Medien

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Archiv: Medien
Roger Letsch / 21.07.2017 / 12:36 / 13

Reputationsgau: Spiegel-Bestsellerliste gereinigt

Von Roger Letsch. Heimlich, still und leise wurde „Finis Germania“ ein politisch sperriges Buch, das weit vorn auf Platz 6 der Spiegel-Bestseller gelandet war, entfernt. Die Liste, die bislang der Goldstandard im Buchhandel war, ist damit wertlos und unglaubwürdig geworden. Die Aufstellung, die über die Popularität eines Buches beim Publikum Auskunft geben soll, tut dies nicht mehr. Sie gibt nur noch Auskunft darüber, was von den Liste-Machern als tolerierbar angesehen wird./ mehr

Peter Grimm / 19.07.2017 / 14:00 / 10

Phantomas ist überall: Täter ohne Herkunft

Von Peter Grimm. Die Nicht-Nennung der Herkunft von Tätern in der Berichterstattung wird in der Bevölkerung allmählich zum „Running Gag“. Wenn es zum Verständnis der Tat nicht unbedingt nötig ist, dann soll der Journalist darauf verzichten, die Herkunft eines Straftäters oder Tatverdächtigen zu erwähnen. So empfiehlt es der Pressekodex des Deutschen Presserats – und die meisten halten sich daran. Das bessert die Stimmung aber nicht, sondern stärkt Misstrauen und verhindert das Erkennen von Problemen. / mehr

Manfred Haferburg / 19.07.2017 / 11:00 / 6

Der wahre Jacob

Von Manfred Haferburg. Eigentlich ist mir zu diesem kleinen Text zuerst die Überschrift „Jacob der Lügner“ eingefallen. Der Titel ist mir einfach zu geläufig. „Jacob der Lügner“ war einer der wenigen sehenswerten DDR-Filme, gedreht im Jahre 1977. Der einzige DDR-Film, der je für einen Oskar nominiert war. Aber um einen solchen Jacob soll es hier nicht gehen. Die Rede ist von einem wohlhabenden Mann, der sich ein selbst unter den Reichen und Schönen ausgefallenes Hobby gönnen kann: das Revoluzzern./ mehr

Roger Letsch / 19.07.2017 / 06:20 / 15

Darf man dieses Buch besprechen?

Von Roger Letsch. Der Wirbel und die Skandälchen, die das Büchlein „Finis Germania“ von Rolf Peter Sieferle, ausgelöst hat, stehen in krassem Missverhältnis zu seinem Umfang, weshalb ich mir fest vornahm, es gründlich zu lesen. Verdient Sieferle die posthume Prügel, mit der das Feuilleton ihn so großzügig eindeckt? Die Person sicher nicht, denn wer wie er freiwillig und friedlich aus dem Leben scheidet, ist verletzenden Anwürfen entzogen. Dem Autor hingegen ist vorzuwerfen, dass er nur ein Fragment abgeliefert hat, mit dessen Interpretation die Nachwelt offensichtlich vollkommen überfordert ist./ mehr

Wolfgang Röhl / 19.07.2017 / 06:11 / 9

Mehr Frauen braucht das Fernsehland

Von Wolfgang Röhl. ZDF-Intendant Thomas Bellut zeigte sich „teilweise überrascht und geschockt“ von einer neuen Untersuchung. Grund: Frauen sind im Fernsehen „deutlich unterrepräsentiert“. Das vielleicht Erschröcklichste von allen Ergebnissen aber ist dies: Nicht nur werden zu wenig Frauen im Fernsehen gezeigt. Diese zu wenigen sind auch noch die falschen. Abgebildet wird „nicht die Weltenretterin, nicht die Pilotin, nicht die Erfinderin", klagt Maria Furtwängler. Die Tatsache, dass noch 60 weitere Geschlechter Schlange stehen, macht die Sache auch nicht einfacher./ mehr

Thomas Rietzschel / 18.07.2017 / 17:30 / 7

Ramelow prescht vor

Von Thomas Rietzschel. Was den Linksautonomen recht ist, ist den Rechtsradikalen billig. Über 6.000 kamen in einer Kleinstadt in Thüringen zusammen, marschierten durch die Gemeinde, brüllten Sieg Heil! und hoben die Arme zu deutschen Gruss. Worauf der Ministerpräsident des Landes gleich das Demonstrationsrecht ändern wollte. Warum ist ihm so etwas nach Hamburg nicht eingefallen?/ mehr

Dirk Maxeiner / 18.07.2017 / 13:50 / 10

Exporterfolg: Deutsches Zensurgesetz für Moskau!

Von Dirk Maxeiner. Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Das Zensur-Gesetz von Heiko Maas, euphemistisch „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ genannt, findet bei Geistesverwandten in Moskau großen Anklang. Das russische Parlament will ebenfalls Inhalte in sozialen Netzwerken stärker kontrollieren, und orientiert sich dabei ausdrücklich an dem Ende Juni in Deutschland verabschiedeten Gesetz gegen Hassbotschaften im Internet./ mehr

Peter Grimm / 16.07.2017 / 15:00 / 12

Messerstiche gehören auch zu Deutschland

Von Peter Grimm. Kommunikation mit Messern ist in anderen Kulturkreisen etwas weiter verbreitet als unter den heutigen deutschen Eingeborenen. Mit der Zuwanderung gewinnt das Messer aber nun auch hier bei der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen wieder an Bedeutung. Das sollten wir als zu uns gehörig annehmen, denn das Zusammenleben ist täglich neu auszuhandeln, empfahl einst die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz (SPD)./ mehr

Marisa Kurz / 15.07.2017 / 12:24 / 42

Leute, outet euch! Tut weh, aber hilft

Von Marisa Kurz. Eine Mehrheit der Bevölkerung sieht die aktuelle politische Lage kritisch, doch kaum einer traut sich, das auch öffentlich auszusprechen. Aber solange Kritiker schweigen, entscheiden einige „Autoritäten“ in Politik und Medien, was hierzulande gesagt und gedacht werden darf. Und solange wird sich nichts ändern. Ich habe vor einem Jahr damit angefangen, mich zu outen – und bin froh darüber. Ich bereue nichts. Ein Erfahrungsbericht./ mehr

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