Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 22.09.2017 / 18:42 / 0

Bürgschaften: Gut sein soll nix mehr kosten

Von Manfred Haferburg. Wer eine Bürgschaft übernimmt, muss damit rechnen, dass er auch für diese Bürgschaft einstehen muss. Doch für manche Bürgschaften soll es Privilegien geben, fordern Politiker. Wer für die Einreise eines Flüchtlings gebürgt hat, sollte für sein „ethisches Handeln“ belohnt und von allen Folgekosten verschont werden. Der Grund für diese Forderung: Job-Center verlangen von den Bürgen Geld, um die Kosten zu übernehmen, für die sie einst gebürgt hatten./ mehr

Manfred Haferburg / 04.09.2017 / 18:00 / 23

Klaas, Campino, Udo und Helene: Die aus der Reihe tanzt

Von Manfred Haferburg. Der moderne Fernseh- und Show-Business-Mensch segelt vor dem Wind des politischen Zeitgeistes und nimmt dafür vor dem Publikum auch noch die Rebellen-Pose ein. Außerdem achtet er streng darauf, dass möglichst alle mitmachen. Die Sängerin Helene Fischer möchte sich von derlei Aktivitäten offenbar fern halten./ mehr

Manfred Haferburg / 03.09.2017 / 14:25 / 15

Kanzleramt an Strompreis: Nicht steigen. Befehl von oben!

Von Manfred Haferburg. Energiewende, Flüchtlingskrise, Eurorettung. Die Hälfte des deutschen Nationaleinkommens wird in hausgemachte "historische Herausforderungen" investiert, von denen die Bürger nicht das geringste haben. Deutschland hat bereits den zweithöchsten Strompreis Europas und könnte bald Weltmeister werden. Das drittgrößte Parlament der Welt scheint all das nicht zu stören. Außer Peter Altmaier, der verspricht mal wieder das Blaue vom Himmel./ mehr

Manfred Haferburg / 13.08.2017 / 12:07 / 6

Zum 13. August – es gibt sie wieder, die halbdurchlässige Mauer

Von Manfred Haferburg. Am 13. August 1961 baute die DDR eine Mauer und nannte sie „antifaschistischer Schutzwall“. Die Mauer war halbdurchlässig, die Wessis durften rein, ihr begehrtes Geld ausgeben und wieder raus. Die Ossis durften nicht raus. Um nicht wieder einen Zaun bauen zu müssen, wurde aus der deutschen Grenze inzwischen wieder so etwas wie eine halbdurchlässige Mauer, jeder kann rein, keiner geht raus, Punktum./ mehr

Manfred Haferburg / 10.08.2017 / 08:38 / 10

BMW als Attentäter

Von Manfred Haferburg. Ein BMW fährt in einer vornehmen Vorstadt von Paris, drei Kilometer vom Arc-de-Triomphe entfernt, absichtlich in eine Gruppe von Soldaten und verletzt sechs von ihnen – meldet die deutsche Hochqualitätspresse. Verbietet nicht der Pressekodex 12.1 die Nennung der Automarke? Hat BMW jetzt neben Dieselproblemen auch noch Probleme mit dem „autonomen Fahren“? Oder saß vielleicht jemand am Steuer?/ mehr

Manfred Haferburg / 28.07.2017 / 06:08 / 24

Oh, diese Ossis

Von Manfred Haferburg. Für schlappe 129.391,86 Euro erstellte das Göttinger Institut für Demokratieforschung im Auftrage der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD) vom Bundeswirtschaftsministerium eine Studie zum Rechtsextremismus. Wie bestellt, so geliefert: Die von Gleicke in Auftrag gegebene Studie kam im Mai zu dem Schluss, dass rechtsextremes Gedankengut in Ostdeutschland auf besonders fruchtbaren Boden falle. Kurz: die Ossis sind asoziale ungebildete Loser mit Hang zur braunen Farbe. Jetzt will die gute Frau Gleicke nix mehr davon wissen./ mehr

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