrevolution Angst und Schrecken verbreiteten. Oder der Hinweis, dass das heutige auf Eierschalen laufen bei Themen wie Multikulti, Gender usw. viele Beobachter an die Trennung zwischen öffentlichem Selbst und privatem Selbst im kommunistischen Ostblock erinnert.

Dennoch mutet die Wut auf Gina Carano unfassbar bigott an. Denn schräge NS-Vergleiche waren in den letzten Jahren eine Spezialität der Linken und wurden auch und gerade in der Filmbranche geradezu inflationär genutzt. So verglich z.B. Pedro Pascal, heute ebenfalls bei The Mandalorian, vor einigen Jahren das Einsperren von illegalen Einwanderern durch die amerikanische Regierung mit den Todeslagern der Nazis. Erst vor ein paar Wochen verglich Arnold Schwarzenegger den Sturm auf das Kapitol durch binnen Stunden verhaftete oder vertriebene Trump-Ultras mit der Reichskristallnacht, die den Startschuss bildete für den industriellen Massenmord an den Juden. Konsequenzen für diesen Holocaust Relativismus: Keine. 

Es folgt, in alphabetischer Reihenfolge, eine Aufstellung der weiteren Ausgestoßenen der Woche, die diesmal den Umfang eines kleinen Lexikons hat:

BBC Clip

Die britische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt BBC hat ein Interview mit der neuen Vorsitzenden des islamischen Dachverbands Muslim Council of Britain, Zara Mohammed, aus den sozialen Medien entfernt. Die Interviewerin Emma Barnett hatte Mohammed einige kritische Fragen gestellt, unter anderem zur Anzahl der weiblichen Imame in Großbritannien, und dabei immer wieder nachgehakt. Das fanden einige Muslime und linke Journalisten „Islamophob“ und starteten einen Shitstorm, berichtet das Online-Magazin Spiked.

Birrell, Ian

Ein Artikel des britischen Journalisten vom 10. Februar 2021 wurde von Facebook als „Fehlinformation“ gekennzeichnet, weil er Informationen enthalte, die „unabhängige Faktenchecker“ für falsch hielten, berichtet das Online-Magazin Unherd. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Ursprüngen von Covid-19, die nach Ansicht des Autors unprofessionell verlief und „wenig mehr als Appeasement“ des chinesischen Regimes darstellte. Ian Birrell ist ein preisgekrönter Investigativjournalist, der zwölf Jahre als stellvertretender Chefredakteur der angesehenen überregionalen Tageszeitung The Independent fungierte. Nach einigen Tagen entschuldige sich Facebook und sprach von einer „Fehlentscheidung“.

Carpendale, Annemarie

Die Sängerin und TV-Moderatorin (u.a. taff und red! bei ProSieben) postete auf Instagram ein Rosenmontagsfamilienfoto, auf dem sie im Indianerkostüm zu sehen ist. Laut einem Bericht bei Stern.de kam es zu einem Shitstorm, in dem Carpendale u.a. „kulturelle Aneignung“ und Rassismus vorgeworfen wurden. Die 43-Jährige löschte den Post schnell wieder. Ihr Ehemann Wayne Carpendale, der ebenfalls auf dem Foto zu sehen ist, allerdings als Hippie verkleidet, bedankte sich auf Instagram für die Diskussion und schrieb: „Ich habe heute Abend viel gelernt.“

Churchill, Winston / Rowling, Joanne K.

Die Sekundarschule Seaford Head School in der britischen Grafschaft East Sussex benennt zwei ihrer „Häuser“ um, die nach dem Weltkriegs-Premier bzw. der Harry-Potter-Schöpferin benannt sind, berichtet The Independent. Schüler hätten in einem Beschwerdebrief behauptet, dass Churchill Rassismus und Ungleichheit vorangetrieben und unschuldige Menschen inhaftiert und gefoltert habe, und dass Rowling intolerant und diskriminierend gegenüber Transmenschen sei. Die Schüler an britischen Privatschulen und –internaten sind oft in sogenannten Häusern organisiert.

Spiked teilt derweil mit, dass auch am Churchill College der Universität Cambridge Rufe nach einer Umbenennung laut werden. Ein akademisches Gremium habe den Premierminister, der Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg führte, als „weißen Suprematisten“ (white supremacist) bezeichnet, der ein Imperium „schlimmer als die Nazis“ anführte.

Fridays for Future Weilburg

Die Ortsgruppe der Protestbewegung wollte im Rahmen einer Podcastreihe mit Politikern verschiedener Parteien über Klimaschutz sprechen. Als bekannt wurde, dass auch die AfD eingeladen werden sollte, wurde diese Entscheidung von anderen FFF-Ortsgruppen verurteilt. Die Linkspartei zeigte sich „entsetzt“. Nachdem SPD, Linke und Grüne aus Protest ihre Vertreter zurückzogen, konnten die Gespräche nicht stattfinden.

Die Ortsgruppe Weilburg gab in einem 55-minütigen Video eine Stellungnahme ab, in dem einer der Aktivisten sagt: „Es ist immer noch möglich, dass auch eine NPD vielleicht einen konstruktiven Beitrag zum Klimaschutz hat. Nur weil die Meinung eines Menschen in einem Sachgebiet einem nicht passt oder vielleicht moralisch verwerflich ist, heißt es nicht, dass dieser Mensch in anderen Sachgebieten automatisch falsch liegt.“ Das hatte dann auch eine Distanzierung der bundesweiten Bewegung zur Folge (Quelle: Welt.de).

Jackson, Timothy

Der weiße amerikanische Musikwissenschaftler lieferte sich in den vergangenen zwei Jahren eine bizarre Schlammschlacht mit seinem afroamerikanischen Kollegen Philip Ewell. Letzter hielt 2019 einen Vortrag, in dem er dem österreichischen Komponisten und Musiktheoretiker Heinrich Schenker (1868 – 1935) rassistische Einstellungen vorwarf. Das Schenker Dinge sagte, die aus heutiger Sicht rassistisch sind, ist bekannt. Ewell ging jedoch noch einen Schritt weiter und behauptete, dass auch Schenkers Musiktheorie von dessen Rassismus eingefärbt war, was sich z.B. in dessen Glauben an die „Ungleichheit von Tönen“ manifestiert habe.

Diese Behauptung hält Timothy Jackson für Unsinn. Jackson war bis vor kurzem Herausgeber der obskuren Fachzeitschrift Journal of Schenkerian Studies, die sich dem Werk Schenkers widmet. Der Musikwissenschaftler widmete den Behauptungen Ewells eine ganze Ausgabe und veröffentlichte fünf Beiträge, die dessen Positionen verteidigten, und zehn, die diese kritisierten. Er selbst warf Ewell Antisemitismus vor (Schenker war jüdisch), was wahrscheinlich zu weit geht. Extrem ist allerdings auch die Reaktion von Jacksons Arbeitgeber, der University of North Texas, die nun entschieden hat, den Musikprofessor von seiner Chefredakteursrolle zu entbinden und seinem Schenker Center die Finanzierung zu entziehen. Außerdem hat die Uni ein Untersuchungsverfahren gegen Jackson eingeleitet (Quelle: Spiked).

Karnevalssendung

Der WDR hat in einem Zusammenschnitt früherer Karnevalssendungen eine Sequenz nachträglich mittels einer Hinweistafel unkenntlich gemacht, berichtet Welt.de. In dem Ausschnitt aus der Sendung Verleihung des Ordens Wider den tierischen Ernstwurde laut FAZ die als Nofretete verkleidete Kabarettistin Désirée Nick zwischen zwei Adjutanten mit goldenem Kopfputz und bronzenem Teint gezeigt. „In diesem Video ist ein Ausschnitt aus 2010 enthalten, den wir entfernt haben. Er zeigt Personen mit ‚Blackfacing‘ auf der Bühne. ‚Blackfacing‘ wird mittlerweile im Karneval zurecht kritisiert und verpönt. Die Szene hätte nicht in den Zusammenschnitt aufgenommen werden dürfen“, so der Text der Hinweistafel, die jetzt in der Mediatheksverson des Zusammenschnitts zu sehen ist, während der Ton weiterläuft.

Die Sendung stand in der Nacht zu Sonntag im WDR Fernsehen auf dem Programm und rief laut Welt.de Kritik auf Twitter hervor. Der Sender habe nicht nur mit der Unkenntlichmachung der entsprechenden Szene reagiert, sondern auch mit einer Entschuldigung: „So etwas darf uns nicht passieren – erst recht nicht nach den Diskussionen der vergangenen Wochen. Und es zeigt: Wir haben hier noch viel zu tun.“ Der WDR ist aktuell unter Druck, weil er im Januar mit einer Wiederholung einer Folge des Talkformats „Die letzte Instanz“ Empörung ausgelöst hatte. Antirassistische Aktivisten liefen Sturm, weil in der Sendung vier weiße Gäste und der weiße Moderator Steffen Hallaschka u.a. über die Frage, was diskriminierende Sprache sei, diskutierten.

Michael, Bill

Der Vorstand der britischen Niederlassung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsnetzwerks KPMG hat seinen Job verloren, weil er Trainings gegen sogenannte „unbewusste Vorurteile“ als „kompletten Mist“ (complete crap) bezeichnete. „Nach jedem einzelnen dieser Trainingsseminare, das jemals abgehalten wurde, hat sich nichts gebessert“, soll der Manger in einer Zoom-Konferenz weiter ausgeführt haben. Außerdem soll er Mitarbeitern vorgeworfen haben, in der Corona-Pandemie eine „Opferrolle“ einzunehmen. Anstatt herumzusitzen und zu jammern sollten diese Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen. Nachdem der Arbeitgeber eine Untersuchung einleitete, setzte Michael seine Tätigkeit für KPMG zunächst aus. Dann trat er freiwillig zurück und entschuldigte sich (Quelle: Spiked).

Mori, Yoshiro

Der 83-jährige ehemalige Premierminister Japans und Organisationschef der auf Sommer 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio ist von letzterem Amt zurückgetreten. Mori hatte bei einer Online-Vorstandssitzung gesagt, dass Sitzungen mit Frauen sich in die Länge zögen, weil die miteinander konkurrierenden Frauen alle reden wollten, was in Japan und auch international einen Sturm der Entrüstung auslöste (Quelle: Handelsblatt).

Poddig, Hanna

Die Umweltaktivistin sollte an einer Diskussion mit der schleswig-holsteinischen Landtagsvizepräsidentin Aminata Touré (Grüne) im Rahmen des von der Europa-Universität-Flensburg veranstalteten digitalen Kongresses „Zukunft(s)gestalten“ teilnehmen. Die Hochschulgruppen des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und der Jungen Liberalen verhinderten dies, indem sie sich an den Präsidenten der Universität, Werner Reinhart, wandten. Den Kern ihrer Beschwerde bildete der Vorwurf, Poddig distanziere sich nicht ausreichend von verbaler Gewalt und von bereits geschehenen Sachbeschädigungen von Firmenfahrzeugen eines Investoren durch mutmaßlich militante Umweltschützer, die gegen den Bau eines Hotels im Flensburger Bahnhofswald protestieren. Man habe eine „Extremistin“ eingeladen.

Die Stadtwerke Flensburg und das Bündnis Flensburger Klimapakt zogen sich in Folge dieser Etikettierung Poddigs als Konferenz-Sponsoren zurück. Reinhart reagierte, indem er die Diskussion einen Tag vor der geplanten Veranstaltung als hochschulinternes Forschungskolloquium deklarierte, zu dem ausschließlich Uni-Angehörige Zugang hätten. Touré sagte daraufhin ab, und die Konferenz-Organisatoren strichen den Programmpunkt ganz. Denunzieren und Kontaktschuld-Herstellen mit dem Ziel, den Auftritt einer öffentlichen Person zu verhindern, können „Rechte“ also offenbar genau so gut wie Linke. Das Recht, von links ausgehende Cancel Culture zu kritisieren, haben die beiden Hochschulgruppen mit diesem illiberalen, diskursfeindlichen Vorgehen verwirkt (Quelle: Neues Deutschland).

Stöber, Rudolf

Der Kommunikationswissenschaftler von der Universität Bamberg veröffentliche in der Fachzeitschrift Publizistik einen Aufsatz über „Genderstern und Binnen-I“. Er vertrat die Meinung, diese seien Indizien „falscher Symbolpolitik in Zeiten zunehmenden Illiberalismus“. Der neue Sprachgebrauch sei „latent manipulativ, unausgewogen, latent ideologisch, polarisierend und zudem an falscher Stelle sprachsensibel“ und erinnere an Neusprech aus George Orwells dystopischem Roman „1984“. 

Daraufhin warfen über 350 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft – das sind ein knappes Drittel aller Mitglieder – in einem offenen Brief der Redaktion „Versagen“ vor. Der Brief war an den Vorstand der Fachgesellschaft gerichtet – offenbar in der Erwartung, dass dieser in die Autonomie der Redaktion eingreifen möge (Quelle:Tagesspiegel).

Titanic

Die App mittels derer das Satiremagazin Titanic digital vertrieben wird, wurde vor zwei Wochen aus Googles Play Store entfernt, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)Selbst zahlende Abonnenten erhalten keine digitale Ausgabe des Magazins mehr. Der Grund: Das Cover der Dezemberausgabe zeigt eine Karikatur von Papst Franziskus mit entblößtem Po sowie Jesus mit ebenso entblößtem Genital. Für Google verletze diese Darstellung die Richtlinien gegen „profanity“, also gegen Obszönität. Der Konzern habe die Änderung des betreffenden Covers sowie zweier weiterer Titelseiten verlangt. Da Titanic-Chefredakteur Moritz Hürtgen dieser Forderung nicht nachkommen will, scheint eine Rückkehr des Magazins in den Play Store bis auf weiteres ausgeschlossen.

Zuck, Rüdiger

Der 88-jährige Verfassungsrechtler setzte sich in einem Beitrag in der Neuen Zeitschrift für Arbeitsrecht (NZA) kritisch mit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) auseinander. Ein Betriebsratsmitglied hatte einen dunkelhäutigen Kollegen mit den Worten „Ugah, Ugah!“ beleidigt. Das BVerfG urteilte im November 2020, dass diese Äußerung nicht durch die Meinungsfreiheit zu rechtfertigen und die Kündigung des betreffenden Mitarbeiters rechtens war.

In seinem Aufsatz brachte Zuck zum Ausdruck, was er von allerlei Aufregerthemen hält. Er schrieb u.a.: „Es wird auch lange dauern, bis wir alle unsere Kinderbücher von Negern gereinigt haben. [Fn. 30: Der arme Struwelpeter: ‚Es ging spazieren vor dem Tor. Ein kohlpechrabenschwarzer Mohr …‘ Es müsste dann heißen: ‚Vor dem Tor, da konnt man seh’n, einen people of colour spazieren geh’n …‘.] Insgesamt hätte die aufgeheizte Rassismus-Debatte auch hier etwas mehr Vernunft und deutlich mehr Gelassenheit verdient.“

Bei Twitter kam es zu einem Shitstorm. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) zeigte sich „entsetzt über die Veröffentlichung des von rassistischen Aussagen durchzogenen Textes von Rüdiger Zuck in der NZA.“ Der Kommunikationsberater Hendrik Wieduwilt legte in Übermedien einen Boykott des Verlags nahe. Die NZA reagierte auf die Aufregung mit folgender Stellungnahme:

„Der Beitrag ist auf vielfältige Kritik gestoßen. Diese Kritik nehmen wir sehr ernst. Bei dem als ‚Kommentar‘ gekennzeichneten Beitrag handelt es sich um die persönliche Auffassung des Autors. Als juristische Fachzeitschrift ist die NZA der Wissenschaftlichkeit und Meinungspluralität verpflichtet. Rückblickend ist aber klar, dass der Kommentar mit den redaktionellen Grundsätzen der NZA und unseren eigenen Ansprüchen nicht vereinbar ist. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von dem Kommentar. Der Beitrag hätte nicht erscheinen dürfen. Wir entschuldigen uns in aller Form.“ (Quelle: Legal Tribute Online)

 

Mehr vom Autor dieser wöchentlichen Kolumne Kolja Zydatiss zum Thema Meinungsfreiheit und Debattenkultur lesen Sie im Buch „Cancel Culture: Demokratie in Gefahr“ (Solibro Verlag, 20. März 2021). Vorbestellbar hier.

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Leserpost

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Alexander Mazurek / 19.02.2021

@Boris Kotchoubey: Die totalitäre Revolution des Nihilismus segelt im Zeitgeist-Wind unter opportunen Bannern. Leider frisst sie ihre Kinder erst, nachdem diese sich wie die Höllenkolonnen der Revolution des de Sade oder die Roten Khmer schon ausgetobt haben.

Horst Girmann / 19.02.2021

Diese Entschuldigungsscheißer - köstlich! Wahrscheinlich zahlt nicht mal einer der Scheißestürmerer für die kritisierten Beiträge sondern ergötzt sich nur an der Reaktion, wenn sich wieder ein CEO öffentlich einnässt.

Karla Kuhn / 19.02.2021

SWISS POLICY RESEARCH, “Können Covid-Impfungen Covid-Todesfälle verursachen? Impfführer: Tägliche Todesfälle seit Januar nicht mehr rückläufig ( OWD ) Veröffentlicht : 16. Februar 2021” “Ein britischer Autor hat festgestellt, dass in den meisten Ländern seit Jahresbeginn die Zahl der koviden Infektionen und Todesfälle stark zurückgegangen ist, in Ländern mit einigen der höchsten Impfraten jedoch die Zahl der Infektionen und Todesfälle viel langsamer zurückgegangen oder in einigen Fällen sogar gestiegen ist. Beispiele hierfür sind Israel, Gibraltar, die Seychellen, die Vereinigten Arabischen Emirate, das Vereinigte Königreich, Bahrein, Serbien, Chile, Malta und Monaco (siehe kumulative Tabelle oben; die Kurven sollten sich abgeflacht haben). Im besten Fall ist diese Korrelation einfach zufällig. Im schlimmsten Fall könnten Impfstoffe theoretisch etwas damit zu tun haben. Es gibt jedoch eine dritte mögliche Erklärung: Der Prozess der Massenimpfung - bei der Millionen von Menschen mit hohem Risiko Impfzentren besuchen oder von mobilen Impfungsteams besucht werden, z. B. in Pflegeheimen - kann Infektionen und letztendlich Todesfälle bei hohem Risiko beschleunigen Gruppen, bevor der vollständige Impfschutz wirksam wird. In der Tat haben mehrere Länder große kovide Ausbrüche in Pflegeheimen gemeldet, kurz nachdem die Bewohner ihre erste oder sogar zweite Impfstoffdosis erhalten hatten. Die offensichtliche Lösung, um diese Gefahr zu verringern, besteht darin, Hochrisikogruppen einer Ivermectin-basierten Prophylaxe zu unterziehen, bis sie vollständig geimpft sind. Aber anscheinend wollen die meisten westlichen Gesundheitsbehörden dies um jeden Preis verhindern, vielleicht aus Angst, dass dies ihre Impfkampagne in Frage stellen könnte. Verwandte : Covid-RNA-Impfstoffe: Bereits mehr als 1000 Todesfälle nach der Impfung (SPR)Siehe auch Behandlung von Covid-19 Nebenwirkungen des Impfstoffs Fakten über Covid-19   SWISS POLICY RESEARCH

Wolf von Fichtenberg / 19.02.2021

@Michael Köppel , somit also so? >>>>>>>>> „Komm schnell!” Sie rief es laut und beugte sich über die Wiege. „Ja?” Er eilte herbei und lehnte sich an den Rahmen der Tür des Zimmers in dem das ‚Noch nicht gebärfähige Lebewesen des nicht gebärenden etwaigen Elternteils‘ vor sich gluckste. „ Es hat ganz deutlich ‚Austragender Mensch‘ gesagt und mich angelacht.“ Der Nicht-Gebärende-Elternteil grinste: „Das müssen wir sofort deiner austragenden, jetzt nicht mehr austragenden Elternteilung mitteilen.“ Sie nickte: „Aber auch deinem gebärfähigen, jetzt nicht mehr gebärfähigen Elternteil.“ Er nahm das Handy aus der Hosentasche und tippt die Nummer ein: „ Vater, er…“ Knack. Eine Stimme schaltet sich ein: „ Hier spricht die Genderkontrolle Kobold 27. Sie haben gegen Paragraph 23b, Absatz 4 des Gendergesetzes verstoßen. Stellen Sie sich sofort an die Wand. Machen Sie keine unbedachten Bewegungen. Das Genderkontrollteam wird Sie in sofort abholen und zur Konditionierung in das Ferienheim Sternchen 42 überführen. Zudem wird Ihnen untersagt am sechsten Geburtstag ihres nicht gebärfähigen Nachwuchses anwesend zu sein“. - Er zuckte zusammen, spreizte die Beine und stützte sich an der Wand ab. Gerade der sechste Geburtstag, das traf ihn hart, war es doch der Tag an dem der nicht Gebärende seinen eigenen Namen aussucht und er/sie/es sich zudem für eines der 74 Geschlechter entscheiden kann.  – Dumpf schlug es vor die Tür und krachend zerbarst der Rahmen:  Drei Maskierte bauten sich vor ihm auf… „Genderverbrecher“ brüllten sie und ein piepsender, hoher Ton ließ ihn hochschrecken …. Er schlug die Augen auf…. Oh, schon 6:30 Uhr. Dann aber schnell aus dem Bett. Man, was man so alles träumt….

Boris Kotchoubey / 19.02.2021

Wenn es in der Geschichtswissenschaft auch Naturgesetze gibt, wurde das strengste davon von einem gewissen Georges Danton formuliert: “Die Revolution, wie Saturn, frisst ihre Kinder.” Dass aber Junge CDUler und Junge Liberalen dieselben Methoden übernehmen, freut mich: Gegen Mob helfen nur die Methoden des Mobs.

Jürgen Fischer / 19.02.2021

@Ilona Grimm, “kulturelle Aneignung” ist immer nur in die eine Richtung böse. Wenn in einem zukünftigen Film über den “Untergang” nicht mehr Bruno Ganz (kann er eh nicht mehr, ist zwischenzeitlich gestorben), sondern Roberto Blanco den Hitler spielt, wird das vollkommen in Ordnung gefunden werden.

Peter Bernhardt / 19.02.2021

.... dass Churchill Rassismus und Ungleichheit vorangetrieben und unschuldige Menschen inhaftiert und gefoltert habe, Churchill : “Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des Deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen eines Adolf Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.” (Emrys Hughes, Winston Churchill, His Career in War and Peace p. 145)

HaJo Wolf / 19.02.2021

Blackfacing, Brownfacing, Yellowfacing, OMG, die haben alle was an der Waffel. Eigentlich habe ich ja Karneval ein anderes Outfit, aber im nöchsten Jahr, wenn Merkel nicht auch da Karneval ausfallen lässt, werde ich diese Rolle als Schwarzeer/Neger/Maximalpigmentierter spielen. Mal sehen… Zur Rolle gehört auch ein Entermesser und reichlich Pistolen.. Kommt nur, Ihre Genderspinner, kommt nur…

Heike Richter / 19.02.2021

“Was ich denk und tu, trau ich anderen zu.”  Mit anderen Worten, es fängt bei mir an, wie vorurteilsfrei oder gar verurteilend ich agiere, daran muss ich mein Verhalten messen und nicht daran, was andere mir politisch, ideologisch suggerieren.

Ilona Grimm / 19.02.2021

Wie wird eigentlich die „kulturelle Aneignung“ (Annemarie Carpendale im Indianerkostüm) beurteilt, wenn sich weibliche POC (Plural) in Afrika und überall sonst, wo helle Hautfarbe und glatte Haare als Schönheitsideal gelten aber von der Natur (vom Schöpfer) aus Vernunftgründen nicht vorgesehen sind, die Haare glätten/blondieren und die Haut mit gesundheitsschädlichen Mitteln aufhellen? Ist das keine kulturelle Aneignung? Und wie wird es gesehen, wenn Menschen aus fernen Kulturen und Kontinenten „westliche“ Kleidung tragen statt ihrer „Stammestracht“? Im übrigen frage ich mich, ob es wohl jemals einen Indianer (m/w/d) gegeben hat, der auch nur entfernte Ähnlichkeit mit einer Indianerfigur aus dem Fasching besessen hat. -//- Ich freue mich auf den Tag, wo all dieser Irrwahn endet und die derzeit Ausgestoßenen diejenigen sind, welche „IN“ oder „DRIN“ sind.

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