Rainer Grell

Rainer Grell, geb. 1941, Leitender Ministerialrat a.D., arbeitete 35 Jahre im Innenministerium Baden-Württemberg, zuletzt als Leiter des Referats Staatsangehörigkeitsrecht. Er erarbeitete dort einen „Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden“, der als „Muslim-Test“ bundesweit Kritik auslöste.

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Rainer Grell / 16.03.2018 / 17:37 / 6

Zur Wiedervorlage für die GroKo: Der Berg ruft

Der Bundespräsident empfahl der neuen Bundesregierung mit einem neuem Ethos loszuregieren. Viele der zahlreichen bisherigen Versäumnisse und Fehler sind noch verdeckt, wir werden die Folgen aber in ein paar Jahren schmerzlich spüren. Hier eine umfangreiche Sammlung zur Wiedervorlage./ mehr

Rainer Grell / 18.02.2018 / 12:57 / 3

„Zivilisierte Verachtung” – kann es das geben?

„Zivilisierte Verachtung ist die Fähigkeit, zu verachten, ohne zu hassen oder zu dehumanisieren. Dies ist das Prinzip der Menschlichkeit.“ Nach der mehrfachen Lektüre des Satzes habe ich mich gefragt, warum der Autor des gleichnamigen Buches derart auf dem Begriff der „Verachtung“ beharrt und sich nicht einfach mit „Ablehnung“ begnügt. Wenn es das unschätzbare Verdienst der Aufklärung ist „Die Mentalität der Unterwerfung ... durch den Geist der Kritik abgelöst“ zu haben, sollte man sich nicht auf das verminte Terrain der Verachtung begeben./ mehr

Rainer Grell / 12.01.2018 / 15:00 / 10

Ist Vergewaltigung so schlimm wie Mord?

Was ist die angemessene Strafe für besonders schwere Fälle von Vergewaltigung, die das Gefühlsleben der Opfer zerstören und an deren Folgen sie bis ans Ende ihrer Tage leiden? Welche Strafe kann eine solche Tat sühnen, außer einer lebenslangen Freiheitsstrafe? Für mich ist der Gedanke einfach unerträglich, dass die für den Rest ihres Lebens geschädigte Frau ihrem Peiniger eventuell an der Supermarktkasse als freiem Mann begegnet, und dieser sie dort frech angrinst./ mehr

Rainer Grell / 01.01.2018 / 16:34 / 0

Deutsche Staatsräson – brüchig wie altes Papier

Von Rainer Grell. Vielleicht hat man übersehen, dass die regierungsoffizielle Formel der „besonderen Verantwortung gegenüber Israel“ durchaus mehrdeutig ist. Es muss ja nichts Gutes verheißen, wenn man einen Staat anders behandeln will als die anderen. Das zeigte jüngst auch die Weigerung der Bundesregierung, Israel im Fall der berühmten Qumran-Schriftrollen eine rechtsverbindliche Rückgabezusage für die Ausleihe nach Deutschland zu geben./ mehr

Rainer Grell / 27.12.2017 / 13:00 / 9

Auf Tauchgang im Innenministerium

Von Rainer Grell. Das Organigramm des Bundesministeriums des Innern soll jetzt um einen Antisemitismus-Beauftragten erweitert werden. Dabei gleicht ein Ausflug in die unergründlichen Tiefen von dessen Bürokratie ohnehin schon einem Ausflug mit Jules Verne 20000 Meilen unter das Meer. Man kann da unten so ziemlich alles verstecken, vor allem Untätigkeit und Unwillen. Es gibt aber schon einen idealen Kandidaten für den neuen Job./ mehr

Rainer Grell / 26.12.2017 / 14:00 / 12

Bosheit und Genie

Von Rainer Grell. Die Großen sind mitnichten deshalb groß geworden, weil sie so lieb und nett und sympathisch waren, sondern weil sie Großes geleistet haben. Deshalb möhte man aber nicht unbedingt mit ihnen befreundet oder gar verheiratet sein. Die Liste der Verfehlungen von Berühmtheiten und Künstlern der Vergangenheit ist lang und furchtbar, die lebenden Exemplare üben noch./ mehr

Rainer Grell / 25.12.2017 / 16:00 / 6

Der wichtigste Prozess des 20. Jahrhunderts

Von Rainer Grell. Hätte der Prozess „gegen Hitler Adolf, ledigen Schriftsteller“ vor dem Volksgericht München 1924 einen anderen Verlauf genommen, wäre die Weltgeschichte womöglich anders verlaufen. Dies ist eine Chronik des Skandalurteils des Münchener Volksgerichts von 1924, die Abschaffung des Rechtsstaats durch die Nazis und die Nachsicht der Nachkriegsjustiz gegenüber ihren Nazi-Kollegen. Und eine mahnende Erinnerung daran, wie wichtig „der Kampf ums Recht“ für eine humane freiheitliche Gesellschaft ist./ mehr

Rainer Grell / 18.12.2017 / 18:11 / 4

BRD: Bananenrepublik Deutschland

Von Rainer Grell. Finden Sie es nicht auch erstaunlich, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, den Begriff „Bananenrepublik“ als rassistisch einzustufen? Lange habe ich mich dagegen gewehrt, dem ohnehin nie zum meinem Sprachschatz gehörenden Kürzel „BRD“ die Bedeutung „Bananenrepublik Deutschland“ zuzuschreiben. Doch jetzt tue ich es. Und ich möchte hier die Gründe erklären./ mehr

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