112-Peterson: Der Segen der Unschuldsvermutung

Ich denke, wir Menschen gehen oftmals ziemlich hart mit uns selbst ins Gericht. Daher glaube ich, dass die Unschuldsvermutung, die unser Rechtssystem auszeichnet, ein absolutes Wunder ist. Es ist mir ein Rätsel, wie in aller Welt diese Idee zustande kam und schließlich volle Akzeptanz fand. Dieser Fakt an sich ist so unwahrscheinlich. Wenn man im klinischen Rahmen mit Menschen zu tun hat und sie etwas deprimiert sind, was nicht ungewöhnlich ist, und sie etwas getan haben, wofür sie sich schuldig fühlen, unabhängig davon, ob sie tatsächlich schuldig sind, neigen sie dazu, sich zu zerreißen.

Besonders dann, wenn sie zufällig einen hohen Anteil an Neurotizismus haben (laut den sogenanten Big Five, den fünf Dimensionen der Persönlichkeitspsychologie, Anm. d. Red.) Extrovertiertheit, also Geselligkeit, ist beispielsweise eine positive Emotionsdimension und Neurotizismus (emotionale Labilität und Verletzlichkeit) eine negative. Dann gäbe es noch Verträglichkeit, also Mitgefühl und Höflichkeit, außerdem Gewissenhaftigkeit, womit Ordnung und Fleiß gemeint ist. Die fünfte Dimension ist Offenheit, einmal hinsichtlich des Intellekts, und einmal hinsichtlich der Kreativität.

Wer jedenfalls hohe Neurotizismus-Werte hat, neigt eher dazu, sich selber fertig zu machen, wenn er sich wegen etwas schuldig fühlt.

Bestimmt sind auch Sie an irgendetwas schuld

Viele Menschen sind bereit, sich für das, was sie getan haben, unmittelbar schuldig zu fühlen. Zunächst einmal fühlen sie sich für ihre eigenen Mängel schuldig. Und wenn sie dann von jemand anderem für etwas beschuldigt werden, ist es für sie oft sehr, sehr schwierig, ihre eigene Verteidigung aufzubauen und an die eigene Unschuld zu glauben. Vielleicht stellen wir uns vor, dass, wenn beispielsweise die Polizei oder meinetwegen ein Twitter-Mob vor unserer Tür steht, wir absolut standhaft sein werden, immer wieder unsere Unschuld beteuern und wie eine Mauer sein werden, durch die nichts dringt. So einfach ist das aber nicht.

Denn wenn der Twitter-Mob es auf einen abgesehen hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man sich als einigermaßen gut sozialisierte Person fragen wird, was man falsch gemacht hat und wie man sich entschuldigen sollte. Und was man tun sollte, um wieder in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Denn höchstwahrscheinlich haben auch Sie manche Dinge in Ihrem Leben falsch gemacht, bestimmt sind Sie an diesem und jenem schuld und haben sich nicht perfekt verhalten.

Somit ist es für uns also schwierig, unsere eigene Verteidigung aufzustellen und von unserer eigenen Unschuld auszugehen, was übrigens erklärt, warum es wichtig ist, einen Anwalt zu haben. Ich hatte viel mit Rechtsfällen zu tun und habe beispielsweise viel darüber gelernt, inwiefern die Polizei Einschränkungen unterliegt, einen Verdächtigen zu befragen. Wenn Ihnen jemals etwas Ernstes vorgeworfen wird, sollten Sie nicht mit der Polizei sprechen, bis Sie einen Anwalt haben. Denn sonst werden Sie sich definitiv in Schwierigkeiten bringen. Vielleicht glauben Sie – und das wird Ihnen auch die Polizei weismachen wollen –, dass Sie, wenn Sie unschuldig sind, nichts zu befürchten hätten. Das ist jedoch völliger Blödsinn, denn es gibt immer etwas, wovor man Angst haben muss, und Unschuld und Schuld sind relative Dinge, über die nicht so leicht entschieden werden kann.

Niemand verlangt Heldenmut

Also seien Sie sich nicht so sicher, ob Sie sich selbst verteidigen können (...) und seien Sie sich außerdem nicht so sicher, dass Sie niemand benötigen, der beruflich darauf spezialisiert ist, Sie von außerhalb zu betrachten, so wie er jedes andere Individuum bertrachten würde. Um dann schließlich auf diese Weise über Sie zu richten und Ihre relative Schuld oder Unschuld festzustellen.

In unserem Rechtssystem ist es Gott sei Dank nicht erforderlich, perfekt zu sein. Von uns wird lediglich verlangt, ein vernünftiger und weitestgehend normativer Mensch zu sein. Es ist nicht erforderlich, sich jenseits seiner Pflicht zu engagieren, beispielsweise heldenmütig zu sein.

Ich war in ein Gerichtsverfahren involviert, einen ziemlich schrecklichen Fall, in dem eine Frau wegen Mordes vor Gericht gestellt wurde. Sie war zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort, um es kurz zu machen. Sie wartete in einem Wohnmobil auf einem Schrottplatz auf ihren Freund und verließ zufällig das Wohnmobil, als gerade eine Bande dabei war, das Mitglied einer gegnerischen Gang zu steinigen. Sehr, sehr brutal.

Sie zogen sie nackt aus und drohten ihr, sie zu vergewaltigen und ihr Kind zu töten, wenn sie sich nicht an dem Mord beteiligen würde. Das tat sie dann auch, indem sie dem unglücklichen Opfer einen Stein auf den Kopf warf, obwohl er zu dem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich ohnehin schon dem Tod geweiht war. Damals galt in Kanada das Gesetz, dass es keine Entschuldigung für die Teilnahme an einem Tötungsdelikt geben dürfe, unabhängig von mildernden Umständen. Trotzdem wurde ihre Schuld erheblich herabgesetzt, weil das Gericht davon ausging, dass es einen triftigen Grund für sie gab, zu glauben, dass ihr Leben bedroht sei und sie sexuellen Übergriffen unterworfen sein würde. Ich glaube nicht, dass die Bande das Kind der Frau bedroht hatte, aber sie haben ihm offensichtlich gedroht, keine Mutter mehr zu haben.

Angriff und Verteidigung

So oder so können wir in schreckliche Dinge verwickelt werden, und
es ist sehr schwierig für uns, uns zu verteidigen. Wir brauchen einen Anwalt, um das zu tun. Das ist ein guter Ratschlag, und ich würde jedem dringend empfehlen, ihn zu befolgen, wenn man jemals in Schwierigkeiten gerät. Dies ist auch der Fall, wenn man im Beruf oder den sozialen Medien Probleme bekommt. Es ist schwer, sich daran zu erinnern, dass man den Vorteil des Zweifels verdient, und dann zu versuchen, daraus eine schlüssige Argumentation zu machen.

Hin und wieder gerät einer meiner Patienten in berufliche Schwierigkeiten, beispielsweise weil er oder sie nicht alles getan hat, was er hätte erledigen sollen. Die Patienten tragen eine gewisse Verantwortung dafür, aber manchmal hat es auch damit zu tun, dass es Kollegen gab, die ihnen feindlich gesinnt waren und sie auf schreckliche Weise tyrannisierten. Und die Betroffenen waren einfach nicht gut darin, sich um ihre eigene Verteidigung zu kümmern, was sie übrigens auch anfällig für Mobbing machte. In solch einem Fall habe ich mit dem Patienten Stunde um Stunde daran gearbeitet, zumindest hypothetisch eine Geschichte zu skizzieren, die die Möglichkeit beinhaltete, dass die Person, die beschuldigt wurde, also mein Mandant, tatsächlich unschuldig an den Vorwürfen war.

Das ist auch etwas, das man für sich selbst tun kann, wenn man jemals in Schwierigkeiten gerät. Man muss nicht von vornherein davon ausgehen, dass man unschuldig ist, aber man könnte eine starke Argumentation dafür finden, dass man es ist. Denn jeder hat den Anspruch auf eine starke Verteidigung. Und dann muss man sehen, wie sich das fügt, ob es zusammenhängend ist. Natürlich ist auch eine komplett gegenteilige Argumentation möglich, auch darauf muss man gefasst sein.

Wir haben aus gutem Grund ein kontradiktorisches System (adversarial system, übliches Rechtssystem in den Ländern des Gewohnheitsrechts, darunter Großbritannien, Australien und Teile Nordamerikas, Anm. d. Red.). Denn dies ist eine der einfachsten Möglichkeiten, die Wahrheit zu erfahren, insofern das möglich ist. Denn es geht darum, mit einer gewissen Intensität und Boshaftigkeit anzugreifen und mit einem gewissen Maß an Hartnäckigkeit und Kohärenz zu verteidigen. Beides ist nötig.

Dies ist ein Auszug aus einem Vortrag von Jordan B. Peterson. Hier geht's zum Vortrag.

Foto: jordanbpeterson.com

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Leserpost

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Karla Kuhn / 05.02.2020

Sehen Sie, Herr Michael Puhlmann, auch Sie machen den Fehler mir vorzuwerfen ich würde ALLEN Deutschen…. Lesen Sie bitte RICHTIG , ich habe geschrieben, die MEISTEN Deutschen…  Nachdem AKIF PIRINCCI u. a. auch wegen seiner Aussage “DIE Flüchtlinge” mit verurteilt wurde, schreibe ich generell, die meisten, viele, , so sehe ich das…., etc.  Das Beispiel von Herrn Dr. Giesemann zeigt mir , daß wahrscheinlich auch die Achse von einigen,  etlichen eifrigen Personen unter die Lupe genommen wird.  OHNE meine Hartnäckigkeit hätten ich und mein kleiner Enkelsohn nicht mal an der Beerdigung meiner Mutter teilnehmen können. Übrigens, wer nicht lachen kann, ist für mich ein armer TROPF !

Werner Arning / 05.02.2020

Das Thema „Schuld“ ist komplex. Herr Rühl erfasst seine Dimension. Die großen Russen haben es „bearbeitet“. Beispielsweise in „Schuld und Sühne“, und u.a. auch in „Auferstehung“ von Tolstoi. In unseren areligiösen Zeiten und Breitengraden ist das Thema in seiner Komplexität jedoch schwer vermittelbar. Das Befreiende, welches in der Annahme der Schuld liegen kann, wird nicht verstanden. Ich bezweifle auch, ob Herr Peterson alle Sichtweisen des Themas einbezieht. Der „aufklärerische“ (heute linke) Ansatz, welche hauptsächlich aus der Abwehr, der Nichtanerkennung einer Schuld besteht, greift jedenfalls viel zu kurz. Natürlich hat sich ein Psychotherapeut häufig mit Schuldkomplexen seiner Patienten „herumzuschlagen“, aber es lohnt sich,  das Thema etwas tiefer zu betrachten.

Andreas Rühl / 05.02.2020

Der Beitrag dieses neuzeitlichen Laienpredigers und Küchenphilosophen ist vermutlich nicht ins Deutsche zu übersetzen. Vielleicht ist er für Amerikaner verständlicher. Was, bitte schön, haben Schuldgefühle mit strafrechtlicher Verantwortlichkeit zu tun? Ich denke da an die wunderbare Szene in dem Film “Die Verurteilten” in dem der alte Häftling dem Neuankömmling, als dieser ihm sagt, er sei unschuldig, sinngemäß sagt: “Schauen Sie sich auf dem Gefängnishof um. Hier gibt es nur Unschuldige”. Amerikanische Vorstellungen von Schuld und deutsche haben mitunter gar nichts miteinander zu tun. Sehr schönes Beispiel auch “A dead man walking” über einen Kandidaten in einer Todeszelle. In Deutschland verstand man diesen Fall als “Anklage gegen die Todesstrafe”, dabei war er das genau Gegenteil: Es war ein Film über die Läuterung eines Mörders, der im Angesichts des sicheren Todes (kurz vor der Hinrichtung) die Tat vor seinem “inneren Auge” noch einmal vollzieht, sich zur der Tat bekennt, zu seiner Schuld und dadurch “gerettet” wird. In grotesker symbolischer Überhöhung wird der durch die Giftspritze hingerichtete von oben aufgenommen: Ein Mensch in Kreuzesform, dessen Opfer für Gerechtigkeit sorgt (die Angehörigen des Opfers schauen zu) und der noch dazu sich selbst “innerlich reinigt” und so gereinigt vor den Weltenrichter tritt. In Deutschland wurde der Film nicht verstanden, weil die - notabene - linke Kritik die religiösen Konnotationen, die Frage von “Schuld und Sühne” überhaupt nicht wahrnahm, obwohl es fast schwerer wahr, sie nicht zu sehen. Für mich, einem Menschen, der durch den unausrottbarer Calvinismus seiner Kindheit auf ewig gewissensqualgeschädigt ist, war es leicht, die Apologie der Todesstrafe nachzuvollziehen. Ja, ich empfand sogar einen gewissen Gewissensneid auf den Verurteilten, dem es ermöglicht wurde, seine Schuld durch das größte Opfer, das ein Mensch erbringen kann, abzubüßen, ohne etwa (durch Selbstmord) abermals schuldig zu werden.

HaJo Wolf / 05.02.2020

Hm… was bin ich nur für ein Mensch. Ein lüsterner, umweltverschweinigelnder AWM (“Prachtexemplar”, wie Sabine Schönfelder es nannte, wobei ich jetzt nicht mal sicher bin, ob das ein wohlwollendes Kompliment war oder eher eine Ohrfeige - zu meinen Gunsten glaub ich an ersteres). Und dummerweise fühle ich mich so ganz und gar nicht schuldig. Weder, wenn ich wohlgeformten Beinen von mit begegnenden Mitmenschinnen hinterher schaue (vom möglicherweise ebenfalls wohlstgeformten restlichen Anatomie ganz zu schweigen), noch, wenn ich meinen benzindurstigen Pferdchen die Sporen gebe, erst recht nicht für den Teil deutscher Geschichte, an dem ich mangels rechtzeitiger Geburt nicht teilnahm. Natürlich bin ich empathisch. Sehr sogar, wenn es zum Beispiel um Tiere geht, denen vor allem der homo sapiens (hahaha) unglaubliche Qualen zufügt (kein Tier handelt so). Ich habe Empathie für ältere Menschen, die trotz lebenslanger Arbeit kaum ein Auskommen haben, Keine Empathie habe ich für eingereiste Messerakrobaten, Sozialbetrüger und generell für Schmarotzer an der Gesellschaft. Auch nicht für Politiker. Ich fühle mich nicht schuldig, obwohl ich bei der letzten Wahl mein Kreuz bei Beelzebub gemacht habe (den lokalen Beelzebub kenne ich persönlich als integren, konservativen, keineswegs radikalen Familienvater). Ich fühle keine Schuld, weil ich den Islam als hasserfüllte Ideologie genau so verdamme wie den Nationalsozialismus und den Kommunismus. Was bin ich nur für ein übler Zeitgenosse. Und das Schlimmste: ich kann sehr gut mit mir leben.

Marcel Seiler / 05.02.2020

J.B. Peterson hat absolut recht. Wir werden in den westlichen Staaten im Moment so erzogen, für alles uns selbst die Schuld zu geben, und zwar auch dann, wenn wir absolut unschuldig sind. Das gilt für unsere westlichen Kollektive mehr noch als für den Einzelnen. So wird unseren Kindern beigebracht, sich für den Holokaust schuldig zu fühlen (was ihnen eine normale Beziehung zu Juden fast unmöglich macht), sich für Kolonialismus schuldig zu fühlen (was eine vernünftige Entwicklungspolitik unmöglich macht), sich für Rassismus schuldig zu fühlen, den es eher selten gibt (welches die Integration der Muslime fast unmöglich macht) usw. – Aber auch der Rat, sich einen Anwalt zu suchen, wenn man persönlich beschuldigt wird, ist ein sehr guter Rat.

Michael Puhlmann / 05.02.2020

@Karla Kuhn: Worüber lachen Sie denn so? Über sich selbst? Machen Sie in Ihren Gedanken nicht gerade genau den Fehler, der hier in der Kritik steht, indem sie allen Deutschen vorwerfen, selbst schuld an der aktuellen Entwicklung der Politik zu sein? Auch die Hartnäckigkeit darf man von der Kohärenz nicht trennen - allein kann sie sich leicht ins Gegenteil verkehren. So bliebe nur die Boshaftigkeit übrig. Denn alles geht sowieso nicht ohne Intelligenz. Die fehlt irgendwie auch bei der Psychologen-BigFive, oder? Sie sollte zwingend an allen fünf Eigenschaften beteiligt sein! Aber diese Charakterbildung kann man auch ohne Intelligenz durchlaufen, nämlich ein OCEAN zu sein für alles Böse, Widerwärtige oder Regel- und Gesetzeslose in Natur und Gesellschaft.

Karla Kuhn / 05.02.2020

“Wie wäre es zur Abwechslung damit, uns zuallererst zu verteidigen?“Danke, Sie unterstützen meine Gesundheit, denn Lachen trägt enorm dazu bei und momentan liege ich fast unterm Tisch. Glauben Sie ernsthaft, die meisten Deutschen mit ihrer Masochisten Mentalität wären dazu überhaupt in der Lage ?? WENN das so wäre hätten wir diese Regierung nicht, ebenso eine andere EU Führung und die daraus resultierenden “Geschenke”  wie der Billionen “Grünling”, die illegale Einreise etc. pp. würden uns erspart bleiben ! Es ist ja nun mal so, die WIRKUNG entspringt IMMER der Ursache !!  “Denn es geht darum, mit einer gewissen Intensität und Boshaftigkeit anzugreifen und mit einem gewissen Maß an Hartnäckigkeit und Kohärenz zu verteidigen. Beides ist nötig.”  Hundert Prozent Zustimmung, nur leider, wie oben erwähnt , mit der Masochisten Einstellung der meisten derjenigen, die hier schon länger leben. wird das nichts. Vor allem die nötige Hartnäckigkeit (die mir sogar persönlich von einem Stasi Major mit folgenden Worten bestätigt wurde: “SO eine hartnäckige Person wie Sie hatte ich hier noch nie. ” ) scheint total zu fehlen.

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