Giuseppe Gracia

Giuseppe Gracia, geb. 1967 in St. Gallen, ist Schriftsteller, Journalist und Kommunikationsberater.
Seit 2011 ist er Beauftragter für Medien und Kommunikation im katholischen Bistum Chur. Dort wurde er Mitglied des Bischofsrates und Sprecher von Bischof Vitus Huonder.

2017 veröffentlichte Gracia den Roman „Der Abschied“.

Weiterführende Links:
https://www.giuseppe-gracia.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Giuseppe_Gracia

Archiv:
Giuseppe Gracia, Gastautor / 25.11.2017 / 06:29 / 18

Linke Journos sind die besseren Volkserzieher

Von Giuseppe Gracia. Seit Jahren erklären uns linke Journalisten die Welt völlig neutral. Fest steht deshalb, dass in unseren Breitengraden so etwas wie ein Linksrutsch niemals drohen kann, so wenig wie Rassismus, Faschismus oder Gewalt von links. Wenn sie Bürgerlich-Konservative als Klimaleugner anprangern, als Rassisten, Homophobe, Islamophobe oder Abtreibungshasser, dann geschieht das nur im Dienst einer gerechten Gesellschaft./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 24.10.2017 / 06:15 / 19

Spitze aus der Schweiz: Sind die Deutschen zu blöd?

Von Giuseppe Gracia. Ich erklärte meinen deutschen Kollegen, die Schweizer würden weniger aggressiv und unschön mit Politikern umgehen, weil sie ihnen gar nicht so viel Macht geben, um derart enttäuscht zu werden. Nein, meine Kollegen schüttelten den Kopf. Deutschland sei zu groß, die Sachfragen zu komplex. Was soll man sagen, wenn die Leute im Land der Dichter und Denker dem eigenen Volk nicht über den Weg trauen und für zu blöd halten, um die direkte Demokratie einzuführen?/ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 07.08.2017 / 18:15 / 5

Helden der Freiheit nur noch im Kino

Von Giuseppe Gracia. Es gibt kaum ein umstrittenes Thema, bei dem das Abweichen vom herrschenden Dogma ungestraft bleibt. Oft erfolgt der Ausschluss aus der Glaubensgemeinschaft weltoffener Humanisten. Im Regelfall vermindert das alle Chancen auf eine höhere Position in Politik, Kultur und Bildung. Wobei es einfach zu beobachten ist, dass sich die meisten Menschen im öffentlichen Raum an die geltenden Dogmen halten und persönliche Risiken meiden. Helden der Freiheit überlässt man lieber dem Kino./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 30.04.2017 / 12:26 / 1

Der Ruf nach Verboten wird mir unheimlich

Von Giuseppe Gracia. Ich habe nichts übrig für Islam-Machos, die ihren Traum vom Harem mit Gott verwechseln. Klar muss eine liberale Gesellschaft Grenzen setzen: „Keine Toleranz für Intolerante“. Aber ich halte auch nichts von Bücherverboten. Ich will keinen Staat als Weltanschauungs-Polizei und als Schiedsrichter über religiöse Fragen, sei es nun in Bezug auf den Islam, auf Christen oder Juden. / mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 02.02.2017 / 06:12 / 13

Modell Schulz, Navi und Alcantara inklusive

Von Giuseppe Gracia. Will ein Autohersteller verhindern, dass eine neue alternative Marke sich auf dem Markt etabliert, bringt er so schnell wie möglich ein neues Modell heraus. Diese Strategie funktioniert auch in der Politik, etwa im Wahlkampf. Dass die Modelle Schulz und Merkel im Kern austauschbar sind, zeigt sich darin, dass beide das gleiche Reiseziel in ihr GPS-System programmiert haben. / mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 18.11.2016 / 06:20 / 1

Trump, Brexit und Co: Frohe Botschaft für Kapitalismuskritiker

Von Giuseppe Gracia. Eine These von Denkern wie Karl Marx ließe sich so zusammenfassen: Kapitalisten im Besitz von Medienhäusern nutzen diese für ihre Propaganda, darum läuft die Demokratie nicht auf die Macht des Volkes hinaus, sondern auf das Brainwashing des Volkes durch das Establishment. Inzwischen können wir diese These als widerlegt ansehen. Spätestens seit dem Wahlsieg von Donald Trump ist klar: Man kann das Volk gegen die Medienmaschinerie für sich gewinnen./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 10.09.2016 / 06:00 / 1

Gefährliche Liebschaften zwischen Macht und Moral

Von Giuseppe Gracia. Politiker reden im Moment gern von „Wertegemeinschaft“ oder „Leitkultur“. Als wolle man uns in bewegten Zeiten mit harmonisierenden Werten und Ansichten beglücken. Was bedeutet der Versuch, politische Programme mit Verweis auf höhere Werte verbindlich ans Gewissen der Bürger zu binden und Alternativen als ethisch minderwertig abzukanzeln? / mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 02.07.2016 / 06:00 / 13

Politik als Gottesdienst, geleitet von Meinungs-Priestern

In vielen Reaktionen auf den Brexit der Engländer zeigt sich ein Phänomen unserer Tage: die Überhöhung des Politischen ins Religiöse. Politische Differenzen wandeln sich in Grundfragen des Glaubens. Rechtsstaaten, die der individuellen Freiheit verpflichtet sind, werden zu Wertegemeinschaften mit Bekenntniszwang. Ein Rückfall in vormoderne Zeiten./ mehr

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