Ralf Schuler

Ralf Schuler, geb. 1965 in Berlin-Köpenick, verh., 3 Kinder, ist Leiter der Parlamentsredaktion von BILD. Wegen politischer Querelen konnte der gebürtige Ost-Berliner nach dem Abitur zunächst nicht studieren, sondern absolvierte eine Lehre als Mechaniker (Metallverarbeitung) und arbeitete in der Glühlampenproduktion. Nach dem Volontariat bei der „Neuen Zeit“ wird er Redakteur und Balkan-Korrespondent bis zur Einstellung des Blattes 1994. Theodor-Wolff-Preis 1993. Von 1995 bis 1998 Redakteur der WELT, danach bis 2010 Politikchef der Märkischen Allgemeinen in Potsdam.  Seit 2011 in der Parlamentsredaktion von BILD.

Weiterführende Links:
http://www.bild.de/themen/specials/ralf-schuler/autoren-nachrichten-news-fotos-videos-36928604.bild.html
https://twitter.com/drumheadberlin?lang=de
https://ralfschuler.wordpress.com/

Archiv:
Ralf Schuler / 07.02.2018 / 13:21 / 20

Ein Dokument der Erschöpfung

Von Ralf Schuler. Es gibt Anfänge, denen wohnt gar nichts inne. Das nächtelange GroKo-Gewürge ist so einer. Es könnte damit zu tun haben, dass den Beteiligten das Gespür für die politische Wetterlage völlig abhanden gekommen ist. Und das gleich in vielfacher Hinsicht. Das Beängstigende ist, dass hier offenbar alle gängigen Wettbewerbsregeln des politischen Betriebs nicht mehr gelten und die parteiinterne Konkurrenz auch keine Lust hat, die fällige Quittung für offensichtliches Versagen auszustellen./ mehr

Ralf Schuler / 05.12.2017 / 18:08 / 5

Die Fakten passend arrangieren!

Von Ralf Schuler. Der Unterschied zwischen Wissensgesellschaft und Besserwissergesellschaft ist nicht groß. Eine Winzigkeit Realität liegt dazwischen. Man muss das Pferd nur von hinten aufzäumen, dann kommt man zu den Ergebnissen, die man haben will. Zum Beispiel, dass die Wirtschaft in Bayern boomt, obwohl die Politik es verhindern will. Macht doch Sinn, oder?/ mehr

Ralf Schuler / 01.10.2017 / 16:33 / 17

Deutschland muss „Rechts“ wieder lernen

Von Ralf Schuler. Die Kampagne gegen alles, was rechts ist, nimmt hysterische Züge an. Aber: Es ist erlaubt, rechts zu sein, solange man sich auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt und die rechtsstaatlich-demokratische Ordnung nicht aggressiv-kämpferisch bedroht. Die „Vielfalt“ (Diversity), die viele vor sich hertragen, ist verlogen, wenn sie nur die eigene Weltsicht umfasst. Wer Inklusion predigt, darf auch ihre Gegner nicht ausschließen./ mehr

Ralf Schuler / 24.03.2017 / 15:15 / 8

Norbert Lammert rettet die Demokratie

Von Ralf Schuler. Was tun, wenn die AfD den Einzug in den Bundestag schafft und ausgerechnet ein Abgeordneter der AfD als ältester Abgeordneter die konstituierende Sitzung des Hohen Hauses leiten soll? Norbert Lammert, Präsident des Bundestages, hat eine Idee, wie man eine solche Katastrophe verhindern könnte./ mehr

Ralf Schuler / 13.02.2017 / 17:14 / 12

Die Welt ist aus den Fugen. Wir machen weiter.

Von Ralf Schuler. Frank-Walter Steinmeier möchte Präsident aller Deutschen sein. Und er sagt, dass WIR mutig sein und Kurs halten sollen. Wer aber sind WIR? Gehören auch diejenigen dazu, die ihn nicht gewählt und ihm nicht applaudiert haben? Merke vor allem: Wir lassen uns beim Rechthaben nicht von den politischen Schmuddelkindern stören./ mehr

Ralf Schuler / 06.02.2017 / 06:26 / 7

Volksferne, die irgendwann zum Sprengsatz wird

Von Ralf Schuler. Frauenquote für Aufsichtsräte, Gender-Lehrstühle oder Unisex-Toiletten haben mit dem Alltag von Lidl-Verkäuferinnen, Gerüstbauern, Zustellern oder Servicekräften schlichtweg nichts zu tun. Dass bei Brexit, Trump, AfD und anderen eine Spaltung zwischen Stadt und Land existiert, erklärt sich aus der Tatsache, dass die Welt der Bio-Läden und Öko-Stromtarife genau dort endet, wo die Rinder grasen und die Windräder stehen./ mehr

Ralf Schuler / 24.11.2016 / 18:49 / 1

Ihr habt einen an der Klatsche, ihr Kriecher und Claqueure!

Von Ralf Schuler. Es geht los, der Wahlkampf kommt in die Gänge. Worauf Sie jetzt achten müssen: Immer die Kanzlerin loben, immer daran denken, ohne die SPD gäbe es keine soziale Gerechtigkeit. Was immer geht: Gegen Nörgler und Miesmacher wettern, selbst kraftvoll auf Zuversicht setzen und nicht unverantwortlich mit den Ängsten der Menschen spielen. / mehr

Ralf Schuler / 18.11.2016 / 14:57 / 25

Die Opfer von Würzburg: Keine Selfies, kein Besuch, kein Mitgefühl

Die letzten Opfer des Anschlags von Würzburg haben Deutschland verlassen. Zum Abschied gab es keinen Besuch von der Kanzlerin, nicht einmal Blumen vom Vizekanzler. Leider hat kein deutscher Politiker in den vier Monaten seit dem Attentat am 18. Juli 2016 die Zeit gefunden, die Familie zu besuchen und das Mitgefühl jenes Landes auszudrücken, in dem die Familie heimtückisch von einem Attentäter während einer Bahnfahrt überfallen wurde. Lasset uns schämen/ mehr

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