Giuseppe Gracia

Giuseppe Gracia, geb. 1967 in St. Gallen, ist Schriftsteller, Journalist und Kommunikationsberater.
Seit 2011 ist er Beauftragter für Medien und Kommunikation im katholischen Bistum Chur. Dort wurde er Mitglied des Bischofsrates und Sprecher von Bischof Vitus Huonder. 2017 veröffentlichte Gracia den Roman „Der Abschied“. Seit 2018 ist Gracia Kolumnist für die Schweizer Zeitung „Blick“.

Weiterführende Links:
https://www.giuseppe-gracia.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Giuseppe_Gracia

Archiv:
Giuseppe Gracia, Gastautor / 19.10.2020 / 10:00 / 11

Der Narzisst als Opfer

Wenn es so weitergeht und sich der Opferstatus überall durchsetzt, werden auch reiche, weisse, männliche Heterosexuelle eines Tages als Opfer dastehen wollen. Als Opfer derer, die sie als Täter brandmarken. Dann wird man verzweifelt nach neuen, noch unentdeckten Tätern suchen, aber man wird keine mehr finden./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 02.09.2020 / 14:00 / 5

Gutes aus Israel

Oft bringen die Medien schlechte Nachrichten über Israel, dabei gäbe es regelmäßig auch Gutes zu berichten. Zum Beispiel über die Initiative „Tech2Peace“: diese verbindet arabische und jüdische Jugendliche in Israel und aus palästinensischen Gebieten durch eine Hightech-Ausbildung. Natürlich lösen solche Initiativen nicht alle Konflikte, aber sie sind es wert, dass Medien mehr darüber berichten. Sie erinnern daran, dass es keinen Frieden ohne die jungen Menschen geben kann./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 17.08.2020 / 16:00 / 14

Hofnarren

Eine freie Gesellschaft braucht freie Hofnarren und Provokateure. Sie braucht ein unverkrampftes, selbstbewusstes Verhältnis zur Satire. Wie es schon der antike Philosoph Epiktet empfiehlt: "Sagt man Böses von dir, und es ist wahr, bessere dich. Sind es Lügen, lache darüber."!/ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 23.07.2020 / 15:00 / 37

Religion als Feindin des Friedens

Unsere Gesellschaft wäre besser dran ohne Religion, denn es gäbe weniger Fanatiker und weniger Krieg. Das ist eine populäre Ansicht. Ich behaupte: Je weniger Religion, desto größer scheint die Gefahr zu sein, dass wir Menschen uns gegenseitig wie Objekte behandeln. Desto mehr droht uns eine Gesellschaft digital gerüsteter Ameisen, ohne Erinnerung an den Himmel, ohne Sinn für die Unverfügbarkeit der Seele./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 28.05.2020 / 11:00 / 23

„Wir, Mädchen in Auschwitz“

Vor 75 Jahren ermordete ein SS-Kommando in einer Hamburger Schule 20 Kinder. Überlebt haben die Schwestern Tatiana und Andra Bucci, die davon im Buch „Wir, Mädchen in Auschwitz“ berichten. Derartige Zeugnisse sind heute leider wieder dringend nötig. Der Antisemitismus nimmt überall in Europa zu. Nicht nur in der Neonazi-Szene oder durch völkisch argumentierende Politiker. Sondern auch unter dem Deckmantel der Israelkritik von Linken und Grünen./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 12.04.2020 / 14:00 / 8

Keine Auferstehung, keine Gerechtigkeit

Gibt es Gerechtigkeit? Nein, muss es wohl vom logischen Standpunkt aus heißen. Doch ohne Auferstehung bleibt die Welt im letzten trostlos, hoffnungslos. Aus dieser radikalen Perspektive wird deutlich, was Ostern bedeutet, was die Christen meinen, wenn sie von Auferstehung sprechen, wenn sie der Kreuzigung Jesu’ gedenken und seine Auferstehung feiern./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 27.01.2020 / 10:30 / 46

Die dünne Wand der Zivilisation

Seit der Befreiung von Auschwitz sind 75 Jahre vergangen. Das Böse in uns bleibt. So, wie die Wand der Zivilisation dünn bleibt./ mehr

Giuseppe Gracia, Gastautor / 08.01.2020 / 16:00 / 10

Die akzeptierte Judenfeindlichkeit

Natürlich darf jeder Mensch Kritik an der israelischen Regierungspolitik üben. Dabei muss aber klar sein: Wer Israel für Dinge kritisiert, die er bei anderen Staaten akzeptiert, ist ein Antisemit. So wie jene, die Israel das Existenzrecht absprechen. Sie leisten geistige Mithilfe an einem neuen Judenhass./ mehr

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