Manfred Haferburg / 03.12.2017 / 06:29 / Foto: Pixabay / 23 / Seite ausdrucken

Der Weg des Urans aus Deutschland nach Russland und zurück

Mich hat mal jemand als Atomfuzzi tituliert, weil ihm meine Ansicht nicht gefiel, dass fachmännisch und sicher betriebene Atomkraftwerke eine saubere Technologie zur Erzeugung von Strom sind. Wir konnten das einmal gut in Deutschland. Wir bauten die sichersten Kernkraftwerke der Welt, und wir betrieben sie auch sicher. Mein ganzes Arbeitsleben habe ich mit der Atomenergie verbracht und als Sicherheitsberater weltweit für mehr als 80 Kernkraftwerke in 23 Ländern gearbeitet.

Schon als kleines Kind hatte ich meine erste Begegnung mit der Atomkraft. Es war allerdings mehr eine Begegnung der dritten Art. Mein Vater arbeitete damals als Zimmermann unter Tage bei der SDAG Wismut und war daher nie zu Hause – meine Mutter sagte, er ist auf „Montage“. Mit Holzbalken stützte er in Joachimsthal die Stollen ab, in denen seine Kollegen das Pechblende-Erz aus dem Gestein hämmerten und kratzten. Dafür bekam er 1,28 Mark Lohn pro Stunde, ein halbes Pfund Fettzulage bei den Lebensmittelkarten, Zigaretten und drei bis fünf Flaschen des Deputat-Schnapses „Kumpel-Tod“ pro Monat. Nach drei Jahren bekamen wir eine kleine Zweizimmerwohnung mit Ofenheizung und Gemeinschaftsbad im Keller.

Heute weiß ich, was mein Vater für ein Opfer brachte. Der Name des harmlosen Minerals Wismut war der Tarnname für den Uranabbau in der Sowjetischen Besatzungszone. Auf Befehl des russischen Marschalls Sokolowski musste die Ostzone ihre gesamte Bergbauindustrie als Reparationsleistungen an die UdSSR übergeben. Die SDAG Wismut hatte die Feldpostnummer 27304 der Roten Armee und wurde zum wichtigsten Uranproduzenten im gesamten Machtbereich der UdSSR. Schon der Name SDAG Wismut sagt viel über den Charakter dieser „Firma“. SDAG hieß nämlich „Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft“. Eine Aktiengesellschaft im Sozialismus? Gemeint war folgendes: Die SU und die DDR hatten je einen Anteil von einer Milliarde Mark an der AG. Die DDR musste allerdings ihren Aktienanteil in Raten von 200 Millionen Mark Jahr für Jahr von der Sowjetunion zurückkaufen. Die Kosten des Uranabbaus trug die DDR allein. Das Uranerz ging vollständig in die Sowjetunion.

Koloniale Ausbeutung hieß Deutsch-Sowjetische Freundschaft

Die Arbeitsbedingungen für meinen Vater und seine Kollegen waren menschenverachtend. Ab 1945 wurden über 40.000 Arbeiter, darunter viele Kriegsgefangene, per „Arbeitsverpflichtung“ zur Untertagearbeit gepresst. Die Zwangs-Bergleute wurden bis in die 50iger Jahre wegen kleinster Vergehen – zum Beispiel Normuntererfüllung – drakonisch bestraft. 70 von ihnen wegen vermeintlicher Spionage in die Sowjetunion verschleppt und hingerichtet. Später schufteten bis 1975 über 120.000 Menschen im Uranbergbau in der DDR. Mit ihren Presslufthämmern folgten die Bergleute den Pechblendefaltungen im Gestein und schleppten das Erz kriechend in Holzkisten durch die oft nur einen Meter hohen Vortriebsgänge zu den größeren Stollen. Für das Abstützen waren die Hauer selbst verantwortlich.

Die Arbeit unter Tage war nicht ungefährlich. Schätzungen sprechen von 200 tödlichen Arbeitsunfällen pro Jahr; Zahlen „wurden offiziell nicht erfasst“. Viele Arbeiter bekamen Silikose durch den eingeatmeten Staub beim Bohren, Schleppen und Verladen. 15.000 Fälle von Silikose wurden nach der Wende als Berufskrankheit anerkannt. Strahlenschutzmaßnahmen für die Bergleute gab es in den ersten Jahren gar nicht, und als Mitte der 50iger Jahre Strahlendosismessungen eingeführt wurden, waren die Ergebnisse selbst für die Betriebsärzte geheim.

Nach dem Zusammenbruch der DDR wurden mehr als 5.000 Fälle von Lungenkrebs als Berufskrankheit der Wismut-Bergleute anerkannt. Die Erkrankten hatten zu viel des beim Abbau frei werdenden natürlichen radioaktiven Gases Radon eingeatmet. Vielleicht dazu auch noch zu viele Deputat-Zigaretten geraucht. Als Zimmermann war mein Vater weniger betroffen und kam gesund davon.

Er erzählte, dass das gewonnene und aufbereitete Uranerz in Waggons verladen wurde, die verplombt in die Sowjetunion verbracht wurden. Dort wurden angeblich ganze Täler mit dem Rohstoff aufgefüllt. Eigentlich heißt so etwas koloniale Ausbeutung. Im Sozialismus hieß es hingegen Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Heute deckt Russland seine Grundlast zu 40 Prozent mit Kernenergie, während es uns mit tatkräftiger Hilfe von Gerhard Schröder das russische Erdgas für grüne Strom- und Wärmeproduktion verkauft. Wir bauen uns mit Nord-Stream in eine gefährliche Abhängigkeit – wie passt der Bau dieser Erdgasleitung eigentlich mit den Russland-Handelssanktionen zusammen? Zumal unsere wichtigsten unterirdischen Gaslager heute schon Gasprom gehören.

Das klang so schön exotisch und irgendwie kernig

Doch zurück zum Uran. Ich wollte eigentlich Innenarchitekt werden. Aber in der DDR sagte man mir, dass dies ohne eine freiwillige Langzeitverpflichtung für den „Ehrendienst bei der NVA“ nicht möglich wäre. Ehrendienst bei der NVA klang in meinen Rockerohren nicht gerade verlockend – ich spielte nämlich seinerzeit die Bassgitarre bei den Toccato-Singers – wenn die nicht gerade mal wieder verboten waren. Studienberatung hatte in der DDR etwas von Scientology, also wälzte ich selbstständig den Studienführer und entschied mich für „Kernenergetik“ an der Technischen Universität Dresden. Das klang so schön exotisch und irgendwie kernig. Das Studium war schön weit weg von zu Hause. Die TU Dresden war aus meiner Sicht die traditionsreichste Universität der DDR und – wie weitsichtig für einen 17jährigen – man würde ein Diplom von der TU-Dresden auch im Westen anerkennen. Die TU nahm mich auch ohne Ehrendienst, bei den Kernphysikern gab es wohl nicht so viel Bewerber. Also auf nach Sachsen, wo die schönen Mädchen wachsen.

Meine zweite Begegnung mit der Wismut und dem Uranabbau der DDR hatte ich während der vormilitärischen Ausbildung der Studenten. Die erfolgte nämlich in Seelingstädt/Thüringen auf der „roten Halde“ von Gauern. Was wir nicht wussten: es war eine Uranabbau-Halde der Wismut, deren Staub wir kriechend schluckten, und in die wir liegend unsere Schützenlöcher buddelten. Tausende von Studenten verbrachten gezwungenermaßen sechs Wochen ihrer Ferien auf dieser Halde und haben den Staub abends mit eingeschmuggeltem Bier runtergespült. Der Staub der Halde hatte es in sich, dagegen war die bundesdeutsche Strahlenmolke Babynahrung. Trotzdem hege ich heute ernsthafte Zweifel an der gesundheitsschädigenden Wirkung von niedrig-radioaktiver Strahlung. Da waren wohl Bier und Zigaretten gefährlicher.

Das Fach Kernenergetik stellte sich als ein ziemlich dickes Brett heraus – eine Mischung aus Kernphysik und Maschinenbau, angereichert mit Russisch und garniert mit Gesellschaftswissenschaften. Wir Studenten sangen, vom Bier beseelt, in unserer Dresdener Stammkneipe „Augsburger Hof“:

Die Gesellschaftswissenschaftler sein’s, sein’s kreuzbrave Leut’ –
denn sie lesen ihre Prawda und glauben, sie sind Wissenschaftler...“

und setzen damit äußerst leichtfertig unsere Karrieren aufs Spiel. Irgendwie tat ich mich mit der Physik leichter, als das „Neues Deutschland“ zu lesen und auswendig nachzuplappern. Da kannten die GeWi-Leute kein Pardon, wehe, es kam einer mit einem eigenen Gedanken. Mein Kernphysikprofessor hingegen war ein echter Spaßvogel. Der erste Reaktorkern, den ich berechnen sollte, entpuppte sich auf Grund der vorgegebenen hohen Anreicherung des Urans als potenzielle Plutoniumbombe. Die Assistenten lachten sich kaputt darüber, wieviel Zeit es mich kostete, das zu kapieren.

Nein, ich wollte auch kein Stasispitzel werden

Trotzdem brachte ich es mit meinem Diplom aus Dresden vom Reaktoroperator innerhalb von drei Jahren zum Oberschichtleiter im damals größten AKW der Welt, dem Kernkraftwerk Greifswald. Fünf Reaktoren waren schon in Betrieb, drei weitere im Bau; das Turbinenhaus war zwei Kilometer lang.

Und wieder waren es die GeWi-Leute, die mir in meine hoffnungsvolle Karrieresuppe spuckten. Als Oberschichtleiter nicht in der SED zu sein, das ging gar nicht. Und nein, ich wollte nicht in die SED. Dann versagte ich auch noch bei der Stasi-Hexenprobe! Nein, ich wollte auch kein Stasispitzel werden. Um das sicherzustellen, erzählte ich jedem, der es hören wollte, daß die Stasi mir die Ehre erwiesen hatte, mich als Informellen Mitarbeiter anwerben zu wollen. Zur Strafe beschloss die Stasi, mich zu zersetzen, was auch sehr gut klappte. Drei Jahre später hatte ich weder Familie, noch Haus und Hof. Mit der Kernenergie-Karriere in Greifswald war’s vorbei. Ich hatte gegen den Wind gespuckt und bekam folgerichtig die Spucke ins Gesicht.

So kam es, dass ich 1986 in der Slowakei am dortigen Simulator in Bohunicer AKW jobbte, als alle Strahlenmonitore piepten, als die Arbeiter von zu Hause ins Kraftwerk geradelt kamen. Ich begegnete dem Wismut-Uran erneut; diesmal kam es zu mir durch die Luft geflogen. Denn im Jahre 1986 wurde die sowjetische Kernkraftindustrie von einer verheerenden Nuklearkatastrophe heimgesucht. Einer ihrer großen 1000 MW RBMK-Reaktoren in Tschernobyl  – ursprünglich eher eine militärische Anlage zur Produktion von Bombenplutonium mit Strom als Abfallprodukt – wurde während eines Funktionstestes so überlastet, daß es zu einer Dampfexplosion im Reaktor mit anschließendem Brand des Graphitmoderators kam. Die aufsteigende Hitze verteilte die austretende Radioaktivität über die ganze Welt. Der kommunistische Staatsapparat konnte die Katastrophe nicht wie üblich vertuschen. Fast 50 Menschen starben bei der Eindämmung der Folgen an Strahlung. Ein riesiges Gebiet wurde evakuiert.

Während sich im Westen ahnungslose Experten überboten, Äpfel mit Birnen zu vergleichen und mit der Strahlenangst die Bevölkerung in Panik versetzten, war mir klar, dass es sich bei Tschernobyl um ein klassisches Organisationsversagen gehandelt hatte. So menschenverachtend, wie es bei der Wismut zuging, war es vorher 50 Jahre lang auch in der Sowjetunion zugegangen. In der SU hielt die „Katastroika“ Einzug. Wir nannten Gorbatschows Perestroika so, weil durch die neue Offenheit klar wurde, daß sich in der sowjetischen Gesellschaft eine Kultur entwickelt hatte, in der Planerfüllung vor der Sicherheit kam und das Wohl des Einzelnen dem Aufbau des Sozialismus geopfert werden durfte. Diese Unsicherheits-Kultur verursachte viele schwere Industrie- und Umweltkatastrophen. Wie in der DDR, wo die Wismut hunderte von Opfern in Kauf nahm, so waren in der SU Katastrophen an der Tagesordnung, z.B. die Öl-Katastrophen in Westsibirien, das Austrocknen des Aralsees oder die Atomkatastrophe von Majak. Und eben auch Tschernobyl.  

Der Zusammenbruch der DDR rettete mich vor dem Schlimmsten

Ich hatte meine eigene Erklärung für den GAU in Tschernobyl und hielt unklugerweise mit meiner Meinung nicht hinterm Berg. Das bestärkte die Stasi in ihrem Bemühen, meine Zersetzung zu forcieren. Daher fand ich mich folgerichtig zwei Jahre später im staatlichen Erholungsheim des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen wieder. Der Zusammenbruch der DDR rettete mich vor dem Schlimmsten.

Noch heute sind den Ländern der ehemaligen Sowjetunion 11 RBMK-Reaktoren, also solche vom Typ Tschernobyl, in Betrieb. Technisch gesehen ist es nicht möglich, den Reaktortyp RBMK auf moderne Sicherheitsstandards nachzurüsten. Man kann zum Beispiel den fehlenden Sicherheitseinschlussbehälter des Reaktorteils nicht einfach darum bauen. Dieses Sicherheitssystem gehört aber in allen westlichen Kernanlagen als sogenanntes Containment zum Mindeststandard.

Obwohl so gut als möglich nachgerüstet, wird Russland die RBMK’s sukzessive abschalten. Das ist aber bei dem herrschenden Energiehunger nicht so einfach. Derzeit werden in Russland acht Kernkraftwerke der VVER-Generation 3+ mit modernen Sicherheitsstandards gebaut, welche RBMK’s ersetzen sollen. Weitere Neubauten sind in Planung. Bis 2030 sollen in Russland 26 Reaktoren ans Netz gehen.

In St. Petersburg befindet sich gerade ein Schiff, die „Akademik Lomonossow“ als schwimmendes Kernkraftwerk mit zwei 35 MW-Reaktoren im Probebetrieb. Es ist das erste einer ganzen Flotte von schwimmenden Kernkraftwerken. Die „Akademik Lomonossov“ soll die Uralt-RBMK’s in Bilibino ersetzen, die eine der nördlichsten Städte in Sibirien mit Energie versorgen. Es bleibt zu hoffen, dass die Ersatzanlagen schnell ans Netz kommen.

Der Uranbergbau der SDAG Wismut ist Geschichte, die Lagerstätten sind erschöpft. Heute sind die größten Uranbergbauländer Kanada, Australien, Kasachstan, Russland, Niger, Namibia, Usbekistan und die USA. Die Vorräte reichen noch für mindestens 100 Jahre, heutige Reaktortypen und Marktpreise unterstellt. Bei einem nuklearen Wiederaufarbeitungszyklus – der in Deutschland per Gesetz verboten ist – reichen sie ein mehrfaches dieses Zeitraums.

Und was lernen wir daraus?

Zu meiner Geschichte gehört der Vollständigkeit halber auch, dass nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion der deutsche Steuerzahler mit 10 Milliarden Mark für die Sanierung der Hinterlassenschaft der SDAG Wismut zur Kasse gebeten wurde. Aber der deutsche Steuerzahler zahlt ja auch für den Rückbau russischer Atom-U-Boote, die in einem Murmansker Hafen vor sich hin rotten. Deutschland berappt dafür 600 Mio Euro. Man kann eben nicht nur gute Geschäfte machen. „Uns geht es gut, wie nie zuvor“ fabuliert die Zujubelpresse, „die Steuerquellen sprudeln“. Wenn ich so an die Kosten der Energiewende, die Kosten Euro-Rettung, die Kosten der Zuwanderung und die Kosten für die vielen anderen kleineren Weltrettungsprojekte der Politiker denke, dann fällt mir dazu ein, dass man doch auch hin und wieder mal ein paar gute Geschäfte machen sollte.

Mein Fazit ist: Für den sicheren Betrieb von Kernkraftwerken braucht es vor allem eines, Stabilität. Damit meine ich: politische Stabilität, ökonomische Stabilität und soziale Stabilität.

Politische Stabilität heißt, dass die Energiepolitik eines Landes langfristig angelegt ist und Großinvestitionen wie Kraftwerke nicht zum politischen Spielball von Parteien werden.

Ökonomische Stabilität heißt, dass der Energiemarkt den Stromerzeugern wirtschaftliche Preise ermöglicht, bei der auch die Erzeugung von Grundlast noch eine Gewinnspanne beinhaltet – denn ohne Grundlast gibt es keine sichere Stromversorgung.

Und soziale Stabilität heißt, dass niemand einen Streik der Angestellten eines AKW haben möchte. Länder, denen diese Stabilität nicht gegeben ist, sollten ihren Strom lieber anders herstellen.

Manfred Haferburg ist Autor des Romans Wohn-Haftmit einem Vorwort von Wolf Biermann. Der Roman zeichnet ein spannendes Bild über die Zustände in der DDR-Kernenergie und die Drangsalierung der Bürger durch das Regime.

Foto: Pixabay

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Leserpost (23)
Holger Jahn / 04.12.2017

@Christian Müller (ehem. MdB 1990-2005) Denken Sie ernsthaft, dass Ihr Namenszusatz (“ehem. MdB 1990-2005”) Ihrem Kommentar zusätzliche Kredibilität verleiht? Ich jedenfalls nicht, sehr verehrte Frau “ehem. MdB”.

Rudolf Petersen / 03.12.2017

Sehr geehrter Herr Haferberg, hätten Sie ein paar Empfehlungen für sichere Endlager? Das Problem scheint mir nirgends bisher gelöst. Freundlichen Gruss Rudolf Petersen

Wolfgang Kaufmann / 03.12.2017

Deutschland hat sich unter Merkel von seinen engsten europäischen Partnern entfremdet. In Sachen Energie und in Sachen Migration sind wir doch zumindest die Geisterfahrer Europas geworden, wenn wir nicht gar Freunde und Verbündete mal wieder in Grund und Boden belehren. „Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!“

Heiner Bargel / 03.12.2017

Sehr geehrter Herr Haferburg, Vielen Dank für diesen, wie auch die anderen Artikel gegen die Strahlenphobie und den Strahlenablaßhandel. Eine Bitte: Könnten Sie mal den derzeitigen Stand der Entwicklung der Molten Salt -Technologie aus der Sicht des “Atomfuzzis” darlegen? Irgendwie gab es da in Hamm-Uentrop schon mal einen sehr weiten Fortschritt in Deutschland, der aber dank der ideologischen Strahlenphobie abgewickelt wurde. Und vom Dual Fluid hört man auch nur noch wenig. Sie sind doch Weltreisender in Sachen Kernkraftwerke. Wie weit ist der Vorsprung, den die anderen Länder mittlerweile haben?

Brigitte Mittelsdorf / 03.12.2017

Ergänzend möchte ich Manfred Haferburgs Buch „Wohn-Haft“ empfehlen.

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