Ralf Schuler

Ralf Schuler, geb. 1965 in Berlin-Köpenick, verh., 3 Kinder, ist Leiter der Parlamentsredaktion von BILD. Wegen politischer Querelen konnte der gebürtige Ost-Berliner nach dem Abitur zunächst nicht studieren, sondern absolvierte eine Lehre als Mechaniker (Metallverarbeitung) und arbeitete in der Glühlampenproduktion. Nach dem Volontariat bei der „Neuen Zeit“ wird er Redakteur und Balkan-Korrespondent bis zur Einstellung des Blattes 1994. Theodor-Wolff-Preis 1993. Von 1995 bis 1998 Redakteur der WELT, danach bis 2010 Politikchef der Märkischen Allgemeinen in Potsdam.  Seit 2011 in der Parlamentsredaktion von BILD. Jüngste Buch-Publikation: „Lasst uns Populisten sein“, Herder 2019.

Weiterführende Links:
http://www.bild.de/themen/specials/ralf-schuler/autoren-nachrichten-news-fotos-videos-36928604.bild.html
https://twitter.com/drumheadberlin?lang=de
https://ralfschuler.wordpress.com/
https://www.amazon.de/Lasst-uns-Populisten-sein-Streitkultur/dp/3451383586

Archiv:
Ralf Schuler / 29.04.2020 / 14:00 / 48

Corona-Zerwürfnisse überall

Pandemie oder Panik, Angst oder Spott – Corona legt auch die Tiefenschichten im Freundes- und Bekanntenkreis frei. Hat man ansonsten selbst bei unbekannten Themen und unerwarteten Ereignissen ein gutes Gespür dafür entwickelt, wer wie reagieren wird, so stellt Corona vieles auf den Kopf./ mehr

Ralf Schuler / 07.04.2020 / 14:00 / 30

Orban und die Panikmache

Ungarn steht im Kreuzfeuer der Presse. Wütende Kommentare sprechen von „Staatsstreich“ (FAZ), von der Abschaffung der Demokratie, Vergleiche mit Hitlers Ermächtigungsgesetz sind so inflationär wie wohlfeil zu haben. Bayern will dem Ministerpräsidenten Orbán den „Franz-Josef-Strauß-Orden“ aberkennen. Was ist da los?/ mehr

Ralf Schuler / 25.02.2020 / 06:00 / 101

Ich fahren, Du sagen

In Hotels und Restaurants wird inzwischen flächendeckend geradebrecht, was der Dienstleistungsmarkt hergibt, und selbst bei der Kostümierung lässt die Integration kaum noch zu wünschen übrig. Ein wenig heikel ist der Verzicht auf Old-School-Analog-Deutsch allerdings bei manchen Alltagsdienstleistungen./ mehr

Ralf Schuler / 06.11.2019 / 12:22 / 154

Merkel-Interview: Kein Missgriff, eine Frechheit 

Angela Merkel sagt in einem Spiegel-Online-Interview, auch in der DDR hätte sie "ihren Traum" verwirklichen können: Mit 60 aus dem Berufsleben ausscheiden und in die USA reisen. "In der DDR gingen die Frauen mit 60 in Rente." In der Bundesrepublik liegt das Renteneintrittsalter höher, und deswegen muss sie weiter machen und so manchen Shitstorm über sich ergehen lassen. Ihre Einlassungen sind überaus verstörend./ mehr

Ralf Schuler / 15.04.2019 / 06:25 / 70

Bürger-Ohnmacht hat einen Namen: BER!

Der BER ist ein Phantom, das schon lange nicht mehr schmerzt. Er ist ein eingewachsener Tumor, mit dem man sich abgefunden hat, und der höchstens noch zum geräuschvollen Fitness-Programm reicht. Ein Exempel-Tempel für die Selbstüberhebung, die inzwischen selbst dem deutschen Ingenieur so schwör geworden ist, dass der Hosenbund vom Blaumann platzt. / mehr

Ralf Schuler / 03.04.2019 / 06:25 / 33

Merkel und die Populisten

Das Abwarten und Befolgen richtungsweisender Konstellationen hat Angela Merkel von Anfang an zu ihrem prägenden Politikstil gemacht. Wer die freiheitlichen und demokratischen Ziele im Auge behalten will, kann aber nicht einfach abwarten, wohin sich der Wind dreht, er muss die Probleme lösen, die populistische Bewegungen artikulieren./ mehr

Ralf Schuler / 02.04.2019 / 06:21 / 71

Wo seid ihr? Ihr wart doch immer an unserer Seite!

Für Deutschlands größte Tageszeitung Bild hatte im Herbst 2015 die Kampagne „Wir helfen“ dramatische Folgen. In den Rand des Signets war der Schriftzug „Refugees welcome“ integriert, die Abwehrreflexe waren heftig. Vor allem aus der klassischen Leserschaft erreichten mich in der Bild-Redaktion damals Briefe und Mails, in denen die Stimmungslage von Verwunderung bis zu blankem Hass reichte. / mehr

Ralf Schuler / 25.03.2019 / 10:30 / 40

Christchurch und das Wort zum Sonntag

Der Islamismus hat angeblich nichts mit dem Islam zu tun, aber es muss mich auch niemand an mein Christentum erinnern, wenn es Übergriffe auf Muslime gibt. „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Matth 25,40). Heißt: Jeder Angriff auf einen Menschen ist ein Angriff auf meinen Gott. Ich wünschte, das wäre Konsens in den interreligiösen Gesprächskreisen. / mehr

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