Dirk Maxeiner / 15.02.2014 / 11:03 / 6 / Seite ausdrucken

Wieviele Bundestagsabgeordnete haben ihr Geld in Windräder & Co angelegt?

Oftmals ist es nur ein eher beiläufiger Nebensatz, der auf den Kern einer Sache hinweist. In einem Bericht des Tagesspiegel über die Reform der Energiewende steht ein solcher Satz:

“Denn, so berichtet einer aus der Union, der auf Gabriels Seite steht, hinter vorgehaltener Hand: Beinahe jeder Abgeordnete ist irgendwie mit dem Ökoboom verflochten. Entweder hat er selbst Windräder oder Fondsanteile, profitiert von Aufträgen der Branche oder wird massiv von den betroffenen Unternehmen in seinem Wahlkreis unter Druck gesetzt. „Eigentlich“, sagt der Mann, „müsste die Hälfte des Bundestages der Abstimmung wegen persönlicher Betroffenheit fernbleiben.“

Eigentlich wäre es ein dringendes Gebot der Transparenz und auch ein berechtigtes öffentliches Interesse, einmal zu erfahren, welcher Bundestagsabgeordnete direkt oder indirekt in erneuerbare Energien investiert hat. Merkwürdigerweise wurde eine solche Umfrage bislang nicht gemacht und ich fürchte dabei bleibt es auch. Aber vielleicht wäre das eine Idee für die BILD-Opposition. Meine Damen und Herren übernehmen Sie!

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Leserpost (6)
Ralf Tetzner / 16.02.2014

Vielleicht wäre es auch eine Idee für eine Onlinepetition?! Die Dinger sollen ja gelegentlich richtig Staub aufwirbeln…

Christian Herms / 16.02.2014

Wer also bisher geglaubt hat, daß die Entscheidungen einiger Abgeordneter in Bezug auf die “Energiewende” von ihrem Gewissen (oder auch von ihrem Realitätsverlust bzw. technischer Unkenntnis) getragen werden, wird jetzt eines besseren belehrt: Es ist ihr Portfolio.

Chris Deister / 15.02.2014

Nunja, auch wenn es BT-Abgeordnete sind, die in Prokon oder Solarworld investiert sind oder waren: auch deren Geld ist verloren. Es ist entscheidend, wo in der Nahrungskette man sich bei diesem Ponzi-Spiel befindet. Interessanterweise sind das gerade die, die gerne von “Nachhaltigkeit” faseln: wie nachhaltig ist ein Investment, dass das sich nur rechnet, wenn die staatlichen Eingriffe immer absurder werden? Mit der Folge, dass heute die kWh Strom 30 Ct kostet. Wie lange glauben denn die “Investoren” lässt sich die Schere zwischen einheimischem und Strompreis und dem der übrigen Welt öffnen? In 3 Jahren kostet der Strom hierzulande 50 Ct (1 Mark die kWh!), in 5 Jahren 60 Ct und so weiter… Wie “nachhaltig” lässt sich solch ein System aufrechterhalten? Das geht nur um den Preis der Verarmung, und zwar direkt (über die Stromrechnung) und indirekt (Abwanderung der Industrie ins Ausland bzw. Lohndumping aus Ausgleich für horrende Energiekosten). Wie lange wird die linksgrüne, gleichgeschaltete Agitprop-Presse uns noch blühende Landschaften vorlügen?

Michael Lorenz / 15.02.2014

Existiert ein gütiger und gerechter Weltenlenker, wird er dafür gesorgt haben, dass sie massiv bei PROKON investiert sind ;-)

Waldemar Undig / 15.02.2014

Ja vielleicht haben die alle Prokongenussscheine gebunkert…

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