Peter Grimm

Peter Grimm, geboren 1965 in Ost-Berlin, war bis 1989 aktiv in der DDR-Opposition und arbeitet seitdem als Journalist, Autor und Dokumentarfilm–Regisseur. Betreibt u.a. den Blog sichtplatz.de

Weiterführende Links:
http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-#63;-1424.html?ID=1096
http://sichtplatz.de/Waldbrueder/autoren.html?page-id=475

Archiv:
Peter Grimm / 07.06.2017 / 17:00 / 9

Kolonial-Debatte: Ehrt die aufrechten SPD-Ahnen!

Von Peter Grimm. In Berlin möchte man die Erinnerung an die düstere deutsche Kolonialgeschichte von den Straßenschildern tilgen. Wie wäre es, stattdessen an Menschen zu erinnern, die sich seinerzeit couragiert für die Rechte der Bevölkerung in den Kolonien eingesetzt haben? Doch offenbar kann man nur Selbsthass. Dabei hat gerade die SPD Ahnen in ihren Reihen, die als Vorbild taugen. Warum macht sie nichts daraus? / mehr

Peter Grimm / 04.06.2017 / 14:42 / 5

Vereint in Verantwortungslosigkeit und Beschweigen?

Von Peter Grimm. Wieder gab es einen islamistischen Anschlag, aber das sagt man heutzutage nicht mehr so. Jede Andeutung, dass es sich bei der „bösartigen Ideologie“ der Terroristen um eine Auslegung des Islam handelt, fehlt. Welches Signal sendet man mit diesem kleinlauten Verschweigen aus? Keiner anderen Ideologie, in deren Namen gemordet wird, widerfährt eine solche Rücksicht./ mehr

Peter Grimm / 02.06.2017 / 06:25 / 5

Alle Jahre wieder kommen die Pflegebetrüger

Von Peter Grimm. Was für ein Skandal: 230 ambulante, meist russischsprachige Pflegedienste sollen systematisch Krankenversicherungen und Ämter betrogen haben. Von einer regelrechten Pflegemafia ist die Rede und selbstverständlich wird entschlossenes Handeln angekündigt. Wie schon vor einem Jahr, vor zwei Jahren oder vor fünf Jahren. Da konnte man schon gleichlautende Nachrichten lesen. Ein Skandal in Dauerschleife./ mehr

Peter Grimm / 27.05.2017 / 15:44 / 8

Ist nur eine Partei für deutsche Christen unwählbar?

Von Peter Grimm. Mag die Evangelische Kirche noch so viele Politiker zum Kirchentag geladen haben, Parteipolitik möchte sie nicht machen. Das sagen zumindest ihre Vertreter. Doch es gibt eine Ausnahme. Eine Partei soll der deutsche Christ explizit nicht wählen. Dafür mag es gute Gründe geben. Aber sind jetzt alle anderen, einschließlich schlimmer Extremisten, im Umkehrschluss wählbar? Nein, es ist politischer Pragmatismus, zu dem sich nur niemand bekennen mag./ mehr

Peter Grimm / 23.05.2017 / 09:45 / 9

Das lange Beschweigen einer Ideologie

Von Peter Grimm. Wieder ist es so ein Morgen nach einem mörderischen Anschlag vom Vorabend. Im Umgang mit Attentaten vor der Haustür entwickeln wir immer mehr Routine. Dazu gehört auch, möglichst lange möglichst zurückhaltend zu sein, wenn es um das mutmaßliche Tatmotiv geht. Zwar haben viele sofort eine Vermutung im Hinterkopf, doch man redet nicht darüber./ mehr

Peter Grimm / 21.05.2017 / 17:49 / 14

Sigmar Gabriel will mit Religionen Frieden schaffen

Von Peter Grimm. Außenminister Sigmar Gabriel verkündet anlässlich eines Religionsvertretertreffens im Auswärtigen Amt, er wolle "weg von einer Außenpolitik zwischen Staaten und hin zu einer Außenpolitik der Gesellschaften". Aber wer als Außenminister eines Staates keine „Außenpolitik zwischen Staaten“ machen will, ist in diesem Amt wohl eine Fehlbesetzung./ mehr

Peter Grimm / 19.05.2017 / 21:02 / 16

Fragwürdige Quellen einer Bundesregierungs-Studie

Von Peter Grimm. Im Osten existiert eine „gewachsene Neigung zu Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremem Denken“. Das weiß eine Studie zu berichten, die im Auftrag der Ost-Beauftragten der Bundesregierung erstellt wurde. Befragt wurden dazu 40 Ossis aus zwei sächsischen Kleinstädten und einem Erfurter Stadtteil. Viele Gesprächspartner bleiben anonym und bei manchen gibt es nun den Verdacht, dass es sie gar nicht gibt./ mehr

Peter Grimm / 18.05.2017 / 18:35 / 8

Vor dem Gesetz waren alle Parteien gleich

Von Peter Grimm. Bis jetzt kann jede Partei, die nicht verboten ist und die nötigen formalen Voraussetzungen erfüllt von Steuerprivilegien und der staatlichen Parteienfinanzierung profitieren. Das ist natürlich ärgerlich, weil der Steuerzahler auf diese Weise auch extremistische Parteien alimentieren muss. Jetzt will die Große Koalition den Extremisten auch ohne Parteiverbot gezielt den Geldhahn zudrehen können. / mehr

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