Dirk Maxeiner / 04.08.2017 / 06:15 / 9 / Seite ausdrucken

Warum Einwanderung nicht die globale Armut beseitigt

Roy Howard Beck ist ein ehemaliger Journalist und Gründer von NumbersUSA. Bekannt ist er aus Debatten über Bevölkerung, Arbeit und Einwanderung und über seine YouTube-Videos. In diesem Video, das sich auf die USA bezieht, erklärt er sehr anschaulich, warum Amerika nicht das Armutsproblem der Welt lösen kann. Das gilt auch für Deutschland. Oder besser: Es gilt erst recht für Deutschland, das im Vergleich zu den USA ein Zwerg ist. Das Video stammt aus dem Jahr 2010, hat aber seitdem nicht an Aktualität eingebüßt. Ganz im Gegenteil. Deutsche Untertexte erleichtern das Verstehen.

Leserpost (9)
Hubert Bauer / 04.08.2017

Da kann ich jeden (!) Satz unterschreiben und ich kann nur einen Gedanken noch hinzufügen. Je mehr Menschen wir aufnehmen, um so mehr Menschen werden in Afrika gezeugt, weil sich die Afrikaner im Alter von 20 - 30 Jahren sagen: Je mehr Kinder wir zeugen, um so mehr können wir nach Europa schicken, damit sie uns im Alter mit Geldüberweisungen aus Europa unterstützen können.

Andreas Rochow / 04.08.2017

Beeindruckend, anschaulich und aufgrund der Zahlen nicht zu widerlegen. Roy H. Beck scheint aber von den Aktivisten der Open Society ignoriert zu werden. Wie nennt man Menschen, deren Weltanschauung die Realität nicht ertragen?

Karla Kuhn / 04.08.2017

Unglaublich diese Kaugummitürme aber leider die bittere Wahrheit. Abgesehen davon hätten Deutschland und andere Länder Europas gar nicht die Kapazitäten Milliarden Menschen aufzunehmen.  Da paßt der Ausspruch von Peter Scholl Latour über Kalkutta genau in diese Zeit.  Nach diesem Video bekommt Merkels stures Verhalten, die Grenzen nicht zu schließen, einen bitterbösen Nachgeschmack.  Gibt es denn nicht wenigstens einen Politiker, der den Mut hat, diese Frau zu stoppen ??

Dirk Ahlbrecht / 04.08.2017

Sie versuchen es mit Verstand und Logik, lieber Herr Maxeiner. Das ist, mit Verlaub, Ihr “Fehler”. Man wird Ihnen antworten: “Das mag ja sein. Aber es sind immerhin eine Million Menschen, denen wir helfen können! Das ist doch schon einmal etwas!” Das diese (jährlich) eine Million Menschen (in der übergroßen Mehrzahl junge Männer) die hiesigen Verhältnisse dennoch zum Kippen bringen werden, kommt bei diesen Leuten nicht an. Denn es geht nicht um Logik und Verstand. Nicht einmal um Humanität. Denn es geht ums zerstören. Es ist die umgekehrte Variante von: “Wenn ich etwas Schönes, was ein anderer Mensch hat, nicht haben kann, dann mache ich es ihm wenigstens kaputt!”

Ralf Hühn / 04.08.2017

Ich kenne dieses Video schon seit ein paar Jahren und ich habe mich immer gefragt, ob ich der einzige bin, der es gesehen hat, zumindest in Deutschland. Man wird nicht eher Ruhe geben, bis es allen gleich schlecht geht und niemand anderen mehr helfen kann. Soll das das Ziel sein? Den Link habe ich (mal wieder) an alle Bekannten weitergegeben, aber ich bin da eher pessimistisch.

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