Kolja Zydatiss / 31.12.2021 / 06:15 / 45 / Seite ausdrucken

Ausgestoßener der Woche: Virenschleuder in der Umkleidekabine

Die „einrichtungsbezogene Impfpflicht“ kommt. Nach einem aktuellen Beschluss von Bundestag und Bundesrat müssten Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs bis zum 15. März 2022 nachweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Betroffen sind Beschäftigte von:

  • Krankenhäusern
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Entbindungseinrichtungen
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der oben genannten Einrichtungen vergleichbar sind
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden
  • Rettungsdiensten
  • sozialpädiatrischen Zentren
  •  medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen
  • voll- und teilstationären Pflegeheimen für ältere, behinderte oder pflegebedürftige Menschen
  •  ambulanten Pflegediensten und weiteren Unternehmen, die den genannten Einrichtungen vergleichbare Dienstleistungen im ambulanten Bereich anbieten

Erinnernd an das maoistische China

Mitten in einer vermeintlichen oder tatsächlichen Gesundheitskrise werden also zahllose medizinische und pflegerische Fachkräfte ausfallen, die wegen ihrer Impfverweigerung entlassen oder ohne Bezüge beurlaubt wurden.

Nebenbemerkung: Garniert ist die betreffende Meldung auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit mit einem grafisch hervorgehobenen Zitat von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD):

„Die Herausforderung liegt darin, die aggressive Delta-Welle endlich nachhaltig zu brechen und die drohende Omikron-Welle noch zu verhindern. Langfristig wird es darauf ankommen, die Bevölkerung zu schützen, vor weiteren Wellen.“

Interessant ist hier nicht so sehr die Aussage, sondern ihre Integration in einen ansonsten staubtrockenen Ministerialtext. Das hat etwas personenkultartiges, erinnernd an das maoistische China, wo Zitate des „großen Steuermanns“ ehrfürchtig in alle möglichen offiziellen Zusammenhänge eingebaut wurden (lustig karikiert vom verstorbenen israelischen Schriftsteller Ephraim Kishon, der in einer seiner satirischen Kurzgeschichten beschließt, seine kleine Tochter ausschließlich mittels Mao-Zitaten zu erziehen – im „kleinen roten Buch“ findet er tatsächlich für nahezu jeden Anlass ein passendes).

„Jetzt sind es die gleichen Methoden“

Ausgestoßen ist aktuell auch Alexander Kogan. Anlässlich der Verlegung sogenannter Stolpersteine in Lippstadt trat der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Paderborn vor zwei Wochen als Gastredner auf. Kogan erinnerte zunächst an die systematische Ausgrenzung von Juden in früheren Jahrzehnten. Später sagte er dann in Bezug auf die 2G-Maßnahmen gegen Corona, also die gegenwärtige systematische Ausgrenzung von Ungeimpften aus dem öffentlichen Leben: „Jetzt sind es die gleichen Methoden. Nur, dass diesmal die ganze Gesellschaft betroffen ist. […] Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen, das war ein Prozess.“ Wer die Parallelen nicht sehen wolle, verschließe die Augen.

Die Stolpersteine sind ein Projekt des deutschen Künstlers Gunter Demnig. Sie werden vor einstigen Wohnungen von Menschen verlegt, die in der Zeit des Nationalsozialismus deportiert wurden und meist dem Holocaust zum Opfer fielen.

Beate Tietze-Feldkamp, die die Gedenkfeier mit Hilfe der Stadt organisiert hatte, findet Kogans Äußerungen empörend: „Jetzt kommen Leute, so wie er, der meint: weil er in einem Schuhgeschäft nicht einkaufen gehen kann, wenn er keinen Impfausweis vorzeigt, kann er sich mit diesen Opfern des Holocaust gleichsetzen – und das geht überhaupt nicht. Das ist ja wirklich eine Verachtung der Menschen und des Schicksals der Menschen, die das von 1933 bis 1945 erleben mussten.“ Stolperstein-Initiator Demnig, der bei der Veranstaltung in Lippstadt ebenfalls anwesend war, sprach von einer „Respektlosigkeit“, die er so seit Beginn seiner Aktionen 1996 nicht erlebt habe.

Irith Michelsohn, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeine im benachbarten Bielefeld, gab zu Protokoll: „Wir distanzieren uns von den Äußerungen und verurteilen sie auf das Schärfste. Die aktuellen Corona-Maßnahmen sind in keiner Weise mit der Vorgehensweise der Nationalsozialisten zu vergleichen. Dadurch wird der Massenmord an Millionen Juden verharmlost.“ Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe hat Alexander Kogan sogar den Rücktritt nahegelegt, wenn er sich von seinen Äußerungen nicht distanzieren wolle. Für einen Repräsentanten einer Jüdischen Gemeinde seien solche Äußerungen „unerklärlich und untragbar“.

Dabei legen die von den Medien wiedergegebenen Rede-Zitate nicht nahe, dass es Kogan um eine Gleichsetzung von nationalsozialistischer „Endlösung“ und 2G ging (das wäre in der Tat absurd, verharmlosend und geschmacklos). Sein Anliegen klingt für mich eher nach „wehret den Anfängen“. Kogan – der sich in einer ersten Stellungnahme auf die Meinungsfreiheit berufen hat und sich für seine Äußerungen nicht entschuldigen oder gar zurücktreten will – hat nicht unrecht, wenn er die Judenverfolgung als „Prozess“ beschreibt. Am Anfang stand eben nicht der industrielle Massenmord, sondern das Ausmachen von Sündenböcken, von Außenseitern, die das „Unglück“ der Volksgemeinschaft seien, weil sie diese kontaminierten und ihre gemeinsamen Ziele sabotierten.

(Quellen: WDR, Radio Hochstift)

Vorzeige-Saubermann

Ob der jüdische Gemeindefunktionär wohl an Fälle wie Denis Lapaczinski dachte? Der ehemalige Profi-Fußballer wurde bereits vor mehreren Wochen von seiner Arbeit als Teammanager des 1. FC Köln freigestellt. Nun hat ihm der Verein mitgeteilt, dass sein Vertrag (entgegen einer früheren Ankündigung) endgültig aufgelöst wird. Grund ist die Tatsache, dass Lapaczinski sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen will.

Laut eines Berichts von t-online war der 40-jährige Teammanager bereits mit dem Virus infiziert. Er gilt also als Genesener, ein Status der bekanntlich eine deutlich stärkere Immunität verleiht als die (hinter den ursprünglichen Erwartungen, insbesondere was die Verringerung des Transmissionsrisikos angeht, zurückbleibenden aber dennoch weiterhin von Politik und Medien als „solidarisch“ gehypten) Vakzine. Aber beim Thema Impfen kennt der Effzeh kein Pardon – durch die Entlassung ist nun eine dauerhafte Absonderung der potentiellen Gefahrenquelle von der (laut BILD zu 100 Prozent geimpften) Mannschaft gewährleistet (vorausgesetzt Lapaczinski tut nichts Subversives wie sich privat mit den Spielern zum Playstation spielen und Diet-Cola schlürfen zu treffen… ).

Fürchtet man hier wirklich eine Virenschleuder in der Umkleidekabine? Oder geht es, wie die BILD mutmaßt, eher um die Vorbild-Funktion des Teammanagers (der 1. FC Köln gibt in der nationalen Impf-Mobilisierung den Vorzeige-Saubermann, etwa durch die vorausseilende, freiwillige Einführung der mittlerweile rechtlich zementierten 2G-Ordnung bereits diesen Sommer)? Wahrscheinlich ein bisschen von beidem.

Siebentägige Uploadsperre

Auf YouTube waren diese Woche sämtliche Inhalte von Massengeschmack-TV zeitweise nicht verfügbar. Massengeschmack-TV ist eine Plattform von Holger Kreymeier. Der Journalist und Medienunternehmer ist vor allem für seine von 2007 bis 2018 produzierte Online-Magazinsendung Fernsehkritik-TV bekannt, in der er aus einer linken politischen Perspektive einen kritischen Blick auf das private und öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland warf. Das Programm von Massengeschmack-TV umfasst mittlerweile mehrere regelmäßig erscheinende Sendungen, darunter auch das Nachfolgeformat von Fernsehkritik-TV Die Mediatheke. Das werbefreie Projekt finanziert sich in erster Linie über Abonnements.

Wie Massengeschmack-TV auf Twitter mittteilt, wurde der eigene YouTube-Kanal wegen angeblich „wiederholt schwerwiegender Verstöße“ gegen die Community-Richtlinien zunächst komplett gelöscht. Konkreter Auslöser war nach Angaben der Betreiber ein Beitrag über den öffentlich-rechtlichen Kinderkanal (KiKA). Nachdem man Beschwerde eingelegt habe, sei die Kanallöschung in eine siebentägige Uploadsperre umgewandelt worden. Das KiKA-Video bleibt gelöscht. Das Büro der Hamburger Firma Alsterfilm, die die Massengeschmack-TV-Sendungen produziert, war am Mittwoch und Donnerstag leider nicht für meine Fragen zu erreichen.

„Durch das Leiden anderer erschaffen, restauriert oder finanziert“

In Schottland hat indessen die private, gemeinnützige Stiftung National Trust for Scotland, die einige der beliebtesten Besucherattraktionen des Landes betreibt, einen Bericht vorgestellt, wonach 48 historische Stätten – ein Drittel der vom National Trust for Scotland betreuten Liegenschaften – problematische Verbindungen zum Sklavenhandel haben. Das meldet die deutsche Tagespost mit Bezug auf Berichte der britischen Zeitungen Times und Daily Mail sowie des französischen Figaro.

Zu den 48 negativ hervorgehobenen Bauwerken gehöre unter anderem das bei Touristen als Sehenswürdigkeit beliebte Glenfinnan Monument, ein 18 Meter hoher Turm, der an den Jakobitenaufstand von 1719 erinnert. Das Denkmal habe es in den 60-seitigen Bericht geschafft, weil es von Sandy Macdonald errichtet wurde, einem reichen Geschäftsmann, der in Jamaika auf dem Höhepunkt des Sklavenhandels zu seinem Vermögen kam. Der Bericht sei nach den Protesten der Black-Lives-Matter-Bewegung (BLM) in Auftrag gegeben worden, um ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, inwieweit das kulturelle Erbe der Schotten „durch das Leiden anderer erschaffen, restauriert oder finanziert“ wurde.

Und damit endet der wöchentliche Überblick des Cancelns, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Entlassens, Verklagens, Einschüchterns, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Bis nächste Woche!

 

Mehr vom Autor dieser wöchentlichen Kolumne Kolja Zydatiss zum Thema Meinungsfreiheit und Debattenkultur lesen Sie im Buch „Cancel Culture: Demokratie in Gefahr“ (Solibro Verlag, März 2021). Bestellbar hier.

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Leserpost

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André Greif / 31.12.2021

Tietze-Feldkamp… ein Name wie aus Loriots Sketchen. Mehr braucht man kaum zu sagen. Vor dem Geschmähten ziehe ich meinen Hut.

Jan Henrik Holst / 31.12.2021

Zu Alexander Kogan: Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur Anfangszeit 1933 (nicht später) werden in großer Ausführlichkeit untersucht in der Datei “texte2021.doc”, findbar auf Homepage durch Googeln von “Jan Henrik Holst”.

Sabine Meyer / 31.12.2021

Fr@nk in SA -  Auch hier in Gambia hat keiner ein schlechtes Gewissen wegen Sklaverei. Es gibt noch genug Gegenden wo das “Master and Slave” Verhaeltnis gelebt wird. Das geht soweit, dass Sklaven nicht auf dem Friedhof der Masters beerdigt werden duerfen. Es gibt davon genug Vorfaelle in der heutigen Zeit. Allein am Nachnamen erkennen die Menschen hier, ob einer ein Sklave ist oder ein Master. Und den Schuh ziehe ich mir auch nicht an, dass ich als Weisse fuer die Sklaverei verantwortlich bin und mich fuer etwas entschuldigen soll, mit dem ich absolut nichts zu tun habe.

Sabine Schönfelder / 31.12.2021

Die ermüdenden politischen Forderungen nach Impf-Solidarität für eine Giftbrühe gegen eine Scheinpandemie, sowie die freiheitsbeschränkenden Restriktionen und die Abschaffung des Grundgesetzes im Namen einer selbst- definierten Weltenrettung bescheinigen diesen Politiksimulanten nur deren EIGENE MORALISCHE VERWAHRLOSUNG. Für ein bißchen Machtteilhabe und einige Euronen übersehen diese Dummköpfe, daß sie nichts als gekaufte Ware sind. Welch grausame Agenda müssen Merkel, Scholz, Drosten, Lauterbach, usw. als MITTÄTER durchsetzen, um sich, wie z.Bsp. Scholz, einen Kindheitsraum zu erfüllen. Kanzler der BRD zu werden. Ein schaler, trauriger Triumph, der nur innerhalb der eigenen Blase, künstlich, durch bezahlte Medien und blinde Wahlhelfer und -leiter, überhaupt möglich wurde. Tief im Herzen wissen sie es alle selbst. Es gibt keine AUTHENTISCHEN Mehrheiten, wenn Politiker alles ERZWINGEN müssen, trotz NON-STOP-Propaganda in allen Medien!!!!  Die REINE Freude ist nicht mit Triumph gleichzusetzen. Triumph ist die Befriedigung des Kleingeistes. Erbärmlich, gebärt er nur Haß beim Unterlegenen. Es ist die dümmste Form sozialen Verhaltens und führt zu Tod und Verdruß. Zum Tod der Freiheit und Phantasie. Er ist das Ende der Kultur und des friedvollen menschlichen Miteinanders. Zitiere Ralf @Pöhling:“Wenn wir alle die Nerven behalten, uns nicht einschüchtern lassen und wir den Nebel, der andauernd in die Gesellschaft hineingeblasen wird, sofort wieder wegblasen.“ Danke, Leo@ Hohensee für Ihre herzlichen Neujahrswünsche. Wir bleiben wie wir sind. Menschlich und aufrecht….und so friedlich wie man uns läßt. Prosit Neujahr allen Mistreitern für die FREIHEIT!!!

Peter Bauer / 31.12.2021

Zur Sache Kogan/Stolpersteine: Diejenigen, die sich jetzt empören, man dürfe die jetzige Situation nicht mit dem Holocaust vergleichen, empfehle ich die Rede des Auschwitz-Überlebenden Marian Turski anläßlich der Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Unmittelbar vor der “Corona-Krise” , vom 27.01.2020. Zu sehen bei YouTube oder zu lesen bei auschwitzdotinfo. Zitat “Vorsicht, Vorsicht, wir beginnen uns an den Gedanken zu gewöhnen, dass man jemanden ausschließen, jemanden stigmatisieren, jemanden entfremden kann. Und so beginnen die Menschen langsam, stufenweise, einen Tag nach dem anderen, damit vertraut zu werden – sowohl die Opfer, als auch die Täter und die Zeugen, jene, die wir als Bystanders bezeichnen, beginnen sich an den Gedanken und die Idee zu gewöhnen, dass diese Minderheit… , anders ist, dass sie aus der Gesellschaft ausgestoßen werden kann, dass es fremde Menschen sind, dass es Menschen sind, die Krankheitserreger, Epidemien verbreiten. Das ist schon schrecklich, gefährlich. Das ist der Anfang von dem, was gleich folgen kann…...Und zugleich sehen diese Machthaber, dass die Menschen langsam von Gefühllosigkeit, von Gleichgültigkeit erfasst werden. Sie hören auf, auf das Böse zu reagieren. Und dann können sich die Machthaber erlauben, den Prozess des Bösen weiter zu beschleunigen. Das Andere folgt dann rasant, also: das Verbot der Anstellung von Juden, Ausreiseverbot. Und danach kommt schnell die Deportation in Ghettos: nach Riga, nach Kaunas, in mein Ghetto, das Ghetto von Łódź – Litzmannstadt. Von wo aus die Meisten dann nach Kulmhof am Ner gebracht werden, wo sie mit Abgasen in LKW’s ermordet werden, und der Rest kommt nach Auschwitz, wo sie mit Zyklon B in modernen Gaskammern ermordet werden. Und hier bewahrheitet sich das, was der österreichische Bundespräsident gesagt hatte: „Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen“. Auschwitz trippelte, machte kleine Schrittchen, kam näher, bis das geschah, was hier geschehen ist.”

Dirk Jungnickel / 31.12.2021

Leider eine schockierende Nachricht zum Jahresausklang. ( Man hätte ja Manches für möglich gehalten, aber das hier ....?) Auf Umwegen ist durchgesickert, dass der Klabauterdingsda verfügt hätte, dass ab 1. 1. 2022 in den Berliner Zoos Gorillas und Schimpansen auf Corona getestet werden; angeblich wegen gefährlicher genetischer Nähe zu (vielen ? ) Bürgern. Die Anlieferungen der modifizierten Testutensilien werden noch in der Silvesternacht abgeschlossen.

Ludwig Luhmann / 31.12.2021

Eine große Chance bietet uns der Great Reset: Wenn wir nach der Zerstörung das “Build Back Better” in unsere eigenen Hände nehmen, dann können wir uns nebenbei auch von unseren uns eingeredeten Neurosen und Psychosen befreien. Meinungsgebote, Denkverbote und rote Linien gibt es in meinem Gehirn schon lange nicht mehr.

Sabine Schönfelder / 31.12.2021

Michael@Fasse, natürlich sehe auch ich DAS BÖSE, - dahinter und davor. Gewinnmaximierung für die Pharmabranche ist lediglich das geregelte finanzielle „Futter“ für die neuen Globalisten. Frei nach Tolkien ist es eine IMPFUNG, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und EWIG zu binden. Nennt sich heute Transhumanismus, 5 G, starlink, genetische Impfung. Eine religiösen Deutung ist eine sehr subjektive Einschätzung. Finde bereits die Fakten skandalös genug und bedaure, wie einfach es ist, die Masse zu manipulieren. Ich wünsche mir aber wie Sie und Ilona Grimm, daß es eine göttliche oder wie auch immer geartete VERGELTUNG gibt. Daß diese gepeinigte heranwachsende Generation noch genügend Kraft entwickelt,  um ihre skrupellosen Sklaventreiber zur Verantwortung zu ziehen. Daß es eine besondere heiße und effiziente EXTRA-CORONA-HÖLLE gibt, wo jede einzelne Qual, die diese Monster verursachten, GESÜHNT wird. LG.

Volker Kleinophorst / 31.12.2021

Wer Meinungen cancelt, cancelt Menschen. Was wurde nur aus “Nie wieder”? Volle Kraft voraus.

Giesela Hutmacher / 31.12.2021

mich wundert, dass immernoch von “Impfung” gesprochen wird. Die, die uns einreden wollen, dass es eine ist,  nennen es Impfstoff. Die, die sich gegen die Maßnahmen aussprechen, sollten endlich aufhören, es so zu nennen. Es ist keine Impfung. Außerdem ist es keine Pandemie. Es ist eine erfundene Maßnahme um politische Ziele durchzusetzen.

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