Unbotmäßige Texte aus dem weißen Haus

Eine neue Zeitschrift, „Casablanca“, beschäftigt sich mit der Krise des Westens. Wokismus, Corona- und Klimapolitik läuten das Ende „bürgerlicher Freiheiten“ ein.

„Solange die Sommer so wechselhaft sind wie der vorige, solange der Besuch von Freibädern eher wegen der Gewaltbereitschaft ihrer moslemischen Kundschaft als wegen fehlenden Sonnenschutzes Angst bereitet, […] so lange taugt das Klima nicht als Ventil für jene Mischung aus freiwilliger Selbstunterwerfung und offensivem Sadismus, verstocktem Menschenhass und hypochondrischer Neurosenpflege, die Covid-19 bei seinen Genießern so beliebt machte.“

Derart geladene Sätze sollten Sie schon verdauen können, wenn Sie zu einer neuen Zeitschrift greifen wollen, die sich casablanca nennt (Eigenschreibweise casa|blanca) – „Das weiße Haus." Das Magazin stammt aus einer Strömung des ideologiekritischen Spektrums. Diese Ideologiekritiker pflegt(e) man antideutsche Linke zu nennen, wenngleich deren hier einschlägiger Flügel auch schon mal mit dem Etikett „rechtsantideutsch“ bedacht wird. Solche Einteilungen schmelzen in der Sonne neuer, postmoderner Gegensätze sowieso hinweg. Schon das in zwei Ausgaben erschienene Periodikum Erreger – damals hier rezensiert –, das aus diesen Kreisen stammt, vermochte Leser außerhalb der Ideologiekritiker-Blase zu finden.

Ihre erste Ausgabe widmet die casablanca der „Selbstpreisgabe des Westens“, seiner „Selbstliquidation“ und „Selbstentwestlichung“. Andere mögen den Niedergang des Abend- oder Vaterlands oder das Versinken der Moderne beklagen, für unsere Ideologiekritiker steht der Westen im Mittelpunkt. Und um den ist nicht es gut bestellt. Auf dem Titelblatt finden sich drei der Themen, die dabei eine Rolle spielen: die „neue Normalität“ der Corona-Transformation, das Hamas-Pogrom vom 7. Oktober sowie die Klima- und Energiepolitik. 

Letzteren Bereich behandeln vor allem die Philosophin Elena Louisa Lange und Achgut-Gastautor Thomas Maul in ihrem Heftbeitrag. Sie wenden sich gegen „das Verarmungsprogramm des grünen Schrumpfens“ und das dahinterstehende „verzichtsfetischistische Weltbild“. Dass Grüne und Klimaten aber von ihren Kritikern zuweilen als Sozialisten und Neomarxisten hingestellt werden, findet nicht ihr Plazet. Real existierende kommunistische Regime waren bzw. sind schließlich (keineswegs im Ergebnis, aber) ihrem Anspruch und ihrer Ideologie nach dem materiellen Fortschritt verpflichtet – und nicht dem Öko-Denken oder einem Wettergott. Man unterschätze, so Lange und Maul, „den antizivilisatorischen Furor in der Klimabewegung“, wenn man ihn mit Honecker & Co. in Verbindung bringt. Was die Corona-Transformation angeht, so drehte sich 2021/2022 das Blatt Erreger vor allem darum. Teile des ideologiekritischen Spektrums fanden die diesbezügliche Haltung seines früheren Zentralorgans, der Bahamas, nämlich zu unkritisch. Mit der casablanca ist eine Alternative entstanden, die regionalen Gruppen der Szene, z.B. aus Frankfurt oder dem Rheinland, nahesteht. Die Bahamas durfte allerdings in der ansonsten weitgehend reklamefreien Zeitschrift eine Anzeige schalten.

Transformation und „Zeitenwende“

Das Thema Corona-Transformation behandelt in der Ausgabe insbesondere Welt-Autor Magnus Klaue. Er spricht von einer „Angstlustgemeinschaft“ in der Bevölkerung und der „Selbstabdankung der Wissenschaft“. Breite Teile der Gesellschaft „würden es […] jederzeit wieder tun“, so seine Bilanz. Im Vorwort sehen die Blattmacher übrigens „zwischen dem Alltagsverhalten von Corona-Sektenmitgliedern und der fortschreitenden Islamisierung des Westens einen objektiven Zusammenhang“. Wenn Klaue also im verhüllten Gesicht „einen Rückfall in die Barbarei“ erkennt, beschränkt sich das nicht auf Staub- und Spuckschutzmasken.

Auf diese Transformation folgte die „Zeitenwende“, die aus Anlass des Ukrainekriegs ausgerufen wurde. Obschon die Ideologiekritiker nicht nur als proisraelisch, sondern auch als proamerikanisch gelten, folgt der einschlägige Artikel im Heft, aus der Feder Jakob Hayners, nicht einfach dem westlichen Mainstream-Narrativ. Hayner sieht gegenüber der Corona-Zeitenwende eine Kontinuität – „Christian Drosten heißt dann eben Carlo Masala“ – und warnt vor einem Vorgehen, das hauptsächlich den Rüstungskonzernen hilft. An der US-geführten Geopolitik des Westens hat er auszusetzen, dass sie sich in den letzten Jahrzehnten gegen eher säkulare Diktatoren wie Hussein, Gaddafi und Assad richtete, statt Islamisten zu schwächen.

Mehrere Texte zu Israel, etwa von Maul und Klaue, finden sich online im Volltext. Das gilt nicht für Ada di Lucas Analyse von Lehrmaterialien zur Prävention von Antisemitismus. Die Autorin bemängelt, „dass man den Antisemitismus als pädagogisches Problem missversteht“. Das daraus erwachsene, steuerzahlerfinanzierte Material nimmt sie kritisch unter die Lupe. Dazu zählt ein sogenanntes „Action Kit“ der Amadeo-Antonio-Stiftung (AAS) – die von Anetta Kahane gegründet wurde, die in der DDR Juden für die Stasi bespitzelt hatte. Di Luca sieht darin „selbst ein Beispiel für israelbezogenen Antisemitismus“ – in seinem unterschwelligen Umgang mit der israelischen Regierung. Außerdem behauptet die AAS, die Verwendung des Begriffs „Juden“ sei quasi antisemitisch; stattdessen müsse es korrekt „Jüdinnen:Juden“ heißen. Immerhin: Man traut sich nicht, den Genderstern als „Judenstern“ zu setzen. Auch das pädagogische Material anderer Anbieter lässt für Di Luca zu wünschen übrig. Ihr Urteil: „Das präventionspolitische Demokratiespektakel […] befördert Verdummung.“

Alte weiße Männer und Cancel Culture

Sie verweist dabei auf Theodor W. Adorno. Ideologiekritiker sind Adorniten, auf die Heiligen Schriften des großen Meisters wird auch in der casablanca gerne Bezug genommen. Wenngleich im Vorwort spekuliert wird, Adorno und Max Horkheimer würden, wenn sie heute lebten, vielleicht als rechte Schwurbler abgetan. Von denjenigen Anhängern der Kritischen Theorie hingegen, die sich inzwischen gemein machen mit gewissen Fehlentwicklungen, distanzieren sich die Autoren. „Wer Schmutz verbreiten will, der verbreitet adornierend noch schlimmeren Schmutz“, so Klaue.

In den 20 Artikeln aus der Feder von etwa einem Dutzend kommen auch andere Themen zur Sprache. So der „Kampf gegen rechts“, den Jürgen Neucölln als „wirklichkeitsersetzende Inszenierung“ begreift – nicht erst in jüngster Zeit, sondern auch schon beim Abgang von Hans-Georg Maaßen als Verfassungsschutzpräsident im Jahre 2018. Aktuell dient dieser Kampf u.a. der Ablenkung von „das Pogrom vom 7. Oktober verherrlichenden Berufspalästinensern“. Neucölln hält die – Achtung, böses R-Wort, schnell wegducken – „Remigration solcher Antisemiten“ für erforderlich. Philippe Witzmann beklagt, dass „die Frage eines republikanischen Gemeinwohls, eines vernünftigen Allgemeinen, nicht einmal mehr gestellt werden kann, weil das als wahlweise rassistisch, sexistisch, trans- oder islamophob etc. gilt.“

Während Witzmann die „zunehmende Hegemonie des cancel-culture-affinen Linksblocks und dessen Propaganda in Medien, Schulen, Unis, Zivilgesellschaft“ anspricht, hat es Magnus Klaue in einem seiner Beiträge auf die alten weißen Männer abgesehen. Jedenfalls auf Joe Biden, die „Repräsentationsfigur eines Übergangs der westlichen in eine postwestliche Gesellschaft“, welcher „den Typus des Staatsmannes als pflegebedürftiger Pfleger“ verkörpere, und auf Papst Franziskus, den er mit „woker Alterspausbäckigkeit und daueragiler Senilität“ „fluffig wie ein Männermodel der Apotheken-Umschau durch den Vatikan turnen“ sieht. Anna Sutter beschäftigt mit Ayaan Hirsi Alis Konversion zum Christentum.

Transhumanismus, Kneipenkultur und Romantik

Der Literaturwissenschaftler Prof. Gunther Nickel verteidigt Karl Mays Winnetou gegen Versuche, ihn zu canceln. Er verweist dabei auf den May-Fan Ernst Bloch (Das Prinzip Hoffnung) und den Schriftsteller Carl Zuckmayer (Der Hauptmann von Köpenick), der sogar seinem leiblichen Kind den Vornamen Winnetou gab. Dabei hatte Zuckmayer gar keinen Sohn. Wir dürfen jedoch vermuten, dass er seine Tochter nicht für „genderfluid“ hielt. Auch der woke Trans- und Genderirrsinn kommt in der casablanca zur Sprache. Vojin Saša Vukadinović sieht dahinter folgenden bizarren Gedankengang: „Der Westen soll sterben, und mit ihm die ‚binäre Geschlechterordnung‘, die als sein Wesen gilt.“

Zur woken Weltsicht gehört auch, dass Schauspieler keine Figuren einer anderen Ethnie darstellen sollen. Ende der 1930er Jahre konnte Peter Lorre noch ganz unproblematisch in acht Filmen die japanische Hauptfigur „Mr. Moto“ verkörpern. Der jüdische Künstler Lorre, den Thomas Maul aus Anlass seines 120. Geburtstags und 60. Todestags würdigt, spielte nicht nur in Fritz Langs M, sondern auch unter Hitchcock und in Casablanca. Da schließt sich der Kreis.

Transhumanismus, Kneipenkultur und die Romantik ergänzen den inhaltlichen Reigen. Um der Textmenge Herr zu werden, verwendet die casablanca, die zweimal jährlich erscheinen soll, eine nicht übermäßig lesefreundliche Schriftgröße. „Texte zur falschen Zeit“ lautet ihr Untertitel – damit dürfte kaum gemeint sein, dass man sich einen ungünstigen Zeitpunkt zur Veröffentlichung ausgesucht hätte. Wer mit dem gegenwärtig wabernden Zeitgeist hadert, findet in der Zeitschrift reichlich Denkanstößiges.

Die Zeitschrift kann hier bezogen werden (12,50 € für das Einzelheft oder als Abo).

 

Christoph Lövenich ist Novo-Redakteur und wohnt in Bonn. Er betreut für Achgut.com die Kolumne „Die Ausgestoßenen der Woche". Diese Rezension erschien zuerst in Novo.

Foto: Bild: Montage achgut.com / textezurfalschenzeit.de

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Wolfgang Heinrich Scharff / 15.05.2024

Alles schön und gut, eine weitere rechte Zeitschrift können wir immer gebrauchen, auch wenn hier die Abtrennung von scheinbar Linken von einer anderen ehemals linken Zeitschrift erfolgt. Klingt nicht nur kompliziert, ist es wohl auch. Andererseits bin ich es nicht gewohnt, hier auf den Namen “Adorno” und seine “Frankfurt-Schule” zu stoßen. Ich befürchte dieser Herr (und die Herren Horckheimer und Marcuse) werden in Bill Gates und Klaus Schwab nicht die großen Strippenzieher gesehen haben, die sie doch wohl sind, oder? Und warum versuchen es die Casablancas nixht gleich bei der AfD, die braucht gute Texter, der Michl Klonovsky kann doch nicht alles alleine machen!

Stefan Riedel / 15.05.2024

@L. Luhmann / 15.05.2024: Mohammedaner? Irreführend. Mohammed war der Prophet. “Muslimas heißt auf Arabisch «Ergebener» – im Sinne von «Gottergebener». So nennen sich die Gläubigen im Islam. Moslem ist nur eine andere Schreibweise, da im Arabischen die Vokale O und U mit dem gleichen Buchstaben geschrieben werden, ebenso wie die Vokale E und I.  (Wiki)”.  Vielleicht irre ich mich jetzt . Moslems möchten nicht als Mohammedaner bezeichnet werden? Auch die voll integrierten Moslems in D?

Wilfried Cremer / 15.05.2024

hallo Herr Lövenich, casa|blanca hört sich schon mal gut an. Die Bezeichnung “Westen” aber klingt gescheppert wie vom Minarett und schmeckt nach altem Kaugummi; “Atlantis” käme da schon besser, um den großen Kreis zu schließen. Übrigens ist die Palette mit dem hingewichsten Wahnsinn noch nicht voll. Die neueste Entwicklung geht dahin, dass Tiere als Personen anzusprechen sind. Erst Wale, über Affen, bis zu allem, was aus Linsenaugen in die Welt schaut; unter Wasser auch, z.B. Kraken, also Grüne oder grün Behauchte, die erfolgreich ihren Seelenweg gewandert sind.

Michael Anton / 15.05.2024

Danke für die Vorstellung! Heute ist etwas spannend, früher war man gespannt. Aufgeatmet habe ich, daß man in der Zeitschrift keine probelgischen Positionen findet. Belgisch als Muttersprache Ursula v d Leyens, der Clanchefin eines weitverzweigten Terrornetzwerkes auf einem Staatsgebilde, das wie Transnistrien und seiner für Pogrome berühmt gewordenen Hauptstadt, dieses Belgien sollte völkerrechtlich kein Existenzrecht beanspruchen. Einige meiner besten Freunde sind begeisterte Flamen und Wallonen, aber was der Belgische Staat sich herausnimmt ist unerhört und unbeschreiblich. Ich möchte keine Zeitung kaufen, die ein positives Bild zu Belgien vermittelt. Es ist noch nicht geklärt, wieviele Menschenrechtsaktivisten durch Belgische Pralinen vergiftet wurden. Also ich traue denen alles zu; diese Meeresfrüchteimitate suggerieren Abwechslung, schmecken immer gleich und zum Schluß hat man einen an der Waffel. Dann ist das Land heute immer noch eine Erbmonarchie! Und existierte 600 Tage ohne Regierung. Gratulation! Solche Hanseln managen die EU. Hervorzuheben ist noch ihr Engagement im Kongo, wo vermutlich auch die ersten menschlichen Pommes Frites entwickelt wurden. Es packt einen überall das kalte Grausen, zur Warnung belgienbezogener Produkte und Narrative bräuchte es dringend die App: Êtes-vous-Belge?.

Thomas Szabó / 15.05.2024

“...behauptet die AAS, die Verwendung des Begriffs „Juden“ sei quasi antisemitisch; stattdessen müsse es korrekt „Jüdinnen:Juden“ heißen…” Wo genau steht das?

Jörg Müller / 15.05.2024

Ich danke Jedem, ob links, rechts oder vorne, der dem würgereizerregenden westlichen Zeitgeist - gerne aggressiv und lautstark - intellektuell entgegentritt.

Rainer Niersberger / 15.05.2024

Klingt vielversprechend, vor allem der einleitende Absatz. Nicht zu vergessen der ehrenwerte Versuch, die Gruenen und ” links”  zutreffend zu trennen.  Links ist bei den Gruenen das, was allen Ideologien gemein ist, die Sicht der Führer/ Gurus/ Hohepriester auf die Menschen als objektiver und rein funktionaler, transhumaner, verfuegbar er Teil einer Masse und der logisch zwingende Kollektivismus der Anhänger. Dass es unter den Gruenen mit Trittin und Co Typen gibt, die weniger gruen, als linksextrem sind, aendert daran nichts. Marx einerseits und Weltrettung, Aberglaube oder Esoterik andererseits passen ideologisch kaum zusammen. Folgerichtig haben die Gruenen mit Multimilliardaeren wie Gates, Zuckerberg, Bezzos, Soros uva nicht nur kein Problem, sie finden sie, die Big xyz, sogar sehr attraktiv.

L. Luhmann / 15.05.2024

Ob es den Verlegern dieser Zeitschrift vielleicht gelingt, das Wort Mohammedaner statt des irreführenden Modewortes “Islamisten” zu verwenden? Außerdem hat die Zeitschrift jetzt die Gelegenheit, sich vom blöden und verblödenden Mainstream wenigstens teilweise abzukoppeln, indem es statt Islamismus schlicht und ergreifend “ISLAM” schreibt.

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