In der Welt der Überhitzten

Zum Glück schauen nicht alle Menschen voller Angst auf ihre Katastrophen-App, beklagen Sommer und Winter, Ebbe und Flut. Manche setzen einen Hut auf oder ziehen Gummistiefel an. Wieder andere lesen die Bild-Zeitung von 1957.

Schlägt man derzeit die Gazetten auf oder macht die Glotze an, breitet sich ein Bild des Schreckens vor dem Betrachter aus. Hitzewellen in Bodennähe, Waldbrände in Griechenland, Starkregen und Flutkatastrophen in Italien…und in der ersten Reihe der Frontberichterstattung unser tapferer Gesundheitsminister, der aus dem verwüsteten Italien twittert, als sei er der letzte Überlebende, während hinter ihm wie im Italo-Western ein Steppenläufer durchs Bild rollt und auf einem verdorrten Baum im Off die Geier schon die Schnäbel wetzen. Es läuft einem kalt den Rücken herunter und man greift zur Jacke. 

Man braucht eine Weile, um festzustellen, dass die Ursache nicht der Grusel ist, sondern die wenig sommerlichen 14°C vor Ort in Deutschland. Gewohnt an die Abfolge harter politischer Schläge gegen die Interessen der Bevölkerung durch unsere dunkelgrüne Regierung, mutmaßt Freund B., das Pressefeuerwerk diene dazu, uns in der politischen Sommerpause weichzukochen, so dass wir, sobald im Arbeitszimmer von Habeck wieder Licht brennt, rufen: Robert, die Welt steht am Abgrund! Verbiete uns endlich irgendwas und gib uns dein Wärmepumpengesetz!

Ganz neu ist die Hitzepanik übrigens nicht, siehe oben die Bild am Sonntag-Titelseite vom 7. Juli 1957. Die Panik quillt aber nicht nur aus deutschen Medien. In seit Corona gut eingespielter Gleichzeitigkeit versucht die Presse auch in den USA, die Bevölkerung in Panik zu versetzen, dass es eines Lauterbach-Preises würdig wäre. Die New York Times etwa, nach eigener Wahrnehmung das Leitmedium schlechthin, titelte vor einigen Tagen „Ist es sicher, nach draußen zu gehen?“ und knüpft damit wie unser Gesundheitsminister und das RKI, das wöchentlich die Inzidenz der Hitzetoten herausgibt, nahtlos an die Coronapanik an. „Geben Sie Ihre örtliche Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit in diesen Rechner des Wetterdienstes ein, um einen lokalisierten Hitzeindex zu erhalten, oder laden Sie eine App wie das OSHA-NIOSH Heat Safety Tool vom Center for Disease Control and Prevention herunter, die den Index automatisch für sie berechnet. Der Hitzetracker der New York Times bietet auch den täglichen Hitzeindex und eine Sechs-Tage-Vorhersage auf der Grundlage von NOAA-Daten.“

Draußen lauert der Tod

Man könnte darüber lachen, wenn die Sache einen offensichtlich ernsten Hintergrund hätte. Und ich meine nicht den Klimawandel, der für die Presse offenbar hinter jedem Wetterphänomen zu stecken scheint, sondern die Tatsache, dass unsere rührigen Regierungen wild entschlossen sind, sich das nächste Tätigkeitsfeld zu verschaffen, auf dem sie „in unserem Namen“ tief in unser Leben eingreifen können. Draußen lauert der Tod, liebe dumme NYT-Leser, bleibt zu Hause, schließt die Fenster und setzt – hier schließt sich der Corona-Kreis – die Masken auf! Kein Spaß, das steht da wirklich so drin!

Nun ist Klima ein dehnbarer statistischer Begriff auf unsicherer Datenbasis, und der an sich wertfreie Begriff „Klimawandel“ bezeichnet nichts anderes als das über längere Zeiträume andauernde Auf und Ab in den Messreihen. Doch hat sich der Aktivismus auf der Suche nach bedrohlichen Superlativen längst auf die „Klimaerhitzungskatastrophe“ kapriziert, weshalb man so manchen vor Angst schlotternden Vertreter der „Letzten Generation“ in Wallung bringen kann, sobald man die zeitgleich stattfindenden Wetterereignisse auch nur erwähnt, wenn sie in die andere, die kalte Richtung zeigen.

In den Hochalpen kündigt sich bereits der Winter an, der Wetterdienst warnt vor Glättegefahr – im Juli. In Argentinien mag die gerade gemessene Juli-Rekordkälte ja noch in den Winter fallen, aber auch in Sibirien, wo wie überall auf der Nordhalbkugel gerade Sommer herrscht, ist es gerade kalt wie nie seit Beginn der Messungen. Noch vor wenigen Jahren hätte man lapidar bemerkt „das Wetter spielt verrückt“, während man den Schlamm nach Ende eines Starkregens von den Gehwegen kratzte. Heute werden alle diese bekannten und natürlich gefürchteten Wetterphänomene dem Klima und damit „dem Menschen“ in toto in die Schuhe geschoben, was unsere Politiker wie im Fall der Flut im Ahrtal von aller Eigenverantwortung für mangelhaften Katastrophenschutz und Führungsschwäche freispricht. 

Das Wetter einfach Corona in die Schuhe schieben

Bleibt noch die Aufgabe, die zeitliche Häufung ganz unterschiedlicher Wetterphänomene in irgendeinen logischen Zusammenhang zu bringen. Doch die Kanonisierung des CO2 als Ursache allen Übels verstellt den Blick auf Phänomene, die vielleicht, nur vielleicht auch eine Wirkung haben könnten. Der gleißend weißgelbe Ball, der täglich seine Bahn von Ost nach West über den Himmel zieht, hat nach Meinung der Klima-Alarmisten natürlich überhaupt nichts mit unserem Wetter zu tun! Selbst wenn die Sonnenaktivität wie im Moment außergewöhnlich hoch ist.

Vielleicht hilft ein etwas anderes Wording? Wir könnten das momentane Wetter einfach Corona in die Schuhe schieben. Nicht dem Virus, sondern der Corona der Sonne, in der gerade eine massereiche Eruption auf die nächste folgt. Das sorgt dank Erdmagnetfeld für Polarlichter, die – sehr ungewöhnlich – bis nach Süddeutschland und sogar in Spanien zu sehen sind. Doch weil dem Phänomen Sonnenwind die anthropogene Komponente fehlt und es wenig brächte, sich als Protest für solare Protuberanzen an einen Rembrandt zu kleben, schaut der Aktivismus nicht über seinen begrenzten Horizont hinaus.

Womit wir bei einer weiteren Komponente der Panik sind, der absichtsvollen Fehlinterpretation von Statistiken. Steht man inmitten der Rauchwolken auf einer griechischen Insel, denkt man nicht darüber nach, dass die Zahl der Waldbrände in der gesamten EU statistisch rückläufig ist. Erhöht hat sich die Zahl der Kameras, die auf die Brände gerichtet sind, nicht die Zahl der Brände. Ausgeblendet wird auch gern, dass sich ein Wald bei 20°C genauso wenig selbst entzündet wie bei 40°C, weil es auch der Komponenten Blitz oder Mensch (Fahrlässigkeit, Brandstiftung…) bedarf. Bis auf wenige Prozent handelt es sich bei unseren Wäldern zudem um Kulturlandschaften, die man nicht wie Urwälder sich selbst überlassen kann. Der Großtrend „zurück zur Natur“, der den Einfluss des Menschen für generell verderbt und schädlich betrachtet, stößt hier an seine Grenzen. 

Mit brennendem Hut panisch durch die Gegend

Das EU-Programm zur Stilllegung von 4 Prozent aller Agrarflächen geht beispielsweise davon aus, dass die betroffenen Flächen dadurch aufgewertet würden. Die Natur hat aber keinen Sinn für Aufwertung, ihr ist ein Hektar Wüste so gleichgültig wie zehn Hektar Ackerland. Einem brennenden Wald auf Korfu nützt eine stillgelegte Fläche in Deutschland übrigens nichts, nur die vorgeschobene Begründung teilen sich beide Ereignisse: Immer ist es das Klima, das sich ein Opfer sucht oder dem Opfer gebracht werden muss. Von menschlicher Anpassung an sich ändernde äußere Bedingungen keine Spur. Kein Wunder, laufen doch alle mit brennendem Hut panisch durch die Gegend. Doch die Statistik könnte hier helfen, wenn man sie richtig deutet. Das Umweltbundesamt weist für Deutschland statistisch steigende Niederschlagsmengen aus, während die Alarmmeldungen über Trockenheit und sinkende Wasserstände in Stauseen nicht abreißen. 

Das passt nur scheinbar nicht zusammen. Denn unser Wassermanagement und auch die Art unserer Landwirtschaft haben sich seit Jahrzehnten kaum verändert. Die angebauten Feldfrüchte aber schon. Mais als Energiepflanze braucht auch dann noch viel Wasser, wenn im Sommer die Niederschläge abnehmen. Ich kenne Fälle, in denen die Bewässerung des Mais dafür sorgt, dass das Grundwasser so weit absinkt, dass die angrenzenden Wälder Probleme bekommen. Auch fehlt es – ähnlich wie in der Stromversorgung – an Speichern, die das volatilere Angebot an Regenwasser glätten helfen würden. Und noch etwas taucht in keiner politischen Rechnung auf: Unsere Wasser-Infrastruktur wuchs nicht im selben Maße wie die Anzahl der Menschen, die hier schon lange oder noch nicht so lange wohnen. Doch wenn solche Schlüsse nicht einmal für das knapper werdende Angebot von Wohnraum politisch zulässig sind, wie blind sind wir mittlerweile für selbstverständliche Versorgungsgüter wie Wasser?

All die Horrormeldungen von Dürre, Hitze und Überschwemmung dienen dazu, jede Skepsis auszuschalten, uns an die Riemen der Klimagaleere zu fesseln und die Richtung nicht infrage zu stellen, in die sie gesteuert wird. Jede einst sinnvolle Adaption an veränderte Gegebenheiten wird heute als Kapitulation vor dem Klimawandel abgelehnt. Man ist eher gewillt, zu ersaufen, als bei Flut ein paar Meter landein zu laufen. Hilflos sei der Mensch, leichtgläubig und gut zu steuern. Dem Überleben der Menschheit nützt all die Panik übrigens nicht im Geringsten. Ginge es darum, würde man angesichts trockener werdender Anbauflächen im Süden Europas nicht im Norden die ertragreichsten Flächen stilllegen, Kohlekraftwerke an und Kernkraftwerke abschalten und Waldbrände beklagen, während Bäume in Schwachwindgebieten den Windmühlen weichen müssen.

Frei schwebend Mutter Erde nicht länger zur Last fallen

Resilienz gegen Naturkatastrophen und deren Folgen wie Missernten, Hungersnöte und Seuchen aufzubauen, war einst ein wichtiger Motor der menschlichen Entwicklung. Dass Deutschland beispielsweise das THW in ein Katastrophengebiet um den halben Globus schicken kann und dass es in Europa seit Jahrzehnten keine Hungerrevolten mehr gab, ist auf diese Entwicklung zurückzuführen. Die Anstrengungen vergessend oder doch zumindest nicht würdigend, die uns so weit gebracht haben, glauben nun viele Klimaaktivisten, wir könnten uns der Fundamente unserer Zivilisation entledigen und frei schwebend Mutter Erde nicht länger zur Last fallen. Die Deindustrialisierung und die herbeigelogene Monokausalität von Wetterphänomenen als Folgen der „Klimakatastrophe“ machen aus jedem Ereignis ein göttliches Strafgericht, dem man sich nicht entziehen kann, weil unsere Erb-Klimasünden dem im Wege stehen. 

Ich habe lange geglaubt, das würde sich mit der Zeit versenden, die Menschen würden müde, immer dieselben Selbstbezichtigungen über sich ergehen zu lassen oder die Scharlatane nach ihren nicht eingetroffenen Vorhersagen vom Hof jagen. Arktiseis gibt es schließlich auch im Sommer 2023 noch reichlich, die Eisbärenpopulation nimmt zu statt ab, und wir sprudeln sogar unser Trinkwasser immer noch mit „hochgefährlichem“ CO2 auf. Doch im Zweifel rechnen die Aktivisten den ausbleibenden Weltuntergang ihren Klebekünsten oder übergriffigen Gesetzen zu und behalten so immer recht, egal was Wetter oder Klima sagen. Die Staaten des Westens – und Deutschland darf hier wirklich als „Vorbild“ gelten ­– werden wahnsinnig daran und bauen mit Siebenmeilenstiefeln alle Sicherheiten und Errungenschaften ab. Doch um mit Hölderlin zu sprechen: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Und zwar in Gestalt steigender Resilienz im Privaten. Man rechnet mittlerweile mit wirklich allem und trifft Vorbereitungen, so weit man kann. Zum Glück schauen nicht alle Menschen voller Angst auf ihre Katastrophen-App, beklagen Ebbe und Flut und bekommen nasse Füße. Manche kaufen stattdessen Gummistiefel.

 

Roger Letsch, Baujahr 1967, aufgewachsen in Sachsen-Anhalt, als dieses noch in der DDR lag und nicht so hieß. Lebt in der Nähe von und arbeitet in Hannover als Webdesigner, Fotograf und Texter. Sortiert seine Gedanken in der Öffentlichkeit auf seinem Blog unbesorgt.de.

Foto: Titel Bild am Sonntag/ Ausgabe 7.Juli 1957

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Rosemarie Könen / 29.07.2023

Selbst die Bundesregierung konnte auf Anfrage der AFD (der natürlich!) nicht sagen, was denn nun die Referenztemperatur zum 1,5 Grad Ziel ist. Nun bin ich ratlos.

G. Handel / 29.07.2023

Es war auf der Erde fast immer entweder kälter (seltener) oder wärmer (sehr häufiger) als jetzt. Und die “warmen” Zeiten waren immer die besseren für Fauna und Flora. Auch die Wurzeln der Menschheit liegen im warmen Afrika, nicht im kalten Skandinavien und alleine in den letzten rund 2000 Jahren war es mindestens zweimal etwa so warm wie jetzt, während des sog. römerzeitlichen Klimaoptimums und der mittelalterlichen Warmzeit - ganz ohne anthropogenes CO2. Die Menschen damals hätten vermutlich nur Hohn und Spott für unsere Angst vor der “Klimakrise” übrig.

Ingo Dublinski / 29.07.2023

In einer Uhr sollen 57 Grad gemessen worden sein, was zu ihrem Ausfall führte. Das steht aber erst in dem Artikel darunter. Die Bild-Überschrift ist eine Bild-Überschrift ist eine Bild-Überschrift. Wohlsein.

D. Katz / 29.07.2023

Alle Religionen, ob Gottes- oder Klimakult, arbeiten mit Angst, ausgenommen das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters. Motto aller anderen:  “Wenn du das oder das tust oder eben nicht tust, wird Gott XYZ (Namen nach Belieben einsetzen) dich strafen”. Hieß es früher im Großgedruckten “sobald du den Löffel abgegeben hast” heißt es heute eben “bald, auf jeden Fall zu deinen Lebzeiten oder spätestens denen deiner Nachkommen”. Der Schwindel funktioniert zuverlässig seit Jahrtausenden und wird weiter funktionieren. Warum? Weil der Mensch nun einmal geistig nicht die Krone der Schöpfung ist.

Günter H. Probst / 29.07.2023

Am Anfang fast aller Religion stand der Zauberer für den Regen. Da es am seßhaften Anfang keine Getreidebörsen, keine Hochseeschiffahrt, keine Welthungerhilfe gab, sondern nur lokale und regionale Landwirtschaft, war Regen zur rechten Zeit wichtig. Die Zauberer für den Regen wurden gebraucht, weil es immer wieder Dürren gab, und bei ausbleibender Ernte der Hungertod drohte. Wer uns heute erzählt, die Dürren seien menschengemacht, hat von der Menschheitsgeschichte keine Ahnung. Übrigens wurden die Regenmacher bei Mißerfolg umgebracht oder ausgetauscht. Der Fortschritt zeigt sich daran, daß man heute bei Mißerfolg mit vergoldeter Abfindung pensioniert wird.

Ulrich Jäger / 29.07.2023

@T.Schneegaß:  Die rotgrünen Sektenmitglieder sind in ihrer großen Mehrheit auch in der Führungsspitze ob ihres Intellekts nützliche Idioten, die mit Matthäus 5:3 gut beschrieben sind: “Selig die Armen im Geist, denn ihr ist das Reich der Himmel.” Spontan fallen mir da Roth, Baerbock, Göring-Eckardt und Lang ein. Was bleibt von denen, wenn ihre Eigenschaft “nützlich” wegfällt? Anders sieht es wohl bei den Obergrünen vom Typ “Fischer” oder “Trittin” aus. Die stehen für mich als so eine Art “Bhagwan” der grünen Bewegung.

E. Denecke / 29.07.2023

Sehr geehrter Herr Jungnickel, Sie haben völlig Recht: niemand wird gezwungen, sich ARD oder ZDF anzusehen. Ich lasse es auch bleiben. Da ich es aber nicht bleiben lassen kann, diese unerträgliche Propaganda mit meinem Geld zu finanzieren, habe ich auch alles Recht der Welt , mich an dem “Bashing” - Ihre Wortwahl - zu beteiligen. Wie jeder andere “Gebührenzahler”.

Karina Gleiss / 29.07.2023

Die Agenda der 15-Minuten-Städte, die uns als Smart Cities verkauft werden sollen, geht zeitgleich in eine neue Phase. Die rot-grüne Funke-Propaganda-Posaune sinniert heute darüber, dass Urlaub in südlichen Gefilden bald wegen der dort lauernden Todesgefahr nicht mehr möglich sein könnten. Dies würde zwangsläufig dazu führen, dass die deutsche Nord-und Ostsee als Urlaubsziele attraktiver würden. Was wiederum bedeuten würde, dass sich der Urlaub dort verteuern wird. Alles klar?

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