Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 26.05.2017 / 06:15 / 0

Atom-Endlager: Die finnische Quadratur des deutschen Kreises

Von Manfred Haferburg. Unerwähnt von den deutschen Medien und unbemerkt von den deutschen Bürgerinitiativen, bauen die Finnen einfach ein Endlager für hochradioaktiven Müll. Und das ohne die deutschen Vorreiter zu fragen. Dürfen die Finnen das denn? Die Deutschen brauchen auch ein Endlager, aber sie wollen keines. Ganz einfach, weil damit das wichtigste Anti-Atomkraft-Argument entfallen würde./ mehr

Manfred Haferburg / 21.05.2017 / 12:00 / 9

Biermann ist in Ostberlin wieder mal unerwünscht

Von Manfred Haferburg. Linker DDR-Muff an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“: Ganze 54 Jahre nach der Verbotsschliessung wird das von Biermann gegründete Berliner Arbeiter-Theater nach Umbauarbeiten neu eröffnet. Von der Hochschulleitung für Schauspielkunst Ernst Busch heißt es schmallippig: „Bei dem Festakt ist Biermann als Redner nicht eingeplant“./ mehr

Manfred Haferburg / 16.05.2017 / 06:00 / 26

Energiepolitik: Scharlatane gefährden unseren Wohlstand

Von Manfred Haferburg. Die Energiewende hat bis heute schon wesentlich mehr Geld gekostet, als 60 Jahre Steinkohlesubventionen. Ein Ende ist allerdings absehbar – wenn alle Beteiligten durch die Physik und den Markt vom Platz verwiesen werden. Die Scharlatane aber müssen dieses Ende mit Schrecken nicht bezahlen, sondern die Bürger./ mehr

Manfred Haferburg / 11.05.2017 / 06:28 / 29

Grüne Verkehrswende: Kein Strom, aber elektrisch

Von Manfred Haferburg. Nachdem die Energiewende weltweit als unerschrockener Ausdruck des deutschen Wesens bewundert wird, haben die Grünen einen weiteren Massenschlager erfunden: die Verkehrswende. Das Feindbild, das die Atomkraftwerke für die Energiewende lieferten, sollen die Dieselmotoren für die Verkehrswende werden./ mehr

Manfred Haferburg / 07.05.2017 / 14:30 / 3

Paris während der Wahl – Wasserstandsmeldung 6

Von Manfred Haferburg. Die Franzosen werden in großer Zahl zur Wahl schreiten. Weil sie wirklich eine Wahl haben. Egal wer gewinnt. Vive la France, es wird demokratisch gewählt. Eine Richtungswahl: Macron steht für „weiter so“ und Le Pen für „halt, kehrt, marsch“. Macron wird sehr viel deutsches Steuergeld brauchen, um sein „weiter so“ finanzieren zu können. Und das Lustige an der Sache ist: er wird es bekommen./ mehr

Manfred Haferburg / 23.04.2017 / 23:08 / 9

Paris nach der 1. Wahl – Wasserstandsmeldung 5

Von Manfred Haferburg. Jetzt wage ich mal eine Prognose: Der nächste Präsident der französischen Republik heißt Macron. Doch, liebe deutsche Macron-Fans, freut euch nicht zu früh. Macron wird mit Sicherheit nicht der Vizekanzler von Angela Merkel sein. Im übrigen: Wenn deutsche Politiker wollen, dass Le Pen gewählt wird, dann brauchen sie nur die französischen Wähler davor zu warnen, für Le Pen zu stimmen./ mehr

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