112-Peterson: Das Dilemma der Kreativen

Unternehmer haben meist ein typisches Persönlichkeits-Profil, zumindest nach dem Big-Five-Persönlichkeits-Modell: Sie sind sehr offen, aber weniger gewissenhaft, oder zumindest spielt die Gewissenhaftigkeit keine so große Rolle. Der Grund dafür scheint zu sein, dass es einem ordentlichen Menschen, der sich gerne an Prozeduren und Regeln hält, schwerer fällt, eine Firma zu gründen. Denn wenn man ein Unternehmen gründet, gibt man sich einem kreativen Prozess hin. Man kann Unternehmer gewissermaßen auch als Künstler betrachten, sie müssen es in mancher Hinsicht sein. Sie können definitiv nicht innerhalb einer regelgesteuerten Struktur arbeiten, tatsächlich müssen sie oftmals Regeln brechen, um sich auf einer höheren Ebene richtig bewegen zu können. Es gibt jedenfalls keinen algorithmischen Weg, eine neue Firma zu gründen. Daher sind sehr offene Menschen gute Unternehmer.

Das hat mich sehr beeindruckt. Wir wussten unabhängig von diesem Modell auch schon, was ein Indikator für Management-, Verwaltungs- und akademische Fähigkeiten ist. Der IQ ist für jede komplexe Arbeit entscheidend, das steht fest. Aber zu den Faktoren, die akademische Fähigkeiten voraussagen, beispielsweise an der Universität von Toronto, gehört natürlich Intelligenz, aber auch Gewissenhaftigkeit. Die Korrelation zwischen Kreativität und Noten an der Universität von Toronto ist hingegen gleich null. Aber das ist nicht überraschend. Man könnte an dieser Stelle leicht zynisch werden, aber eines der Dinge, die man bei kreativen Menschen begreifen muss, ist, dass sie sich ständig dem Bereich der Bewertungsstrukturen entziehen. Denn wenn man beispielsweise die Leistung von 100 Professoren anhand ihrer Vortragsfähigkeit bewerten wollte, dann müsste man irgendwie messbar machen, was allen Professoren gemein ist, um die Standards für die Evaluation zu festzulegen.

Das bedeutet, dass man diese Struktur nicht benutzen kann, um einen besonders kreativen Professor zu evaluieren, weil er oder sie etwas auf eine Weise tun wird, die so anders ist, dass sie nicht von der Evaluationsmaßnahme berücksichtigt wird. Natürlich ist das an den Universitäten gang und gäbe. Vor ein paar Tagen zeigten mir Studenten einen sehr kreativen Essay, den sie als Masterarbeit geschrieben hatten, und man machte ihnen deutlich, sie sollten besser den Studiengang verlassen und nicht weitermachen. Allerdings geschah dies nicht auf gemeine Art und Weise. Vielmehr lag das, was sie dachten, so außerhalb der Konventionen ihrer Disziplin, dass niemand wusste, was man mit dem Essay anfangen soll. Und das ist das Los kreativer Menschen, sie verlassen immer die Bewertungsstrukturen, und so ist es nicht so überraschend, dass die Beziehung zwischen Kreativität und Noten an der Universität von Toronto gleich null ist.

Man könnte zynisch werden

Wir haben auch herausgefunden, indem wir uns die Leistungen der Absolventen verschiedener Institutionen angeschaut haben, dass es eine negative Korrelation zwischen Kreativität und den Leistungen der Absolventen gibt. Sie war nicht einmal null, sie war schlimmer als negativ. Kreativ sein war negativ. Auch hier könnte man zynisch werden. Aber im Grunde sollte man es nicht zynisch sehen, denn eines der Dinge, die Wissenschaft ausmachen, ist, dass die Wissenschaft dazu neigt, eher schrittweise als in großen Sprüngen voranzukommen.

Ab und zu taucht jemand auf, der die Struktur einer Wissenschaft sprengt und schon beinahe lächerlich weit vorantreibt wie etwa Einstein, aber die meisten Menschen sind nicht wie Einstein und vielleicht ist das auch besser so. Meistens bewegt man sich in einer Disziplin, versteht die Disziplin, und sobald man ein Verständnis für die Disziplin entwickelt hat, weiß man, was die nächste Mikrofrage ist, die beantwortet werden sollte. Und ein Grund, warum die Wissenschaft so mächtig ist, besteht darin, dass sie es Menschen erlaubt, die nicht so kreativ wie Genies sind, echte Fortschritte beim Generieren von Wissen zu machen, einen winzigen Mikroschritt nach dem anderen. Es spielt keine Rolle, ob 100.000 Menschen das tun, und jeder von ihnen einen Mikroschritt macht. Jeder in seinem Tempo.

Und so erweist sich die Persönlichkeits-Dimension der Gewissenhaftigkeit als hervorragendes Indiz für leistungsstarke Absolventen. Sie ist der beste Prädiktor für Jura, sie ist der beste Prädiktor für Führungspositionen, der beste Prädiktor für Verwaltungspositionen, überhaupt für alles, was eine Struktur von Regeln hat, die man gewissenhaft anwenden muss. Aber Gewissenhaftigkeit ist keine Qualität, die künstlerisches oder unternehmerisches Können vorhersagt.

Das ist wirklich wichtig, denn hier liegt einer der Gründe dafür, warum die Bürokratie verkümmert. Denn die Verwaltung wurde im Laufe ihrer Entwicklung mit gewissenhaften Leuten vollgestopft, denen ein paar Psychopathen als Zugabe beigemischt wurden. Sie ist voller gewissenhafter Leute, die eifrig und effizient einer einzigen Spur folgen, bis sich plötzlich die Landschaft verschiebt und sie sehr, sehr effizient in genau die falsche Richtung laufen, und dann fällt der ganze Apparat auseinander. Es braucht also einige kreative Durchgeknallte in jedem Unternehmen, um auf völlig absurde Ideen zu kommen, die vielleicht nur durch Zufall funktionieren.

Ein kreativer Mensch, der nicht kreativ ist, verkümmert

Und so ist Kreativität auch auf diese Weise seltsam, denn sie ist ein Spiel mit hohem Risiko und hohem Ertrag. Man ist viel sicherer in seinem Leben, wenn man eine funktionierende Einheit findet und als Rädchen in ihr arbeitet, solange die Einheit weiter funktioniert. Denn wenn Sie kreativ sind und ständig auf Abwegen gehen, besteht zwar eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass einer dieser Abwege genau das ist, was zu diesem Zeitpunkt benötigt wird und Sie als Folge davon wahnsinnig erfolgreich werden. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass, obwohl einige Ihrer Ideen sehr wertvoll sein könnten, dies die richtige Zeit und der richtige Ort dafür ist, außerordentlich gering. Um also ein erfolgreiches Produkt auf den Markt zu bringen, braucht man fast schon ein absurdes Maß an Kreativität, um weiterhin Ideen zu generieren. Und dann ein Netzwerk von Leuten um sich herum, die die Fähigkeiten haben, die Sie nicht haben. Desweiteren die Produktion eines Produkts, das in genau diesem Moment tatsächlich vom Markt gefragt ist und das nicht schon jemand anderes besser hergestellt hat. 

Also, das Vernünftigste, das man jedem sagen sollte, der kreativ sein will, ist: „Das ist dumm. Du solltest es nicht tun, deine Erfolgswahrscheinlichkeit ist so gering, dass es besser ist, einfach etwas Vernünftiges zu machen.“ Aber das Problem dabei ist, dass kreative Menschen das nicht tun können, weil sie kreativ sind, und wenn sie ihre Kreativität abschalten, ist es wie bei einem Extrovertierten, der in einer isolierten Zelle leben soll. Ein kreativer Mensch, der nicht kreativ ist, verkümmert und stirbt einfach, also bleibt er dabei. Aber es ist eine risikoreiche Strategie, wenn auch mit hohem Ertrag.

Dies ist ein Auszug aus einer Vorlesung von Jordan B. Peterson. Hier geht's um Auszug.

Foto: jordanbpeterson.com

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Leserpost

netiquette:

Maike Citronella / 08.07.2020

Man braucht nichts können, man braucht nichts nachweisen, man muss das richtige Parteibuch haben und auf Linie bleiben. Ach so, etwas muss man doch können und das ist sehr wichtig für die Karriere im Staatsdienst, Man muss angepasst sein und gut schleimen können, aber gleichzeitig nicht auf seinem eigenem Schleim ausrutschen. Nach diesen Kriterien wählt die mächtigste Frau dieser Welt, ihre Mitarbeiter aus.

Stephan Bender / 08.07.2020

Karsten Dörre: “Ohne Phantasie kommt keine Kreativität.”—- Sie verwechseln da was, nämlich Kunst und Kreativität. Als Kreativität wird eine Lösung angesehen, die von der Natur in der Evolution so nicht vorgesehen war, z.B. Feuerzeug, T-Shirt, Eierkocher, Kühlschrank, Waschmaschine, Kraftfahrzeug, Mondrakete. Als Kunst wird die abstrakte Überzeichnung realistischer Erscheinungen des Menschseins bezeichnet, z.B. Skulpturen, Musik, Malerei, Schauspiel, Tanz und Frauenquote. Der Computer ist hierbei ein Spezialfall, er ist weder von der Evolution der Natur, noch von der Überzeichnung des Menschseins ergriffen, stellt aber ein gutes Werkzeug dar, um Kunst und Kreativität in Form mathematischer Abstraktion digital umzusetzen. (Übrigens, apropos Peterson: Nur ein die gesellschaftliche Normen sprengendes Genie ist in der Lage, solche Sätze über die Grundfragen der Menschheit kurz und knackig zu formulieren. Da können sich Mutti und die UNO ruhig mal eine Scheibe davon abschneiden… ;-)

Stephan Bender / 08.07.2020

“Das ist wirklich wichtig, denn hier liegt einer der Gründe dafür, warum die Bürokratie verkümmert, denn die Verwaltung wurde im Laufe ihrer Entwicklung mit gewissenhaften Leuten vollgestopft, denen ein paar Psychopathen als Zugabe beigemischt wurden.”—- Hier kann Kanada noch etwas Nützliches von Deutschland lernen: Man kann nämlich gleich per Quote die Bürokratie mit Psychopathen vollstopfen, und dann ein paar gewissenhafte Leute als Zugabe beimischen, damit die Organisation von außen wenigstens den Anschein hat, dass sie noch arbeitet. Nach einem Umsturz werden die Alt-Psychopathen einfach gegen frisch ideologisierte Psychopathen ausgetauscht, ohne dass es zu einer Minderleistung der Einrichtung kommt.

dieter kief / 08.07.2020

Bissle dramatisiert, dit janze, aber - das ist hier der Punkt, in dem sich der kreative Professor Peterson von der Masse seiner Kollegen unterscheidet, die niemals eine “Interrnet Personality” sein werden. - - - Full circle - Hier schließt sich der Kreis (=Life is a “Circle Game ” - Joni Michtchell, oooch Kanadierin, fellt mir bei, wie der Dr. Peterson; sehr schöner Song, “Circle Game”!

Karsten Dörre / 08.07.2020

Ohne Phantasie kommt keine Kreativität. Es geht um das Zulassen von sichtbaren oder im Kopf befindlichen Bildern und diese wirken/arbeiten zu lassen. Also eine Zeitfrage. Wer sich selbst keine Zeit gibt, wird auch nicht kreativ.

Werner Arning / 08.07.2020

Der Kreative, auch der Unternehmer, haben wohl gemeinsam, dass sie sich in dem Feld, in welchem sie kreativ tätig sind, nicht von ihrer Angst leiten lassen. Es handelt sich um mutige Menschen. Sie verhalten sich sich genau entgegengesetzt zum äußerst pflichtbewussten, besorgten Menschen, der keine Fehler begehen will. Der Unternehmer tut etwas. Er bedenkt nicht jeden seiner Schritte bis ins Detail. Aus der Aktion ergibt sich die nächste Aktion. Alles zu seiner Zeit. Er vertraut. Er vertraut darauf, beizeiten schon die angemessene Lösung zu finden. Er ist kein Bedenkenträger. Wäre er einer, wäre er kein guter Unternehmer. Erfolge tragen ihn. Misserfolge verdrängt er. Er braucht Raum, Freiheit, Platz für seine Einfälle. Details, die den Besorgten oder den Zwanghaften um den Schlaf bringen würden, nimmt er nicht einmal wahr. Dafür braucht er Leute, etwa eine Sekretärin oder etwa seine Ehefrau, die ihm die „Kleinigkeiten“ abnehmen. Für seinen Erfolg sind sie maßgeblich. Der Unternehmer ist ein Schaffender. Aber kein Schaffender aus dem Kulturbetrieb sondern ein Schaffender aus der Fülle des Lebens. Seine Motivation ist häufig nicht der materielle Gewinn sondern das Ausleben seiner Kreativität. Absolute Sicherheit ist ihm nicht wichtig. Er packt das Leben bei den Hörnern. Ihm gilt höchste Anerkennung. Es sind unsere vielen Unternehmer, unser Mittelstand, die Deutschlands Erfolgsgeschichte ausmachen. Nichts ist ur-deutscher im positiven Sinne als unser Mittelstand. Die Genauen und Sorgfältigen werden ebenfalls gebraucht und auch darin sind die Deutschen spitze. Es ist diese Kombination, die den Erfolg ausmacht.

Ulrich Geil / 08.07.2020

Kreativität und gute Noten schließen sich nicht aus. Der Kreative sollte nur schlau genug sein, zu erkennen, was für das Erreichen der guten Noten notwendig ist. Im Regelfall den Stoff des Lehrers möglichst 1:1 reproduzieren und alles eigene am besten weglassen oder höchstens mal als Einsprengsel verabreichen, falls man unbedingt eigenes zumuten möchte. Vielleicht kommt man da in sehr jungen Jahren noch nicht von selbst drauf oder hat niemanden, der es einem sagt, oder ignoriert es in jugendlichem Leichtsinn auch, wenn man es doch gesagt bekommt. Auf dem zweiten Bildungsweg sollte man dann aber schlauer bzw. reifer sein ;) “Aber es ist eine risikoreiche Strategie, wenn auch mit hohem Ertrag” - ähhhhh… wenn der hohe Ertrag sich automatisch ergäbe, wäre es doch wohl nicht mehr risikoreich, oder? Es besteht nur eine gesteigerte Chance auf hohen Ertrag. Ergeben muß der sich keinesfalls. Meistens dürfte sogar das Gegenteil der Fall sein, denn kreative Menschen sind nur solange beliebt, wie man nichts mit ihnen zu tun haben muß ;) Und der neu aufkommende Sozialfaschismus wird die Kreativen ohnehin eliminieren. Dem Sozi ist der Kreative verhasst wie kein zweiter. Hat schon seine Gründe, weshalb in sozialistischen Systemen keine Innovationen möglich sind… “...einfach etwas Vernünftiges zu machen.“ - Das sollte man selbst als Kreativer. Und zwar auch, und nicht nur. Eine abgeschlossene Berufsausbildung hilft einem beim Geldanschaffen in mageren Zeiten ungemein… ;) “Es gibt jedenfalls keinen algorithmischen Weg, eine neue Firma zu gründen” - ist wie mitm Fraunaufreißen, gell? ;)

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