Im September 2005 führten zwölf Karikaturen des Propheten Mohammed in der dänischen Tageszeitung „Jyllands-Posten“ zu Aufruhr und Zusammenstößen in muslimischen Ländern und zu einem Boykott dänischer Waren. Westliche Politiker verteidigten damals die Pressefreiheit. Der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen sprach von einem Angriff auf „unsere offene Gesellschaft und unsere Demokratie“.
12 Jahre später sind die Radikalen am Ziel. Jedenfalls bei Facebook. Einem Unternehmen, das das Geschäft der gottesfürchtigen Muslime betreibt und freien Menschen die freie Rede abschneidet, indem das Posting einer der berühmten Mohammed-Karikaturen gelöscht und der Postende gesperrt wird. Hier.

Heute gehört uns Facebook und morgen die ganze Welt...
So selektiv wie auf Facebook anscheinend antiislamische Beträge gelöscht werden und antijüdische stehenbleiben, scheint es mir ziemlich offensichtlich, dass bei der Löschfeuerwehr von Facebook, wie auch in europäischen Medienunternehmen, ein signifikanter Anteil von Muslimen arbeitet. Ob einfach wegen geringerer Lohnkosten oder ob sie gezielt eingestellt werden, so wie in Polizei oder Schwimmbädern, wäre mal eine Untersuchung wert.