Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 14.11.2017 / 18:00 / 10

Familiennachzug nach Jamaika

Von Manfred Haferburg. Die potentiellen Jamaika-Koalitionäre haben bei dem Thema bisher immer fein um den heißen Brei herumgeredet. Die Verhandlungen erinnern an ein Jamaika-Konklave und die Medien erwarten sehnsüchtig den weißen Rauch. Aber auf welcher Faktenbasis könnten verantwortungsbewusste Politiker eine Entscheidung über den Familiennachzug fällen, um sie dann in einen Koalitionsvertrag zum Wohle ihres Staates und seiner Bürger aufzunehmen?/ mehr

Manfred Haferburg / 04.11.2017 / 10:30 / 12

Wie Politiker soziale Gerechtigkeit leben

Von Manfred Haferburg. Die „Abgeordnetenentschädigung“ der Bundestagsabgeordneten stieg ab Juli 2017 monatlich um 215 Euro auf 9.542 Euro.Zu den Diäten kommt eine steuerfreie „Kostenpauschale“ in Höhe von 4.318,88 Euro hinzu. Darüber hinaus können pro Jahr Bürokosten bis zu 12.000 Euro abgerufen werden. Der Hartz-IV-Satz (Arbeitslosengeld II) steigt 2018 um sieben Euro auf monatlich 416 Euro. / mehr

Manfred Haferburg / 30.10.2017 / 13:36 / 11

Französischer Butter-Notstand sucht WELT-online heim

Von Manfred Haferburg. „Den Franzosen geht die Butter aus“, heißt die Schlagzeile von WELT-Online. In Panik renne ich los. Baskenmütze aufgesetzt, den Figaro konspirativ unterm Arm: investigativer Journalismus für die Achse. Und ich, der mutige Korrespondent aus Paris, der direkt vom Untergang der Grande Nation berichtet. Im nächsten Supermarkt zähle ich tatsächlich nur noch 24 verschiedene Sorten Butter! Der Schreck sitzt mir tief in den Knochen./ mehr

Manfred Haferburg / 13.10.2017 / 12:59 / 5

Das unglaubliche Staatsversagen im Fall des Attentäters von Marseille

Von Manfred Haferburg. 241 Menschen wurden in den vergangenen Jahren in Frankreich von Islamisten ermordet, viele von ihnen Frauen und Kinder. Der Fall des Attentäters von Lyon, Ahmed Hamachi, offenbart eine geradezu unglaubliche Kette von staatlichem Versagen und Verdrängen. Jetzt musste ein führender Verantwortlicher gehen, den zwei getöteten jungen Frauen hilft das aber nichts mehr. / mehr

Manfred Haferburg / 24.09.2017 / 14:25 / 6

Schiffen gegen Trump

Von Manfred Haferburg. In der Welt der Bekloppten und Bescheuerten gibt es tatsächlich noch Themen, die nichts mit der Bundestagswahl zu tun haben. Stern-Online berichtet über einen Künstler der gegen den Wind, pardon gegen Donal Trump anpinkelt. Beeindruckend ist Urinmenge von 750 Litern in 200 Tagen – das macht durchschnittlich 3,75 Liter pro Tag. Hat der Künstler bei seinem Eigenurin-Kunstwerk etwa geschummelt und etwas Fremdurin beigemischt?/ mehr

Manfred Haferburg / 22.09.2017 / 18:42 / 26

Bürgschaften: Gut sein soll nix mehr kosten

Von Manfred Haferburg. Wer eine Bürgschaft übernimmt, muss damit rechnen, dass er auch für diese Bürgschaft einstehen muss. Doch für manche Bürgschaften soll es Privilegien geben, fordern Politiker. Wer für die Einreise eines Flüchtlings gebürgt hat, sollte für sein „ethisches Handeln“ belohnt und von allen Folgekosten verschont werden. Der Grund für diese Forderung: Job-Center verlangen von den Bürgen Geld, um die Kosten zu übernehmen, für die sie einst gebürgt hatten./ mehr

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