Abrüstungsverträge: Sag zum Abschied leise Putin

Morgen am 2.8.2019 läuft der INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty von 1987) sang- und klanglos aus. Er hat die Stationierung von Kernwaffen mit mittlerer Reichweite zwischen 500 bis 5.500 km erfolgreich verhindert. Kann sich überhaupt noch einer an die harten Auseinandersetzungen um den „NATO-Doppelbeschluss“ erinnern? Eine Million Demonstranten für Abrüstung in Bonn – und heute?

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini schwafelt ein bischen gelangweilt daher: „Die nächsten Tage bieten die letzte Chance zum Dialog und dafür, die notwendigen Maßnahmen zum Erhalt dieses wichtigen Pfeilers der europäischen Sicherheitsarchitektur zu ergreifen“. Genau, es ist die gleiche Dame, die das unselige Abkommen mit dem Iran maßgeblich verbockt und die Reaktion der USA offensichtlich völlig falsch eingeschätzt hat. Die Dame scheint – wie die meisten deutschen Politiker auch – keinen Globus zu besitzen, sonst würde sie erkennen, dass Europa unmittelbar davon bedroht wird. Wir Deutschen fürchten uns ja sowieso nur vor diesem Donald Trump; Putin und die Mullahs sind dagegen reine Friedensengel, die doch nur mit uns Geschäfte machen wollen, um unseren Wohlstand zu mehren – jedenfalls teilt uns dies all abendlich der Staatsrundfunk mit. 

Gleichzeitig stehen die START und ABM-Verträge (Strategic Arms Reduction Treaty von 1982, 1993, 2011 und Anti-Ballistic Missile Treaty von 1972) zur Disposition. Wird dieses Bündel aufgeschnürt, steht damit die Doktrin von der „Abschreckung durch gesicherte gegenseitige Vernichtung“ ganz grundsätzlich in Frage. Der „Atomkrieg“ wird wieder als führbar erklärt. Eine weitere Illusion der westlichen Welt wird damit brutal hinweggefegt.

Aber damit nicht genug, wenn der New START im Februar 2021 ausläuft, geht es nicht nur um ein paar Interkontinentalraketen. Ganz unmittelbar sind mit ihm die NTM-Verträge (National Technical Means of verification) seit 50 Jahren verknüpft. Ganz einfach gesprochen, geht es darum, keine Satelliten zu stören (jaming), zu täuschen (spoofing) und nicht zu zerstören. Auch hier zündelt Putin ganz gewaltig: Störung der GPS-Signale in Norwegen 2019, Fälschung der Signale im Schwarzen Meer (vorgetäuschte Abweichungen von über 40 km) und vor Wochen Verfälschung der GPS-Signale bei Start und Landung an Flughäfen in Israel. Hier wird eine Büchse der Pandora geöffnet, die in unserem heutigen Kommunikationszeitalter noch viel zerstörerischer sein könnte.

Wohin die Reise geht, erkennt man daran, daß nun auch noch das Teststoppabkommen CTBT (Comprehensive Nuclear Test Ban Treaty) unterlaufen wird. Es wurde 1996 von Bill Clinton unterzeichnet, aber nie vom US-Senat ratifiziert. Es war wegen seiner Schwächen ebenso umstritten wie das Iran-Abkommen (JCPOA Joint Comprehensive Plan of Action). Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen, und welche Interessen stehen dahinter?

Die veränderte Welt

Während des „Kalten Krieges“ war die Welt übersichtlich und einfach strukturiert: Es gab die zwei Blöcke USA und Sowjetunion. Beide Parteien konnten sich an einen Tisch setzen und ein unterschriftsreifes Abkommen aushandeln. Noch besser: Es war entsprechend detailliert, so dass es anschließend auch ratifiziert werden konnte. Dieser Vertrag war dann das Maß aller Dinge. Jeder Block achtete darüber hinaus darauf, dass „Atommächte“ in seinem Einflussbereich nicht aus der Reihe tanzten.

Dies ist heute völlig anders. Es gibt nicht nur die Staaten, die bereits über Kernwaffen verfügen, sondern unzählige, die danach streben. Aktuell herausragende Problemfälle sind Iran und Nordkorea. Schon diese beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Bei Nordkorea kann man davon ausgehen, dass die Kernwaffen nur der „Verteidigung“ dienen sollen. Die Herrschenden in Nordkorea wollen nicht ernsthaft einen „Atomkrieg“ führen – wohl wissend um die Konsequenzen für das eigene Überleben. Es handelt sich hier eher um „politische" Waffen. Verhandlungen und Abkommen zwischen den betroffenen Staaten erscheinen damit durchaus möglich.

Völlig anders verhält es sich mit dem Mullah-Regime des Iran: Dieses Regime ist nicht nur offen imperialistisch und überzieht all seine Nachbarn mit Krieg, um die Vorherrschaft über „seinen persischen Golf“ zu erlangen, sondern schlimmer noch, ist von einem mittelalterlichen religiösen Sendungsbewusstsein getrieben. Es gibt bereits heute den Verwendungszweck seiner angestrebten Kernwaffen an: Die Auslöschung des Staates Israel und damit die „Endlösung der Judenfrage“.

Selbst eine Abschreckung erscheint völlig sinnlos, wird doch jedes Selbstmordattentat nach deren Glauben mit 72 Jungfrauen im Paradies belohnt. Vor diesem Hintergrund ist es schon bemerkenswert, wie Europa – mit Deutschland wieder einmal vorneweg-gehend – den US-Sanktionen in den Rücken fällt. Gelingt es nicht, die Mullahs durch Sanktionen in die Knie zu zwingen, ist ein Präventivschlag Israels unvermeidlich. Dann wird sich nur noch die Frage stellen, auf welcher Seite man mit in den Krieg ziehen muss.

„Eskalation zur Deeskalation“

Es gibt aber noch einen weiteren Problemfall. Putin kehrt wieder zu der Doktrin eines „führbaren Atomkrieges“ zurück. Diesmal verbrämt unter der schwachsinnigen Parole „Eskalation zur Deeskalation“. Er glaubt, wenn Russland eine kleine Kernwaffe gegen NATO-Truppen einsetzt, wird die NATO einknicken und nicht mit einem großen atomaren Gegenschlag antworten. Putin ist – im Aktuelle-Kamera-Deutsch würde man sagen – ein unverbesserlicher Revanchist. Er kann den Zerfall seiner geliebten Sowjetunion nicht verwinden und meint immer noch, dies sei ein Werk des bösen Westens und einiger Schwächlinge wie Gorbatschow und Jelzin geschuldet und nicht ein logischer Zusammenbruch des Sozialismus.

Am Ende seiner gefühlt ewigen Herrschaft erkennt er, dass Russland immer noch ein Schwellenland mit Kernwaffen ist ("Nigeria With Nukes)", in dem seine neureiche Clique sich lieber Luxusjachten und Fußballvereine im Westen kauft, als ihr (geraubtes) Geld in Russland zu investieren. Spätestens nach dem Abenteuer in Syrien ist jedem russischen Militär klar, was eine offene militärische Auseinandersetzung mit der NATO für Folgen hätte. Eine Luftabwehr, die lediglich eine Gefährdung der eigenen Luftwaffe (Abschuss eines eigenen Spionageflugzeugs mit 15 Mann Besatzung) und Nachbarländer (Raketeneinschlag auf Zypern) darstellt, ein wie weiland die Kaiserliche Flotte qualmender Flugzeugträger, der nur in Begleitung von Schleppern auslaufen kann und Bomber, die nur mit eingelegtem Autopilot Krankenhäuser zerbomben können.

Was in seinem zwanghaften Imponiergehabe übrig bleibt, sind Kernwaffen. Russland unterläuft sämtliche Abrüstungsverträge und versenkt wieder Unsummen in eine „atomare Aufrüstung“. Zum Glück sind die Militärs in den USA (bisher) nicht auf das Spiel mit begrenzten Kernwaffenschlägen eingestiegen. Man ist dort nach wie vor der Meinung, dass man auf einen Angriff mit „kleinen“ Kernwaffen mit einem vernichtenden konventionellen Gegenschlag antworten könne. Für sie sind die Putinschen Bömbchen so etwas wie die Kamikaze-Flieger des untergehenden Japan. Gleichwohl wären die Hauptleidtragenden die europäische Bevölkerung.

Berlin – nicht etwa New York oder Washington

Umso weniger kann man verstehen, warum der Bruch des INF-Abkommens in Europa so klaglos hingenommen wird. Putin protzt unverhohlen mit neuen landgestützten Marschflugkörpern mittlerer Reichweite. Mit ihnen bedroht er von Königsberg aus (die Stationierung von SSC-8s in 2014 war ein eindeutiger Bruch der INF-Verträge) Berlin et cetera mit einer nuklearen Auslöschung – nicht etwa New York oder Washington. Die Strategie ist heute wie damals die gleiche: Erpressung von Europa ohne (gehofft) die Gefahr eines nuklearen Gegenschlages durch die USA.

Im Gegensatz zu Helmut Schmidt lässt man heute die Atommacht GB beleidigt aus er EU austreten und die fünfte Kolonne fordert schon wieder lautstark den Abzug von Atombomben von deutschem Boden. Vor einer Teilhabe an Kernwaffen durch die Bundeswehr braucht Putin sich bald ohnehin nicht mehr zu fürchten, da Deutschland demnächst über keine Flugzeuge mehr verfügt, die ihm diese als Antwort entgegen tragen könnten. Deutschland ergibt sich schon, bevor überhaupt der erste Schuss gefallen ist. Aus Putin-Verstehern werden schon bald (zwangsweise) Putin-Willkommenheißer. 

Nun ist das alles aber nicht so ganz einfach. Im Zeitalter der „gegenseitig gesicherten Vernichtung“ ging alles um Megatonnen. Man musste auf jeden Fall die gegnerischen Städte mit einem Schlag pulverisieren, egal wie genau man traf. Will man einen „führbaren Atomkrieg“, müssen die Sprengkörper flexibel einstellbar sein, um den Kollateralschaden möglichst klein zu halten. Das ist aber gar nicht so einfach und erfordert wesentlich mehr Wissen und Aufwand als bei einer Hiroshima- oder Nagasaki-Bombe. Wohl gemerkt, es geht nicht um eine Miniaturisierung, sondern um eine Programmierung der gewünschten Sprengwirkung. Damit sind wir bei der Bedeutung von Kernwaffentests.

Kernwaffen sind recht komplizierte Gebilde. Bis zum heutigen Tage versteht man die physikalischen Abläufe nicht bis ins letzte Detail. Man braucht also Tests, ob die Konstruktion überhaupt funktioniert. Diese Tests sind aber jedes Mal „echte Atombomben“ mit all ihren zerstörerischen Konsequenzen. Um dieser Zwickmühle zu entkommen, machte man sich schon frühzeitig Gedanken über die Begrenzung von Tests. Es begann eine jahrzehntelange Verhandlungskette: Verbot von Tests in der Atmosphäre, Begrenzung der maximalen Sprengkraft, bis hin zum Teststopp.

Leider muss man feststellen, dass sich „Vernunft“ nicht grundsätzlich weiterentwickelt. 1988 war man so weit, dass man auf den Versuchsgeländen von Nevada und Semipalatinsk unter gegenseitiger Beobachtung und wechselseitiger Installation von Messtechnik Kernwaffentests durchführte. Diese gegenseitigen Tests dienten der Kalibrierung der Messtechnik zur Überwachung der Einhaltung der Teststopps und damit zur Vertrauensbildung. 30 Jahre später ist es undenkbar, dass Putin auf seinem Testgelände amerikanische Spezialisten und Messtechnik zulassen würde. So ist es halt, wenn man einem Geheimdienstoffizier in dritter Generation die politische Verantwortung überläßt….

Der Geist des CTBT

Schon bei der Verhandlung des CTBT (Comprehensive Nuclear Test Ban Treaty) wurden grundsätzliche Fragen in den USA gestellt:

  • Kann der Bestand an Kernwaffen ohne Testexplosionen gewartet werden? Wie gesagt, man versteht eine Kernwaffenexplosion immer noch nicht bis ins letzte Detail. Es ist aber sicher, dass das Plutonium, der konventionelle Sprengstoff und die Elektronik des Zünders altern.
  • Wie gut können die USA Kernwaffentests erkennen, lokalisieren und identifizieren? Hierfür sind weltweite Messnetze (seismisch, per Satelliten, per Flugzeug etc.), genaue Kenntnisse der Erdschichten, der meteorologischen Verhältnisse etc. und über mögliche Verschleierungstechniken nötig.
  • Was können die USA tun, um den Bestand möglichst nachhaltig zu erhalten (z.B. Wiederverwendung der Spaltstoffe etc.), und welcher technische und politische Aufwand muss betrieben werden, um ein internationales Kontrollsystem zu betreiben?
  • Welche Neuentwicklungen von Bauteilen sind unter dem CTBT möglich, oder was geschieht, wenn man auf den Zustand vor dem Abkommen zurückkehren muss?

Besonders der letzte Punkt ist höchst aktuell, da man davon ausgehen muss, dass Russland dieses Abkommen ebenfalls bereits gebrochen oder zumindest überdehnt hat. Wer einen Atomkrieg führen will, braucht andere Kernwaffen als jemand, der eine gesicherte Vernichtung in einem Zweitschlag garantieren will.

Die Entwicklung von Kernwaffen vollzieht sich heute durch Simulationen auf Super-Computern. Noch immer werden hier die leistungsfähigsten Rechner verwendet. Üblicherweise gibt es erst eine kommerzielle Freigabe, wenn bereits die nächste Generation in Betrieb geht. Nur China kann derzeit bei diesem Rennen überhaupt noch einigermaßen mithalten. Aber mit einer schnellen Maschine ist es noch nicht getan. Man braucht auch noch die (äußerst komplexen) Programme, und da geht es nicht wie bei der „Klimafolgen-Abschätzung“ zu: Jede neue Programmversion muss die alten Kernwaffentests nachbilden können. Trotzdem bleibt für jede neue Konstruktion eine Unsicherheit. Dies gilt schon mal für die Plutoniumlegierungen selbst.

Hydronuclear

Man darf zwar keine kompletten Kernwaffen testen, es ist aber durchaus erlaubt, Teile zu testen. Für Tests zur Zündung verwendet man beispielsweise so geringe Mengen Spaltstoff, dass garantiert keine Kettenreaktion (unterkritische Anordnung) ausgelöst werden kann. Die Aggregatzustände (fest, flüssig, gasförmig) hängen von Druck und Temperatur ab. Wenn die Schockwelle des Zünders auf die Probe trifft und sich durch die Probe ausbreitet, ändert sich beständig die Dichte. Wichtige Größen für die Zustandsgleichungen (equation-of-state) zur Simulation. Das alles erfordert eine aufwendige Messtechnik und ist überdies sehr schmutzig, da Plutonium von der Probe abplatzt und zerstäubt wird. So hat man von dem ehemaligen Testgelände der Sowjetunion (heute Kasachstan) mehrere hundert Kilogramm waffengrädiges Plutonium aus solchen Tests bei einer Reinigungsaktion 1996–2012 wieder eingesammelt. Man führt deshalb solche Tests unterirdisch in Stollen aus.

Solche Tests sind zur Wartung eines Kernwaffenarsenals ständig nötig. Plutonium altert zum Beispiel durch den radioaktiven Zerfall. Die entstehenden Helium Kerne (α-Strahler) erzeugen beispielsweise Spannungen im kristallinen Gitter der Legierung, die die mechanischen Eigenschaften verändern, wodurch sich der Verlauf der Zündung verändert…

Entstanden sind solche hydronuklearen Tests in der Zeit 1958–1961 durch die Frage einer möglichen Selbstentzündung. Kernwaffen sind so gebaut, dass sie nur gewollt gezündet werden können – selbst wenn der Sprengstoff des Zünders ungewollt explodiert. Man definiert eine Kernwaffe als „one-point safe“, wenn sie bei einer ungewollten Explosion mit einer Wahrscheinlichkeit von einem Fall in einer Million eine (kerntechnische) Sprengkraft von bis zu vier Pfund TNT-Sprengstoff erzeugt. Dies geschah bei einem Zusammenstoß eines B52-Bombers mit seinem Tankflugzeug in der Nähe von Palomares in Spanien 1962. Bei mindestens einer Bombe explodierte der Sprengstoff des Zünders und zerfetzte die Bombe, ohne eine Kernwaffenexplosion auszulösen.

Zahlreiche Tricks die Überwachung zu hintergehen

Man kann sogar Tests mit kritischen Anordnungen durchführen, bei denen durch den Zünder tatsächlich eine Kettenreaktion ausgelöst wird. Diese Versuche sind so ausgelegt, dass dabei nur der Gegenwert von 4 bis 20 g TNT aus der Kernspaltung stammen. Allerdings liegt genau in dieser Grauzone zwischen „keinem Kernwaffentest“ und „noch Zero-Yield“ die Problematik des Teststopp-Abkommens. Die USA verdächtigen Russland, bereits auch dieses Abkommen gebrochen zu haben.

Es gibt nämlich zahlreiche Tricks, die Überwachung zu hintergehen. So ist man sich einig, dass erst Kernwaffentest mit einer Leistung ab 100 t TNT mit den heute üblichen Methoden und Kenntnissen der Testgelände nachgewiesen werden können. Die historische Maßeinheit TNT ist nur eine Krücke zur (groben) Veranschaulichung. Man rechnet einfach die aus der Kernspaltung frei gewordene Energie – je 1.000 Kilokalorien pro kg – in Sprengstoff um. Damit ist nicht einmal (Strahlung etc.) die Explosionswirkung richtig erfasst. Bei konventionellem Sprengstoff breiten sich die Explosionswellen nur kugelförmig aus. Bei einer Kernexplosion überlagern sich die vom Boden reflektierten Wellen: Die zerstörerische Wirkung ist erheblich größer.

Damit kommen wir wieder zum Schwachsinn der „Eskalation zur Deeskalation“ zurück. 100 bis 1.000 Tonnen TNT sind schon eine ganze Menge für eine Terrorwaffe bei heutiger Zielgenauigkeit. Insofern liegt Putin nicht ganz falsch. Zumindest für Deutschland mit seiner sprichwörtlichen „Atomangst“ dürften ein paar solcher Bömbchen wohl zur sofortigen Kapitulation führen. Selbstverständlich würden deswegen weder die USA noch Frankreich oder GB Moskau in Schutt und Asche legen. Wir dürften noch sehr unsicheren Zeiten entgegen gehen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Klaus-Dieter Humpichs Website.

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Leserpost

netiquette:

Stefan Zorn / 01.08.2019

Wozu sollen wir uns noch vor hochgerüsteten Agressoren fürchten, wenn bereits jeder unbewaffnete Zeitgenosse, alleine oder in Gruppen, nach Belieben bei uns einmarschieren kann?

Leopold Hrdlitschka / 01.08.2019

Nun also wieder die schwer aushaltbare Russen-Phobie: “Ja aber aber diieeser Puuutin!”. Etwa auf dem “Niveau” einer WeLT oder anderer devoter Regierungs-Käseblätter. Bei dem Thema lobe ich mir die NACHDENKSEITEN des sicher besten Freundes von Herrn Broder, Albrecht Müller. Sowohl Broder als auch Müller haben einen klaren Blick auf die Dinge und doch ihre eigenen Phobien und Voreingenommenheiten. Schade eigentlich.

Holger Schönstein / 01.08.2019

Ich stimme da eher mit Gunnar Heinsohn überein: Warum sollte ein überaltertes Land ein anderes überaltertes und MARODES Land angreifen: Kaputte Straßen, Brücken, Schulen… Mülltrennung, Gender- und Klimawahnsinn, 4 Mio Goldstücke (und ich meine nicht die im Safe), die Amadeo Antonio Stiftung, Kinderkreuzzüge, eine demontierte Industrie…wer will so etwas erobern und hinterher halten???

Gilbert Brands / 01.08.2019

Da ist es ja wieder, das typische Kalter-Krieg-Denken. Hier die Guten, dort die Bösen, hier die technisch Unschlagbaren, dort die Steinzeit-Militärs, dort die bösen Mullahs, hier die guten, aber nicht erwähnten Saudis, usw. Die technischen Anmerkungen sind zwar ganz lustig, wenn auch bei einigen Sachen erst einmal der Beweis angetreten werden müsste, dass das so stimmt. Den Glauben an die Richtigkeit solcher Aussagen habe ich mir schon lange abgewöhnt, und so lange Leute mit dieser Geisteshaltung meinen, unsere Sicherheit bestimmen zu müssen, braucht man gar keine echten Feinde; man kann sich jederzeit einen beliebigen definieren und mit Bomben bedrohen.

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