Rainer Grell

Rainer Grell, geb. 1941, Leitender Ministerialrat a.D., arbeitete 35 Jahre im Innenministerium Baden-Württemberg, zuletzt als Leiter des Referats Staatsangehörigkeitsrecht. Er erarbeitete dort einen „Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden“, der als „Muslim-Test“ bundesweit Kritik auslöste.

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Rainer Grell / 22.02.2019 / 06:07 / 56

Die Heimkehr der Krieger in den Rechtsstaat

Derzeit wird über den Umgang mit IS-Kämpfern deutscher Staatsangehörigkeit gestritten und etliche Politiker verrennen sich dabei gewaltig und scheinen zu vergessen, dass man sich an Recht und Gesetz halten muss. Hier ist ein kleiner Einblick in die diesbezügliche Rechtslage./ mehr

Rainer Grell / 04.02.2019 / 16:00 / 0

Leichtes Sprache, schweres Sprache

Die deutsche Sprache ist für viele Menschen viel zu schwer, zu komplex, zu differenziert. Zwar sind „einfache Antworten“ als „populistisch“ verpönt, aber es ist gut, die nicht so einfachen Antworten in „einfacher Sprache“ zu geben. Oder in „leichter Sprache“, denn die unterscheidet sich von „einfacher Sprache“. Gemeinsam ist beiden, dass sie als förderungswürdig gelten./ mehr

Rainer Grell / 03.02.2019 / 17:30 / 6

Unterschiedliche Morddrohungen?

Nach einer Flut von Beleidigungen und Drohungen gegen das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen wegen des Islamisten Sami A. ist ein erster Verdächtiger ermittelt worden. Gleichzeitig erstaunt es, dass die unzähligen Morddrohungen, die engagierte Demokraten wie Seyran Ateş, Hamed Abdel-Samad und andere nach meinem Wissen noch nie zur Feststellung eines Täters geführt haben./ mehr

Rainer Grell / 27.01.2019 / 10:00 / 37

Angela Merkel hat etwas vergessen

Angela Merkel hat in ihrem aktuellen Podcast zum heutigen Holocaust-Gedenktag daran erinnert, dass in der Zeit des Nationalsozialismus „Millionen Menschen entrechtet, gefoltert, gequält und ermordet“ wurden. Dabei ließ sie auch den muslimischen Antisemitismus nicht unerwähnt. Aber sie hat trotzdem was vergessen./ mehr

Rainer Grell / 24.01.2019 / 16:00 / 31

Adieu Aufklärung

Als der Maler Max Liebermann einen Fackelzug der SA nach der „Machtergreifung“ sah, soll er gesagt haben: „Ick kann janich so ville fressen, wie ick kotzen möchte!“ An diesen Satz muss ich oft denken, wenn ich in Reden höre, dass es „unsere westlichen Werte“ zu verteidigen gelte. Nur tun diese Sonntagsredner aus Politik, Presse und Wissenschaft, von den Kirchen gar nicht zu reden, nichts zu ihrer Verteidigung. Im Gegenteil!/ mehr

Rainer Grell / 22.01.2019 / 16:00 / 18

Die dümmsten Sprüche des Jahrhunderts

Alljährlich wird bekanntlich das Unwort des Jahres gekürt. Das war sicher einmal gut gedacht, doch es greift zu kurz. Der Autor hat schon mal die dümmsten Sprüche des noch jungen Jahrhunderts gekürt. Sie lesen hier die Ergebnisse mit ausführlicher Begründung unserer Ein-Mann-Jury./ mehr

Rainer Grell / 03.01.2019 / 12:00 / 25

Später Widerstand gegen schlechte Namen

Von Johannes Gross stammt der Satz: „Je länger das Dritte Reich tot ist, umso stärker wird der Widerstand gegen Hitler und die Seinen.“ Gerade werde ich ständig an diesen Satz erinnert, immer dann, wenn es heute darum geht, schlechte Namen von Straßen, Gebäuden oder Büchern zu tilgen. / mehr

Rainer Grell / 02.01.2019 / 12:00 / 9

Die fatale Angst vor der Unordnung

Es gibt Juristen, die fürchten, dass der Rechtsstaat an der Fülle seiner eigenen Gesetze ersticken könnte. Kein Bürger kann alle wesentlichen Gesetze kennen, an die er sich halten soll. Zwar werden Politiker jedweder Couleur nicht müde, die Bürokratie zu beklagen und deren Abbau zu fordern. Vor der nächsten Wahl aber präsentieren sie voller Stolz viele neue Gesetzentwürfe. / mehr

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