Gunter Weißgerber

Gunter Weißgerber (Jahrgang 1955)  trat am 8. Oktober 1989 in das Neue Forum ein und war am 7. November 1989 Gründungsmitglied der Leipziger SDP. Für die SDP/SPD sprach er regelmäßige als Redner der Leipziger Montagsdemonstrationen 1989/90.
Gunter Weißgerber war von 1990 bis 2009 Bundestagsabgeordneter und in dieser Zeit 15 Jahre Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion (1990 bis 2005). Den Deutschen Bundestag verließ er 2009 aus freier Entscheidung. 2019 trat er aus der SPD aus. Die Gründe dafür erläutert er hier.

Weißgerber ist studierter Ingenieur für Tiefbohr-Technologie. Er ist derzeit Unternehmensberater und Publizist.

Weiterführender Link:
https://www.weissgerber-freiheit.de
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Archiv:
Gunter Weißgerber / 05.01.2019 / 16:00 / 3

Der Chor der Schmeichler

Ulrich Schödlbauers Buch mit dem Titel "Entfesselte Schrift" wurde vor dem Fall Relotius geschrieben. Doch sein Essayband wird durch den SPIEGEL und viele seiner Kollegen, die das Prinzip "Haltung trotz Fakten" gern weiterhin pflegen möchten, derzeit tagtäglich illustriert. / mehr

Gunter Weißgerber / 20.12.2018 / 13:00 / 31

Der Bürger Sarrazin muss in der SPD bleiben

An dieser Stelle wurde Thilo Sarrazin empfohlen, doch die SPD zu verlassen, statt sich in einem Parteiausschlussverfahren aufzureiben. Das ist falsch! Im Gegenteil: Es ist beinahe seine staatsbürgerliche Pflicht, um seinen Verbleib in der SPD auch vor Gericht zu kämpfen, damit der Parteiapparat auf diese Weise lernt, was seine grundgesetzliche Rolle ist. / mehr

Gunter Weißgerber / 16.12.2018 / 15:30 / 3

Geschichte ist Politik – Die Causa Knabe

1990 brachten wir nicht nur uns mit in die deutsche Einheit. Huckepack hatten wir SED und Stasi. Erich Loest lässt seinen Ratzel im „Falco“ sinngemäß sagen: „Wir haben den Staat aufgegeben, um die Partei zu retten. Wir werden wieder da sein.“ Die Opfer der SED-Diktatur erleben genau das seit zweieinhalb Jahrzehnten fassungslos mit. / mehr

Gunter Weißgerber / 30.11.2018 / 15:00 / 20

Sittenverfall in einem demokratischen Denkmal

Die traditionsreiche „Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft" hatte zur Abstimmung über eine Satzungsänderung geladen. Die war inhaltlich eigentlich unstrittig und sollte die Abgrenzung der Demokraten gegen rechte Ideologien demonstrieren. Doch dann verlangten drei altgediente Parlamentarier auch eine Abgrenzung von linken Ideologien. Was dann folgte, hatte mit parlamentarisch nicht mehr viel zu tun./ mehr

Gunter Weißgerber / 19.11.2018 / 10:00 / 50

Die Umwelthilfe macht ihren Job. Im Gegensatz zum Bundestag

Die Deutsche Umwelthilfe will das Auto killen. Sie hätte keine Zerstörungschancen, wären diese Gesetze und Verordnungen nicht so beschlossen und veröffentlicht worden, wie sie es sind. Auf Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch kommt es einfach nicht an. Die europäischen Vorgaben- und der deutsche Gesetzgeber sind die wirklichen Adressaten des Unmuts. Merkt das wirklich fast keiner?/ mehr

Gunter Weißgerber / 05.11.2018 / 16:00 / 12

Wie man aus “nicht rechtsverbindlich” leise “rechtverbindlich” macht

Der UN-Migrationspaktpakt ist der erste Schritt zum institutionalisierten Zwang. Sebastian Kurz spricht in diesem Zusammenhang richtigerweise von der realen Gefahr entstehenden Gewohnheitsrechts. Hier ein Beispiel wie genau das vorbereitet wird./ mehr

Gunter Weißgerber / 04.11.2018 / 16:00 / 12

Sachsens SPD irrlichtert durch die eigene Geschichte

Die SPD in Sachsen will über die letzten drei Jahrzehnte, über die Risiken, die genutzten und verpassten Chancen reden. Das ist in Ordnung. Nicht in Ordnung ist ein Sprachgebrauch, der von der anderen Seite der 89er Barrikaden zielgerichtet geprägt wurde. Wer seinen Blick in die jüngste Geschichte auf einem Zerrbild aufbaut, muss sich nicht wundern, wenn er die Ostdeutschen danach immer noch nicht versteht./ mehr

Gunter Weißgerber / 19.10.2018 / 06:27 / 42

Sag zum Abschied leise “Wahrheits-Kommission”

Will die SPD am heutigen Tag wirklich eine „Wahrheits- und Versöhnungskommission“ auf den Weg bringen, die von westdeutschen Funktionsträgern das Eingeständnis erwartet, den Ostdeutschen im Zuge der Wiedervereinigung systematisch und grundsätzlich Unrecht getan zu haben? Will die SPD die Fehler der Treuhand behandeln, wie die Verbrechen der Diktatur? Wen hofft sie damit im Osten zu gewinnen?/ mehr

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